Neue EGV samt Maßnahme im Doppelpack

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Oggi

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Der Thread klingt vermutlich etwas irritierend, hier die Aufklärung:

Mein Bruder und ich sind beide ALG2- Empfänger und gehen nurnoch im Doppelpack zum Amt (Beistand bzw. Zeuge).

Ich selbst habe derzeit keine EGV am laufen, mein Bruder dagegen hat noch eine bestehende EGV bis ca. Ende des Jahres (falls ich mich nicht irre).

Nun haben wir beide jeweils neue EGVs sowie ein Maßnahme-Angebot vorgelegt bekommen mit identischer Maßnahme beim gleichen Träger.


Ich habe nicht vor jemals wieder eine EGV zu unterzeichnen und werde es auch meinem Bruder anraten und ihn dabei unterstützen so gut es geht.


Nun zum Anhang:


egv-s1 bis egv-s4 gilt für meine Person
egv-t1 bis egv-t4 gilt für meinen Bruder
mn-1 bis mn-3 betrifft die Maßnahme für uns beide


Ich bräuchte nun diverse Angriffspunkte, da ich fest damit rechne das uns beiden ein ersetzender VA durch nicht- Unterschrift drohen wird.

Als wichtige Info wäre noch zu erwähnen, das mein Bruder eine abgeschlossene Ausbildung genossen hat, laut EGV soll er sich aber für eine Ausbildungsstelle bzw. schulische Berufsausbildung bemühen was ihn selbst und mich doch sehr verwundert.


Was die Maßnahme angeht:
Ist das schon eine Zuweisung der wir uns beugen müssen oder lediglich ein Angebot das nur gilt falls obige EGVs unterzeichnet werden?
Uns wurde ausdrücklich mitgeteilt das wir jeweils aktuelle Bewilligungsbescheinigungen sowie unterzeichnete EGVs zum angegebenen Einführungstermin mitbringen müssen.


Ich bedanke mich im voraus für jegliche Hilfestellungen und habe hoffentlich alle benötigten Infos wiedergegeben.
 

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pagix

Elo-User*in
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Ein Punkt wäre auf Seite 2 unter "für die Dauer der Maßnahme zugriff auf Verbis".
Der Träger darf Dich gerne fragen wenn er was wissen möchte, aber nicht pauschalen Zugriff haben.
Für viele ist man dann schon uninteressant.
 

Oggi

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Hallo..

das heißt also dein Bruder hat noch eine gültige EGV? ihm wurde jetzt wieder eine neue vorgelegt?

Richtig und ich selbst weiß auch das es nicht vorgesehen ist eine aktuell gültige durch eine neue EGV zu ersetzen.

Das beide neuen EGVs 1 Jahr Gültigkeit vorschreiben ist ja, soweit mein letzter Kenntnisstand, ebenso Gesetzswidrig, oder hat sich diesbezüglich etwas geändert?


Wie bereits erwähnt, ich rechne fest mit ersetzende VAs für uns beide und möchte mich darauf so gut es geht vorbereiten.

Mir ist allerdings auch der Gedanke gekommen, unserer SB einen Gegenvorschlag einzureichen die sie eh nie selbst unterzeichnen würde.
 
E

ExitUser

Gast
da dein Bruder schon eine bereits gültige EGV hat,hat er gute Chancen wenn hier der VA erlassen wird...

§ 15 Abs. 1 Satz 6 SGB II stellt keine Rechtsgrundlage dafür dar, eine bereits abgeschlossene und weiterhin geltende Eingliederungsvereinbarung durch einen Verwaltungsakt zu ergänzen, zu ändern oder zu ersetzen.
Verweis: Landessozialgericht Berlin-Brandenburg 5. Senat 12.01.2012, L 5 AS 2097/11 B ER - vgl auch Landessozialgericht Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 21.03.2012, - L 5 AS 509/11 B ER - LSG Baden-Württemberg, Beschluss vom 2. August 2011 – L 7 AS 2367/11 sowie Bayrisches LSG, Beschluss vom 25. Mai 2010 – L 11 AS 294/10 B ER

die Maßnahmen nach § 16 Abs. 1 SGB II i.V.m. § 45 SGB III haben doch die dauer von 8 Wochen nicht zu überschreiten?:icon_kinn: oder ?
 
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Als wichtige Info wäre noch zu erwähnen, das mein Bruder eine abgeschlossene Ausbildung genossen hat, laut EGV soll er sich aber für eine Ausbildungsstelle bzw. schulische Berufsausbildung bemühen was ihn selbst und mich doch sehr verwundert.
Vielleicht hat der SB euch verwechselt:icon_pfeiff:hast Du eine?

Wenn ihr U25 seit kann die EGV schon mal länger gehen,es steht ja soll und nicht Muss.:icon_twisted:
 

gelibeh

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Die noch gültige EGV ist ein Grund für einen Widerspruch bei einem EGV-VA und die Verbisgeschichte würde ich auch untersagen. Steht das in einem EGV-VA ist das auch ein Widerspruchsgrund.
 

Oggi

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Vielleicht hat der SB euch verwechselt:icon_pfeiff:hast Du eine?

Wenn ihr U25 seit kann die EGV schon mal länger gehen,es steht ja soll und nicht Muss.:icon_twisted:

Nein der SB hat da nix verwechselt, wir wurden abwechselnd im Raum behandelt.
U25 ist keiner von uns.

Ich vermute eher das die SB meinem Bruder eine weitere Ausbildung aufzwingen will bzw. darauf aus ist zu Sanktionieren.
 

Oggi

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Wie sieht es denn mit der Maßnahme aus? Nur in Verbindung mit der EGV gültig oder doch eine Zuweisung? Termin ist ja schon diesen Dienstag.
 

Doppeloma

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Hallo oggi,

Die wichtigsten Punkte wurden dir ja schon benannt, besonders die Datenfreigabe für den MT darf nicht (als genehmigt von euch) in einem VA stehen, wenn ihr das gar nicht genehmigt habt.

Ist schon interessant wie "individuell" doch so wieder die EGV-Vorschläge für zwei Menschen mit unterschiedlicher Ausgangsbasis sind ...zwei fast identische EGV ... alle Achtung da hat sich der SB ja viel Mühe gegeben zweimal aufs Knöpfchen zu drücken.

Wie sieht es denn mit der Maßnahme aus? Nur in Verbindung mit der EGV gültig oder doch eine Zuweisung? Termin ist ja schon diesen Dienstag.

Gute Frage ... ist schlecht zu orten wieviel Verpflichtendes dabei ist, allerdings steht auf Seite 2 auch der "lapidare Hinweis", dass der MT Zugriff auf die Bewerberdaten erhält, ohne Hinweis darauf, dass ihr dafür eure Einwilligung erteilen müßt oder eben auch nicht.

Ich denke mal die Maßnahme hat (eigentlich) freiwilligen Charakter, das wird aber schwer zu beweisen sein, am Besten dort direkt mal ganz naiv nachfragen beim ersten Termin ...

Nichts dort unterschreiben, alles sofort einstecken (oder liegen lassen) wenn man euch das nicht gestatten sollte, die Sachen zur Prüfung mitzunehmen.

Dein Bruder hat also eine gültige EGV, er sollte nachschauen wie lange die noch gültig ist, dann reicht diese Begründung im Widerspruch (auf einen VA) bereits aus, es darf nicht einfach eine neue abgeschlossen (oder ein ersetzender VA erlassen) werden, wenn noch eine Gültige EGV vorhanden ist.

Es ist korrekt, dass eine EGV auch länger laufen kann als 6 Monate, das sollte dann aber auch entsprechend begründet werden (z.B. bewilligte Weiterbildung dauert 1 Jahr), diese Maßnahme ist kein wirklicher Grund dafür, dass die EGV 1 Jahr laufen soll.

Da scheint man ja beim JC nicht besonders zuversichtlich zu sein, dass euch diese tolle Maßnahme vor Ablauf eines Jahres endlich wieder in Arbeit bringen könnte ... :confused:

Nur 3 "Bewerbungsbemühungen" in 4 Wochen ist aber eigentlich ganz "nett", denn dafür reicht es auch in der Zeitung zu blättern ... wieviele "geeignete" VV habt ihr denn schon so bekommen von eurem JC, da erfüllen die ja eher selten die eigenen "Wunschvorstellungen" (Verpflichtungen).

Warum sollte man deinem Bruder eine (weitere) Ausbildung aufzwingen können, nur weil das da drin steht ???
Das sind Textbausteine, die wahllos ausgedruckt werden, wir sollten uns noch mit fast 60 "um einen Ausbildungsplatz bemühen" ...

Zu dem "Einführungstermin" solltest ihr vielleicht einfach (im Doppelpack) hingehen, viele neugierige Fragen stellen und absolut NICHTS unterschreiben, denn die brauchen ja was für ihre Abrechnungen, damit sie ihre Mühen mit euch auch bezahlt bekommen.

Nur seid ihr nicht verpflichtet mit dem MT irgendwelche "Verträge" abzuschließen und ihm Zugang zu euren Daten zu ermöglichen ... :icon_evil:

Die EGV betreffend abwarten bis der VA kommt und dann entsprechend Inhalt Widerspruch einlegen.

MfG Doppeloma
 

Oggi

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Vielen lieben Dank für die zahlreichen Auskünfte, damit kann ich schon viel anfangen.

@Doppeloma

Ja die Datenfreigabe sehe ich sehr skeptisch an und bin damit auch keineswegs einverstanden.
Nun wird aber schnell klar warum wir zum Termin unbedingt eine unterzeichnete EGV mitnehmen sollen.

Wir beide haben meist nur bei Terminen im JC ein paar VVs erhalten, zu 99% natürlich nicht zu gebrauchen. Auf das Jahr gerechnet dürften das pro Person insgesamt ca. 5-6 Stück sein, das ist je nach SB sehr unterschiedlich.

Das diese Maßnahme nicht wirklich etwas bringt habe ich schon im Gespräch selbst herausfinden können.
Erst wurde freundlich mitgeteilt das "Bewerbertraining" etc. abgeschafft wurden, die wären ja eh total sinnlos und kosten unnötig Geld.

Als meine SB aber anschliessend den Träger anrief und voller stolz und glücklich klingend verlauten liess das man sogar 2 neue Kunden hätte, habe ich dies umgehend in die Schublade für Sinnlosmaßnahmen gepackt.

Wir wurden nicht wirklich über den Sinn aufgeklärt, einzig das wir wohl "Hemmungen" hätten die beseitigt werden müssen, schliesslich muss es ja einen Grund haben warum es nicht mit der Arbeit klappt.



Zum Termin selbst gehen wir natürlich beide hin, darauf habe ich bestanden zwecks Fahrtkosten. Unterschrieben wird auch nix, ich werde berichten wie es ablief.



Nochmals vielen lieben Dank für die sehr schnelle Hilfe
 

Oggi

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Hallöchen zusammen,

zum heutigen Einführungstermin kann ich folgendes berichten:

Sehr nette Dame die uns viel über die Maßnahme erklärte, sie konnte auch meine Beweggründe für die nicht unterzeichnete EGV verstehen (zumindest vermute ich das).

Selbstverständlich "muss" man auch hier eine Teilnahmevereinbarung unterzeichnen um überhaupt teilnehmen zu dürfen, die wichtigstens Punkte sind folge:

- Ich verpflichte mich eine Kopie des Bescheides über den Bezug von ALG2 beim Träger vorzulegen zwecks Abrechnung. Sollte ich dies versäumen, ermächtige ich den Träger, bei meinem zuständigen Arbeitsvermittler den Leistungsbescheid ALG2 einzuholen

- Die Schweigepflicht zwischen beiden Parteien sowie gegenüber dem Jobcenter wird aufgehoben. Dies gilt bei Bedarf in Absprache mit dem Teilnehmer auch für den Informationsaustausch mit anderen Stellen sowie für die TRS-Datenerfassung


Auch die Zielsetzungen der Maßnahme sind durchaus interessant:

- Einleitung passgenauer Hilfeangebote zur Überwindung von persöhnlichen Engpässen
- Vermittlungsunterstützende Hilfen zur Verbesserung des Zugangs zur Beschäftigung und Erhöhung der Beschäftigungsfähigkeit
- Aufbau von Kompetenzen zur Bewältigung schwieriger Arbeits- und Lebenssituationen


Das läuft dann 6 Monate und kann durch meinen SB verlängert werden.
Dieser hat uns übrigens angelogen was Gruppentermine anbelangt. Selbige sollten laut SB nur eher selten stattfinden, beim Träger heisst es dann pro Woche ein Einzelgespräch und zusätzlich ein Gruppentermin über mehrere Stunden.

Demnächst erwartet man auch einen Dozenten der das Thema "Sucht" mitbringt :icon_kotz:


Ich weiß nicht was ich davon halten soll, was denkt unser SB denn in welcher Lage wir uns befinden? Für mich klingt das wie eine Art von Selbsthilfegruppe ala Anonyme Alkoholiker.


Nach gut einer Stunde hat mich die werte Dame vom Träger auch angerufen da Sie mit meiner SB gesprochen hatte über unsere Situation. Die Maßnahme darf man auch ohne EGV antreten, würden wir dies nicht tun wäre eine Minderung von 30% vom Regelsatz vorgesehen.
Man möchte uns auch unbedingt noch diesen Monat in die Maßnahme bringen zwecks Statistik (ja das wurde offen so gesagt).


Nun denn, ich erbitte erneut um Hilfestellung wie ich weiter vorgehen soll. Meine Gedanken waren, einen Brief für meine SB zu verfassen bezüglich Datenschutz etc. pp. Wäre dies überhaupt ratsam?
 

Cindy

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Selbstverständlich "muss" man auch hier eine Teilnahmevereinbarung unterzeichnen um überhaupt teilnehmen zu dürfen, die wichtigstens Punkte sind folge:

- Ich verpflichte mich eine Kopie des Bescheides über den Bezug von ALG2 beim Träger vorzulegen zwecks Abrechnung. Sollte ich dies versäumen, ermächtige ich den Träger, bei meinem zuständigen Arbeitsvermittler den Leistungsbescheid ALG2 einzuholen

- Die Schweigepflicht zwischen beiden Parteien sowie gegenüber dem Jobcenter wird aufgehoben. Dies gilt bei Bedarf in Absprache mit dem Teilnehmer auch für den Informationsaustausch mit anderen Stellen sowie für die TRS-Datenerfassung

ne nee :icon_evil: so weit kommt's noch

Dein/Euer Bescheid geht die mal so was von gar nix an !!!

nix unterschreiben - schon gar keine Datenfreigabe / Schweigepflichtsentbindung
hatte ich noch nie gemacht - selbst vor diesem Forum nicht :smile:




Nach gut einer Stunde hat mich die werte Dame vom Träger auch angerufen ....

Warum hat MT deine Nummer ??

Löschen lassen !!




Nun denn, ich erbitte erneut um Hilfestellung wie ich weiter vorgehen soll. Meine Gedanken waren, einen Brief für meine SB zu verfassen bezüglich Datenschutz etc. pp. Wäre dies überhaupt ratsam?

Wenn noch nicht gemacht --> laß alle Daten wie Telefon-, Handy-, FaxNr löschen (inkl. Mail)

Datenweitergabe ab sofort vom JC an jeglichen Dritten untersagen.

Vorlagen gibts im Forum




Die Maßnahme darf man auch ohne EGV antreten, würden wir dies nicht tun wäre eine Minderung von 30% vom Regelsatz vorgesehen.


Mein Tipp:
Geht brav ohne jegliche Unterschrift zur Maßnahme ... mal sehen wie lange :biggrin:

Lies dich im Forum ein bzgl. Verhalten in einer Maßnahme ... Rauswurf, Hausverbot etc. damit möglichst keine Sanktion daraus entstehen kann.



LG Cindy
 
E

ExitUser

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warum tipperst du den vertrag ab und stellst den nicht online als pdf ?

oder hast du den garnicht und man hat sich geweigert diesen dir mitzugeben zwegs Prüfung bei einen Juristen ^^

danach siehst das aus weil
zugriff auf bewilligungsbescheid zwecks Abrechnung ? geht schonmal garnicht
auch nicht die Schweigepflicht entbdindung für den Daten tausch ^^
 

Oggi

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warum tipperst du den vertrag ab und stellst den nicht online als pdf ?

oder hast du den garnicht und man hat sich geweigert diesen dir mitzugeben zwegs Prüfung bei einen Juristen ^^

danach siehst das aus weil
zugriff auf bewilligungsbescheid zwecks Abrechnung ? geht schonmal garnicht
auch nicht die Schweigepflicht entbdindung für den Daten tausch ^^

Doch doch habe ich Alles als Kopie hier vor mir. Ich wollte nur nicht extra nochmals mein Notebook für den Scanner anschmeissen, schon heiss genug hier drinne wenn der Desktop läuft.


Ich wurde auch gebeten spätestens Freitag/Montag den MT anzurufen wie es nun ausschaut. Soll ich denen direkt klarmachen das ich mitmachen würde, allerdings ohne die Unterschrift auf dem Papier?
 

Cindy

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Soll ich denen direkt klarmachen das ich mitmachen würde, allerdings ohne die Unterschrift auf dem Papier?

Du mußt glaubhaft rüber bringen, dass du sooooo gern teilnehmen würdest ....

Ich würd hingehen, wie die anderen Teilnehmer. Nur eben weiterhin nix unterschreiben.

Sollen die dich rauswerfen - aber nur gegen schriftliches vom MT !! (zumindest hartnäckig einfordern)
 

renevatia

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Das klingt genauso toll wie die Maßnahme die man mir seit Monaten aufbrummen will.

Und glaub mir wie schnell die "nette" Dame ihr Wesen ändern wird wenn die merkt es gibt keine Unterschrift.

Beweggründe wegen nicht unterzeichnen der EGV hätte ich der nie gesagt. Auch wenn sie noch so tut sie ist nicht dein Freund oder Seelenverwandter. Die will nur aus dir rausbekommen was geht. Mit einem Maßnahmeträger ratsch man nicht über persönliches. Ich spreche aus Erfahrung. Erst saufreundlich und wenn man dann nicht mitspielt fällt die Maske. Und glaub mir dann bist du froh wenn die so wenig wie möglich über dich wissen.

Schriftlich:

1. Amt die Weitergabe deiner Daten an Dritte untersagen.

2. Maßnahmeträger die Speicherung und Weitergabe deiner Daten untersagen. Wenn sie schon was haben (Telefonnummer haben die ja wohl leider schon) auf sofortiges löschen bestehen und gleich noch mit Datenschutz drohen falls sie dem nicht sofort nachkommen.

Das wäre meine Antwort auf: "Ich wurde auch gebeten spätestens Freitag/Montag den MT anzurufen wie es nun ausschaut."

Abgabe von beidem auf einer Kopie bestätigen lassen (Datum Stempel Unterschrift dann ist es notfalls "gerichtsfest").

"Sehr nette Dame die uns viel über die Maßnahme erklärte"

Allgemeines Blabla nehme ich an. Dein SB ist verpflichtet mit dir genau den Inhalt der Maßnahme zu klären und warum du sie brauchst. Das muss vor der Maßnahme passieren. Tut er das nicht, kommt er seiner Auskunftspflicht nicht nach und man darf die Maßnahme sanktionslos ablehnen (was ich ehrlich gesagt tun würde anstatt diese Maßnahme abzusitzen).

Unterschreiben sollte man beim Träger eh nix und telefonieren auch nicht. Um Gottes Willen.

"- Einleitung passgenauer Hilfeangebote zur Überwindung von persöhnlichen Engpässen
- Vermittlungsunterstützende Hilfen zur Verbesserung des Zugangs zur Beschäftigung und Erhöhung der Beschäftigungsfähigkeit
- Aufbau von Kompetenzen zur Bewältigung schwieriger Arbeits- und Lebenssituationen"

So etwas nenne ich rumschnüffeln. Persönliche "Engpässe" gehen sie nix an weil sie schlicht überhaupt nix persönliches was angeht.

Punkt zwei sollen sie mal erklären wie sie das machen wollen wenn sie kein Recht darauf haben was von dir zu wissen.

Und was soll das Lebenssituationen etc??? Auch noch im Privatleben rumschnüffeln. Es wird immer besser.
Wenn man da Probleme hat geht man zu einem Psychiater und nicht zu so einem inkompetenten Haufen.

Ganz ehrlich. Was ich aus deinen Unterlagen lese steht da schwarz auf weiss "Angebot" einer Maßnahme. Und ein Angebot kann man annehmen oder auch nicht.

Was ich tun würde:

Ich würde den Mist schriftlich ablehnen.
Du hast von deinem SB keine Informationen erhalten und vor allem nicht warum du da hin sollst (ausser Statistik natürlich das soll er mal schriftlich geben :icon_twisted:).
Ausserdem hast du den besten Beweis, dass das Teil nicht individuell sein kann: Deinen Bruder. Maßnahmen müssen aber individuell auf einen zugeschnitten sein. :biggrin:
 

Oggi

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Oh bitte nicht falsch verstehen, ich habe natürlich nicht im Detail erklärt warum ich nicht unterzeichne, sondern das ich es unterlasse weil ich sonst keinerlei Wahlmöglichkeiten habe.

Ich rate meinem Bruder auch immer dazu nicht zu viele Infos herauszugeben bzw. nur eine Frage mit Obacht zu beantworten.

Mir ist durchaus bewusst das Alles was ich von mir gebe, schlussendlich gegen mich verwendet werden kann, das habe ich vor längerer Zeit auf die harte Tour erlernt.


Wie dem auch sei, ich denke ich habe nun erstmal genug Informationen und kann damit schon viel anfangen, nochmals ein dickes Danke dafür.

Gibt es irgendwo genaue Details ala § auf die ich mich notfalls berufen kann (bezüglich individuelle Maßnahme, Datenschutz, Aufklärung der Maßnahme durch SB etc.)?

Edit.
@Lernfähiger
Danke für den Anhang, sehr schön :)
 
G

Gelöschtes Mitglied 30227

Gast
Gibt es irgendwo genaue Details ala § auf die ich mich notfalls berufen kann (bezüglich individuelle Maßnahme, Datenschutz, Aufklärung der Maßnahme durch SB etc.)?
Immer umdrehen und deinem Gesprächspartner auffordern seine §§ usw. schriftlich vorzubringen. Danach(Bedenkzeit eine Woche) kannst du deine Antwort schriftlich aushändigen.

Damit euch kein Abbruch der Maßnahme nachgesagt werden kann, müsst ihr weiter an der Maßnahme teilnehmen, aber eben nichts unterschreiben und keine Unterlagen rausgeben. Wirst sehen das sich das dann sehr schnell alles in Luft auflöst.
 

Doppeloma

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Hallo oggi,

Selbstverständlich "muss" man auch hier eine Teilnahmevereinbarung unterzeichnen um überhaupt teilnehmen zu dürfen, die wichtigstens Punkte sind folge:

Das war schon die erste fette Lüge der "netten" Dame man MUSS überhaupt keine Vereinbarungen /Verträge mit den MT abschließen, das sind Verträge zwischen JC und MT die längst abgeschlossen sind.

Darum sind die ja so wild ihre Teilnehmerzahlen voll zu bekommen, sonst gibt es ja kein Geld für den MT ... ja natürlich die Statistik, nichts ist so bedeutend wie die Statistik, besonders jetzt vor der Wahl ...

Da brauchen die SB ihr "Bienchen" (wenn sie euch schon nicht in was Gescheites vermitteln können) und die wahnsinnig erfolgreichen MT natürlich auch, damit ihre Existenzberechtigung erhalten bleibt.

Über die Inhalte und die Notwendigkeit hat dich /euch der SB aufzuklären aber das wurde dir ja alles schon geschrieben.
Schon die unterschiedliche Ausgangsbasis von euch beiden spricht dagegen, dass ihr in genau der gleichen sinnfreien Maßnahme bestens aufgehoben seid.

Kann mich den anderen Ratschlägen nur anschließen, notfalls hingehen bis ihr unbeschadet aussteigen könnt aber auf keinen Fall irgendwas dort unterschreiben ... es gibt bereits entsprechende Gerichtsurteile, dass man beim MT überhaupt NIX vertragliches unterschreiben braucht und die Datenfreigaben sowieso nicht, wenn man das nicht will. :icon_evil:

Viel Glück!

MfG Doppeloma
 

renevatia

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Ach ja und falls ihr hingeht, alle Fragen die euch der Maßnahmefuzzi stellt lasst euch schriftlich geben. Nix mit mündlich. Einzel"gespräche" auch nur mit Beistand. Nicht auf Diskussionen eingehen ihr wollt alles schriftlich und aus. Das ist euer Recht. Die wollen einen gerne mal allein in die Mangel nehmen. Das braucht ihr euch nicht gefallen lassen diese Stasi Methode.

Am besten immer den Satz: Das will ich schriftlich. Die werden nicht lange Freude an euch haben.:icon_twisted:

Und in den Gruppenstunden wenn es da zu Gesprächsrunden kommen sollte nicht vergessen persönliches geht auch hier niemand was an. Sanktionsandrohungen wollen wir natürlich dann auch schriftlich.

Macht die einfach fertig mit "schriftlich" und schmeisst ab und zu mal das Wort "Rechtsgrundlage?" dazu. Die beiden Worte sollten eigentlich genügen.

Merke: Reden ist Silber, Schweigen ist Gold :biggrin:

Wenn ihr was ausfüllen sollt auch alles mitnehmen und erst mal laaaange prüfen. Gebt nix von euch preis.

Und nicht vergessen wenn ihr das Verbot der Datenspeicherung abgegeben habt am PC dort auch keine Bewerbungen verschicken. Da werden schliesslich euere Daten gespeichert, auch wenn es nur temporär sein mag (geht nicht :icon_evil:) . Da könnt ihr leider nur auf Stellensuche gehen :biggrin:
 
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