Neue EGV und Maßnahme zur Aktivierung erhalten

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Sonnenschein000

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Hallo,

heute gabs (für meinen Mann) eine neue EGV (obwohl VA noch bis 16.12.12) läuft und ein "Angebot einer Maßnahme zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung"

EGV wurde nicht unterschrieben, die Maßnahme soll am 17.12.12 beginnen; denn am 16.12. läuft der alte VA und der neue greift dann.

Ist diese Maßnahme so annehmbar?

SB sagte, dass es erst 4 Wochen Bewerbungstraining und Fachkenntnissvermittlung im Baubereich gibt und dann 4 Wochen betriebliche Erprobung auf dem Bau.

Vielleicht läuft das Bewerbungstraining aber auch nur 1 oder 2 Tage und die restl. Zeit wird dann gearbeitet.

Als "Wandelbare Maßnahme" bezeichnet sie diese.

(Bzw hächstwahrscheinlich auf dem Bau, wenn dort keine Stelle zu finden ist, dann in einem anderen Bereich).

Müssen wir es schon wieder so hinnehmen, dass mein Mann schon wieder 4 Wochen auf dem Bau für lau arbeiten soll?

Es stehen nicht mal Arbeits- bzw Schulungszeiten in dem Schreiben...


Grüße :icon_sad:
 

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gelibeh

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dass mein Mann schon wieder 4 Wochen auf dem Bau für lau arbeiten soll?
Was heißt schon wieder?
Das eingekreiste (Datenzugriff) darf laut Datenschützer in einem EGV-VA nicht mehr drinstehen. Das dürfen die ihm nicht aufzwingen.
SB sagte, dass es erst 4 Wochen Bewerbungstraining und Fachkenntnissvermittlung im Baubereich gibt und dann 4 Wochen betriebliche Erprobung auf dem Bau.

Vielleicht läuft das Bewerbungstraining aber auch nur 1 oder 2 Tage und die restl. Zeit wird dann gearbeitet.

Als "Wandelbare Maßnahme" bezeichnet sie diese.
Von einer wandelbaren Maßnahme hab ich noch nie gehört. Eine Maßnahme muss ganz konkret beschrieben werden, wie soll man sonst prüfen, ob das zumutbar ist.
 

Sonnenschein000

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Hallo,

mit schon wieder war gemeint, dass mein Mann erst im September für 2 Wochen (unentgeltlich natürlich) auf dem Bau arbeiten "durfte".

(40Std/Woche Probearbeiten und einer anschließenden Nicht- Einstellung).

Und jetzt soll er schon wieder als "aktivierungsmaßnahme" bei irgendeiner Baufirma oder dergleichen mehrere Wochen kostenlos arbeiten, weil ja angeblich überall ein Job hintersteht.

Können wir denn dieser Datenweiergabe JC-> Maßnahmeträger widersprechen? Ohen diese Daten kann der Träger doch bestimmt nicht viel mit ihm anfangen?

Weiter ist diese Maßnahme nicht beschrieben (siehe Anhänge).
 
E

ExitUser

Gast
Können wir denn dieser Datenweiergabe JC-> Maßnahmeträger widersprechen? Ohen diese Daten kann der Träger doch bestimmt nicht viel mit ihm anfangen?


ganz klares ja
ihre soltet das sogar tun
ein zugriff aufs sytem würde ich keinen träger gestatten

ohne daten zugriff sei es nur lese rechte kannder nix mit euch anfangen was vermittlung angeht
 

Sonnenschein000

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Reicht es denn, wenn wir dem JC ein Schirftstück schicken, indem wir sagen, dass wir die Datenweitergabe an den Maßnahmeträger untersagen?

(Ich frag lieber nach, da wir bisher keine Erfahrungen hiermit gemacht haben).

Kann uns jemand noch was zu der Maßnahme sagen?

Können/ sollten wir dieser widersprechen, da zu ungenau?

(Hilft wahrscheinlich auch nicht weiter, da wir dann bestimmt eine überarbeitete Fassung bekommen).

Bewerbungsauffrischung schön und gut, aber der Knackpunkt ist hier doch das Arbeiten auf dem Bau.

Wie können wir umgehen, dass hier wieder ein kostenloses Arbeiten stattfinden wird, ohne eine spätere Festeinstellung. (Die eh nicht kommen würde).
?
 
G

gast_

Gast
heute gabs (für meinen Mann) eine neue EGV (obwohl VA noch bis 16.12.12) läuft
Das ist nicht zulässig...gut, daß ihr nicht unterschrieben habt.

Aber da er eine extra Zuweisung für die Maßnahme hat, nutzt ihm das nix.

Ich schlage vor: Hingehen - aber da nichts unterschreiben. DAA ist mir bestens bekannt, die wollen Unterschriften... und da muß er standhaft bleiben.

Sagen, daß man erst alles mitnehmen möchte und die Unterlagen prüfen lassen möchte.

Ich hab meinem Schützling (U 25) Anfang letzten Jahres geraten, wegen der Sperrandrohung zwar hinzugehen zur Maßnahme, aber da nichts zu unterschreiben. Nicht verweigern, aber man hat das Recht vor Unterschrift zu prüfen.

Das haben viele Maßnahmeträger nicht gerne, daß man die erst einmal - wie die EGV - mitnehmen will. (Ohne Unterschrift bekommt der Maßnahmeträger kein Geld vom Amt, hab ich hier im Forum gelesen)

Es passiert des öfteren, daß man dann gesagt bekommt, daß man nach Hause gehen muß, wenn man nicht sofort unterschreibt.

Sollte man nicht, denn das wäre Abbruch und Sperre sicher.

Verlang vorher ein Schreiben, daß man dich ablehnt und nach Hause schickt, weil du erst prüfen willst, bevor du entscheidest, ob du unterschrebst.

Wenn sie das nicht wollen:

Dableiben - und weiter drauf bestehen, daß man Zeit bekommt, alle Papiere prüfen zu lassen, die man unterschreiben soll.

Sprechen die dann ein Hausverbot aus, ists gut. Sollten sie dann mit der Polizei durchsetzen damit du Zeugen hast.
Dann hast du nicht abgebrochen - bei meinem Schützling gabs dann keine Sperre.

Du mußt dich entscheiden: Unterschreiben oder nicht - und evtl. gegen eine Sperre klagen.

Das ist meines Wissens die einzige Möglichkeit.

Laut SGB II war es bis 01.04.201 so daß sanktioniert wurde wenn man die EGV nicht unterschrieb.

Da viele Richter einem aber immer wieder das Recht auf vorherige Prüfung zugestanden, mußte das SGB II geändert werden.

Es gibt in D Vertragsfreiheit - und da muß zumindest Zeit zum Prüfen eingeräumt werden, bevor man einen Vertrag unterschreibt!

Schau dir auch mal das Urteil S11 AS 3464/09 ER an...
 
G

Gelöschtes Mitglied 30227

Gast
Da braucht ihr nicht zur Maßnahme antanzen bzw. antanzen und alle Unterlagen einsacken und ab nach Haus.
Erstens habt ihr die EGV nicht unterschrieben und zweitens ist das keine Zuweisung sondern ein Maßnahmeangebot. Da steht nirgends Zuweisung, werden zugewiesen oder ähnliches. Da steht "Angebot einer Maßnahme" und "Zur Unterstützung biete ich Ihnen". Wenn nicht noch ne richtige Zuweisung oder EGV/VA kommt braucht er da nicht hin.
Wie ist es denn mit den aufgeführten Kenntnissen die in der Maßnahme vermittelt werden sollen? Kann er die schon? Dann braucht er die Maßnahme nicht.
Das Angebotsschreiben ist mal wieder Bauernfängerei. Dann kann das JC immer sagen, er ist doch freiwillig angetreten.
 
E

ExitUser

Gast
@ Sonnenschein000 , abgesehen davon was dein Mann gelernt hat , ist im Berufsfeld "Bau" nichts weiter angekreuzt .

Was die Sinnlosigkeit mehr als deutlich macht ! Da jeder Bereich ein eigenes Berufsfeld darstellt . Maurer lernen in drei Monaten . :icon_dampf:

Habe vor vielen Jahren einen Kursus "Trockenbau" belegt . Von der AA bezahlt .
Anleiter waren zwei Tischlermeister die einen einwöchigen Kurs bei Knauf absolviert haben . :icon_party:
.
Ohne die anderen Teilnehmer ( jahrelange Erfahrung in dem Bereich ) hätte ich praktisch nichts gelernt .

Theorie hat ein Zimmermannsmeister vermittelt , der wirklich Ahnung hatte . :icon_daumen:
 

Sonnenschein000

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Hallo,

unterschrieben wurde bzw wird nichts; die Egv liegt hier rum und der VA kommt am 16./17.12., püntklich zum Maßnahmebeginn.

- Muss er denn dort nun aufkreuzen? Denn dann ist es ja im Va festgehalten oder muss er nicht, weil er keine Zuweisung hat?

- Mein Mann kommt vom Bau und soll jetzt in irgendeiner Firma, die die DAA dann aussucht, feststellen ob er in diesem Bereich noch einsatzfähig ist.

- Ist sowas überhaupt zulässig? Das wäre dann ja wieder für einige Wochen ein kostenloses Arbeiten auf dem Bau (und eine Ansgtellung gibs danach doch eh nicht) auch wenn die *** SB das sagt.

- Sollen wir dem JC nun vorher noch ein Schreiben schicken, indem wir mitteilen, dass wir eine Datenweitergabe verbieten?

- Meiner Laienmeinung nach ist dieser Wisch zu unbestimmt.
Keine Uhrzeiten; keine deutlichen Aussagen über das, was ihn dort erwarten wird...

Grüße
 

Buerosklave

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4 Wochen Bewerbungstraining und 4 Wochen "Praktikum" auf dem Bau, wobei eine Einstellung in Aussicht gestellt wird....das kennen wir doch,ist die alte Leier. Und das im tiefsten Winter. Ja ne,is klar. Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen,daß auf dem Bau heute soviel anders läuft als zu meinen Ausbildungszeiten. Denn da war im Winter meist Überstunden abbummeln, Lager aufräumen usw angesagt. Quasi als Beschäftigungstherapie für den auftragsmageren Winter. Nicht gerade die optimale Jahreszeit,um Leute einzustellen. Mit nahezu 100% Gewissheit kann man davon ausgehen,daß man anschließend mit den üblichen "Begründungen" doch nicht übernommen wird: man passe nicht ins Team, die Arbeitsleistung reiche nicht aus oder die Aufträge seien plötzlich zurückgegangen. Der übliche Mist eben.
Am Meisten sollte einem aber Folgendes zu denken geben: wenn diese Firmen doch angeblich sowieso gerade Leute suchen, findet man seltsamerweise NIE Stellenanzeigen dieser Firmen. Warum ist das wohl so ? Bingo: Weil sie von der Sinnlosindustrie jederzeit mit kostenlosen Arbeitskräften versorgt werden.
 

Sonnenschein000

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Hallo Buerosklave,

eben, das ist es ja. Durch solche sinnlos Maßnahmen kommt doch kaum jemand in Arbeit und mein/ unser Problem ist einfach, dass wir nicht wollen, dass es schon wieder in ein unbezahltes Arbeiten hinausläuft und es dann wieder keine Einstellung gibt. Aber so wäre mein Mann zumindest für die Zeit aus der Statistik raus.

Wie können wir das denn jetzt umgehen?

Würde es reichen, wenn wir der Arge die Weitergabe persönl. Daten an die DAA weiterzugeben oder kann man diese Maßnahme irgendwie anders umgehen?

Aus dem letzten Vermittlungsvorschlag (Bau) wurde dann auch schnell eine Maßnahme gemacht (40Std/Woche, unbezahlt, ohne Einstellung).

Es kann doch nicht sein, dass die Sb aus allem ne Maßnahme macht und mein Mann dann immer wieder auf dem Bau für mehrere Wochen umsonst arbeiten muss.

Und derzeit sucht hier keine Baufirma (öffentlich) nach Mitarbeitern.. Die lassen sich dann hier schön die Hatzis schicken, die für einige Wochen knüppeln dürfen, nur um sie danach wieder abzuschieben und dann kommt der nächste. :icon_kotz:
 

Sonnenschein000

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Hallo Forenmen,

die Option "spontanes Unwohlsein" kann manchmal recht sinnvoll sein, nur hilft es nicht auf Dauer.
Denn nach AU wird die SB wieder mit diesem "Angebot" kommen, denn Einstieg bei der DAA ist jeden Montag und jeden Dienstag.

Mir wäre es lieber, wenn man die Sache von einer anderen Seite anpacken könnte oder bleiben uns nur die Option

- weitergabe der persönl. Daten (von JC zur DAA) zu untersagen
und
- Unterschriftenverweigerung beim Träger?


Zudem sagte die Sb auch noch, dass mein Mann kein Fahrgeld erhalten würde, wenn er bei der DAA nichts unterschreiben würde?
 

gelibeh

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- weitergabe der persönl. Daten (von JC zur DAA) zu untersagen
und
- Unterschriftenverweigerung beim Träger?
Weitergabe untersagen.
Eventuell ein paar Formulierungen hier entnehmen. https://www.elo-forum.org/attachmen...30-jc-datenschutzbeauftragter-scannen0001.pdf Quelle: https://www.elo-forum.org/eingliederungsvereinbarung/94912-jc-datenschutzbeauftragter.html
Denn in einem VA dürfen die den Datenzugriff nicht verfügen.

Beim Träger nicht sofort unterschreiben, alles zur Prüfung mitnehmen.

Zum Fahrgeld müsste ich gucken, vielleicht weiß jemand anderes, ob man da generell Anspruch hat.
 
G

gast_

Gast
Zudem sagte die Sb auch noch, dass mein Mann kein Fahrgeld erhalten würde, wenn er bei der DAA nichts unterschreiben würde?
Ja, das zahlen sie dann nicht aus.

Ich würde aber drauf bestehen den Antrag auszufüllen, und den zu unterschreiben :biggrin:

Wenn man seiner Pflicht nachkommt und hingeht steht einem das Fahrgeld auch zu... natürlich muß man sich überlegen, ob man es auch einfordert.

Meine Tochter hat darauf verzichtet: War einfach froh, daß sie gehen konnte und ihre Ruhe hatte. Für die 3 Tage wäre der Aufwand für sie zu groß gewesen...
 

Buerosklave

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Tja....eine Patentlösung gibt es da wohl nicht, wie man mit Praktika umgehen sollte. Ich für meinen Teil habe aus meinen diversen Praktika eines gelernt: Es ist sinnlos, an eine tatsächliche Einstellungschance zu glauben. Insofern werde ich garantiert nicht mehr so dämlich sein, irgendwelche Arbeitsnormen brechen zu wollen, freiwillig die ungeliebte Nachtschicht zu machen usw.
 
E

ExitUser

Gast
@ Sonnenschein000 , zur letzten Maßnahme muß es doch so etwas wie eine Beurteilung geben .

Diese sollte euch und dem SB vorliegen .
Sowie auch ein Zeugnis vom Praktikumsplatz . Aus dem hervorgeht was hierbei gefordert und geleistet wurde .

Wenn nicht vorliegend ; dieses unbedingt nachfordern !

Weiterhin der Datenweitergabe wiedersprechen . Hier der Hinweis das du den Datenschutzbeauftragten benachrichtigt hast .

Solltes du auch wirklich machen um die Rechtswirksamkeit überprüfen zu lassen !

Darauf hinweisen das der Träger garnicht beurteilen könne wie weit man gesundheitlich belastbar ist . Da hierzu ein ärztliches Attest oder Amtsärztliches Gutachten vorliegen müßte .

Wenn die SB hier nicht einknickt , dann muß dein Mann erstmal die Maßnahme antreten .

Kein Vertrag unterschreiben und sich die tägliche Anwesendheit bescheinigen lassen . Minutiöses Protokoll erstellen .

Anhand der Daten hat man einen Beweis .
Einige Telnehmer sollte man hier namentlich benennen . Besser noch wenn sie es unterschreiben !

Und nach einer Woche sollte der Spuk vorbei sein .

Das ganze bitte als Einschreiben mit Rückschein .
 

Sonnenschein000

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"Ich widerspreche der Weitergabe meiner erhobenen Daten an Dritte im VerBis ohne meine schriftliche Einwilligung, dabei berufe ich mich auf das Urteil vom SG Mannheim S 14 AS 2056/12 ER vom 09.07.2012 des weiteren beantrage ich hiermit gemäß § 84 Abs. 2 SGB X die Löschung meiner bereits gemachten Angaben."

(aus einem anderen Therad geklaut).

Ist das zu ausreichend zum Thema Widerspruch Datenweitergabe?


Kann jemand nochmal über die EGV schauen? Die kommt mir - als Laie- nicht so ganz korrekt vor.

Oder macht es keinen Sinn, hier auch Widerspruch einzulegen bzz die Sb aufzufordern, einige Punkte zu ändern, da die EGV ja so oder so nicht unterschrieben wird?

- Und würde ggf eine weitere Dienstaufsichtsbeschwerde Sinn machen? (Da die EGV nicht ausgehandelt sondern nur vorgelegt wurde, derzeit noch ein VA läuft, etc). Oder ist dies wenig sinnvoll?
 

gelibeh

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Gegen eine EGV kannst Du noch nichts machen. Erst wenn die als Verwaltungsakt kommt.
Dann solltest Du widersprechen, denn die Bewerbungskosten sind nicht ausreichend klar zugesichert. Das ist viel zu schwammig. Wenn dann die Datenweitergabe da auch noch drinsteht, auch dem nochmal widersprechen.

Du hast kein Anrecht darauf eine EGV zu verhandeln und ein SB kann Dir auch gleich einen EGV-VA ohne EGV davor geben.
 

Sonnenschein000

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Hallo.

Anfang der Woche haben wir nun einen schriftlichen Widerspruch zur Arge geschickt.
(selektive Datenweitergabe).

Heute gabs Post:

Zum einen die Kündigung der EGV vom 12.06.2012 und den neuen VA, gültig: 05.12.- 04.06.13.

In dem VA steht:

Für die Dauer der Teilnahmean der Maßnahme, wird dem Träger DAA durch das JC ein Zugriff auf Ihre selektiven Bewerberdaten in dem Vermittlungs/Beratungs- und Informationssystem (VerBis) eingeräumt.


Wie nun weiter vorgehen?

Auch diesem nochmal schriftlich Widersprechen?

Macht hier eine Dienstaufsichtsbeschwerde oder eine sonstige Beschwerde Sinn, oder lediglich ein Widerspruch?

(Maßnahme Festellungs,- Trainings- und Erprobungscenter 17.12.12- 08.02.13. bei der Kreishandwerkerschaft.

Theroertische und praktische Kenntnisvermittlung im Bereich Bau, Zweck Maßnahme: Abbauh von Vermittlungshemmnissen.)

Gruß
 

Sonnenschein000

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Ich habe den VA mal hochgeladen.

Vielleicht kann mir so jemand sagen, was ich in den Widerspruch schreiben muss?
:icon_kinn::icon_kinn:
 

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