Neue EGV steht an: Alte wird wahrscheinlich übernommen! (EGV ALGII)

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Harald

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Hallo liebe Elos,

Meine alte EGV , die ich dummerweise blind unterschrieben habe, ist abgelaufen. Nun steht eine neue am Start. Ich vermute ganz stark, dass die alte so ähnlich übernommen wird.

Wie soll ich nun bei dem Termin vorgehen? Gleich verhandeln oder erstmal nach Hause mitnehmen und von Zuhause aus verhandeln? Wie soll ich am besten vorgehen?

Ich bedanke mich im Voraus.
 

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Sorata

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Sofort einstecken, weil du die EGV vorher von sachkundiger Stelle prüfen lassen willst. Dir stehen dafür 10-14 Tage zu.

Was ist mit der EGV im Anhang? Ist das deine alte EGV ?
 

Harald

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Sofort einstecken, weil du die EGV vorher von sachkundiger Stelle prüfen lassen willst. Dir stehen dafür 10-14 Tage zu.

Was ist mit der EGV im Anhang? Ist das deine alte EGV ?


Also soll ich nicht gleich anfangen zu diskutieren über EGV ? Ja, das ist alte EGV im Anhang, die vor eine Woche abgelaufen ist. Aber wenn neue wieder so aussehen wird, welche Punkte sind nicht passend?
 

arbeitsloskr

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Also soll ich nicht gleich anfangen zu diskutieren über EGV?

Hallo Harald,

du kannst auch schon direkt nachdem dir die neue EGV vorgelegt wird, bzw. wenn SB die neue EGV am Rechner erstellt und dir Fragen dazu stellt, entsprechend deine Vorschläge mitteilen.
Aber auch dann gilt, dass du eine solche nach deinen Vorschlägen erstellte EGV nicht direkt vor Ort unterschreiben musst. Es könnten ja noch weitere klärungsbedürftige Punkte enthalten sein.

Was die Möglichkeiten zur Ausgestaltung einer neuen EGV betrifft, so sind das eigentlich fast immer wieder die Klassiker ;)

Zu achten ist auf:

- VV-Bewerbungsfrist auf Werktage ändern
- Bewerbungskosten möglichst als Pauschale, unabhängig von der Bewerbungsart
- keine Vorlage der gesamten Bewerbungskommunikation an JC
- keine Vorlage von Bewerbungsübersichten zu fixen Stichtagen
- Bewerbungsradius sollte zwar Tagespendelbereich sein, aber wenn du kein Auto (mehr) hast, dann gilt dennoch die allgemeine Pendelzeit von 2-2,5 h insgesamt (also 1-1,25 h/Richtung) auch bei der Nutzung des ÖPNV. Damit kann dein Bewerbungsradius deutlich kleiner als 50 km sein, abhängig vom ÖPNV bei dir.

Lies einfach mal die aktuellen Threads zum Thema EGV, denn da wirst du eine Menge an Inspirationen finden, die du in deine neue EGV miteinfließen lassen kannst ;)
 

Sorata

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Natürlich kannst du vor Ort verhandeln, das kann aber schnell zu einem VA führen oder zu keiner Änderung an den Inhalten. In dem meisten Fällen ist das also Zweitverschwendung.

Die Übernahme von Bewerbungskosten ist nicht konkret und nicht zugesichert. Vorheriger Antrag, nachgewiesene, angemessen Kosten...

Bewerben auf VV am 3. Werktag nach Erhalt.

Der Teil mit der Ortsabwesenheit sollte komplett raus, da bereits gesetzlich geregelt. Bei dem 5000€ Bußgeld bin ich mir nicht sicher, ob das so stimmt.
 

Harald

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Und was ist mit den ZAF ? Sind die unvermeidlich in der EGV ?

Und befristete Stellen? Ich habe schon VV mit RFB erhalten, wo die Stelle für 2 Monate befristet war. Die können doch nicht verlangen, dann man einen bestehenden Minijob aufgibt und dann nach zwei Mon. ohne nichts dasteht!
 

Sorata

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ZAF sind grundsätzlich nicht offen zu verweigern. Das ist ausreichend um den Anschein zu erwecken, ZAF mit einzubeziehen.

Bei Befristung ist das etwas komplizierter. Zwar würdest du, wie in deinem Beispiel, deine Hilfebedürftigkeit weiter verringern oder vielleicht sogar beseitigen, aber nach den 2 Monaten wärst du Hilfebedürftiger als vorher, wenn der Minijob dann weg ist. Stellen mit Befristung müssen also entsprechend deiner individuellen Situation angepasst sein und nicht zu größerer Hilfebedürftigkeit im Anschluss führen.
 

arbeitsloskr

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Und was ist mit den ZAF? Sind die unvermeidlich in der EGV?

Hallo Harald,

wie Sorata bereits schrieb, heißt "einbeziehen" nicht auch automatisch "bewerben". Wenn du deine Bewerbungsvorgabe auch ohne ZAF schaffst, dann brauchst du dich nicht auf ZAF bewerben, abgesehen natürlich von eintreffenden VV.

"Einbeziehen" heißt also nichts anderes, dass du dir auch mal Stellenanzeigen von ZAF durchlesen solltest. Wenn da nichts passendes dabei ist, dann ist es halt so, wie gesagt, außer bei VV.

Und befristete Stellen? Ich habe schon VV mit RFB erhalten, wo die Stelle für 2 Monate befristet war. Die können doch nicht verlangen, dann man einen bestehenden Minijob aufgibt und dann nach zwei Mon. ohne nichts dasteht!

Auch hier gilt, "bewerben" heißt noch lange nicht ein "Vorstellungsgespräch" erhalten und auch dann heißt es noch lange nicht automatisch, dass du auch "eingestellt" wirst.

Also mache es in solchen Fälle dir einfach. Du bewirbst dich mit einer passenden Bewerbung (eventuell schaust du vorher noch mal im Anti-ZAF-Bereich nach ;) ) und wartest dann, was passiert. Bekommst du eine Einladung zu einem VG, dann solltest du vordergründig natürlich über die angebotene potenzielle Stelle sprechen und beim Thema Arbeitszeiten dann deinen jetzigen Minijob erwähnen. Ein kluger AG wird nun erkennen, ob es Sinn macht, dich für bspw. 2 Monate einzustellen und dafür von dir zu verlangen deinen Minijob zu kündigen. Der AG müsste dann damit rechnen, dass du "nur" Dienst nach Vorschrift machst. Ob das für diesen AG sich rentiert? Ausschließen kann und will ich es aber nicht, dass es auch AG gibt, denen so etwas absolut egal ist. Hier solltest du dann entsprechend dem JC darlegen, dass ein solcher befristeter Job deine Hilfsbedürftigkeit nicht langfristig verringert, sondern erhöht, wenn du dafür deinen sicheren Minijob aufgeben müsstest.

Da du deinen Minijob sicherlich auch in deinem LL aufführst, wird dich jeder AG auch schon von sich aus fragen, ob und wie du diesen kündigen kannst, bzw. wie man das arbeitszeitlich in Einklang bringen kann.
 
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