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neue Mietbescheinigung

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#1
Mir ist heute eine neue Mietbescheinigung vom Jobcenter/ARGE in´s Haus geflattert.

Wundere mich gerade über einige Fragen und frag mich, was daß die ARGE angeht.

1. Mietbeginn, genaues Einzugsdatum ....... ist das wichtig?
2. in welchem Jahr die Wohnung bezugsfertig war ...... was geht die das an?
3. Ob die Wohnung nachträglich ausgebaut, erweitert oder unter wesentlichem Bauaufwand umgebaut wurde ...........
was geht die das an?
4. Einen Bescheid über die Anerkennung als neugeschaffene Wohnung nach § 82 II. WoBauG aufgrund der Baumaßnahme .....
was geht die das an?
5. mit was gekocht wird ............. was geht die das an?
6. dann wollen die noch wissen, ob eine Mietvorauszahlung oder/und ein Mietdarlehen der Mieter hat .......... was geht die das an?

Und was wird mit Mietdarlehen gemeint? Ist das die hinterlegte Kaution?
 

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Martin Behrsing

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#2
Mir ist heute eine neue Mietbescheinigung vom Jobcenter/ARGE in´s Haus geflattert.

Wundere mich gerade über einige Fragen und frag mich, was daß die ARGE angeht.

1. Mietbeginn, genaues Einzugsdatum ....... ist das wichtig?
2. in welchem Jahr die Wohnung bezugsfertig war ...... was geht die das an?
3. Ob die Wohnung nachträglich ausgebaut, erweitert oder unter wesentlichem Bauaufwand umgebaut wurde ...........
was geht die das an?
4. Einen Bescheid über die Anerkennung als neugeschaffene Wohnung nach § 82 II. WoBauG aufgrund der Baumaßnahme .....
was geht die das an?
5. mit was gekocht wird ............. was geht die das an?
6. dann wollen die noch wissen, ob eine Mietvorauszahlung oder/und ein Mietdarlehen der Mieter hat .......... was geht die das an?

Und was wird mit Mietdarlehen gemeint? Ist das die hinterlegte Kaution?
besorge dir eine Mietbescheinigung, wie Du sie auch für Wohngeld benötigen würdest (Kannst Du ja unter einem Vorwand im Wohnungsamt holen). Lass die vom Vermieter ausfüllen. Die muss akzeptiert werden. Ansonsten reicht der stinknormale Mietvertrag aus. Alles andere würde ich sagen ist Schikane und lässt deinen Vermieter sofort darauf schließen, dass Du ALG2 erhältst. Das geht dem aber gar nichts an.
 

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#3
besorge dir eine Mietbescheinigung, wie Du sie auch für Wohngeld benötigen würdest (Kannst Du ja unter einem Vorwand im Wohnungsamt holen). Lass die vom Vermieter ausfüllen. Die muss akzeptiert werden. Ansonsten reicht der stinknormale Mietvertrag aus. Alles andere würde ich sagen ist Schikane und lässt deinen Vermieter sofort darauf schließen, dass Du ALG2 erhältst. Das geht dem aber gar nichts an.
Danke Martin :icon_smile:
Na dann werde ich mal so ne Mietbescheinigung besorgen. Bin ja gespannt, ob die ARGE diese dann akzeptiert.

Mein Vermieter weiß, daß ich ALG2 bekomme, das ist kein Problem. :smile:
 
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#4
Zuviel

Wenn bereits eine Bescheinigung dem "Jobcenter" vorliegt, reicht das Update, die Betriebskostenabrechnung und der Nachweis der aktuellen Miete.

Die schlechte Nachricht zuerst. Das II. WoBauG ist am 01.01.2002 ausser Kraft getreten.
Für Um-/Erweitungsbauten konnten damals Zuschüsse gewährt werden, die allerdings die Miete senkten.
Der Mietbeginn ist nicht wichtig zu Berechnung der KdU.
Die Bezugsfertigkeit, die Ausstattung, der Untermietzuschlag, die Möbelmiete, die Maschinenmiete, der Parkplatz, die TV-Kosten sind für Wohngeld interessant, nicht für KdU nach SGB II oder SGB XII.
Ein Mietdarlehen wäre als Vermögen durch den Mieter anzeigepflichtig.
Die Frage nach der Zuverlässigkeit des Mieters ist unzulässig.

Nebenbei gibt es dann noch Ungenaue Fragestellungen wie nach der Fläche. Es ist bei einer Etagenwohnung schon ein Unterschied ob da Die Wohnfläche oder die Bruttogeschoßfläche angegeben wird.

Ich würde meinem Vermieter schon aufgrund des Logos in der rechten oberen Ecke diese Anforderung nicht vorlegen. Dafür dann den Mietvertrag mit den Updates.
 
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