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Neue Toilette und Türreparatur .... keine Reaktion!

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Susisonnenschein

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#1
Hallo,

ich bin Hauseigentümerin (ALG II-Empfängerin) und musste mir letztens zum Glück nur eine neue Toilette kaufen. Zuerst hatte ich Rohrverstopfung vermutet, was bei den uralten Rohren bestimmt ein teureres Vergnügen geworden wäre.

Ausserdem war meine Tochter gegen eine Zimmertür ausgerutscht und hatte die Tür aus der Verankerung gerissen.

Beide Rechnungen habe ich schon vor einigen Monaten beim Jobcenter eingereicht. Seitdem liegen sie dort zur Überprüfung, nachdem ich gegen die Ablehnung Widerspruch eingelegt hatte.

Nun war ich diese Tage wieder am Jobcenter in einer anderen Angelegenheit. Ich fragte jedoch auch wieder nach Toilette und Tür. Die Sachbearbeiterin erzählte mir kurz etwas, dass in den bewilligten ALG II-Leistungen ein Jahresbetrag von 500 Euro (?) für Instandhaltungsangelegenheiten enthalten sei und wohl deshalb irgendwie über meine Rechnungen noch nicht entschieden sei.

Womit werde ich nun rechnen können? Vermutlich werden die Rechnungen nicht übernommen werden. Bringt es dann was, wenn ich die Sache weitergehen lasse?

Über Antworten würde ich mich freuen.

Sonnige Grüsse

Petra
 

Nov

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#2
Also bei der Tür sehe ich unbedingt schwarz da dieses ein Haftpflichtschaden wäre der allerdings im eigenen Haus und einen Familienangehörigen verursacht wurde !
Na ja außerdem denke ich vieleicht solltest Du dir überlegen ob Du als Eigentümerin versuchst Kosten von einem leistungsträger zu bekommen, die im allgemeinen dazu neigen Dich aufzufordern wenn Du den Unterhalt für Dein Haus nicht bestreiten dieses zu veräüßern und von dem Erlös zu leben! Ich hoffe aber für Dich, das hier einige sind die Dir bessere Tips geben können!
 

Ilse

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#3
Susisonnenschein sagte :
Die Sachbearbeiterin erzählte mir kurz etwas, dass in den bewilligten ALG II-Leistungen ein Jahresbetrag von 500 Euro (?) für Instandhaltungsangelegenheiten enthalten sei und wohl deshalb irgendwie über meine Rechnungen noch nicht entschieden sei.
Kommt drauf an, wo Du wohnst. Wenn Erhaltungsaufwand bewilligt wurde (machen manche Argen/Arbeitsagenturen) steht das unter KdU im Bescheid, soundsoviel Euro pro Quadratmeter Wohnfläche, hängt vom Baujahr der Unterkunft ab. Gehen solche Instandsetzungsaufwendungen (die nicht wertsteigernd sein dürfen) über den Betrag hinaus, den man auf diese Weise pro Jahr ansparen kann, gibt's eine lange Prüfung der vorgelegten Rechnungen.
Andere Argen/Optionskommunen winden sich noch heftig, den Erhaltungsaufwand zu berappen.
Was die Türe betrifft, so sehe ich da auch keine großen Chancen.
 

hellucifer

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#4
Erhaltungsaufwand sind Kosten der Unterkunft

Die Frage ist relativ leicht zu beantworten. Du musst Instandhaltungen und Reparaturen dann selbst bezahlen, wenn sie vom Regelsatz abgedeckt sind. Im Prinzip zahlst du als Eigentümer solche Dinge, die auch ein Mieter zahlen muss, was ein Vermieter zahlen müsste, brauchst du als Alg2-Eigentümer auch nicht zahlen.

(Eine Grenze wird allerdings von der Angemessenheit der Mietkosten für eine vergleichbare angemessene Mietwohnung gezogen.)

Du kannst dich orientieren am Statistischen Bundesamt (destatis.de) und an der Zweiten Berechnungsordnung zur Wirtschaftlichkeitsberechnung von Wohnraum (BVO2).

http://www.gesetze-im-internet.de/bvo_2/index.html
http://www.gesetze-im-internet.de/bvo_2/__28.html
 
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