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destina

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#1
Ich halte solch einen Thread auch für wichtig.




Notebook-Akku lädt in wenigen Sekunden

Erschienen am 11. März 2009 | AFP

Was wie eine Zukunftsvision klingt, wird schon bald Realität: Akkus für Notebooks und Handys sollen sich in wenigen Sekunden aufladen lassen. Eine amerikanische Forschergruppe will ihr ehrgeiziges Projekt schon in zwei Jahren marktreif haben.

US-Wissenschaftler gehen davon aus, einen Durchbruch bei Akkus für Handys, Laptops oder auch Elektroautos geschafft zu haben. Ihre Lithium-Batterien könnten in Zukunft nur in Minuten oder gar Sekunden geladen werden, schreiben Materialforscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) in einem Artikel, in dem Fachblatt Nature veröffentlicht wurde. Möglich wird die Revolution demnach durch einen Lithiumphosphat-Überzug. Dem Bericht zufolge könnten die neuen Hochleistungsbatterien schon ab 2011 auf den Markt kommen.

MIT-Forscher bauen Straßen für Energie-Teilchen

Heute benutzte Batterien aus Lithium-Eisen-Phosphat können zwar große Mengen von Energie aufnehmen, ihr Aufladen dauert aber relativ lange. Das liegt daran, dass die Ionen in der Batterie relativ lange brauchen, um ihre elektrische Ladung durch die Batterie zu transportieren. Die MIT-Forscher gehen davon aus, dass dies mit der Art und Weise zusammenhängt, wie sie Zugang zu winzig kleinen Tunneln im Material des Energiespeichers bekommen. Der Lithium-Phosphat-Überzug schafft den Forschern zufolge praktisch Zugangsstraßen zu den Tunneln, wodurch die Ionen schneller zum Ziel kämen. Handy-Akku in Sekunden aufgeladen

Ein kleines Handy könnte mit ihrer Technik in gerade zehn Sekunden geladen werden, schreiben die Wissenschaftler. Ein Notebook-Akku dürfte demnach in etwa einer Minute seine Energiereserven aufgefrischt haben. Große Batterien, die in Hybrid-Elektroautos verwendet werden, könnten demnach in nur fünf Minuten wieder einsatzbereit sein - im Vergleich zu sechs oder acht Stunden derzeit. Möglich wäre dies allerdings nicht an einer herkömmlichen Stromleitung, sondern nur an einem Anschluss mit deutlich höherer Leistung.

Kleinere Batterien denkbar

Weiterer Vorteil der beschichteten Lithium-Batterien wäre, dass ihr Material weniger schnell ermüdet, wenn sie auf- und entladen werden. Dies eröffne die Möglichkeit, etwa in Handys deutlich kleinere Batterien zu verwenden, erläutern die Wissenschaftler. Bei Elektroautos könne zudem das Problem beseitigt werden, dass sich ihre Batterien relativ schnell entladen, wenn das Fahrzeug beschleunigt wird. Unternehmen basteln bereits am Super-Akku

Laut den MIT-Wissenschaftlern, deren Forschungen die US-Regierung unterstützt hat, wurde die Technik bereits an zwei Unternehmen in Lizenz vergeben. Weil die verwendeten Materialien an sich nicht neu seien, sondern nur die Art und Weise ihrer Verwendung, könnten Batterien mit dem neuen Prinzip "in zwei bis drei Jahren auf den Markt kommen", erklärte das MIT.

Batterie-Revolution: Notebook-Akku lädt in wenigen Sekunden
 

destina

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#3
Meine Einstellung ist seit Jahren dazu, dass man mehr Geld in die Forschung pro Kernenergie investieren sollte um z.B. die Entsorgung des Brennmaterials zu lösen bzw. um neue Wege bei der Fusion zu beschreiten.
 

destina

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#4
Donnerstag, 12. März 2009
Zweirad elektrischHersteller forschen intensiv

Die Themen könnten gegensätzlicher kaum sein: Beim Auto geht es derzeit vor allem um günstige Preise, niedrige Verbräuche und alternative Antriebe. Auf den Automessen werden auch in diesem Jahr wieder zahlreiche neue Studien oder Serienmodelle mit Elektro-Antrieb stehen. Bei den Motorrädern sieht es dagegen anders aus: Wie zu jeder Saison werden im Frühjahr leicht angejahrte Maschinen frei von jeglicher Umwelttechnik aus den Garagen gerollt. Und selbst bei neuen Modellen geht es oft mehr um brachiale Leistung als um "neumodische" Dinge wie Katalysatoren oder Antriebs-Alternativen. Die großen Hersteller sprechen zwar von entsprechenden Plänen - doch in erster Linie sind es kleine Tüftler und Unternehmen, die solche Ideen bereits in die Tat umsetzen.

Zweirad elektrisch - Hersteller forschen intensiv - n-tv.de
 

Volker

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#6
Ich halte einen Atomfusionsreaktor für einen guten Weg, die Energieprobleme unserer Tage zu lösen.
http://www.mpg.de/bilderBerichteDokumente/dokumentation/jahrbuch/2005/plasmaphysik/forschungsSchwerpunkt1/index.html
Dann warte mal noch 3 mal 50 Jahre.

Atomenergie ist selbst hoechst umweltschaedlich und wird es vermutlich
auch bleiben. Zudem ist sie aus Forschungs, Herstellungs- und Baugründen
die teuerste Loesung. Nicht nachhaltig und klaut die Ressourcen zur
vernuenftigen Energieforschung.

Aber was ich eigentlich meine, in Krisen muessen Visionen her, damit
die Krise ueberwunden werden kann.


Volker
 

destina

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#7
Die Sonne ist ein riesiges Kernkraftwerk oder Fusionsreaktor, ohne die menschliches Leben wohl gar nicht möglich gewoden wäre.
Du redest von Kernspaltung, also die Art und Weise, wie im Moment die Atomenergie gewonnen wird. Ich rede von Kernfusion, die es praktisch auf der Erde noch gar nicht gibt, aber es wird daran geforscht. Die Sonne betreibt Kernfusion. Allerdings bei unvorstellbaren Temperaturen und Drücken, die auf der Erde nicht möglich sind. Deshalb spricht man auch von kalter Fusion, falls man einen Weg findet sollte, mit niedrigeren Temperaturen bei unseren Druckverhältnissen Wasserstoff zu Helium umzuwandeln.

Und solange diese Fusion noch nicht möglich ist, sollte man die Kernspaltung nutzen und sicherer machen.
 

pinguin

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#8
Und solange diese Fusion noch nicht möglich ist, sollte man die Kernspaltung nutzen und sicherer machen.
Es reicht nicht, Kernspaltung sicherer zu machen, wenn Du nicht vorher dafür sorgst, die Entsorgungsproblematik zu lösen. Wo willst Du also sicher den strahlenden Rest hintun?
 

destina

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#9
Es reicht nicht, Kernspaltung sicherer zu machen, wenn Du nicht vorher dafür sorgst, die Entsorgungsproblematik zu lösen. Wo willst Du also sicher den strahlenden Rest hintun?

Siehe Post 3.
 
E

ExitUser

Gast
#10
noch mehr Geld in eine gescheiterte Forschung? Nein danke.
Der Strahlenmüll wird dadurch nicht entsorgt, ihn mit mehr Geld
immer mehr zu produzieren. Das Geld muss explizit in die
Entsorgungsforschung und nicht in die Kernergie generell fließen.
Wenn man all die staatlichen Fördergelder für diese Umweltschädigung
zusammenfasst, kann man komplett darauf verzichten, wenn man
alternativen in großem Umfang aufbaut. Einfach Geld reinpumpen, dass
ist schon gescheitert. Das braucht nicht erst noch scheitern.

Gruß
Zid
 

destina

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#11
noch mehr Geld in eine gescheiterte Forschung? Nein danke.
Der Strahlenmüll wird dadurch nicht entsorgt, ihn mit mehr Geld
immer mehr zu produzieren. Das Geld muss explizit in die
Entsorgungsforschung und nicht in die Kernergie generell fließen.
Wenn man all die staatlichen Fördergelder für diese Umweltschädigung
zusammenfasst, kann man komplett darauf verzichten, wenn man
alternativen in großem Umfang aufbaut. Einfach Geld reinpumpen, dass
ist schon gescheitert. Das braucht nicht erst noch scheitern.

Gruß
Zid
Wieso gescheiterte Forschung?
 
E

ExitUser

Gast
#12
Wenn etwas soviel für Nachfolgegenerationen schädliches
produziert, ist das in meinen Augen gescheitert. Du willst
Geld in etwas vorhandenes geben, dass am Ende zu etwas
neuem führen sollte. Doch was, wenn es nicht so kommt
wie du es dir vorstellst. Hast du eine Ahnung wieviel Geld
jertzt schon in die Forschung der Kernenergie gesteckt wurde
und das Entsorgungsproblem wie von Volker und Pinguin
angesprochen ist immer noch da.

Gruß
ZId
 

destina

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#13
Was ist schädlich an einer Kernfusion? Die Basis ist Wasserstoff.
Vielleicht löst es unser Energieproblem eines Tages dauerhaft.
Bis dahin sollte man die Kernspaltung und deren Abfall sicherer machen.
Welche Alternativen haben wir denn im Moment?
Öl?Gas?Wind?Müll?Kohle?Wasser?Solar?Bio?Kernspaltung?Geothermie? Entweder gehen die Rohstoffe aus oder es ist uneffektiv und keine dauerhafte Lösung bzw. regional.
 

FrankyBoy

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#14
Der radioaktive Abfall der bei der kernfusion zurückbleibt ist so gering, dass die Geigerzähler nicht einmal einen kritischen Wert anzeigen.

Selbst wenn ein Jumbo mitten durch so einen Fusuionsreaktor fliegt, wird es kein Supergau ala Tschernobyl geben sondern das Plasma wird nicht mehr erhitzt weil der Tokamak unterbrochen ist, kühlt ab und schon ist der ganze Zauber vorbei.

So etwas könnte man wirklich als "nahezu saubere Kernenergie" bezeichnen und die Folgeprobleme wären auch minimal - ausserdem gehen neuere Forschungen davon aus, dass selbst nicht radioaktives Material verwendbar sein könnte - finde den Link gerade nicht.
 

druide65

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#15
Die derzeitigen Planungen gehen darauf hinaus das der erste Versuchsreaktor(DEMO) zur kommerziellen Nutzung frühestens 2050 realisiert werden kann....was wir wohl nicht mehr erleben werden.

Und es wird auch erst im Testlauf überprüft werden können ob diese Energiequelle das hält was sie theoretisch verspricht.

Das löst ja unsere kurzfristigen und mittelfristigen Energieproblem nicht.
Und da ist die einzige Lösung die alternativen Energiequellen.

Und wir sollten uns bei der Lösung der Probleme nicht nur auf die Energie versteifen.

Das größte Problem ist die Überbevölkerung.
Denn dieser Planet hat nur begrenzt Platz.....
 

destina

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#16
Tja, Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut. Wie lange hat die Menschheit gebraucht, um einen PC zu nutzen. Es kann so viel passieren in nächster Zeit.
Aber deswegen kann man doch trotzdem in die Zukunft schauen.
Wir haben keine Überbevölkerung. Wir haben nur eine miserable Verteilung der genutzten Ressourcen.
 

druide65

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#17
Die Ressourcen auf diesem Planeten sind endlich...dem müssen wir uns bewusst sein.

Und Kernfusion löst den Hunger auch nicht.....
 

FrankyBoy

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#18
Als Zwischenschritt habe ich hier einige hundert Posts zuvor einmal beschrieben, wie Amerikaner, mit HF-Technik, Wasserstoff erzeugen können und zwar wie ein Perpetomobile und auf das Beispiel eines Autos bezogen, würde es etwa wie folgt aussehen:

Da währe zunächst die Autobatterie, die genau wie bisher von einer Lichtmaschine gespeist wird. Diese Lichtmaschine erzeugt die Energie um einen Hochfrequenz-Generator anzutreiben, der seinerseits 2 Isolierte Leiter in Schwingungen versetzt, die eine Frequenz erzeugen, die den Spin der H²O Molleküle erzeugt, woraufhin sich die Elektrolyse vollzieht und Wasserstoff und Sauerstoff getrennt wird.

Jetzt hat man einen Treibstzoff, der Motoren antreiben kann und damit man nach einem Unfall nicht unverzüglich vor dem Detonator tritt, kann der benötigte Wasserstoff, zeitnah produziert werden um zu vermeiden, dass eine "Wasserstoff-Bombe" detoniert.
 

druide65

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#19
Als Zwischenschritt habe ich hier einige hundert Post zuvor einmal beschrieben, wie Amerikaner, mit HF-Technik, Wasserstoff erzeugen können und zwar wie ein Perpetomobile und auf das Beispiel eines Autos bezogen, würde es etwa wie folgt aussehen:

Da währe zunächst die Autobatterie, die genau wie bisher von einer Lichtmaschine gespeist wird. Diese Lichtmaschine erzeugt die Energie um einen Hochfrequenz-Generator anzutreiben, der seinerseits 2 Isolierte Leiter in Schwingungen versetzt, die eine Frequenz erzeugen, die den Spin der H²O Molleküle erzeugt, woraufhin sich die Elektrolyse vollzieht und Wasserstoff und Sauerstoff getrennt wird.

Jetzt hat man einen Treibstzoff, der Motoren antreiben kann und damit man nach einem Unfall nicht unverzüglich vor dem Detonator tritt, kann der benötigte Wasserstoff, zeitnah produziert werden um zu vermeiden, dass eine "Wasserstoff-Bombe" detoniert.

Ziemlich kompliziert.....Aber ein Perpetomobile geht ja nicht,es sei denn die Physikalischen Gesetze ändern sich.
 

destina

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#20
Die Existenz der Menschheit ist ebenso endlich. Die Zeit ihres Aufenthalts ist nur ein Wimpernschlag, gemessen an der Existenz der Universen.
Deshalb sehe ich es aber trotzdem auch als Pflicht an, mir über die Zukunft unsere Kinder und Kindeskinder Gedanken zu machen. Es wird andere Wege und Möglichkeiten geben. Da bin ich mir ganz sicher. Wenn nicht hier auf der Erde, dann im Meer oder auf anderen Planeten. Wir können wahrscheinlich nicht erfassen, was vielleicht in 2000 Jahren möglich sein wird, falls nicht eine Naturkatastrophe passiert, die alles Leben auslöscht.
 

FrankyBoy

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#21
Ziemlich kompliziert.....Aber ein Perpetomobile geht ja nicht,es sei denn die Physikalischen Gesetze ändern sich.
Stimmt nicht ganz - wenn die Energie die aufgewendet werden muss um aus Wasser wasserstoff zu machen niedriger ist, wie die Energie, die dann durch den Wasserstoff frei gesetzt werden kann, dann bleibt sowohl der Energieerhaltungssatz bestehen als auch die Möglichkeit eines Perpetos - warte mal, muss mal etwas länger googeln

Z. B. hier kannst du was nachlesen obwohl es nicht das ist, was ich meine: More Cars!
 

druide65

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#22
Deshalb sehe ich es aber trotzdem auch als Pflicht an, mir über die Zukunft unsere Kinder und Kindeskinder Gedanken zu machen.
Die werden aber nicht auf andere Planeten auswandern können....das gibts nur in Star Treck...


Prognostizierte Bevölkerung für 2050: 9 Milliarden.

Da wirds langsam eng....
 

destina

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#23
Ziemlich kompliziert.....Aber ein Perpetomobile geht ja nicht,es sei denn die Physikalischen Gesetze ändern sich.
Wissen wir denn, ob die Gesetze, die man als solche festgelegt hat, auch wirklich stimmen? Man sucht ja nach der Weltformel, nach wie vor. Vielleicht war Darwin näher dran, als alle denken oder glauben. Einstein hat sich auch in vielen Dingen geirrt.
 

druide65

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#24
Stimmt nicht ganz - wenn die Energie die aufgewendet werden muss um aus Wasser wasserstoff zu machen niedriger ist, wie die Energie, die dann durch den Wasserstoff frei gesetzt werden kann, dann bleibt sowohl der Energieerhaltungssatz bestehen als auch die Möglichkeit eines Perpetos - warte mal, muss mal etwas länger googeln

E ist gleich MC ²

Energie geht nicht verloren....sie wird nur in Masse umgewandelt.

Deswegen kann es kein Perpetum geben...
 

druide65

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#25
Wissen wir denn, ob die Gesetze, die man als solche festgelegt hat, auch wirklich stimmen? Man sucht ja nach der Weltformel, nach wie vor. Vielleicht war Darwin näher dran, als alle denken oder glauben. Einstein hat sich auch in vielen Dingen geirrt.

Wenn du die Physikalischen Gesetze in Frage stellst muss ja für dich 1+1 = 4 sein oder?

Und mit Darwin hat das ja nichts zu tun...der war ja kein Physiker...sondern ein Evolutionstheoretiker...meiner Meinung nach ein sehr schlechter
 

FrankyBoy

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#26
E ist gleich MC ²

Energie geht nicht verloren....sie wird nur in Masse umgewandelt.

Deswegen kann es kein Perpetum geben...
Das man Wasser nachtanken muss habe ich ja nie bestritten von daher könnten wir auch von einem "unvollkommenem Perpeto" sprechen nur Wasser haben wir ja eigentlich genug, denn es gibt ja Ozeane etc.

Praktisch sehe ich das so: Wenn ich heute 10 Liter Wasser/100Km tanken müsste und dafür auf 8 Liter Super verzichten kann, dann hätte ich ein, für meine Bedürfnisse perfektes Perpeto-Mobil :icon_lol:.
 

destina

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#27
Naja, die Grundrechenarten will ich nicht in Frage stellen. Das kann man zumindest mit Äpfel und Birnen beweisen.
Aber die Evolutionstheorie ist nicht das schlechtes Erklärungsmodell für viele oder gewissermaßen alle Dinge. Darwin hat seine Theorie nicht zu Ende gedacht und deren Bedeutung und Tragweite nicht erkannt.
 
E

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#28
Wasserstoff vom Sonnenturm

Technik. - Die Wasserstoffwirtschaft wird als Zukunft in Zeiten von Ölpreisschock und Klimawandel angesehen. Damit das Ganze funktioniert, muss der Wasserstoff nicht wie heute üblich aus Erdgas gewonnen werden, sondern regenerativ - und zugleich kostengünstig. Genau daran hapert es noch. Abhilfe soll ein neues, durchaus spektakuläres Verfahren schaffen, das Forscher in dieser Woche auf dem Wasserstoffweltkongress in Lyon vorgestellt haben.

Deutschlandfunk - Forschung Aktuell - Wasserstoff vom Sonnenturm

"Wir nutzen ausschließlich Wasser und Hitze. Verglichen mit der üblichen Methode der Wasserstofferzeugung, der Dampfreformierung von Erdgas, wird bei unserer Methode keinerlei Treibhausgas CO2 frei.
Gruß
Zid
 

FrankyBoy

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#29
Ich bin davon überzeugt, dass wir nur den Rand der Naturgesetze erkannt und verstanden haben - ob sich zu Zeiten jesus christi jemand etwas über die elektrizität vorstellen könnten obwohl die Griechen zu jener Zeit die Phillosophie "entdeckt" haben?

Hätte man sich zu Zeiten des 2. Weltkrieges vorstellen können, dass keine 25 Jahre nach dessen Ende der erste mensch den mond betritt?

Hat man sich vor 20 Jahren vorstellen können, dass Prozessoren mittlerweile über eine mrd. integrierte Schaltkreise haben?

Was ist 2020 - 2050 oder 2100? Hat man dann einen weißen Zwerg an der Spitze jedes Raumschiffes um damit die Überlichtgeschwindigkeit doch möglich zu machen?

Als 4-Jähriger hatte ich ab und an einen damahligen Anspitzer in den Mund genommen und ganz eindeutig über eine "längere Zeit" absolut ca. 3 Volt Spannung diagnostiziert - weil die Bleistifte heute nicht mehr aus den seinerzeitigen Materialien hergestellt werden, konnte ich meine seinerzeitige Theorie leider bis heute nicht prüfen...
 

destina

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#30
Es wird noch einige Zeit dauern, bis man Wasserstoff in Mengen günstig herstellen kann und man wird auch heute noch nicht wissen, welche Wasserstoff für eine Rolle als Energiespeicher oder Energieträger spielen wird bzw. kann.
Für die Fusion braucht man das vierwertige Isotop...H4.
 

FrankyBoy

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#31
Na ja, vielleicht geht es schneller als man denkt: Nanoparticles to Make Hydrogen Cheaper than Gasoline

According to EE Times, a California-based company called QuantumSphere has developed nanoparticles that could make hydrogen cheaper than
. The company says its reactive catalytic nanoparticle coatings can boost the efficiency of http://www.impactlab.com/2008/02/28/nanoparticles-to-make-hydrogen-cheaper-than-gasoline/# (the technique that generates hydrogen from water) to 85% today, exceeding the Department of Energy’s goal for 2010 by 10%.
The company says its process could be improved to reach an efficiency of 96% in a few years. The most interesting part of the story is that the existing gas stations would not need to be modified to distribute hydrogen. With these nanoparticle [FONT=&quot]coatings[/FONT], car owners could make their own hydrogen, either in their garage or even when driving.
More at the EE Times
 

destina

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#32
Vielleicht ist das eine Erklärung dafür, das Aral sein Tankstellennetz erweitert?
 

FrankyBoy

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#33
Vielleicht ist das eine Erklärung dafür, das Aral sein Tankstellennetz erweitert?
Ich bin mir ganz sicher, dass im Jahre 2000 ein amerikanisches Patent angemeldet wurde, dass 3 Tage später wieder verschwand - vermutlich auf Druck von Busch, der vermutlich total dagegen war, seine Öllobby derart im Stich zu lassen und dann führt er krieg wegen Öl - na ja.

Ich muss mal einen Fraund fragen, der zu der Zeit Physik studiert hat und mir das gesteckt hatte, der hat das bestimmt noch irgendwie gespreichert wei er mir das prinzip aufgezeichnet hatte.
 
E

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#34
"Statt den Fusionsreaktor Sonne auf der Erde nachzubauen, sollte die Energie der existierenden Sonne auf der Erde genutzt werden - als Licht- und Wärmestrahlung, in Form von Wind- und Wasserkraft, Biomasse und Geothermie." Die Europäische Vereinigung für erneuerbare Energien verweist ebenfalls auf die radioaktiven Abfälle, die auch ein Fusionsreaktor erzeuge....

Fusionsreaktor Iter: 10 Milliarden Euro für das teuerste Experiment auf Erden - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft

Solare Energie Nutzung durch den Sonnenturm

Auch die Idee des Sonnenturms ist nicht neu, sie geht im Grunde auf den Erfinder des Entfernungsmessers, den Engländer Archibald Barr (1855 – 1931) im Jahre 1896 zurück, wurde aber erst....

Sonnenturm, Sonne, Energie, Solar | Sonnenturm | Energyprofi web portal around renewable energy

So stellt sich mir das dar

Gruß
Zid
 

FrankyBoy

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#35
Ich finde es gut, dass in alternative "Versuchsanlagen" investiert wird und 10 Mrd. € sind viel Geld für einen Reaktor nur vergleicht das doch einmal mit den faulen krediten alleine der HRE - die haben über Faktor 100 mal mehr faule Kredite für die auch überwiegend der Steuerzahler aufkommen muss.

Mich würde es nicht überraschen, wenn es dort zu "zunächst nicht erklärbaren Phänomenen" kommen wird, weil ich wirklich denke, dass es Effekte geben könnte, die obwohl naturgesetzkonform, doch andere Auswirkungen zeigen wie dieses in der Theorie angedacht war.

Wer ist denn der Garant dafür, dass nicht morgen eine Technologie erfunden wird oder bereits vor 5 Jahren endeckt wurde, die einige unserer heutigen probleme löst? Einige Indizien dafür haben wir hier ja schon erörtert.
 
E

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#36
naja, wenn ich von "unserer Zukunft" rede und denke, schließe
ich die Welt mit ein. Und so etwas:

Adam Smith verstand unter internationaler Arbeitsteilung, dass jedes Land seine "natürlichen" Vorteile in der internationalen Arbeitsteilung als Trümpfe ausspielt. Der Niger hat wenige Trümpfe. Mit Wüste gewinnt man keinen Wettbewerb. Oder doch? Unter dem Sand lagert nämlich das drittgrößte Uranvorkommen der Welt. In drei Kratern kratzen rund 3.000 Minenarbeiter - Tuareg und andere Nigerer - radioaktives Erz aus der Sahel-Wüste. Allerdings nicht für afrikanische Atomkraftwerke - am ganzen Kontinent steht nur eines in Südafrika. Und auch nicht für Strom in Niger, wo 90 Prozent der Haushalte stromlos sind. Sondern für Frankreich, Deutschland, Kanada und Japan: ein Schulbeispiel globaler Ressourcen- und Arbeitsteilung.
SCHATTENBLICK - AFRIKA/625: Radioaktive Kochtöpfe - Uranabbau im Niger (Südwind)

geht gar nicht! Meine Vision ist eine andere.

Gruß
Zid
 

destina

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#37
Weltweit werden bis 2020 ca. 100 neue Atomkraftwerke ans Netz gehen. Seit 60 Jahren haben sich 280.000 t Atommüll angesammelt.

Aber es gibt Hoffnung für die Entsorgung des strahlenden Abfalls. Das Zauberwort heißt Transmutation.

Eurotrans

Leider nur auf englisch:
http://nuklear-server.ka.fzk.de/OFMS/Web/Main/Motivation/IP_EUROTRANS_Motivation_031022tcp.pdf

Beseitigung von Atommüll durch Transmutation: Löst die Umwandlung radioaktiver Reststoffe die Endlagerproblematik? | Suite101.de
Transmutation radioaktiver Abfälle

Die Idee lautet: man beschieße radioaktive Stoffe so, dass aus langlebigen Strahlern kurzlebige Strahler werden oder das am Ende gar stabile Isotope eines Elements entstehen. Diese Idee sieht auf dem ersten Blick bestechend aus.

Aber für die Anwendung im technischen Maßstab tun sich doch viele Probleme auf. Da ist einmal, dass die anfallenden radioaktiven Abfälle ein recht buntes Gemisch diverser Elemente und derer Isotopen ist. Jedes Isotop in dieser Mischung reagiert auf den Beschuss mit langsamen oder schnellen Neutronen unterschiedlich. Für einige Stoffe verändert sich die Zusammensetzung des Abfalls zum Besseren, während andere Isotope zu neuen Problemstoffen werden können. Erfolgreiche Transmutation wird also nur funktionieren, wenn die Abfallmischung so getrennt werden kann, dass eine gezielte Transmutation hin zu stabilen Isotopen möglich wird. Eine solche Isotopentrennung setzt die Handhabung der Abfallstoffe in Wiederaufbereitungsanlagen voraus. Das ist aufwändig und nicht ganz ohne Gefahren.
Die Erfolgsaussichten der Transmutation

Da wird noch viel Spreewasser am Bundeskanzleramt vorbeifließen, bis die Transmutation zu einer spürbaren Entschärfung des Endlagerproblems radioaktiver Abfälle beitragen kann. Ganz eindeutig ist, dass die Transmutation und die vorbereitende Isotopentrennung einen beachtlichen apparativen Aufwand und eine Menge Energie erfordert. Die Wirtschaftlichkeit der Kernspaltungstechnologie wird deutlich leiden.

Schließlich ist nicht zu erwarten, dass die vollständige Transmutation der radioaktiven Reststoffe möglich ist. Es bleibt daher weiter die Notwendigkeit der Endlagerung einer gewissen Restabfallmenge. Und dieses Endlager zu finden ist und bleibt ein problematisches Unterfangen.

Politisch-Wissenschaftliche Konzepte zur Entwicklung von Techniken zur Transmutation sehen Möglichkeiten am noch recht fernen Horizont. Von prototypischen Anlagen um 2030 und technischer Realisierung um 2040 bis 2045 ist in entsprechenden Arbeitspapieren die Rede.
Mehr zum Thema Transmutation bietet die Schrift „Transmutation radioaktiver Abfälle – Lösung der Endlagerproblematik“ des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages.
http://www.bundestag.de/wissen/analysen/2008/transmutation.pdf


Ich fände es wichtig, auf diesem Gebiet schnellstens weiter zu machen. Denn auch, wenn Deutschland die eigenen AKW's schließt, der Rest der Welt ist nicht so dumm, auf diese kostengünstige Energieform zu verzichten. Deshalb wäre der Bau einer Versuchsanlage immens wichtig um einfach einen ersten Ansatz zu finden. Ich könnte mir vorstellen, dass der Recyclingprozeß in den Prozeß der Energiegewinnung integriert wird, da er auf Grund der hohen Beschleunigung der Teilchen sehr energieintensiv ist. Aber deswegen forscht man ja eigentlich, um neue Erkenntnisse zu gewinnen.
 

destina

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#38
Samstag, 20. Juni 2009
Teilchenkanone nicht funktionsfähig
Weltuntergang erneut verschoben


Der Neustart des größten Teilchenbeschleunigers der Welt ist erneut um drei Wochen auf Oktober verschoben worden. Dies teilte das Europäische Kernforschungszentrum CERN in Genf mit. Eine Panne im Kühlsystem hatte am 19. September vergangenen Jahres zwei Magneten des unterirdischen Beschleunigers lahmgelegt. In der Folge strömte eine große Menge zur Kühlung benötigtes Helium in den Tunnel.

Der im Grenzgebiet von Frankreich und der Schweiz liegende, 27 Kilometer lange Beschleunigerring des "Large Hadron Colliders" war Anfang September 2008 nach 13 Jahren Bauzeit in Betrieb gegangen. Der Bau hat rund drei Milliarden Euro gekostet.

Bereitet den Wissenschaftlern Kopfzerbrechen: Die Teilchenkanone "Large Hadron Collider".
n-tv
 
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