Neuen Weiterbewilligungsantrag auf volle befristete Erwerbsminderungsrente ausfüllen, was muß ich tun?

Pauline

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Hallo,

nun muss ich einen neuen Weiterbewilligungsantrag zur vollen befristeten EMR wieder ausfüllen, weil der Zeitraum zum 30.11.2019 ausläuft.
Nun habe ich alle Befundberichte zusammen, war nicht einfach alles zu bekommen wegen der Urlaubszeit, da vielle Arztpraxes zu haben. Aber inzwischen habe ich nun alles zusammen, so dass ich den Antrag ausfüllen kann und schnellstmöglich zur Bearbeitung an die DRV senden kann. Nun sind einige neue Erkrankungen, seit der letzten Weiterbewilligungsantragstellung dazu gekommen, diese werde ich auch angeben. Auch die dazugehörigen Ärzte und die aktuellen Befundberichte.

Nun ist mir in dem Antrag ein Punkt aufgefallen, wo ich nicht so richtig weiß, was ich da machen soll.
Dieser wäre: Pkt. 3.7 " Haben sich die Krankheitsmerkmale geändert? "

Bezieht sich dieser Punkt darauf, auf die Krankheit womit ich die volle befr. EMR bekommen habe, oder auf die dazugekommenden Erkrankungen? Da weiß ich nicht was ich da machen soll und was ich da laut Pkt. angeben soll bzw. möchte. Oder sollte ich da ein Zusatzblatt machen, weil die Spalte nicht ausreicht.

Alle anderen Punkte brauch ich ja nur vom letzten Verlängerungsantrag übernehmen, weil sich da nichts geändert hat.

Darum frage ich lieber hier bei Euch nach bevor ich was verkehrtes ankreuze oder reinschreibe.

Gruß Pauline
 

Kibini

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Liebe Pauline,

Ich habe im vergangenen Jahr auch einen Verlängerungsantrag gestellt. Ich schlage dir vor, bei Pkt. 3.7 einfach ja anzukreuzen und daneben zu schreiben: siehe Anlage 1

Zum Antrag gehört auch der Selbseinschätzungsbogen (R025). Da das Kästchen zum Eintragen aller belastenden Gesundheitsprobleme zu klein war, habe ich sie auf einem Extrablatt ausführlich geschildert und dieses einfach Anlage 1 genannt. Das empfehle ich dir auch. Die neu hinzugekommenen Krankheiten führst du da mit auf und erklärst, wann sie festgestellt wurden und wie sie sich auf dein Gesamtbefinden auswirken.

Ich drücke dir die Daumen, dass alles klappt und in deinem Sinne verläuft

Gruß von Kibini
 

Pauline

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OK.

Weil ich ja im Weiterbewilligungsantrag vom vorigen Jahr war nur eine Krankheit. Da brauchte ich nicht viel über legen. Jetzt durch die neuen dazugekommenden Erkrankungen sieht es ja etwas anders aus.
Darum habe ich lieber erst einmal hier gefragt, bevor ich was verkehrt ankreuze bzw. ausfülle.

Gruß Pauline
 

saurbier

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Hallo Pauline,

wenn seit deinem letzten Weiterbewilligungsantrag neue Erkrankungen hinzu gekommen sind, dann solltest du diese unbedingt angeben und wenn möglich auch mit entsprechenden Befunden die du als Kopie beifügst gleich belegen. Damit gehst du sicher, daß die DRV darüber informiert wird, denn das die DRV sich entsprechende Befunde selbst anfordert damit solltest du lieber nicht rechnen.

Vor allem denke daran das von diesem Weiterbewilligungsantrag ja deine Rente abhängt, also verschicke das ganze am besten auf sicherem Weg - Post Einschreiben am besten mit Rückschein - nicht das die DRV später wohlmöglich behaupten kann sie hätte nichts erhalten.

Ich z.B. hab dies erst gestern mit der AfA erlebt, wo mich die zuständige SB per Telefonanruf (Anrufbeantworter) daraum bat doch bitte die bereits vor vier Wochen angeforderte Schweigepflichtentbindung einzureichen. ich hab ihr daraufhin sofort eine E-Mail zukommen lassen und heute erhielt ich - ach was Wunder - ihre Antwort in der sie sich entschuldigt, da wäre ein Fehler passiert und ja es liegt alles bereits vor sie wird es umgehend weiterleiten.

Auf diese Weise hab ich nun durch deren Schlampigkeit mal eben vier Wochen Zeit verloren, denn die machen von der Schweigepflichtentbindung die Zahlung des ALG-I abhängig - ohne Vorlage des äD-Gutachtens kein ALG-I -.


Grüße saurbier
 

bondul

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Nun ist mir in dem Antrag ein Punkt aufgefallen, wo ich nicht so richtig weiß, was ich da machen soll. Dieser wäre: Pkt. 3.7 " Haben sich die Krankheitsmerkmale geändert? "
Hier würde ich mich nur auf die bisher festgestellte Krankheit beziehen, hinzugekommene Erkrankungen / Behinderungen kannst du im RO215 Punkt 2.7 angeben (wenn du das Formular nutzen möchtest), sie sind aber ohnehin in deinen beigefügten Befunden ersichtlich.

lg, bondul
 

Pauline

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Jetzt bin ich mal gespannt, wie lange die Bearbeitung des Weiterzahlungsantrag bzw. weiterbewilligungsantrag zur vollen Befr. EMR dauert, bei der RV.
Habe alles per Einschreiben weckgeschickt und auch schon die Eingangsbestätigung bekommen, das alles da angekommen ist.
habe auch sämtliche Befunde angehangen, was ich hatte. Auch die Befundungen von den Radiologen von den MRT´s usw.

Gruß Pauline
 

Pauline

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Hoffe ja nun, ob der Prüfarzt/-ärztin, mit der Befundung der Radiologen was anfangen kann und auch deuten kann. Hoffentlich melden sie sich nicht nochmals bei mir, wegen einem Befundbericht des Orthopäden, der das dann nochmals bestätigt, was ja schon der Radiologe beschrieben und befundet hat.
Wie gesagt, das Krankheitsmerkmal hat sich ja nicht geändert bei der Erkrankung, worüber ich die EMR erhalten habe, ist immer noch gleichgeblieben. Halt sind nur die neuen orthopädischen Erkrankungen und das mit der Schilddrüse dazu gekommen.

Das letztemal beim Verlängerungsantrag hat es genau 4 Wochen gedauert mit der Genehmigung der Weiterbezahlung der EMR,

Gruß Pauline
 

Doppeloma

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Hallo Pauline,

Mal noch eine kleine Anmerkung von mir dazu, um dir den nächsten "Verlängerungs-Antrag" zu erleichtern hast du dir hoffendlich eine Kopie vom fertig ausgefüllten Antrag gemacht ehe der dann abgeschickt wurde ???
Das erleichtert ungemein die gleichen Fragen auch beim nächten Male wieder problemlos beantworten zu können, man muss das (fast) nur noch aus dem letzten Antrag "abschreiben" und auf die aktuellen Daten bringen.

Hoffe ja nun, ob der Prüfarzt/-ärztin, mit der Befundung der Radiologen was anfangen kann und auch deuten kann. Hoffentlich melden sie sich nicht nochmals bei mir, wegen einem Befundbericht des Orthopäden, der das dann nochmals bestätigt, was ja schon der Radiologe beschrieben und befundet hat.
Die DRV (deren med. Dienst) verfügt über genug Mediziner ALLER erforderlichen Fachrichtungen, darum solltest du dir keine besonderen Gedanken machen, man fragt sich nur manchmal ob die auch bei der erforderlichen Prüfung von Befunden und Arztberichten mit einbezogen werden. :icon_kinn:
Wenn die keine zusätzlichen Befundberichte mehr einfordern und einfach den Verlängerungs-Bescheid schicken kann dir das doch eigentlich EGAL sein.

Dann haben die vorliegenden med. Unterlagen doch offenbar ausgereicht für diese Entscheidung, zudem dürfen die ja auch direkt bei deinen Ärzten anfragen (wie es eigentlich auch sein sollte) wenn es da noch Klärungsbedarf gibt, dafür unterschreibst du ja immer auch eine (neue) Schweigepflicht-Entbindung.

Wie gesagt, das Krankheitsmerkmal hat sich ja nicht geändert bei der Erkrankung, worüber ich die EMR erhalten habe, ist immer noch gleichgeblieben. Halt sind nur die neuen orthopädischen Erkrankungen und das mit der Schilddrüse dazu gekommen.
Wenn das so ist kreuzt man "NEIN" an bei dieser Frage, denn da geht es um die Krankheitsmerkmale die ursprünglich zur Berentung geführt haben ... Aktuelle Berichte / Befunde / neue Diagnosen kann man ja trotzdem beifügen, nicht alle (neuen) Gesundheits-Probleme sind auch "rentenrelevant" (die könnte man also auch weglassen dabei).
Schilddrüsen- Erkrankungen bewirken in der Regel KEINE EM-Berentung weil die als "gut behandelbar" gelten, arbeiten gehen kann man damit durchaus in den meisten Fällen noch viele Jahre.
Bist du bereits wegen orthopädicher Krankheiten berentet, ist es der DRV (meist) egal, was da noch alles weiter dazu gekommen ist inzwischen, du bekommst ja bereits eine EM-Rente deswegen ... mehr geht ja dann dadurch auch nicht ...

Als Information zur weiteren gesundheitlichen Entwicklung ist das sicher trotzdem gut die DRV zu informieren, was seit der letzten Verlängerung so gewesen ist gesundheitlich.
Man sollte sich aber auch notieren, was man denen schon alles geschickt hat, damit es nicht immer wieder die gleichen Unterlagen sind, die dort sowieso schon vorliegen sollten.

Das letztemal beim Verlängerungsantrag hat es genau 4 Wochen gedauert mit der Genehmigung der Weiterbezahlung der EMR,
Dann lass dich überraschen wie lange es dieses Mal dauern wird, mit einer Kopie vom letzten (ausgefüllten) Antrags-Formular wäre es dieses Mal schon einfacher für dich gewesen aber auf die naheliegenden Dinge kommt man ja oft erst, wenn es schon zu spät dafür ist und die Unterlagen schon abgeschickt wurden.

Meine Daumen sind gedrückt für einen schnellen und natürlich positiven Bescheid zur Verlängerung deiner EM-Rente. (y)

MfG Doppeloma
 

Pauline

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Natürlich hatte ich eine Kopie von dem letzten Weiterbewilligungsantrag zur Verlängerung EMR. Und habe mir dieses mal wieder eine Kopie gemacht. Da brauchte ich nur das alles abschreiben. Ging ja alles relativ schnell, da sich ja nichts seit voriges Jahr geändert hat. Halt eben nur die neuen hinzugekommenen Erkrankungen. Gut habe da ein Kreuz auf " ja " gemacht beim Antrag, weil ich dachte durch die neuen Erkrankungen haben sich die Krankheitsmerkmale geändert. Und geschrieben, " siehe Anlage ", da habe ich alles Aufgeführt was Gleichgeblieben ist und was hinzugekommen ist und welche Einschränkungen ich dadurch habe, sprich in der orthopädischen Sache.
Und ob sich die Prüfärzte von der DRV Auskünfte holen ist auch Fraglich, meistens reicht ja ihnen die Befundberichte die man beifügt.Trotzdem muss man die Schweigepflichtentbindung erteilen.
Nein ich bin wegen der orthopädischen Sachen nicht berentet worden, sondern wegen einer anderen chirurgischen Sache.

Gruß Pauline
 

Pauline

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Glaube zwar nicht das sich die/der Prüfärzte Auskünfte von den einzelnen behandelnden Ärzte einholen. Eher schicken sie zusätzlich ein Formular zu, wo die Ärzte dann nochmals ihre Befundung abgeben müssen und werden dafür bezahlt. So denke ich einmal wird das wohl gehandhabt. Bei meinem Weiterbewilligungsantrag den ich zugesendet bekam von der RV war nicht dabei, sprich eine Ärztliche Stellungnahme.

Schauen wir mal ob die Prüfärzte das orthopädische mit berücksichtigen oder nur in Kenntniss nehmen und nehmen nur den Befundbericht des Arztes zur Grundlage der Weitergewährung, worüber ich die EMR bekommen habe.
Habe gestern nochmals nachgeschaut in der Erstgewährung der EMR, was da Stand. Also da stand das ich die volle befristete EMR aus rein medizinischen Gründen erhalte. Und diese wurde bestristet ausgesprochen bzw. zeitlich begrenzt, weil es nach den medi. Untersuchungsunterlagen nicht unwahrscheinlich ist, das die volle Erwerbsminderung behoben werden kann. Darum befristet die RV immer nur Kurze Zeit, sprich 1,5 Jahre. Statt mal etwas längerfristig, wie 3 Jahre. Dann hast nicht immer den Druck der Verlängerung usw.

Wie gesagt, ob nun die neuen orthopädischen Erkrankungen da mit berücksichtig werden, muss man abwarten. Ist ja genug in den Befundberichten des Radiologen enthalten, was da an der LWS, HWS und in der Schulter verschlissen ist. Auch ein orthopädischer Arzt schrieb in einer Beurteilung seine Befundung und Empfehlung und schrieb dazu, das ich mit diesen Ortho-Diagnosen meinen Beruf nicht mehr ausüben kann.

Gruß Pauline
 

saurbier

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Hallo Pauline,

nun ja, bei mir läuft der Weiterbewilligungsantrag bereits seit Februar 2019 und es liegt bis heute noch kein abschließender Bescheid vor.

Schon im Mai hat mir die DRV geschrieben - das nach Aktenlage keine EMR mehr vorliegen soll -, nichts desto trotz haben sie meine Hausärztin nochmals schriftlich aufgefordert den Befundbericht zu erstellen. Als die das nicht so schnell machen wollte (ist neu und muß sich in die dicke Akte erst einlesen), hat man mich dann zu einer persönlichen Untersuchung vorgeladen. Diese Untersuchung bei der DRV war eh eine farce, denn der Arzt brauchte sage und schreibe 10min. für die körperliche Untersuchung und das war niemals ein Orthopäde denn es wurde nicht ein Röntgenbild heran gezogen (bei mir ist die Wirbelsäule, Hüfte, Schultern etc. kaputt und das wurde erstmals per Gerichtsgutachten 2001 bestätigt). Bis heute ist der med. Sachverhalt noch immer nicht abschließend geklärt.

Ich würde mich da eher weniger auf die tollen Ärzte der DRV verlaßen, als viel mehr auf die eigenen und wenn überhaupt dann noch auf die vom Gerichts beauftragten Gutachter.

Genauso wenig holt sich die DRV entsprechende Befunde von anderen Ärzten, selbst wenn die dafür ja eine Schweigepflichtentbindung haben. Bei mir haben sie bisher immer nur den Hausarzt angeschrieben und der soll dann für 28,-€ die Untersuchung durchführen.

Nur selbst damit ist noch nicht gesagt, daß die DRV daraufhin dann auch weiterhin die Rente verlängert.


Grüße saurbier
 

Pauline

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Hallo,

habe heute Post von der RV bekommen, hatte Gedacht, das die Genehmigung schon da ist, das die Volle EMR weitergezahlt wird nach den 30.11.19. Aber Falschgedacht, es war nur ein Formular enthalten, für die HA, diese sollte nochmals ein ärztlichen Befundbericht abgeben.

Warum sendet die RV nicht gleich den Fragebogen mit, wenn die Rv schon eine Weiterbewilligungsantrag bzw. Weiterzahlungsantrag für volle befristete EMR zusendet.
Habe den Weiterbewilligungsantrag mit allen ärztlichen Befundberichten der behandelnden Ärzte zur RV zurückgesendet. Nun kam heute ein Brief von der RV mit dem Inhalt ein Formular eines ärztlicher Befundbericht der HA. Hier solle der HA nochmals in Befundbericht abgeben, was ich alles habe und wie es mir geht etc. Hätte man das nicht gleich mit dem Weiterbewilligungsantrag beifügen können, dann bräuchte ich nicht jetzt nochmals zum HA, wenn dieser Stellungnahme. Jetzt dauert die Bearbeitung wieder etwas länger, wäre der gleich mit beigewesen hätte dann alles mit dem Weiterbewilligungsantrag abgesendet. Wahrscheinlich reicht wohl dem/die Prüfärzt/in noch nicht diese alle Befundberichte der behandelnden Ärzte von mir aus.

Muss das sein?

Gruß Pauline
 
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