Neuen Job direkt wieder kündigen - wäre ich dann für ALG gesperrt?

frankfurterin

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Es ist halt eine größere Umstellung. Ich sitze sonst ja nicht mehrere Stunden hier und ich glaube, dass sich mein Körper erstmal darauf einstellen muss. Zumal ich dazu sagen muss, dass ich gestern gar nicht durchgehend hier gesessen habe, sondern jede Gelegenheit zum aufstehen genutzt habe. Naja, aber man ist halt auch keine 20 mehr... ;-)
 

Antihartzer19

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Ich hatte auch einmal "Home-Office" verhandelt. Die hatten eine lange Liste von Voraussetzungen. Für den Job brauchte man z.B. ein eigenes abschließbares Zimmer... . Weiter Einzelheiten erspare ich mir. Konnte es aber stemmen da ich hier sowieso schon immer ein Zimmer als Homeoffice hatte. Aber leider war deren Kundendatenbank so lausig das es sich nach kurzer Zeit erledigte.
 

BerndB

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Denk bitte daran: Es genügt der AA sicher nicht, zu sagen, so und so war es. Frag bei der AA vor einer Kündigung nach, was du vorlegen musst. Man wird es dir sagen.
 

Kerstin_K

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Ein eigenes Zimmer ist schon nicht schlecht, weil man sonst gar nicht mehr zum Abschalten von der Arbeit kommt, wenn man die ganze Zeit den Arbeitskram sieht. Abschliessbar ist eine Frage des Datenschutzes. Ich wohne alleine und ich habe hier keinen Papierkram, höchsens ganz selten mal ein einzelnes Blatt, dass ich auf meinem privaten Drucker ausdrucke, weil es übersichtlicher ist, oder ein Schmierzetel mit Notizen, mit denen ausser mir eh keiner was anfangen kann. Da braucht es sowas nicht. Der Rechner ist Passwort geschützt, die meisten Daten liegen sowieso in Datenbanken, auf die ich remote zugreife.

Men Arbeitgeber erlaubt jetzt, wo wegen Corona fast alle im Homeoffice arbeiten, dass man sich den Bürostuhl und Monitor nach Hause holt. Muss mn halt selber transportieren. wer einen guten Stuhl für zu Hause kaufen möchte, hat die Möglichkeit, bei bestimmten Herstellern zu Sonderkonditionen zu bestellen. Maus und Tastatur lassen sich ja leicht transportieren und wenn jemand eine Fussbank oder einen Port-Replikator braucht, kann sowas bestellt werden. Ich hatte zum Beispiel lange ein zweites Netzteil, damit ihc als Rollstuhlfahrerin nihct im Büro unter den Schreibtisch krabblen musste. Gleiches galt für das Ethernetkabel, als wir noch kein WLAN in den Niederlassungen hatten. enauso wie ein 2. Kensingtonschloss. Diese Dinge kosten nicht dieWelt und sind bei unserem Support sowieso hundertfach vorhanden.

Was man auch klären muss ist die Haftung, wenn der Hardware ewas passiert. Zum Beispiel man fährt in Urlaub, Einbrecher kommen in die Wohnung und nehmen die Hardware mit.

Nicht alle Provider sehen es gerne, wenn n den privaen DSL Anshluss beruflich nutzt. Das kommt auch drauf an, was da an Datenmenge über die Leitung geht. VPN muss selbstverständlich sein.
 

frankfurterin

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Extra Zimmer fällt aus, da ich eh nur einen Raum habe, knapp über 30 m². Sitze hier zwischen Küchendurchgang, der durch den Schreibtisch blockiert ist und Bett (20 cm hinter mir). Daher ist zumindest das hier kein Problem. Alle Richtlinien bezüglich Ruhe, Datenschutz halte ich ein.

Wurde gestern vom Teammanager angerufen. Vorerst würde das so gehen, mit dem Stuhl und nur einem Monitor, aber man erwartet von mir, dass ich mir zeitnah einen neuen Stuhl kaufe und dafür sorge, dass ich beide Monitore nutze. Das Gehalt liegt abzüglich meiner Fixkosten (Miete, Strom, Internet, Handy, ich habe kaum regelmäßige Ausgaben) unter dem ALG II Satz. Heißt, selbst wenn ich wollte und den Platz hätte, könnte ich mir keinen Stuhl kaufen. Nicht mal für 100 Euro. Und der Vertrag geht eh erstmal nur bis Januar, da wäre mir eine solche Anschaffung zu heikel.

Und ja, ich wusste, wie niedrig das Gehalt ist. Ich wollte halt arbeiten und dachte, ich kriege das schon irgendwie hin.
 

frankfurterin

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Wurde gerade erneut angerufen. Ich erfülle deren Anforderungen nicht und wenn ich nicht innerhalb von 2 Wochen aufrüsten kann, bin ich raus. Man wird den Vertrag dann auflösen/kündigen.
 

frankfurterin

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Nach dem ich zwei Wochen lang alle möglichen Nummern angerufen und x Mails ohne Reaktion geschrieben habe, erfuhr ich eben von der HR-Hotline, dass ich vor zwei Wochen unbezahlt freigestellt wurde.

Schriftlich liegt mir dazu nichts vor, ich kann mich also noch nicht arbeitslos melden. Und laut Internet bin ich damit auch nicht mehr krankenversichert.

Kann ich da irgendwas tun oder "gegen vorgehen"? Ich finde das ist ein sehr fragwürdiges Verhalten.
 

Nachtfalter

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Hi,
hier in Frankfurt am Main gibt es die kostenlose Rechtsberatung vom Anwaltverein am Amtsgericht, wo man sich mit solchen Fragen hinwenden kann. Durch Corona muß man jedoch nun einen Termin vereinbaren aber das geht problemlos über das Internet.
Ich hab dank deren Beratung schon viel erreichen können in verschiedenen Bereichen und wenn die Beratung alleine nicht hilft, dann hab ich dort einen Berechtigungsschein für Beratungshilfe beantragt.
 

frankfurterin

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Beratungshilfe erhalte ich aber doch nicht, wenn ich genau genommen gerade noch fest angestellt bin, oder? Hatte ich zumindest so ergooglet, dass es das nur für ALG II Empfänger gibt.

Danke für den Tipp jedenfalls, werde ich mich direkt nach erkundigen.

Die Situation ist gerade etwas verfahren und ich weiß so gar nicht, wie ich weiter vorgehe. Ich bin bei einer Firma mit virtuellem Standort angestellt, kein Firmensitz, keine Nummer. Nur die Hotline, die auf meiner ersten Gehaltsabrechnung stand, die ich glücklicherweise gerade erhalten habe. Und da kam ich nach Stunden in der Warteschlange endlich durch.

Man will mich nun zurückrufen.. aha, vermutlich so, wie vor zwei Wochen. Nicht.
 

Nachtfalter

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Hi,
also ich hab damals auch einen Schein für Beratungshilfe bekommen als ich noch festangestellt war aber das lag an meinem lausigen Gehalt.
Bei mir ging es auch um Probleme mit dem Arbeitgeber, am Ende mußte ich vors Arbeitsgericht ziehen um zu meinem Recht zu kommen.

Die Rechtsberatung vom Anwaltsverein kann jeder aufsuchen und Leute mit kaum/ wenig Geld brauchen dort auch nichts zu bezahlen... für alle anderen heißt es, einmal 10,-€ zu bezahlen. Wichtig ist es, daß man alle Unterlagen zu dem Termin mitbringt die für das Problem relevant sind.

Den Schein für Beratungshilfe können natürlich auch Berufstätige beantragen aber bewilligt wird er nur wenn man wenig Geld zur Verfügung hat. So war es jedenfalls vor ca. 9 Jahren. Einfach den Antrag für Beratungshilfe holen, ausfüllen, mit allen benötigten Unterlagen als Kopie dort abgeben und ca. eine Woche später bekommt man die Antwort ob es einem zusteht oder nicht.
 

frankfurterin

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Unterlagen gibts bis dato keine, da ich nur am Telefon davon erfahren habe, dass ich angeblich freigestellt sei. Einen Termin erhalte ich eh erst Ende kommender Woche, vielleicht kommt ja bis dahin was per Post oder es löst sich von selbst.
 

abcabc

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Nach dem ich zwei Wochen lang alle möglichen Nummern angerufen und x Mails ohne Reaktion geschrieben habe, erfuhr ich eben von der HR-Hotline, dass ich vor zwei Wochen unbezahlt freigestellt wurde.
Du hast doch einen unterschriebenen Arbeitsvertrag in dem das Gehalt steht. Ist das ein Fixgehalt oder irgendein komischer Vertrag, dass nur gearbeitete Stunden bezahlt werden usw. usf.? Wenn das ein "normaler" Arbeitsvertrag ist, muss der AG dich bezahlen. Wenn der nicht zahlt, solltest du schrifltich und nachweisbar die Zahlung anmahnen mit einer kurzen Fristsetzung von ner Woche. Wird das Geld trotzdem nicht gezahlt, geht es halt vors Arbeitsgericht.

Das Gehalt liegt abzüglich meiner Fixkosten (Miete, Strom, Internet, Handy, ich habe kaum regelmäßige Ausgaben) unter dem ALG II Satz.
Beratungshilfe erhalte ich aber doch nicht, wenn ich genau genommen gerade noch fest angestellt bin, oder? Hatte ich zumindest so ergooglet, dass es das nur für ALG II Empfänger gibt.
Als Aufstockerin solltest du auch ein Anrecht auf Beratungshilfe und Prozesskostenhilfe haben....
 

frankfurterin

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Als Aufstockerin solltest du auch ein Anrecht auf Beratungshilfe und Prozesskostenhilfe haben....
Ich bin keine Aufstockerin.

Danke für den Tipp bezüglich Gehalt! Werde ich so machen. Ich kann mich halt auch erst wieder arbeitslos melden, wenn ich was schriftliches habe. Daher ist meine Miete nächsten Monat gerade akut in Gefahr.

Was ich mir halt vorstellen KÖNNTE, dass ich selbst einen Fehler gemacht habe, weil ich nach der Aufforderung das Training zur Einarbeitung beendet habe. Diese Aufforderung lag mir nicht schriftlich vor. Damit könnte man behaupten, ich sei einfach nicht mehr erschienen. Wobei man mich dann abmahnen müsste, oder?

Eine Firma ohne Firmansitz? ich glaube nict, dass das geht. Was ist das denn für eine Unternehmensform?
GmbH. Habe mich hier wohl vertan, es gibt eine Anschrift in Berlin, aber keine Telefonnummern. Die Abteilung HR sitzt in München. Ist halt keine deutsche Firma, vermutlich deswegen alles etwas komisch. Zudem gibt es hunderte "unter-GmbHs".
 
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