Neuen Weiterbewilligungsantrag auf volle befristete Erwerbsminderungsrente ausfüllen, was muß ich tun?

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Pauline

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Hallo,

nun muss ich einen neuen Weiterbewilligungsantrag zur vollen befristeten EMR wieder ausfüllen, weil der Zeitraum zum 30.11.2019 ausläuft.
Nun habe ich alle Befundberichte zusammen, war nicht einfach alles zu bekommen wegen der Urlaubszeit, da vielle Arztpraxes zu haben. Aber inzwischen habe ich nun alles zusammen, so dass ich den Antrag ausfüllen kann und schnellstmöglich zur Bearbeitung an die DRV senden kann. Nun sind einige neue Erkrankungen, seit der letzten Weiterbewilligungsantragstellung dazu gekommen, diese werde ich auch angeben. Auch die dazugehörigen Ärzte und die aktuellen Befundberichte.

Nun ist mir in dem Antrag ein Punkt aufgefallen, wo ich nicht so richtig weiß, was ich da machen soll.
Dieser wäre: Pkt. 3.7 " Haben sich die Krankheitsmerkmale geändert? "

Bezieht sich dieser Punkt darauf, auf die Krankheit womit ich die volle befr. EMR bekommen habe, oder auf die dazugekommenden Erkrankungen? Da weiß ich nicht was ich da machen soll und was ich da laut Pkt. angeben soll bzw. möchte. Oder sollte ich da ein Zusatzblatt machen, weil die Spalte nicht ausreicht.

Alle anderen Punkte brauch ich ja nur vom letzten Verlängerungsantrag übernehmen, weil sich da nichts geändert hat.

Darum frage ich lieber hier bei Euch nach bevor ich was verkehrtes ankreuze oder reinschreibe.

Gruß Pauline
 

Kibini

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Liebe Pauline,

Ich habe im vergangenen Jahr auch einen Verlängerungsantrag gestellt. Ich schlage dir vor, bei Pkt. 3.7 einfach ja anzukreuzen und daneben zu schreiben: siehe Anlage 1

Zum Antrag gehört auch der Selbseinschätzungsbogen (R025). Da das Kästchen zum Eintragen aller belastenden Gesundheitsprobleme zu klein war, habe ich sie auf einem Extrablatt ausführlich geschildert und dieses einfach Anlage 1 genannt. Das empfehle ich dir auch. Die neu hinzugekommenen Krankheiten führst du da mit auf und erklärst, wann sie festgestellt wurden und wie sie sich auf dein Gesamtbefinden auswirken.

Ich drücke dir die Daumen, dass alles klappt und in deinem Sinne verläuft

Gruß von Kibini
 

Pauline

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OK.

Weil ich ja im Weiterbewilligungsantrag vom vorigen Jahr war nur eine Krankheit. Da brauchte ich nicht viel über legen. Jetzt durch die neuen dazugekommenden Erkrankungen sieht es ja etwas anders aus.
Darum habe ich lieber erst einmal hier gefragt, bevor ich was verkehrt ankreuze bzw. ausfülle.

Gruß Pauline
 

saurbier

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Hallo Pauline,

wenn seit deinem letzten Weiterbewilligungsantrag neue Erkrankungen hinzu gekommen sind, dann solltest du diese unbedingt angeben und wenn möglich auch mit entsprechenden Befunden die du als Kopie beifügst gleich belegen. Damit gehst du sicher, daß die DRV darüber informiert wird, denn das die DRV sich entsprechende Befunde selbst anfordert damit solltest du lieber nicht rechnen.

Vor allem denke daran das von diesem Weiterbewilligungsantrag ja deine Rente abhängt, also verschicke das ganze am besten auf sicherem Weg - Post Einschreiben am besten mit Rückschein - nicht das die DRV später wohlmöglich behaupten kann sie hätte nichts erhalten.

Ich z.B. hab dies erst gestern mit der AfA erlebt, wo mich die zuständige SB per Telefonanruf (Anrufbeantworter) daraum bat doch bitte die bereits vor vier Wochen angeforderte Schweigepflichtentbindung einzureichen. ich hab ihr daraufhin sofort eine E-Mail zukommen lassen und heute erhielt ich - ach was Wunder - ihre Antwort in der sie sich entschuldigt, da wäre ein Fehler passiert und ja es liegt alles bereits vor sie wird es umgehend weiterleiten.

Auf diese Weise hab ich nun durch deren Schlampigkeit mal eben vier Wochen Zeit verloren, denn die machen von der Schweigepflichtentbindung die Zahlung des ALG-I abhängig - ohne Vorlage des äD-Gutachtens kein ALG-I -.


Grüße saurbier
 

bondul

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Nun ist mir in dem Antrag ein Punkt aufgefallen, wo ich nicht so richtig weiß, was ich da machen soll. Dieser wäre: Pkt. 3.7 " Haben sich die Krankheitsmerkmale geändert? "
Hier würde ich mich nur auf die bisher festgestellte Krankheit beziehen, hinzugekommene Erkrankungen / Behinderungen kannst du im RO215 Punkt 2.7 angeben (wenn du das Formular nutzen möchtest), sie sind aber ohnehin in deinen beigefügten Befunden ersichtlich.

lg, bondul
 

Pauline

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Jetzt bin ich mal gespannt, wie lange die Bearbeitung des Weiterzahlungsantrag bzw. weiterbewilligungsantrag zur vollen Befr. EMR dauert, bei der RV.
Habe alles per Einschreiben weckgeschickt und auch schon die Eingangsbestätigung bekommen, das alles da angekommen ist.
habe auch sämtliche Befunde angehangen, was ich hatte. Auch die Befundungen von den Radiologen von den MRT´s usw.

Gruß Pauline
 

Pauline

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Hoffe ja nun, ob der Prüfarzt/-ärztin, mit der Befundung der Radiologen was anfangen kann und auch deuten kann. Hoffentlich melden sie sich nicht nochmals bei mir, wegen einem Befundbericht des Orthopäden, der das dann nochmals bestätigt, was ja schon der Radiologe beschrieben und befundet hat.
Wie gesagt, das Krankheitsmerkmal hat sich ja nicht geändert bei der Erkrankung, worüber ich die EMR erhalten habe, ist immer noch gleichgeblieben. Halt sind nur die neuen orthopädischen Erkrankungen und das mit der Schilddrüse dazu gekommen.

Das letztemal beim Verlängerungsantrag hat es genau 4 Wochen gedauert mit der Genehmigung der Weiterbezahlung der EMR,

Gruß Pauline
 

Doppeloma

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Hallo Pauline,

Mal noch eine kleine Anmerkung von mir dazu, um dir den nächsten "Verlängerungs-Antrag" zu erleichtern hast du dir hoffendlich eine Kopie vom fertig ausgefüllten Antrag gemacht ehe der dann abgeschickt wurde ???
Das erleichtert ungemein die gleichen Fragen auch beim nächten Male wieder problemlos beantworten zu können, man muss das (fast) nur noch aus dem letzten Antrag "abschreiben" und auf die aktuellen Daten bringen.

Hoffe ja nun, ob der Prüfarzt/-ärztin, mit der Befundung der Radiologen was anfangen kann und auch deuten kann. Hoffentlich melden sie sich nicht nochmals bei mir, wegen einem Befundbericht des Orthopäden, der das dann nochmals bestätigt, was ja schon der Radiologe beschrieben und befundet hat.

Die DRV (deren med. Dienst) verfügt über genug Mediziner ALLER erforderlichen Fachrichtungen, darum solltest du dir keine besonderen Gedanken machen, man fragt sich nur manchmal ob die auch bei der erforderlichen Prüfung von Befunden und Arztberichten mit einbezogen werden. :icon_kinn:
Wenn die keine zusätzlichen Befundberichte mehr einfordern und einfach den Verlängerungs-Bescheid schicken kann dir das doch eigentlich EGAL sein.

Dann haben die vorliegenden med. Unterlagen doch offenbar ausgereicht für diese Entscheidung, zudem dürfen die ja auch direkt bei deinen Ärzten anfragen (wie es eigentlich auch sein sollte) wenn es da noch Klärungsbedarf gibt, dafür unterschreibst du ja immer auch eine (neue) Schweigepflicht-Entbindung.

Wie gesagt, das Krankheitsmerkmal hat sich ja nicht geändert bei der Erkrankung, worüber ich die EMR erhalten habe, ist immer noch gleichgeblieben. Halt sind nur die neuen orthopädischen Erkrankungen und das mit der Schilddrüse dazu gekommen.

Wenn das so ist kreuzt man "NEIN" an bei dieser Frage, denn da geht es um die Krankheitsmerkmale die ursprünglich zur Berentung geführt haben ... Aktuelle Berichte / Befunde / neue Diagnosen kann man ja trotzdem beifügen, nicht alle (neuen) Gesundheits-Probleme sind auch "rentenrelevant" (die könnte man also auch weglassen dabei).
Schilddrüsen- Erkrankungen bewirken in der Regel KEINE EM-Berentung weil die als "gut behandelbar" gelten, arbeiten gehen kann man damit durchaus in den meisten Fällen noch viele Jahre.
Bist du bereits wegen orthopädicher Krankheiten berentet, ist es der DRV (meist) egal, was da noch alles weiter dazu gekommen ist inzwischen, du bekommst ja bereits eine EM-Rente deswegen ... mehr geht ja dann dadurch auch nicht ...

Als Information zur weiteren gesundheitlichen Entwicklung ist das sicher trotzdem gut die DRV zu informieren, was seit der letzten Verlängerung so gewesen ist gesundheitlich.
Man sollte sich aber auch notieren, was man denen schon alles geschickt hat, damit es nicht immer wieder die gleichen Unterlagen sind, die dort sowieso schon vorliegen sollten.

Das letztemal beim Verlängerungsantrag hat es genau 4 Wochen gedauert mit der Genehmigung der Weiterbezahlung der EMR,

Dann lass dich überraschen wie lange es dieses Mal dauern wird, mit einer Kopie vom letzten (ausgefüllten) Antrags-Formular wäre es dieses Mal schon einfacher für dich gewesen aber auf die naheliegenden Dinge kommt man ja oft erst, wenn es schon zu spät dafür ist und die Unterlagen schon abgeschickt wurden.

Meine Daumen sind gedrückt für einen schnellen und natürlich positiven Bescheid zur Verlängerung deiner EM-Rente. (y)

MfG Doppeloma
 

Pauline

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Natürlich hatte ich eine Kopie von dem letzten Weiterbewilligungsantrag zur Verlängerung EMR. Und habe mir dieses mal wieder eine Kopie gemacht. Da brauchte ich nur das alles abschreiben. Ging ja alles relativ schnell, da sich ja nichts seit voriges Jahr geändert hat. Halt eben nur die neuen hinzugekommenen Erkrankungen. Gut habe da ein Kreuz auf " ja " gemacht beim Antrag, weil ich dachte durch die neuen Erkrankungen haben sich die Krankheitsmerkmale geändert. Und geschrieben, " siehe Anlage ", da habe ich alles Aufgeführt was Gleichgeblieben ist und was hinzugekommen ist und welche Einschränkungen ich dadurch habe, sprich in der orthopädischen Sache.
Und ob sich die Prüfärzte von der DRV Auskünfte holen ist auch Fraglich, meistens reicht ja ihnen die Befundberichte die man beifügt.Trotzdem muss man die Schweigepflichtentbindung erteilen.
Nein ich bin wegen der orthopädischen Sachen nicht berentet worden, sondern wegen einer anderen chirurgischen Sache.

Gruß Pauline
 

Pauline

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Glaube zwar nicht das sich die/der Prüfärzte Auskünfte von den einzelnen behandelnden Ärzte einholen. Eher schicken sie zusätzlich ein Formular zu, wo die Ärzte dann nochmals ihre Befundung abgeben müssen und werden dafür bezahlt. So denke ich einmal wird das wohl gehandhabt. Bei meinem Weiterbewilligungsantrag den ich zugesendet bekam von der RV war nicht dabei, sprich eine Ärztliche Stellungnahme.

Schauen wir mal ob die Prüfärzte das orthopädische mit berücksichtigen oder nur in Kenntniss nehmen und nehmen nur den Befundbericht des Arztes zur Grundlage der Weitergewährung, worüber ich die EMR bekommen habe.
Habe gestern nochmals nachgeschaut in der Erstgewährung der EMR, was da Stand. Also da stand das ich die volle befristete EMR aus rein medizinischen Gründen erhalte. Und diese wurde bestristet ausgesprochen bzw. zeitlich begrenzt, weil es nach den medi. Untersuchungsunterlagen nicht unwahrscheinlich ist, das die volle Erwerbsminderung behoben werden kann. Darum befristet die RV immer nur Kurze Zeit, sprich 1,5 Jahre. Statt mal etwas längerfristig, wie 3 Jahre. Dann hast nicht immer den Druck der Verlängerung usw.

Wie gesagt, ob nun die neuen orthopädischen Erkrankungen da mit berücksichtig werden, muss man abwarten. Ist ja genug in den Befundberichten des Radiologen enthalten, was da an der LWS, HWS und in der Schulter verschlissen ist. Auch ein orthopädischer Arzt schrieb in einer Beurteilung seine Befundung und Empfehlung und schrieb dazu, das ich mit diesen Ortho-Diagnosen meinen Beruf nicht mehr ausüben kann.

Gruß Pauline
 

saurbier

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Hallo Pauline,

nun ja, bei mir läuft der Weiterbewilligungsantrag bereits seit Februar 2019 und es liegt bis heute noch kein abschließender Bescheid vor.

Schon im Mai hat mir die DRV geschrieben - das nach Aktenlage keine EMR mehr vorliegen soll -, nichts desto trotz haben sie meine Hausärztin nochmals schriftlich aufgefordert den Befundbericht zu erstellen. Als die das nicht so schnell machen wollte (ist neu und muß sich in die dicke Akte erst einlesen), hat man mich dann zu einer persönlichen Untersuchung vorgeladen. Diese Untersuchung bei der DRV war eh eine farce, denn der Arzt brauchte sage und schreibe 10min. für die körperliche Untersuchung und das war niemals ein Orthopäde denn es wurde nicht ein Röntgenbild heran gezogen (bei mir ist die Wirbelsäule, Hüfte, Schultern etc. kaputt und das wurde erstmals per Gerichtsgutachten 2001 bestätigt). Bis heute ist der med. Sachverhalt noch immer nicht abschließend geklärt.

Ich würde mich da eher weniger auf die tollen Ärzte der DRV verlaßen, als viel mehr auf die eigenen und wenn überhaupt dann noch auf die vom Gerichts beauftragten Gutachter.

Genauso wenig holt sich die DRV entsprechende Befunde von anderen Ärzten, selbst wenn die dafür ja eine Schweigepflichtentbindung haben. Bei mir haben sie bisher immer nur den Hausarzt angeschrieben und der soll dann für 28,-€ die Untersuchung durchführen.

Nur selbst damit ist noch nicht gesagt, daß die DRV daraufhin dann auch weiterhin die Rente verlängert.


Grüße saurbier
 

Pauline

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Hallo,

habe heute Post von der RV bekommen, hatte Gedacht, das die Genehmigung schon da ist, das die Volle EMR weitergezahlt wird nach den 30.11.19. Aber Falschgedacht, es war nur ein Formular enthalten, für die HA, diese sollte nochmals ein ärztlichen Befundbericht abgeben.

Warum sendet die RV nicht gleich den Fragebogen mit, wenn die Rv schon eine Weiterbewilligungsantrag bzw. Weiterzahlungsantrag für volle befristete EMR zusendet.
Habe den Weiterbewilligungsantrag mit allen ärztlichen Befundberichten der behandelnden Ärzte zur RV zurückgesendet. Nun kam heute ein Brief von der RV mit dem Inhalt ein Formular eines ärztlicher Befundbericht der HA. Hier solle der HA nochmals in Befundbericht abgeben, was ich alles habe und wie es mir geht etc. Hätte man das nicht gleich mit dem Weiterbewilligungsantrag beifügen können, dann bräuchte ich nicht jetzt nochmals zum HA, wenn dieser Stellungnahme. Jetzt dauert die Bearbeitung wieder etwas länger, wäre der gleich mit beigewesen hätte dann alles mit dem Weiterbewilligungsantrag abgesendet. Wahrscheinlich reicht wohl dem/die Prüfärzt/in noch nicht diese alle Befundberichte der behandelnden Ärzte von mir aus.

Muss das sein?

Gruß Pauline
 

Pauline

Elo-User*in
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Hallo,

nun habe ich dann ja Ende August von der DRV nochmals Post bekommen, wie ich schon schrieb, bei dem letzten Besuch hier. Das mir die RV nochmals ein Formular zugesendet hat für die HA, das sie nochmals einen Befundbericht anfertigen sollte. Nun haben ich diesen dann zum 16.09.2019 wieder zurückgesendet, per Einschreiben mit Unterschrift, dieser ist dann am 17.09.2019 bei der RV eingegangen. Hier schrieb auch die HA bzw. bestätigte das sich mein Gesundheitszustand verschlächtert hat, seit dem letzten Antrag von 2018. Weil noch andere Erkrankungen dazu gekommen sind und ich meinen Beruf dadurch nicht mehr ausüben kann und das ich keine schweren Arbeiten mehr ausführen kann , ob beruflich o. privat. Und das auch nach bzw. mit Operationen und Reha sich keine Besserung mehr einstellen wird.

Jetzt mache ich mir langsam Gedanken, weil ich noch nichts gehört habe von der RV ob die volle EMR weiterhin bewilligt wird oder nicht.
Die volle befristete EMR läuft zum 30.11.2019 aus.
Nun wie muss ich mich verhalten, wenn ich bis Ende Oktober nichts von der RV höre, sprich Bewilligungsbescheid, ob nun diese weiter Bewilligt wird und wielange jetzt die Befristung dauert, oder es wird anders Entschieden.

Wo muss ich mich dann Anfang Nov. hinwenden? Oder muss ich jetzt schon etwas tun, sprich überall Nachfragen bei der AfA u. KK?
1.) AfA = ob ich noch Anspruch habe auf ALG-1 mit Nahtlosigkeitsregelung?
2.) KK = Anspruch noch auf Krankengeld

zu 1: Eigentlich müsste ich noch Anspruch haben auf ALG-1 mit Nahtlosigkeit, weil ich erst von 01.06.2017 bis 01.10.2017 ALG-1 bezogen habe.
zu 2: dürfte eigentlich da nichts mehr Bekommen, weil ich ja Ausgesteuert wurde bei der KK, oder höchstens ein Monat noch.

Wie verhält es sich nun, ich hatte ja 2017 ein Bewilligungsbescheid bekommen von der RV das ich Rückwirkend zum 01.09.2016 die volle befristete EMR erhalten habe. Dadurch hat sich ja die AfA, die KK und das JC die Gelder zurückgeholt von der Nachzahlung. Dann müßte ich ja noch mehr Anspruch auf Krankengeld haben, weil ja die Rente vom 01.09.2016 schon zählt. Da hatte ich ja noch Krankengeldbezug.
Auch bei der AfA, müßte ich ja noch volles ALG-1 mit Nahtlosigkeitsregelung erhalten, weil ich ja zu diesen Zeitpunkt der Gewährung der EMR noch kein ALG-1 bezog.

Wie verhält sich das nun alles?

Was muss ich jetzt schon in die Wege leiten, sprich Mitte Oktober?

Gruß Pauline
 

saurbier

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Hallo Pauline,

ja ja die DRV und ihre Bearbeitungsdauer.

Also ich hab seit Februar 2019 auf meinen Bescheid gewartet, nun ja gestern ist er im Postkasten gewesen - das ganze hat jetzt beim mir 9 Monate gedauert.

Aber unter uns, ich gehöre zu den unliebsammen Mitmenschen, denn ich habe des öfteren gegen die DRV geklagt und zudem auch noch Recht bekommen.

Zuerst solltest du mal nachschauen, von wem du vor der Berentung zuletzt Geld bekommen hast, das ist wichtig.

War es die AfA, dann hast du bei voller EMR einen Anspruch auf ALG-I. War es hingegen das JC nun dann mußt du dich leider dort wieder melden. Mich irretiert hier deine Aussage KK, ALG-I, JC.

Sollte dir die DRV nicht 1 Monat vor Ablauf der befristeten Rente immer noch keinen Bescheid zugeschickt haben, dann solltest du rein vorsorglich einen Leistungsantrag bei der AfA bzw. dem JC stellen, eben dort wo du auch zuletzt Geld erhalten hast bevor die DRV dir deine erste Rentenzahlung tätigte, denn auch diese Herrschaften lassen sich mitunter Zeit alle Angaben ausgiebig zu prüfen. Der vorsorgliche Antrag dient dabei ausschließlich deiner Sicherheit, damit du auch nahtlos dein Geld weiter bekommst.

Wenn du wissen willst wie es mir ergangen ist, kannst du dies hier nachlesen: Rentennachzahlung? - neue Methode der Berechnung durch die DRV

Da hab ich meine Erfahrungen/Ärger mitgeteilt. Das kann bei anderen jedoch wieder ganz anders ausgehen.

Wenn du Glück hast, kann es durchaus sein das dir die DRV erst kurz vor Ende des Monat November deinen neuen Rentenbescheid zukommen läßt, denn du wirst ja sicherlich deine Rente erst zum Monatsende erhalten.


Grüße saurbier
 

saurbier

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Hallo Pauline,

nun das hört sich mal gut an, dann wird die DRV auch der AfA entsprechende Beiträge für dich nach § 26 SGB III pauschal abgeführt haben, womit du dort wieder einen Anspruch hättest.

Dazu solltest du dann dein Schreiben der DRV zum Ende der befristeten vollen EMR (30.11.2019) mitnehmen und bei deiner persönlichen Antragstellung gleich vorlegen. Bitte denke in dem Fall daran unbedingt den ALG-I Antrag nach dem Muster von Doppeloma auszufüllen, denn auch jetzt bist du wieder ein Nahtlosigkeitsfall, nur diesmal weil die Befristung bei der DRV ausläuft.

Dann solltest du dich auf jedenfall rechtzeitig dort melden, wie gesagt mir hat die AfA das ALG-I über 4 Monate mit fadenscheinigen Gründen abgelehnt - eben solange bis man sich mit der DRV geeinigt hatte. Das kannst du alles in meinem Betrag ausführlich nachlesen.

Ich hoffe für dich, daß du doch noch rechtzeitig deinen neuen Rentenbescheid erhälst.


Grüße saurbier
 

Pauline

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Mich irretiert hier deine Aussage KK, ALG-I, JC.

Hallo saurbier,

Ich hatte doch dazumal anno 2017 eine Bewilligung der vollen befristeten EMR erhalten rückwirkend zum 01.09.2016. Die erste Auszahlung erfolgt im Okt. 2017. Dadurch entstand eine Nachzahlung.
Dadurch wurde alles verrechnet, sprich AfA, KK, JC.
Ich erhielt bis zum 15.05.2017 Krankengeld, danach war ich Ausgesteuert, laut KK. Danach stellte ich einen Antrag auf ALG-1 Nahtlosigkeit und erhielt bis zum 31.05.2017 noch Ü-Geld von der DRV, weil ich vom 01.04. - 31.05.2017 von der DRV bei der Reha war. Danach erhielt ich dann ab 01.06.2017 das ALG-1 und gleichzeitig beantragte meine Frau ALG-2 beim JC. sodass ich mit dem ALG-1 auch Mitglied der BG wurde. Seitdem erhalten wir vom JC einen KdU-Zuschuss zur monatl. Miete. Nun mit der Bewilligung der vollen EMR rückwirkend zum 01.09.2016 entstand eine Nachzahlung, weil ich die erste Zahlung der Rente erst zum 31.10.2017 erhielt. Dadurch wurde dann alles verrechnet, was die anderen, sprich AfA, KK u. Jc bisher für mich gezahlt haben (meinen Anteil). Der Rest der noch übrig geblieben ist, bekam ich dann auf´s Konto.
Also müsste ich ja dann noch Anspruch auf Krankengeld haben, weil ja die Zeit vom 01.09.2016 (Bewilligung der vollen EMR) - 15.05.2017 (Aussteuerung des Krankengeldes bei KK). Die ca. 8 Monate wurden ja mit der Nachzahlung wieder verrechnet, was die KK bis dahin an Krankengeld gezahlt hat an mich. Oder denke ich da jetzt Falsch??? So müsste es ja mit der AfA mit dem ALG-1 genau so sein, das wurde ja auch verrechnet, sprich vom 01.06.17 bis zum 31.10.17 o. 01.10.17)

Gruß Pauline
 

saurbier

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Hallo Pauline,

Ich glaube mal, da liegst du etwas falsch.

Bei der AfA meldet dich die DRV an (siehe § 26 SGB III) wenn du eine volle EMR erhälst, eben für den möglichen Fall das du wohlmöglich doch wieder gesund genug fürs arbeiten wirst, bei der KK hingegen bezügl. KG nicht, denn lt. Gesetz hat ein voll EMR keinen Anspruch auf KG. Dort verlierst du ja auch deinen KG Anspruch bei voller EMR grundsätzlich.

Es könnte sein, daß du bei der KK ggf. noch einen rückwirkenden KG-Anspruch erhälst, das aber kann ich mangels bisheriger Unkenntnis der Rechtslage nicht mit Bestimmtheit sagen - ich meine NEIN -. Dort anzufragen kostet allerdings auch nichts.

Wenn die Zahlungsfrist der EMR abgelaufen ist, hättest du allerdings einen Anspruch bei der AfA auf ALG-I, den du dann mit einem rechtzeitigen Anspruch anmelden müßtest - wie gesagt wenn die DRV über deinen Weiterzahlungsantrag nicht rechtzeitig entschieden haben sollte. Aufstockendes ALG-II ist davon unabhängig, eben weil BG.


Grüße saurbier
 

Pauline

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Hallo,

werde nächste Woche noch abwarten was passiert, seitens der DRV. Wenn nichts passiert, dann werde ich schriftlich eine Sachstandsanfrage bei der DRV machen und auch mich bei der AfA und bei der KK erkundigen, was noch möglich ist und ob ich noch Anspruch auf KG habe und ob ich wieder ALG-1 berechtigt bin.
Weiß auch nicht genau, ob man bei der DRV einen Formlosen Antrag stellt zur vorläufigen Weiterzahlung der EMR bis zum entscheid, was nun ist, ob ja oder nein.

Gruß Pauline
 

saurbier

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Hallo Pauline,

sicherlich kannst du eine Sachstandsanfrage bei der DRV starten, ob das allerdings was bringt (auch da hat die DRV ja eine Bearbeitungszeit) steht auf einem anderen Blatt, es sind ja nur noch 6 Wochen bis zum Ende der Befristung. Andererseits könntest du auch nach 6 Monaten Untätigkeit seitens der DRV (wenn in der zwischenzeit "keine Korrespondenz" mit der DRV lief) eine UTK beim Sozialgericht einreichen. Sowas bewirkt hin und wieder das die DRV in die Pötte kommt, eben weil dann das Gericht dort anfragt.

Ob es was bringt, wenn du dich bei der KK und AfA erkundigst, na da hab ich meine Zweifel, denn die kommen leider selten ihren gesetzlichen Verpflichtungen zur Beratung und Auskunftspflicht nach, gleich wohl es dazu sogar ein BGH Urteil gibt (siehe Anhang). Im übrigen wer sagt dir das die Auskünfte korrekt sind.

Wie gesagt, ich würde mich an deiner Stelle (so wie ich auch, übrigens so wurde es mir von der damaligen SB 2012 sogar geraten) 1 Monat vor Ablauf der Rentenbefristung bei der AfA erneut Arbeitslos nach § 145 SGB III melden. Nimm dazu dann den Rentenbescheid mit, wo ja das Ende vermerkt ist, genauso einen Nachweis das du bereits einen neuen Weiterzahlungsantrag bei der DRV gestellt hast. Denke daran, ohne EMR hast du auch keinen KV-Schutz mehr, abgesehen von einem Monat Nachversicherungszeit.

Wenn du dann nicht rechtzeitig zum 30.11.2019 (so eine Woche vorher) den ggf. neuen Bescheid von der DRV vorliegenden hast, gehst du zusätzlich zum JC (ihr seit ja eine BG) und erklärst denen den Vorgang. Da deine Rente ja nachträglich also erst zum Monatsende gezahlt wird, sollte die letzte Zahlung am 30.11.2019 erfolgen, womit du fürs JC dann den Monat Dezember zeit hättest damit alles nahtlos läuft. Ob die AfA hier so schnell einen Bescheid erläßt - nun da hab ich meine Zweifel, denn in meinem Fall z.B. haben sie sich 4 Monate Zeit gelassen bis die DRV endlich eine positive Entscheidung über meine Rentenverlängerung getroffen hat.


Grüße saurbier
 

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