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neue telefonstrategien der argen und des aa

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ofra

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#1
nachdem nun schon einige derartige meldungen hier im forum kursieren, möchte ich dem doch mal einen eigenen thread widmen.
aus erfahrung wissen wir, dass es in den letzten 2 jahren immer wieder anonyme kontrollanrufe gab, um unsere anwesenheit zu kontrollieren. dies wurde offenbar in den letzten monaten eingestellt.
statt dessen gibt es eine neue strategie, die heißt: überraschungs-anrufe, wo versucht wird, die erwerbslosen in ein gespräch zu verwickeln, private details über den betroffenen zu erfahren oder angebote für stellen zu machen.
hinterher hat man über den inhalt des gespräches keinen nachweis!
im zweifelsfall wird immer der amtsperson geglaubt!
man kann die identität des anrufers nicht überprüfen. es könnte auch ein fake sein (gar niemand vom amt, sondern "trittbrettfahrer", die das ausnutzen).
ziel ist es offenbar, irgend etwas zu finden, was man dem erwerbslosen vorwerfen kann, damit man einen vorwand hat, a) die leistung zu kürzen oder b) den bedürftigen komplett aus dem leistungsbezug zu drängen.
ein klassisches beispiel der "verfolgungs-betreuung".

daher habe ich für mich folgende strategie entwickelt:
- grundsätzlich nicht sofort ans telefon gehen
- warten, wer sich auf dem anrufbeantworter meldet
- erst dann abheben
- kennt man den anrufer, der auf band spricht, nicht, erst mal die nummer überprüfen, die er zwecks rückruf hinterlässt. lässt sich diese nicht zuordnen, verzichte ich auch auf einen rückruf!
als alternative zum festnetzanschluss sollte man sich wirklich die anschaffung eines handys überlegen.
offenbar ist das ein neuer versuch, auch ohne das mittel des hausbesuches einen schritt tiefer in die privatsphäre des leistungsbeziehers vorzudringen!

wir wissen nicht, welche gesprächsmethoden seitens der behörden angewandt werden, inwiefern derartige mitarbeiter sogar psychologisch geschult werden.
als "normaler" bürger ist man auf solche tricks eher nicht gefasst. ich gehe mal davon aus, dass nur die wenigsten von uns sich so einen verbalen schlagabtausch zutrauen. außerdem ist das risiko der folgen, die hinterher drohen, viel zu groß!

niemand kann uns dazu zwingen 24 stunden täglich neben dem telefon zu sitzen, um eventuell eingehende anrufe entgegen zu nehmen!

niemand kann uns dazu zwingen, am telefon private daten oder persönliche umstände zu schildern! falls man tatsächlich mal so einen anruf erwischt, am besten den anrufer bitten, das anliegen in schriftlicher form zuzusenden. um verständnis ersuchen, dass man am telefon über private details nicht spechen möchte.

und noch was wichtiges, was ich auch schon mal geschrieben hab:
schaut euch eure persönlichen kontakte (freunde, nachbarn etc.) gründlich an.
wem erzähle ich was?
erzähle ich überhaupt was?
wer könnte für mich zur gefahr werden?
 
E

ExitUser

Gast
#2
Ich hatte es ja auch schon geschrieben, dass mich letztens eine Frau anrief, die mir ein Arbeitsangebot machte und als ich sagte, dass ich im Erziehungsurlaub bin und dazu außerdem eine Betreuung bräuchte, sagte sie.
"Wir können doch mal sehen, was wir da machen".
Darauf ich: Fragen sie im März 2010 nochmal nach.
Übrigens, wenn ich jetzt schon eine Betreuung für meine Lütte hätte, könnte ich schon in drei Leihfirmen arbeiten. Da mir aber eine Betreuung verweigert wurde, bleibe ich eben bis 2010 zu Hause.
Deutschland im Jahre 2007. Für Kinder und deren Mütter/Väter, die ihren Lebensunterhalt selbst verdienen wollen (habe ich vor dem Kind schließlich auch immer), hat Deutschland nichts übrig. Sieht man ja, an der Betreuungssituation. Und dann hört man überall, die faulen Mütter, da könnte ich auf die Palme gehen.
Sorry, das musste jetzt raus.

Ich kann auch nur betonen, nichts Privates mit Fremden zu besprechen. Die Gefahr ist einfach zu groß. Niemand weiß, wer wirklich am Telefon ist. Es sei denn, die Nummer der Arge steht dort oder sie können mir die Nummer meiner Bedarfsgemeinschaft sagen.
Leider gilt das dann auch bedingt für Kontakte zum Forum.
Bei den dreien, die ich persönlich kenne und bei denen, die ich noch kennenlerne, ist das natürlich etwas Anderes.

@ofra
Hübsches Telefon :icon_wink: Und soooooo rot, lol.
 

ofra

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#3
Ich hatte es ja auch schon geschrieben, dass mich letztens eine Frau anrief, die mir ein Arbeitsangebot machte und als ich sagte, dass ich im Erziehungsurlaub bin und dazu außerdem eine Betreuung bräuchte, sagte sie.
"Wir können doch mal sehen, was wir da machen".
Darauf ich: Fragen sie im März 2010 nochmal nach.

Ich kann auch nur betonen, nichts Privates mit Fremden zu besprechen. Die Gefahr ist einfach zu groß. Niemand weiß, wer wirklich am Telefon ist. Es sei denn, die Nummer der Arge steht dort oder sie können mir die Nummer meiner Bedarfsgemeinschaft sagen.
Leider gilt das dann auch bedingt für Kontakte zum Forum.

@ofra
Hübsches Telefon :icon_wink:
hab bewusst das rote telefon gewählt. hat ja auch eine zweite bedeutung ...
 

Arania

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#5
Vielleicht ist das regional verschieden, hier bei uns sind solche Anrufe nicht bekannt
 
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#6
Unbekannten am Telefon sollte man gar nichts über sich preisgeben.
Kann ja jeder behaupten, er/sie sei von der ARGE.

Am besten sofort Rückrufnummer verlangen.
Ist diese Nummer von der ARGE, kann man ja zurückrufen, und das validieren.
Ist es keine der ARGE, würde ich wenn ich ängstlich (wegen Sanktionen) bin, dort zurück rufen, und einen sofortigen persönlichen Gesprächstermin (bei der ARGE) verlangen.
Muß ja nicht am Telefon stattfinden, besonders mit mir unbekannten Anrufern.
 

Emma13

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#7
Also, ich hatte auch noch nie derartige Anrufe - ich glaube, man muss jetzt aber auch nicht paranoid werden - das erledigt schon der Schäuble für uns :icon_twisted:

Emma
 

ofra

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#8
paranoid würde ich nur NACH so einem anruf werden. weil ich den hätte vermeiden können!
 

Syndrom

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#9
Strategie-Tipp

Zum Glück habe ich noch keinen unverlangten Anruf vom "Amt" bekommen.

Ich würde jedoch für diejenigen, denen es passiert folgendes Vorgehen empfehlen. Das mache ich oft bei unverlangten Werbeanrufen und nenne es "technisches Problem".

Besonders geeignet für diejenigen, die zu schüchtern, bzw. zu eingeschüchtert sind um eine freche Antwort zu geben. Man muss dabei keinerlei Fragen beantworten und sich sonst auch nicht auf irgend eine Diskussion einlassen.

:icon_arrow: Grundsätzlich nicht mit dem Namen melden. Ein einfaches "Hallo" muss genügen!
Wenn man merkt, dass ein "ungebetener" Anrufer am anderen Ende der Leitung ist, folgendes relativ laut sagen: "Hallo, wer ist denn da?".
Wenn der andere seinen Namen oder die der Institution wiederholt, ihm einfach ins Wort fallen: "HALLO - so melden Sie sich doch".
Entweder derjenige legt dann sowieso auf, oder versucht deutlich und laut zu sprechen.
Dann macht man so, als würde man es nicht hören und legt nach einem erbosten: "So eine Unverschämtheit!" auf.
Man muss sich dabei zwingen, den Anrufer nicht ausreden zu lassen, oder das Ende seines Satzes abzuwarten. Das wirkt am echtesten.

:icon_daumen: Ist Zeit- und Nervenschonend und hat bei mir bisher immer geklappt. :icon_razz:
 

ofra

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#10
das hab ich früher auch schon mal ausprobiert. das kostet aber überwindung und nerven. die hab ich mittlerweile nimmer. außerdem kann man diesen trick auch nicht häufig anwenden. sonst fällt es auf.
 
E

ExitUser

Gast
#11
Name......................................................
Strasse....................................................
PLZ/Ort....................................................
Kd.-Nr......................................................

An die
Agentur für Arbeit .............................................
Strasse .............................................................
PLZ/Ort .............................................................


Datum


Leistungen zur Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II)
Antrag auf Löschung meiner bereits erhobenen, aber nicht erforderlichen Daten (§ 84 Abs. 2 SGB X)


Sehr geehrte Damen und Herren,

der Bundesbeauftragte für Datenschutz hat beim Antrag auf Leistungen zur Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem SGB II folgende Datenerhebungen problematisiert:

·Telefon- und E-Mail Angaben sind nicht notwendig (sondern freiwillig),
·es besteht keine Notwendigkeit, zu bescheinigen, dass ein Girokonto nicht eröffnet werden kann,
·die Angaben über den Vermieter sind nicht notwendig,
·unter III. sind nur die Daten der Mitglieder einer Bedarfsgemeinschaft erforderlich und nur der Hauptversicherte ist bei der Familienversicherung relevant,
·bei Schwangerschaft dürfen Kopien des Mutterpasses bzw. der ärztlichen Bescheinigung nicht zur Akte genommen werden,
·bei der Erhebung der Einkommensverhältnisse (VI.) sind nur die Daten der Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft erforderlich,
·Dasselbe gilt bei der Erhebung der Vermögensverhältnisse (VII.),
·Daten von Mitgliedern einer Verwandtengemeinschaft sind nicht zu erheben, wenn die Vermutung der Unterstützung widerlegt ist,
·beim freien Wohnrecht ist der Name der gewährenden Person unerheblich,
·es darf nicht nach dem Besitzer eines PKW gefragt werden, sondern nur nach dem Eigentümer,
·die Daten über Schenkungen sind zu begrenzen.

Ich beantrage hiermit gemäß § 84 Abs. 2 SGB X die Löschung meiner in den beanstandeten Punkten aufgrund der Verwendung des von Ihnen zugesandten Fragebogens bereits gemachten Angaben. Die Daten sind für die Erfüllung Ihrer Aufgaben nicht erforderlich und die Erhebung verstößt gegen mein informationelles Selbstbestimmungsrecht. Um die Datenlöschung überprüfen zu können, beantrage ich einen entsprechenden Nachweis.


Mit freundlichen Grüßen



Ich habe mir dieses Schreiben passend zurechtgestrickt, bei mir waren es Telefon-, E-Mail- und Vermieterdaten, die gelöscht werden sollen.
Per Einschreiben zur Arge.

Und das kam bis jetzt dabei raus:

http://www.elo-forum.org/loeschung-geschuetzter-daten-angeblich-nicht-moeglich-t18482.html?t=18482

Viele Grüße,
angel
 

Hexe45

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#12
Nun ja das allerbeste um sich vor so etwas zu schützen, ist meines Erachtens seine Telefonnummer einfach nicht preisgeben.
Spart Ärger und schont Nerven.
Lieber Gruß
Hexe
 

Heiko1961

Forumnutzer/in

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#13
Vielleicht ist das regional verschieden, hier bei uns sind solche Anrufe nicht bekannt
Da können wir wohl von Glück reden, oder? Das Gegenteil ist bei mir der Fall. Ich muss meine SB anrufen, um mal Tach zu sagen. Na ja, so ist es nun nicht. Wenn ich anrufe und sie ist nicht im Zimmer oder in einem Gespräch, ruft sie umgehend zurück. Sie sieht ja dann meine Nummer. Das klappt, darauf kann ich mich verlassen. Aber solche dubiosen Anrufe kenne ich nicht.
 
G

Gast1

Gast
#14
Kontrollanrufe, ohne dass sich der Anrufer meldet?

Hi,

seitdem ich arbeitslos bin (seit ca. 2 Monaten, ALG 1), bin ich ein paar Mal tagsüber, an Werktagen, während der Bürozeiten, angerufen worden, am Festnetzanschluss. Das geht dann so: ich gehe ran, niemand meldet sich, und es wird sofort aufgelegt.

Mein Festnetz-Telefon hat zwar ein Display, aber es zeigt nicht die Nummern des Anrufers an. Da wird nur die aktuelle Zeit bei ausgehenden Gesprächen angezeigt. Aber ich schätze mal, falls es "das Amt" war, dann haben die sowieso ihre Telefonnummer blockiert.

Auf meinem Handy hatte ich eventuell auch so einen Anruf vor kurzem. Dieser Anruf ist in der Rubrik "Anrufe in Abwesenheit" eingetragen worden. Der Anrufer hat wohl kurz bevor ich ranging, aufgelegt. Hat so drei, vier oder fünf Mal geklingelt, bevor ich rangehen konnte. Und nach 5 Mal klingeln geht der AB ran bei mir auf dem Handy. Da wollte jemand also nicht auf meinen AB sprechen, aber trotzdem meine Nummer anrufen? (Vielleicht hat aber der Anrufer einfach nur erkannt, dass er aus Versehen eine falsche Nummer angerufen hat. Der Anrufer hätte von einer Firma gewesen sein können, bei der ich mich beworben habe. Vielleicht wollte er einen anderern Bewerber zu einem Bewerbungsgespräch einladen, hat aber aus Versehen mich angerufen.)

Meine Tel. und Handynummer sind der AfA bekannt.

Hat jemand auch solche Anrufe schon mal bekommen?

Sind das nun Kontrollanrufe?

Oder gibt es da vielleicht irgendwelche Callcenter- oder "Marketing"-Firmen, die vielleicht mittels Zufallsgenerator Telefonnummern generieren und die dann hintereinander durch nen Telefonautomaten anrufen lassen? Weil es gibt ja auch geheime Nummern, und vielleicht will die Branche diese Nummern auf diese Weise rauskriegen.

Gruß

schlaraffenland

PS: Anrufe durch die Afa/Arge bei Firmen, bei denen mensch sich beworben hat:

http://www.elo-forum.org/allgemeine-fragen/14899-darf-mein-arbeitsvermittler-das.html

=> da wird mir echt ganz komisch bei ... wenn die das auch bei mir machen, dann könnten die mir eventuell einen neuen Job vermasselt haben.
 

hellucifer

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#15
Da können wir wohl von Glück reden, oder? Das Gegenteil ist bei mir der Fall. Ich muss meine SB anrufen, um mal Tach zu sagen. Na ja, so ist es nun nicht. Wenn ich anrufe und sie ist nicht im Zimmer oder in einem Gespräch, ruft sie umgehend zurück. Sie sieht ja dann meine Nummer. Das klappt, darauf kann ich mich verlassen. Aber solche dubiosen Anrufe kenne ich nicht.
Wie ist man denn auf diesen Blödsinn gekommen?

Ich würde mir so etwas verbitten. Das ist ja eine elektronische Fußfessel. Die ist doch nicht mit dir verheiratet. Hat die dich denn so lieb? Wenn es keinen Grund gibt für einen Anruf, ist auch kein Anruf notwendig!

Ruf doch mal an, einfach so! (Einfach unzumutbar!)
 

Arania

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#16
Ich glaube da hast Du etwas gründlich missverstanden, Heiko wird nicht von seiner SB belästigt, sondern er wünscht ihren Rückruf, wenn er sie nicht erreicht hat

Manchmal wäre es doch gut wenn man den ganzen Thread erstmal lesen würde:icon_rolleyes:
 
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#17
Wie gelernt

Man frage: Wer sind Sie? Welches Amt? Dann verspricht man dort anzurufen und legt auf.
Wie beim Bund der UvD die Alarmierung verifiziert.
Nur dass man sich hier dann die Telefonkosten spart. Sind ja nicht im Regelsatz enthalten. Ich habe jedenfalls noch keine Position Anrufe bei Ämtern und Behörden in der EVS gesehen. Ein SB würde es ähnlich handhaben.
 
E

ExitUser

Gast
#18
Wer seine Telefonnummer oder eine E-Mail Adresse bekannt gibt der ist selbst schuld. Ich war auch so dumm. Hab das aber löschen lassen und jetzt hab ich und vor allem meine Mutter wieder Ruhe. Mehr sag ich dazu nicht mehr.
 
G

Gast1

Gast
#19
Moin Hartziger,

Wer seine Telefonnummer oder eine E-Mail Adresse bekannt gibt der ist selbst schuld. Ich war auch so dumm. Hab das aber löschen lassen und jetzt hab ich und vor allem meine Mutter wieder Ruhe. Mehr sag ich dazu nicht mehr.
Ich lasse erst mal meine Nummern bei den (beiden?) Ämtern eingetragen. Ich mache mal nen Test. Mal sehen, ob sie meine Daten an Dritte (z.B. ZAF's) weiterreichen. Das dürfen sie ja nicht. Ich will's einfach wissen ...

Und wenn eine ZAF mich anruft und droht, sie würde mich bei den Ämtern anschwärzen, weil ich "bockig" bin, dann sage ich: "ich brauche einen schriftlichen Vermittlungsvorschlag vom Amt, ohne den mache ich gar nichts".

Das ginge doch so in Ordnung, oder?

Gruß

schlaraffenland
 

basti123

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#20
die können ja gerne anrufen, aber wenn dann bitte unverbindlich. ich habe vor kurzem auch meine handynummer da abgegeben, unter der vorraussetzung das diese nur genutzt wird wenn sich kurzfristig ein stellenangebot ergibt, denn mir ist vor 3 wochen ein recht ansprechender job welcher durch die arge gefördert(in einem echten betrieb, mit echter guter bezahlung, sowas gibts auch. ich konnts auch nicht glauben.) wurde durch die lappen gegangen, da ich zu hause nicht anzutreffen und nicht erreichbar war.

das fand ich persöhnlich schon scheisse, da es ja recht selten vorkommt das die was vernünftiges und vor allem brauchbares vorzutragen haben.

alles andere hab ich mir verbeten. wenn telefonisch einladungen, termine mit irgendwelchen massnahmeträgern vereinbart werden sollen, oder auch anrufe "nur mal so eben", werden beendet. "entschuldigen sie, habe gerade keine zeit und nichts zu schreiben zur hand, teilen sie mir das bitte schriftlich mit. auf wiederhören." klack, fertig.

und wenn ein sb hier ständig willkürlich wegen is nicht und so anruft, dann wird die nummer und deren nutzung eben wieder entzogen, damit hat sich das. man gibt seine nummer freiwillig an, dann sollen die gefälligst auch respektieren das man die nutzung der rufnummer auch an eigene bedingungen knüpft.

aber wegen den paranoa schiebenden hier, was für einen sinn sollten kontrollanrufe zur feststellung ob jemand auch wirklich zu hause ist, haben?

ich kann mich in meinem wohnort rumtreiben so viel und solange ich will. das nimmt mir niemand. selbst wenn ich nur zum schlafen und um den briefkasten zu kontrollieren nach hause gehe. das hat niemanden zu interessieren.
 
G

Gast1

Gast
#21
aber wegen den paranoa schiebenden hier, was für einen sinn sollten kontrollanrufe zur feststellung ob jemand auch wirklich zu hause ist, haben?
Frag ich mich auch seit meinem Posting hier von gestern. Ich beobachte die Sache (Anrufe, ohne dass sich einer bei mir meldet und auflegt) einfach weiter. Da ich nicht weiß, wer der Anrufer dieser "Kontrollanrufe" war, kann ich auch nicht sagen, wer der Anrufer war ;). Also gibt es dazu einfach nichts zu sagen. Vermutungen darüber, wer das war, bringen nichts.

Gruß

schlaraffenland
 
E

ExitUser

Gast
#22
aber wegen den paranoa schiebenden hier, was für einen sinn sollten kontrollanrufe zur feststellung ob jemand auch wirklich zu hause ist, haben?
Paranoia schiebende, Basti?

Auch ich kann von solchen Anrufen berichten.

Im vergangenen Jahr hatte ich einen Anruf, wo jemand meinen Ex sprechen wollte. ( 6 Jahre nach Trennung!!!)
Ich sagte diesem Herrn, dass er 6 Jahre zu spät käme,
Daraufhin meinte er,...''' aber im Telefonbuch stehen Sie doch noch gemeinsam...''
Ich habe geantwortet, wenn er es schaffen würde, dass der Eintrag gelöscht würde, wäre ich ihm sehr dankbar.
Es stimmt, mein Ex steht noch mit mir gemeinsam im Telefonbuch, allerdings steht mein Name zuerst und dahinter erst mein Ex.
Und es stimmt, dass die Telekom es nicht geregelt bekommt, diesen Eintrag, mit meiner Tele-Nr.für mich alleine ins Tele-Buch zu kriegen.
So, klingelt es? Paranoia? nö.
Wie kann jemand den Namen von meinem Ex finden, wenn dieser unter seinem Namen nicht zu finden ist, sondern erst einmal meinen Namen suchen und vor allem wissen muss ?:icon_idea:

Ausserdem erhalte ich jetzt z.Zt. regelmässig 2 x tgl. Anrufe, wo aufgelegt wird, wenn ich mich melde, bzw. aufgelegt wird, wenn der Anrufbeantworter anspringt.

Vielleicht verwählt sich ja wirklich jemand :rolleyes:
 

Merkur

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#23
Ausserdem erhalte ich jetzt z.Zt. regelmässig 2 x tgl. Anrufe, wo aufgelegt wird, wenn ich mich melde, bzw. aufgelegt wird, wenn der Anrufbeantworter anspringt.
Das haben viele hinter sich ! Nachdem auch ich meine Nummer beim AA löschen lies war ruhe ! Die sollen ganze Call-Center damit beauftragt haben.
Als ich mal im Amt anrief und was wollte kamen sie mit dem billig Trick ,kann ich zurückrufen ?? Halten die uns für so dämlich ??
 

Erntehelfer

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#24
Ich wurde letztes Jahr an die 20 mal von einem Sprachcomputer angerufen. Der sagte immer; "Hertzlichen Glückwunsch, Sie wurden soeben aus über schießmichtot Teilnehmern ausgewählt, sie haben jetzt die Chance......." Von wo diese Anrufe kamen bleibt auch nur Spekulation. Jedenfalls ist meiner Meinung nach der Initiator dieser Anrufe einer Bestrafung würdig.

Gruß Erntehelfer
 

Atlantis

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#25
Paranoia schiebende, Basti?

Auch ich kann von solchen Anrufen berichten.

Im vergangenen Jahr hatte ich einen Anruf, wo jemand meinen Ex sprechen wollte. ( 6 Jahre nach Trennung!!!)
Ich sagte diesem Herrn, dass er 6 Jahre zu spät käme,
Daraufhin meinte er,...''' aber im Telefonbuch stehen Sie doch noch gemeinsam...''
Ich habe geantwortet, wenn er es schaffen würde, dass der Eintrag gelöscht würde, wäre ich ihm sehr dankbar.
Es stimmt, mein Ex steht noch mit mir gemeinsam im Telefonbuch, allerdings steht mein Name zuerst und dahinter erst mein Ex.
Und es stimmt, dass die Telekom es nicht geregelt bekommt, diesen Eintrag, mit meiner Tele-Nr.für mich alleine ins Tele-Buch zu kriegen.
So, klingelt es? Paranoia? nö.
Wie kann jemand den Namen von meinem Ex finden, wenn dieser unter seinem Namen nicht zu finden ist, sondern erst einmal meinen Namen suchen und vor allem wissen muss ?:icon_idea:

Ausserdem erhalte ich jetzt z.Zt. regelmässig 2 x tgl. Anrufe, wo aufgelegt wird, wenn ich mich melde, bzw. aufgelegt wird, wenn der Anrufbeantworter anspringt.

Vielleicht verwählt sich ja wirklich jemand :rolleyes:

bei mir das selbe seit ich ein eilantrag beim sozialgericht laufen habe im display
steht dann unbekannter anrufer,meine bekanten haben keine rufnummer
unterdrückung.
das trau ich nur diesen ARGE menschen zu.
wenn ich nun bei weitern anrufen sehe unbekannter anrufer gehe nicht mehr
ans telefon, der an der anderen seit kann mich mal am hobel balsen.
 

ofra

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#26
Vielleicht ist das regional verschieden, hier bei uns sind solche Anrufe nicht bekannt
vielleicht wohnst du in einem ganz engen, abgelegenen gebirgstal, wo der empfang extrem schlecht ist ...
beobachte mal, ob draußen irgendwelche rauchzeichen zu sehen sind - es könnte ein arge-mitarbeiter eine botschaft für dich haben ...

:icon_lol:
 

Ralsom

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#28
ich habe auch seit Jahren solche ominösen Anrufe, bei denen sich keiner meldet, obwohl ich nicht arbeitslos war. Ich finde sie extrem ärgerlich, aber ich würde das nicht der Arge anlasten. In den letzten zwei Monaten, in denen ich arbeitslos war und auch erst sehr skeptisch bei der Angabe meiner Handy-Nummer war, habe ich keine schlechten Erfahrungen gemacht, sondern eher gute. Die Anrufer/innen vom Arbeitsamt waren immer sehr freundlich, haben gefragt, ob sie grade stören, haben auch immer zu normalen Zeiten angerufen (später vormittag oder am Nachmittag) und nur, wenn sie einen konkreten Vorschlag hatten für einen Arbeitsplatz.
Ansonsten halte ich es so, das ich auflege, wenn jemand mich irgendwie vollquatscht, oder seine Identität nicht klar ist.
Ansonsten habe ich ziemlich viele Gründe nicht ans Telefon zu gehen; warum sich also unter Streß setzten? Die Nutzung des Telefons zählt zu meinen Persönlcihkeitsrechten und darüber bestimme ich.
 

ofra

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#29
ich habe auch seit Jahren solche ominösen Anrufe, bei denen sich keiner meldet, obwohl ich nicht arbeitslos war. Ich finde sie extrem ärgerlich, aber ich würde das nicht der Arge anlasten. In den letzten zwei Monaten, in denen ich arbeitslos war und auch erst sehr skeptisch bei der Angabe meiner Handy-Nummer war, habe ich keine schlechten Erfahrungen gemacht, sondern eher gute. Die Anrufer/innen vom Arbeitsamt waren immer sehr freundlich, haben gefragt, ob sie grade stören, haben auch immer zu normalen Zeiten angerufen (später vormittag oder am Nachmittag) und nur, wenn sie einen konkreten Vorschlag hatten für einen Arbeitsplatz.
Ansonsten halte ich es so, das ich auflege, wenn jemand mich irgendwie vollquatscht, oder seine Identität nicht klar ist.
Ansonsten habe ich ziemlich viele Gründe nicht ans Telefon zu gehen; warum sich also unter Streß setzten? Die Nutzung des Telefons zählt zu meinen Persönlcihkeitsrechten und darüber bestimme ich.
richtig! es kann einen niemand zwingen, ans telefon zu gehen. auch die art der handhabung und der persönlichen gewohnheiten diesbezüglich kann einem niemand vorschreiben!
 

Stumme Ursel

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#30
Guten Morgen an euch alle! :icon_mued:

Zum einen gibt es ja die Robinsonliste, auch kann man bei vielen Providern für den Festnetzanschluss sich ohne Probleme eine neue Nummer geben lassen.

Beim Mobiltelefon geht das auch. Manchmal kostet es ein paar Euro, aber dafür hat man mehr Ruhe.

Bei ersten Kontakten mit Zeitarbeitsfirmen gebe ich immer nur eine 08/15 e-mail Adresse mit gutem Spamfilter raus! (z.B. GMX)

Als Telefonnummer habe ich eine Pre-Paid Karte für 5€ erstanden die in einem alten Handy nur für solche Zwecke dient.

ROBINSONLISTE.DE - Deutsche Robinsonlisten für eMail, Mobil- und Festnetztelefon

und wenn die Tussi vom Amt mal wieder mit sinnlosen Anrufen nervt nervt--> :biggrin:

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