Neuer Abzocker,Herzlich Willkommen bei „50+ aktiv“

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wolliohne

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Menschen über 50 Jahre sind:

  • leistungsfähig,
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  • flexibel,
  • erfahren,
  • und ihrer Arbeit verpflichtet.
Daher setzt sich das Projekt „50+ aktiv“ für sie ein. Gemeinsam engagieren sich die ARGE Bonn und die ARGE Soest – Arbeit Hellweg Aktiv – mit dem Projekt „50+ aktiv“ für die Verbesserung der Beschäftigungschancen Langzeitarbeitsloser über 50 Jahre. Das Projekt ist im Rahmen des Bundesprojekts „Perspektive 50plus – Beschäftigungspakte in den Regionen“ entstanden und wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert und finanziert.


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Emma13

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Sehr bezeichnend ist doch die begeisterte Aussage des Trend-Shop-Inhabers über seine 50-jährige neue Mitarbeiterin -

„Mit Frau Bohoussou haben wir einen richtigen Glücksgriff getätigt“, lobt er seine neue Mitarbeiterin. „Sie bringt jede Menge Berufserfahrung mit und überzeugt unsere Kunden durch fachkundige Beratungen.“ Besonders überzeugend fand er zudem ihre Einstellung zum Job, „denn im Gegensatz zu vielen jüngeren Bewerbern steht bei ihr die Freude am Beruf und nicht die Freizeit und das Geld im Vordergrund.“

Die Gute arbeitet sicher für nen Appel und nen Ei dort - wird offensichtlich auch erwartet - ich müsste mich sehr täuschen, wenn dem nicht so wäre - und die Arbeitsagentur trägt sicher zur Eingliederung auch noch ihren Teil bei :icon_evil:, damit der Schmerz für den Arbeitgeber erträglich wird, nicht auf den knackigen Hintern einer 25-jährigen gucken zu dürfen, statt auf .......:icon_twisted:

Grüße - Emma
 

Hexe45

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Wundert mich, daß das alles erst so spät kommt.
Die 50+ ist doch eine leichte Beute. Viel leichter als die Mitte 30jährigen, die zu oft unverschämterweise verlangen, von ihrem Gehalt auch leben zu können.
Da sind doch unser Heinz und vor allem unsere Bärbel viel williger.
Man gebe unserer Bärbel einen € und sie springt und hüpft wie ein junges Mädel:icon_klarsch:.
Sie wird nicht krank und Urlaub hatte sie ja auch nie genommen.

Da muß nicht gedorht werden, die EGV wird vorgelegt und zack zack unterschrieben.
Ein Hoch auf unsere 68iger.

Ein Bekannter aus dem Ruhrgebiet mußte zu so einer Veranstaltung.
Der meinte, er hätte nicht gedacht wie seine Generation gehorchen kann.

LG
Hexe
 

Kalkulator

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Ich durfte auch schon an den Segnungen dieser Perspektive teilhaben.

3 Monate Probearbeitsverhältnis für 900 € Brutto, 40 Stunden-Woche, alles bezahlt aus EU-Mitteln.

Meine Einsatzfreude und Arbeitsleistung stand in direkter Beziehung zur Höhe der Bezahlung. Positiver Nebeneffekt, die nächsten Jahre brauch ich kein Büromaterial kaufen.:cool:

Schöner Spruch aus der DDR: "Aus unseren Betrieben ist noch viel mehr rauszuholen"
 
R

Rounddancer

Gast
Ich sehe diese und fast jede ähnliche Initiative als sehr sinnvoll an.
Wir Älteren wollen wieder in Arbeit,- wir sind es gewohnt, zuverlässig zu sein. Zudem wollen wir nicht mehr die große Karriere, wie in jungen Jahren. Und finanziell sind wir damit zufrieden, daß wir gut durchkommen. Große Sprünge wollen und oft können wir nicht mehr machen.

Es ist keineswegs generell so, daß Betriebe die erfahrenen 50plus mit "nem Appel und nem Ei" abspeisen. Im Gegenteil. Es gibt immer mehr Betriebe, die sich von den Vorteilen erfahrener Mitarbeiter überzeugen lassen,-
und diese Überzeugungsarbeit fortzuführen, an der Basis, wie auch in den Medien, ist eine der wichtigsten Aufgaben dieser und ähnlicher Initiativen.
Und dann bekommen diese Mitarbeiter auch eine angemessene, den Mitarbeiter zufriedenstellende Entlohnung,- und auch, ganz wichtig, Wertschätzung.

Kernpunkt der 50plus-Initiativen ist aber auch, den richtigen Mitarbeiter mit dem richtigen Arbeitsplatz zusammenzubringen. Denn dann fühlt sich der Mitarbeiter wohl, kann seine Fähigkeiten bestmöglich entfalten,- und der Arbeitgeber freut sich dann auch über gute Produktivität und Leistung.

Dazu dienen die individuelle Vermittlung und die über mehrere Monate gehende Begleitung. Auch und gerade, damit Mitarbeiter und Unternehmen die Probezeit gut überstehen, und so möglichst viele vordem arbeitslos, sich weggeworfen fühlende Menschen wieder Licht am Horizont sehen, wieder leben können.
 
N

Nustel

Gast
Wundert mich, daß das alles erst so spät kommt.
Die 50+ ist doch eine leichte Beute. Viel leichter als die Mitte 30jährigen, die zu oft unverschämterweise verlangen, von ihrem Gehalt auch leben zu können.
Da sind doch unser Heinz und vor allem unsere Bärbel viel williger.
Man gebe unserer Bärbel einen € und sie springt und hüpft wie ein junges Mädel:icon_klarsch:.
Sie wird nicht krank und Urlaub hatte sie ja auch nie genommen.

Da muß nicht gedorht werden, die EGV wird vorgelegt und zack zack unterschrieben.
Ein Hoch auf unsere 68iger.

Ein Bekannter aus dem Ruhrgebiet mußte zu so einer Veranstaltung.
Der meinte, er hätte nicht gedacht wie seine Generation gehorchen kann.

LG
Hexe

Sieh an sieh an. Erst bei der Bundeswehr strammstehen.
Dann vor den Abzockern strammstehen, und wenn das nicht reicht noch vorm Ableben vorm Pfarrer.:icon_neutral:
 

zebulon

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Es ist keineswegs generell so, daß Betriebe die erfahrenen 50plus mit "nem Appel und nem Ei" abspeisen. Im Gegenteil. Es gibt immer mehr Betriebe, die sich von den Vorteilen erfahrener Mitarbeiter überzeugen lassen,-
und diese Überzeugungsarbeit fortzuführen, an der Basis, wie auch in den Medien, ist eine der wichtigsten Aufgaben dieser und ähnlicher Initiativen.
Und dann bekommen diese Mitarbeiter auch eine angemessene, den Mitarbeiter zufriedenstellende Entlohnung,- und auch, ganz wichtig, Wertschätzung.
SEHR schön. Hat es denn bei dir geklappt, oder hattest du wenigstens mal die Möglichkeit einer Beschäftigung in Aussicht, wo die Bezahlung einigermaßen zum Leben gereicht hätte ?

Mein letztes Angebot lag etwa bei 580.- netto für eine versicherungspflichtige Vollzeitstelle incl. Schichtarbeit, Nachtarbeit, Wochenendarbeit. Ich sehe aber andererseits, dass Rentner über 400.- Euro Jobs problemlos ihre Rente aufbessern können. Kein Wunder, da brauchen die Arbeitgeber kaum Abgaben zu zahlen. Dann reißen sie sich natürlich gerne um ältere Arbeitnehmer, die durch ihren Rentenstatus versichert sind. Der Rest soll anscheinend für Billiglöhne verheizt werden. Offengestanden empfinde ich da keine Anerkennung und erst Recht keine Wertschätzung.

Komisch, wieso erinnert mich das Wort "Wertschätzung" an "Wert"

Davor sah es noch anders aus. Ich bekam die stressigste Arbeit die andere nicht machen wollten, zu einer erbärmlichen Bezahlung, den Arbeitsplatz mit den schlechtesten Rahmenbedingungen und permanenten Druck von zwei Chefs, die guter Bulle - böser Bulle mit mir spielen wollten, um mich zu unbezahlten Überstunden zu bewegen. Die Firma in der ich gearbeitet habe, lag im Obergeschoss eines Gebäudes, dessen untere Etage einem Bürobedarfshandel gehörte, alteingesessener Familienbetrieb. Dort hatten sie so einen alten Sack mit seinem Schreibtisch direkt vors Schaufenster gesetzt, mit dem Rücken zum staunenden Publikum. Dort konnte er dann Aquise betreiben und alle sahen die Wohltat des Unternehmens, der so einem alten Sack nochmal eine Chance gibt, unter der Mitnahme von Zuschüssen und der Einsparung eines vernünftigen Arbeitsplatzes natürlich. Der Familienbetrieb hat Geld wie Dreck, wie man bei uns sagt.

Das mit der "Anerkennung" ist auch so ein Neusprech, was nichts anderes besagt, dass man sich durch die medialen Hetzparolen gegen Erwerbslose nicht mehr angesprochen zu fühlen braucht.

Nein Danke, nie wieder. Eher werde ich in Zukunft in einem Zelt im Wald leben. Das habe ich mit mir schon abgemacht. Auf jeden Fall nie wieder so eine Hölle. Dafür ist mir meine Rest-Lebenszeit zu schade.
 

Prekariat66

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@ Rounddancer

Natürlich die Wirtschaft und die Politik haben jahrelang alles dafür getan diesen Personenkreis aus den Betrieben zu drängen. Klar mit 50+ bist du altes Eisen, kannst vielleicht nicht mehr ganz so schnell und bist vielleicht auch mal einen Tag länger krank. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht unrentabel. Punkt und raus.

Nun bedankst Du dich noch dafür, daß sich nun die Wirtschaft und Politik genau dieser Gruppe erinnert. Ahh, da ist ja noch jemanden den wir gut ausbeuten können und durchaus sogar Berufserfahrung hat. Na ja, bei 900 Brutto ist der Trottel ja immer noch billiger und selbst wenn er mal einen Tag länger fehlt.
 

Emma13

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Ich sehe diese und fast jede ähnliche Initiative als sehr sinnvoll an.
Wir Älteren wollen wieder in Arbeit,- wir sind es gewohnt, zuverlässig zu sein. Zudem wollen wir nicht mehr die große Karriere, wie in jungen Jahren. Und finanziell sind wir damit zufrieden, daß wir gut durchkommen. Große Sprünge wollen und oft können wir nicht mehr machen.

Es ist keineswegs generell so, daß Betriebe die erfahrenen 50plus mit "nem Appel und nem Ei" abspeisen. Im Gegenteil. Es gibt immer mehr Betriebe, die sich von den Vorteilen erfahrener Mitarbeiter überzeugen lassen,-
und diese Überzeugungsarbeit fortzuführen, an der Basis, wie auch in den Medien, ist eine der wichtigsten Aufgaben dieser und ähnlicher Initiativen.
Und dann bekommen diese Mitarbeiter auch eine angemessene, den Mitarbeiter zufriedenstellende Entlohnung,- und auch, ganz wichtig, Wertschätzung.

Kernpunkt der 50plus-Initiativen ist aber auch, den richtigen Mitarbeiter mit dem richtigen Arbeitsplatz zusammenzubringen. Denn dann fühlt sich der Mitarbeiter wohl, kann seine Fähigkeiten bestmöglich entfalten,- und der Arbeitgeber freut sich dann auch über gute Produktivität und Leistung.

Dazu dienen die individuelle Vermittlung und die über mehrere Monate gehende Begleitung. Auch und gerade, damit Mitarbeiter und Unternehmen die Probezeit gut überstehen, und so möglichst viele vordem arbeitslos, sich weggeworfen fühlende Menschen wieder Licht am Horizont sehen, wieder leben können.

Das mag deine Einstellung sein, Heinz - meine ist es nicht - ich will nicht nur gut und angemessen verdienen - sondern auch noch dadurch Lebensqualität und Lebensfreude hinzugewinnen -

für solche Aktionen habe ich nicht die nötige "Schleimspur" -

Grüße - Emma
 

Merkur

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Viele Menschen verknüpfen mit 50 + große Hoffnungen und ältere sind nützlich mit Ihren Erfahrungen auf den Arbeitsmarkt ,jedoch werden gerade Alte ab 50-55 verstärkt entsorgt. Weil sie erstens die körperlichen Leistungen
nicht mehr durchhalten können und zum anderem die Weiterbildung und Umschulung wie CNC oder so fehlen. Werden neue Maschinen angeschafft oder PC -Programme so werden die Alten mit den alten Maschinen/Programmen entsorgt statt sie weiter zu bilden in das Neue ein-
zu arbeiten.Die Stellen werden dann meist mit jüngeren Mitarbeitern besetzt und nun will man Alte verstärkt einstellen ?? Das klingt für mich wie blanker Hohn denn da hätte man sie ja auch gleich an Ihren Arbeitsort lassen können.
 

Jesaja

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@ Rounddancer

Natürlich die Wirtschaft und die Politik haben jahrelang alles dafür getan diesen Personenkreis aus den Betrieben zu drängen. Klar mit 50+ bist du altes Eisen, kannst vielleicht nicht mehr ganz so schnell und bist vielleicht auch mal einen Tag länger krank. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht unrentabel. Punkt und raus.

Nun bedankst Du dich noch dafür, daß sich nun die Wirtschaft und Politik genau dieser Gruppe erinnert. Ahh, da ist ja noch jemanden den wir gut ausbeuten können und durchaus sogar Berufserfahrung hat. Na ja, bei 900 Brutto ist der Trottel ja immer noch billiger und selbst wenn er mal einen Tag länger fehlt.

Bei allem Respekt, der den Problemen von älteren Bewerbern gebührt :
Ich glaube, als junger Mensch hat man es heute nicht wirklich leichter als die Älteren, und meiner Erfahrung nach, bekommen die Jungen zu wenig Unterstützung, weil die ja angeblich bessere Chancen haben, sollen aber alles können, von Anfang an perfekt sein, bloß keine überhöhten Gehaltsvorstellungen haben, am Besten keine Kinder und keinen Partner haben und auch keine haben wollen, und einen 1A-Lebenslauf präsentieren können, mit dem sie beweisen sollen, dass ihr ganzes Leben nur der Arbeit und der Bildung gewidmet war und ist (mit Bildung ist natürlich nur die gemeint, die der Arbeit nützlich ist).
 

Mario Nette

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Ich sehe diese und fast jede ähnliche Initiative als sehr sinnvoll an.
Warum überrascht mich das nicht?

Wir Älteren wollen wieder in Arbeit,- wir sind es gewohnt, zuverlässig zu sein. Zudem wollen wir nicht mehr die große Karriere, wie in jungen Jahren. Und finanziell sind wir damit zufrieden, daß wir gut durchkommen. Große Sprünge wollen und oft können wir nicht mehr machen.
"Hüte dich vor Verallgemeinerungen" wurde mir in der Schule beigebracht. Und offensichtlich bestätigt das der Threadverlauf. War wohl eine nicht ganz so schlechte Schule.

Es ist keineswegs generell so, daß Betriebe die erfahrenen 50plus mit "nem Appel und nem Ei" abspeisen. Im Gegenteil. Es gibt immer mehr Betriebe, die sich von den Vorteilen erfahrener Mitarbeiter überzeugen lassen,-
und diese Überzeugungsarbeit fortzuführen, an der Basis, wie auch in den Medien, ist eine der wichtigsten Aufgaben dieser und ähnlicher Initiativen.
Und dann bekommen diese Mitarbeiter auch eine angemessene, den Mitarbeiter zufriedenstellende Entlohnung,- und auch, ganz wichtig, Wertschätzung.
Deine Schlussfolgerung hinsichtlich der Entlohnung, so aus der hohlen Hand, kann ich nicht nachvollziehen.

Auch und gerade, damit Mitarbeiter und Unternehmen die Probezeit gut überstehen, und so möglichst viele vordem arbeitslos, sich weggeworfen fühlende Menschen wieder Licht am Horizont sehen, wieder leben können.
Funktioniert diese Suggestivschreibweise wirklich? Und dann war da ja noch was mit Verallgemeinerung ...

Mario Nette
 

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Allein dieses dämliche Grinsen von den Gestalten auf der Website ( 50+)
und das dümmliche Gelabere (und ihrer Arbeit verpflichtet………)löst bei mir akuten Brechreiz aus.

Sollten sie mich je zu so einem Schwachsinn zwingen, werden sie froh sein wenn meine Zwangsarbeit beendet ist
(eine leichte Beute bin ich nicht).
 

zebulon

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Jesaja schrieb:
Bei allem Respekt, der den Problemen von älteren Bewerbern gebührt :
Ich glaube, als junger Mensch hat man es heute nicht wirklich leichter als die Älteren, und meiner Erfahrung nach, bekommen die Jungen zu wenig Unterstützung, weil die ja angeblich bessere Chancen haben, sollen aber alles können, von Anfang an perfekt sein, bloß keine überhöhten Gehaltsvorstellungen haben, am Besten keine Kinder und keinen Partner haben und auch keine haben wollen, und einen 1A-Lebenslauf präsentieren können, mit dem sie beweisen sollen, dass ihr ganzes Leben nur der Arbeit und der Bildung gewidmet war und ist (mit Bildung ist natürlich nur die gemeint, die der Arbeit nützlich ist).
Völlig richtig. Jüngere haben eben ihre eigenen Schwachpunkte, die Arbeitgeber nutzen können um den Lohn zu drücken, auch unter die Lebenshaltungskosten wen es geht.
 

Hexe45

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Ich sehe diese und fast jede ähnliche Initiative als sehr sinnvoll an.
Wir Älteren wollen wieder in Arbeit,- wir sind es gewohnt, zuverlässig zu sein. Zudem wollen wir nicht mehr die große Karriere, wie in jungen Jahren. Und finanziell sind wir damit zufrieden, daß wir gut durchkommen. Große Sprünge wollen und oft können wir nicht mehr machen.

Es ist keineswegs generell so, daß Betriebe die erfahrenen 50plus mit "nem Appel und nem Ei" abspeisen. Im Gegenteil. Es gibt immer mehr Betriebe, die sich von den Vorteilen erfahrener Mitarbeiter überzeugen lassen,-
und diese Überzeugungsarbeit fortzuführen, an der Basis, wie auch in den Medien, ist eine der wichtigsten Aufgaben dieser und ähnlicher Initiativen.
Und dann bekommen diese Mitarbeiter auch eine angemessene, den Mitarbeiter zufriedenstellende Entlohnung,- und auch, ganz wichtig, Wertschätzung.

Kernpunkt der 50plus-Initiativen ist aber auch, den richtigen Mitarbeiter mit dem richtigen Arbeitsplatz zusammenzubringen. Denn dann fühlt sich der Mitarbeiter wohl, kann seine Fähigkeiten bestmöglich entfalten,- und der Arbeitgeber freut sich dann auch über gute Produktivität und Leistung.

Dazu dienen die individuelle Vermittlung und die über mehrere Monate gehende Begleitung. Auch und gerade, damit Mitarbeiter und Unternehmen die Probezeit gut überstehen, und so möglichst viele vordem arbeitslos, sich weggeworfen fühlende Menschen wieder Licht am Horizont sehen, wieder leben können.

Lustig, lustig tralla lalla la bald ist Nikolaaaaus abnds da:icon_klarsch:
Das ist der übliche Weinschlauch der Maßnahmeträger, nur steht da jetzt 50+ drauf.
Es geht um die 500€ die man für jeden Alten so lange er noch stehen kann rausschlagen kann.
Das Gelabere von der Erfahrung der Alten und so´n Zeugs, natürlich werden die gebraucht so lange sie nix kosten.
Vor allem der 55 jährige Dachdecker, auf dessen Erfahrung warten die jüngeren Dachdecker nur, wenn der 55 jährige von unten Kommandos gibt.
In unserer gesellschaft werden die ende 30jährigen doch bereits zum Alteisen geworfen.
So lange du noch kannst landest du als Produktionshelfer bei der ZA.

LG
Hexe
 
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