Neue Hürdenstellung bei ALGI Antrag

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xamax

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Hallo Leute habe versucht gestern schon mal meinen ALGI Antrag für eine baldige Arbeitslosenmeldung zu bekommen.

Der Sachbearbeiter, welcher mich noch aus HARTZIV Zeiten kannte war natürlich sehr hilfsbereit.

Er sah im Computer nach wie lange ich beschäftigt gewesen bin und konnte sowohl die Zeiten meines kompletten Arbeitslebens einsehen als auch jeden Arbeitgeber benennen. Daraus ergab sich schon recht schnell das mir ALGI eigentlich zustehen müßte. Ein Jahr vollbeschäftigung am Stück!

Jetzt kommts: Der Sachbearbeiter meinte um sicher zu gehen und da es eine so knappe ALGI Nummer wird (von den Zeiten her). hätte er eine Idee.

Er druckte unendlich lange Bögen für meine ehemaligen Arbeitgeber aus.

Dort wird Alles mögliche Abgefragt wieviel verdient von wann bis wann beschäftigt (Taggenau). Wo versichert und und und...... hab mir den Mist echt noch nicht angesehen.

Ich sagte das manche Arbeitgeber 6 Jahre zurückliegen und das die bestimmt wohl kaum die Bögen ausfüllen werden, weil die Anderes zu tun haben und sich wahrscheinlich mit Steuerberater in Verbindung setzen und das Kosten entstehen durch den ganzen unnötigen Mist!

Er hat doch eh meine Zeiten vorliegen!

Er meinte dies sei Neu und ich sollte mich wieder melden wenn die Unterlagen vor liegen:icon_neutral:!

Was sagt Ihr zu dieser Sache? Ist es wirklich so wie er das meint?
 

avalon

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Kapier ich nicht! "Ein Jahr Vollbeschäftigung am Stück" schreibst Du, wieso interessiert sich dann jemand für 6 Jahre zurückliegende Arbeitsverhältnisse? Durch diese Vollbeschäftigung hast Du doch einen Anspruch erworben. Wenn's hier wirklich um einen Tag geht, kann ich verstehen, dass man da genauer hinschaut, aber bei den lang zurückliegenden Jobs ist das völlig unverständlich!

Wenn Du im letzten jahr mehrer Jobs hatest, ist eine genaue Ermittlung des Verdienstes unerlässlich, weil das für die Höhe des ALG1 massgeblich ist. Verdienstbescheinigungen für diese Tätigkeiten werden immer benötigt!
 

DocSnuggles

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Habe nun auch insgesamt 1 Jahre gearbeitet und bekomme nun wieder ALG I für 180 Tage.
Musste meinem letztem Arbeitgeber bei dem ich beschäftigt war diesen Bogen zukommen lassen.
Dieser wurde ausgefüllt, an mich zurückgeschickt und ich hab ihn gestern abgegeben.
Dient glaub ich zur Berechnung des ALG I, da nachdem der SB es eingetippt er mir sofort gesagt hat wieviel mir an ALG I zusteht.
Natürlich minus 1 Woche Sperre wegen verspäteter Meldung da es ein befristetes Arbeitsverhältnis war ..und ich zu optimistisch bin und nicht bei Arbeitsaufnahme direkt wieder zum Amt gelaufen bin ....was ja meine PFLICHT gewesen wäre ! :icon_klatsch:
Und so neu ist das mit den Bögen nicht .. musste Ende 2007 auch schon mal so einen Bogen ausfüllen lassen !
MfG DocSnuggles
 

ela1953

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Ein Bekannter von mir musste jetzt auch für den Antrag auf ALG I Bögen von den Arbeitgebern ausfüllen lassen.

Aber nur für das letzte Jahr, damit geprüft werden konnte, ob er Anspruch hat oder nicht.

Die Arbeitgeber der Jahre vor ALGII interessierten da nicht.

Beim Antrag auf ALGII wurde er auch erst darauf hingewiesen, dass er doch schon ein Jahr voll hat.
 

ethos07

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Hier will die Agentur für Arbeit die ehemaligen Arbeitgeber wohl für die Arbeitsvermittlung - nicht für den Leistungsbezug - sieben(!) Jahre retour ganz genau aufgelistet haben. Welche unendliche Fusselarbeit bei unseren zerklüfteten Arbeitsleben!

Ob das rechtens ist, frage ich mich ebenfalls.
Es wurde gesagt: um Sie adäquat vermitteln zu können.
Eine Rechtsvorschrift schwarz auf weiss konnte mir bisher niemand dafür nennen. ??

* * *

Auch bezüglich Datenschutzvorschriften zu Löschfristen frage ich mich, ob das rechtens ist.

* * *

Da für die Berechnung der Leistungs m.W. eh nur die letzten 3 Jahre betrachtet werden, ist es doch eigentlich für den Leistungsbezug irrelevant, welche Arbeitsverhältnissen davor vorlagen??
 

konim

Neu hier...
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Sorry sind sogar 5 (2+3). Früher waren es mal 7, als die max. Anspruchsdauer noch 32 Monate war.

§ 124 SGBIII

(1) Die Rahmenfrist beträgt zwei Jahre...



§127 SGBIII

Die Dauer des Anspruchs auf Arbeitslosengeld richtet sich
1. nach der Dauer der Versicherungspflichtverhältnisse innerhalb der um drei Jahre erweiterten Rahmenfrist
 
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