Neue Wohnung darf nicht teurer sein als die alte? Harz 4

Besucher und registrierte Nutzer in diesem Thema...

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

kakashix

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
24 August 2015
Beiträge
107
Bewertungen
4
Hallo,

ich habe gelesen, das die neue Wohnung nicht teurer werden sein darf, als die alte
Zieht ein Hartz 4 Bezieher in eine neue Wohnung um, dienicht größer aber teurer als die alte Wohnung ist, bezahlt das Jobcenter die Miete nur noch in Höhe der alten Miete
Quelle: neue Urteile, Hartz 4, neue Gesetze, Änderungen 2019,

Stimmt das wirklich? Was ist aber wenn man triftige Gründe hat, die Wohnung zu verlassen, aber die neue Wohnung teurer ist als die alte?
 

Couchhartzer

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
30 August 2007
Beiträge
5.550
Bewertungen
9.769

kakashix

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
24 August 2015
Beiträge
107
Bewertungen
4
Du musst dir den Umzug genehmigen lassen.

Was wäre denn dein triftiger Grund konkret?
Gibt es genügende. Die Mitbewohner sind nachts sehr laut, hören laute Musik, pinkeln im Waschbecken und im Waschbecken bildet sich schon Urinstein und in der Dusche befindet sich überall Schimmel, weil nicht vernünftig gelüftet wird
 

gila

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Dezember 2008
Beiträge
14.110
Bewertungen
21.780
Da würde dir das JC mitteilen, dass das vor Ort mit den Mitbewohnern und dem Hausbesitzer zu klären ist, wenn sich andere daneben benehmen.
Du wohnst also in einer WG?
Wie alt bist du?
Was ist derzeit dein persönlicher Stand der Dinge - da war doch mal was mit EGV und psychischer Erkrankung?
Vielleicht kann man eine Begründung "basteln", wenn man deine Eckdaten kennt.
 

kakashix

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
24 August 2015
Beiträge
107
Bewertungen
4
Ja sozusagen eine WG, wo ich mein eigenes Zimmer habe, aber eine gemeinsame Küche und Badezimmer.

Woher wissen Sie das mit der EGV und psychischer Erkrankung? Das ist aufjedenfall korrekt und ich bin immernoch in Behandlung...
Alter: 29
 

Nena

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
10 Oktober 2015
Beiträge
2.792
Bewertungen
4.450
Deine Aussage aus dem EP trifft nur dann zu, wenn der Umzug im Gebiet desselben JC erfolgt und ohne vorherige Zustimmung.
Ein objektiver Umzugsgrund liegt - nach Deinen bisherigen Darlegungen - nicht vor.
 

gila

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Dezember 2008
Beiträge
14.110
Bewertungen
21.780
Ja sozusagen eine WG, wo ich mein eigenes Zimmer habe, aber eine gemeinsame Küche und Badezimmer.

Woher wissen Sie das mit der EGV und psychischer Erkrankung? Das ist aufjedenfall korrekt und ich bin immernoch in Behandlung...
Alter: 29

Na, da macht man KLICK auf deinen Namen und kommt ins Profil und sieht, an welchen Themen sich derjenige beteiligt hat,
und auch welche EIGENEN Probleme er schon angefragt hat.
Manchmal ist dieser Weg sinnvoll, um nicht tagelang um den heißen Brei zu diskutieren und dann kommen auf einmal ganz andere
Sachverhalte raus. Ok?

Wenn du keine eigene Wohnung hast, dann steht dir mal als "Mensch" und Bürger grundsätzlich mal auch ein eigenes Domizil zu.
Man kann nicht dazu verdonnert werden - zumal auch wenn man erkrankt ist und das dann alles sicher auch schwer auszuhalten ist -
lebenslang in einer chaotischen WG zu wohnen und sich dem Ärger dort ständig auszusetzen.
DAS wäre schon mal eine schlüssige Begründung - bei der ein behandelnder Arzt auch noch helfen könnte.

PROBLEM: eine Wohnung FINDEN, die dann übernommen wird!

Hättest du was in Aussicht? Hättest du Unterstützung?
Zum Beispiel kann man auch über "Hilfen für psychisch Erkrankte" oder ähnlich vor Ort mal googeln und sich beraten lassen.
Ggf. auch mit einer Betreuung durch einen Sozialarbeiter arbeiten.
Sinnvoll vielleicht auch, sich mal grundsätzlich für eine SOZIALWOHNUNG eintragen zu lassen und eine DRINGLICHKEIT zu beantragen,
da man es aus gesundheitlichen Gründen in der bestehenden WG nicht aushalten kann.

WAS ist das denn für eine chaotische WG?
 

romeo1222

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
7 Januar 2010
Beiträge
1.799
Bewertungen
512
In erster Linie sollte man versuchen, selbst das Problem aus der Welt zu kriegen. z.B. Gespräche mit den Mitmietern oder Beschwerden an den Vermieter.

Sollte dieses fruchtlos bleiben, wovon ich ausgehe, müsste einem Umzug entsprochen werden. Ich selbst bin auch schon mehrfach wegen lauten und asozialen Nachbarn umgezogen.

Und natürlich, wie hier schon geschrieben, darf die Wohnung oder das neue WG-Zimmer teurer sein. Allerdings würde ich eher auf die Suche nach einer eigenen Wohnung gehen. Das JC könnte sich fragen, wenn du schoneinmal solche Probleme in einer WG hattest, warum du erneut in eine ziehen willst. Heißt zwar nicht zwangsläufig, dass man auch in einer neuen WG wieder die Probleme hat, aber so ticken halt manche beim JC.

Natürlich darf die Wohnung nicht teurer sein, als die Richtlinen in deiner Stadt es hergeben.

Wenn du in ärztlicher Behandlung bist, und es auch wegen dem Lärm bzw. der Zustände ist, könnte der Arzt dir ja ein kurzes Schriftstück geben, indem bescheinigt wird, dass zur Verbesserung der gesundheitlichen Situation zu einem Umzug geraten wird. Dieses dann nachweisbar in Kopie mit einem konkreten Mietangebot einreichen. Evtl. schonmal bei deinem nächsten Termin die Zustände ansprechen, falls noch nicht dem JC bekannt. Also laute Nachbarn, dadurch gesundheitliche Probleme usw.
 

gila

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Dezember 2008
Beiträge
14.110
Bewertungen
21.780
Sind ja leider nicht die Nachbarn ... sondern WG-Mitglieder. Da wird es ein wenig "kniffeliger", wenn man da allein ist und noch
dazu krank, sich zu behaupten, wenn auch ALLE solche Chaoten sind.
Aber was heißt heut schon "Rücksicht" ... :(
 

qwertz123

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
19 März 2014
Beiträge
1.320
Bewertungen
1.063
Also bei mir war es damals so, dass ich während des Alg2 Bezuges von einer kleinen Wohnung in eine größere gezogen bin, die größere war mehr als 100 Euro teurer. Genehmigung wurde abgelehnt, aber sie zahlten die neue Miete trotzdem weil sie noch im Rahmen war. Die Genehmigung bezieht sich denk ich nur auf die Umzugskosten.
 

gila

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Dezember 2008
Beiträge
14.110
Bewertungen
21.780
Also bei mir war es damals so, dass ich während des Alg2 Bezuges von einer kleinen Wohnung in eine größere gezogen bin, die größere war mehr als 100 Euro teurer. Genehmigung wurde abgelehnt, aber sie zahlten die neue Miete trotzdem weil sie noch im Rahmen war. Die Genehmigung bezieht sich denk ich nur auf die Umzugskosten.

Nicht nur - es gibt noch den Begriff des "notwendigen" Umzugs und auch die Annahme, dass ein Umzug legitim ist, wenn auch ein Nicht-Hilfebedürftiger sich von den Umzugsgründen hätte lenken lassen.
Da kann es sein, dass das JC differenziert, dass der Umzug zwar insofern "legitim" war, aber keine solche "Notwendigkeit" hatte, dass auch noch die Kosten hierfür übernommen werden. Dann nur die Kosten für die Miete (bis zur örtl. Richtlinie).

Bei dem ganzen gesetzlichen Firlefanz muss man sehr auf die "Zwischentöne" achten...
 

gizmo

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
12 Dezember 2011
Beiträge
3.877
Bewertungen
1.267
Ja sozusagen eine WG, wo ich mein eigenes Zimmer habe, aber eine gemeinsame Küche und Badezimme

Ich würde es erst mal stumpf mit den m² als Umzugsgrund probieren. Es sollte min. 35m² für eine einer BG sein. Denke mit deinem Zimmer & Küche & Bad kommste nicht hin.
 

Anhänge

  • 35m² Wohnraum mindestens bei SGBII & SGBXII.pdf
    3,3 KB · Aufrufe: 15
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten