Neue EGV erhalten , Verwaltungsakt droht

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Megalos

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Hallo zusammen,

Ich habe eine neue EGV erhalten..unterschrieben ist sie natürlich nicht, wäre aber nett wenn sich jemand, der sich mehr damit auskennt, erbarmt mal drüberzuschauen.
Bis Montag soll sie unterschrieben zurück sein, sonst gibt es einen Verwaltungsakt.
Wie soll ich mich nun verhalten??

Vielen Dank im Voraus!
 

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BibiBlocksberg2009

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Ich sehe vier verschiedene Seiten, S. 1 - 4.

Bewerbungskosten für schriftliche Bewerbungen sind mit 3,00,- nicht kostendeckend (oder stellt dir der SB die Mappen?)

Bei Internet- und Emailbewerbungen kann auf ein Reaktionsschreiben des Arbeitgebers nicht verzichtet werden
ist Unfug, da du als Bewerber keinen Einfluss darauf hast, ob der Arbeitgeber überhaupt reagiert.
Gibt es keine Reaktion, bleibst du folglich (schon wieder) auf den Kosten sitzen.... :icon_neutral:
 

gelibeh

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Ich sehe unterschiedliche Seiten.

Das mit den Bewerbungskosten wurde ja schon angemerkt. Das würde ich so nicht akzeptieren.
 

EyeODragon

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ist Unfug, da du als Bewerber keinen Einfluss darauf hast, ob der Arbeitgeber überhaupt reagiert.
Gibt es keine Reaktion, bleibst du folglich (schon wieder) auf den Kosten sitzen.... :icon_neutral:

Hier ist wieder der Hintergrund, das e-Mailbewerbungen im Sinne die einfachste Methode ist, um die geforderte Anzahl an Bewerbungen zu leisten. 2-3 Klicks, und man hat seine Schuldigkeit im Sinne der EGV oder des VA's für den jeweiligen Monat getan. Das ist wieder keine Schuld der HE, aber das ärgert die SB, weil man es eben so einfach haben kann, daher ist dieser Zusatz natürlich nicht ok und muss angefochten werden.

Reine Schikane sowas, aber man darf es nicht bieten lassen.
 
J

James Bond 07

Gast
Guten Tag @Megalos,

ich an Deiner Stelle würde nicht unterschreiben und auf den VA warten - die EGV entbehrt jeglicher Rechtsgrundlage schon die Vorgabe 8 Bewerbungen pro Monat.....:cool:
 

Megalos

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Vielen Dank schon mal für die schnellen Antworten!

Wie kann ich das denn mit den Bewerbungskosten verwerten?
Soll ich den VA abwarten und dann weitere Schritte einleiten??

Megalos
 
E

ExitUser

Gast
die kosten sind nicht kosten deckent
also liste alle kosten auf die dir bei einer schriflichen Bewerbung entstehen
3 euro halte ich für mehr als gering

min 5 euro sollten es sein
 

Mirabella

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Ach ja, und dass man die Bemühungen zu einem fixen Termin vorlegen soll, ist auch nicht rechtens. Dazu gibt es auch ein Urteil, was ich jetzt aber grad nicht finde.

(Iwenn ich schon diese Pseudoleistungen lese "wir beraten Sie in Ihrer Lebenssituation" *würg*).
 
S

silka

Gast
Bis Montag soll sie unterschrieben zurück sein, sonst gibt es einen Verwaltungsakt.
Wie soll ich mich nun verhalten??
8 pro Monat sind echt viel und dann noch nur im Tagespendelbereich und auch nur sv-pflichtig.
Da musst du alles in und um W abgrasen.
Oder hohe Fahrtkosten riskieren.
Ich würde nur e-mail-Bewerbungen machen.
Jeweils Lesebestätigung anfordern.
Geht am schnellsten, außer schleimigem Anschreiben hat man alles im PC und mit 1,-/Stck kommst du da auf jeden Fall hin.
Ich würde gar nicht erst mit Mappen anfangen.
Allein Porto und Mappe macht ja schon fast 3,- aus. Da hast du noch kein Bild , keinen Umschlag, also für ordentliche Bewerbungen das geht nicht.
Mehr als 8 e-mail-Bewerbungen geht auch. Ist ja mindestens 8 verlangt
Mit 260,- p.a. kannst du 260 Stück versenden;-)
Na ja, 96 Stück reicht auch ( 8x12)

Man muss die Feste feiern, wie sie fallen
Hier sehe ich 260,- € im Jahr ---fallen.
Bei mir kostet eine e-mail-Bewerbung keinen Euro. Bei dir?
 
S

silka

Gast
ich an Deiner Stelle würde nicht unterschreiben und auf den VA warten - die EGV entbehrt jeglicher Rechtsgrundlage schon die Vorgabe 8 Bewerbungen pro Monat.....:cool:
Welche Rechtsgrundlage wäre das?
Es ist dem TE freigestellt, wie er sich bewirbt.
Dann dürften e-mail-Bewerbungen und die max. Erstattung p.a. von 260,- doch realisierbar sein?
Daß der TE Bewerbungs-Mappen machen soll, steht dort in der EGV nicht.
 

Seepferdchen 2010

Super-Moderation
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Die Form und Häufigkeit von eigenbemühten Bewerbungen ist von den konkreten Umständen des Einzelfalls abhängig. Dabei sind insbesondere die individuellen Kenntnissen und Fähigkeiten des Hilfesuchenden, seine Vor- und Ausbildung, seine bisherigen beruflichen Erfahrung, seinen persönlichen und familiären Verhältnisse, der Grad der Flexibilität sowie die Lage auf dem örtlichen und regionalen Arbeitsmarkt zu berücksichtigen.“
(Rixen in Eichner/Spellbrink § 15 Rz 8 [mit Bezug auf § 3 Abs. 1 SGB II)

Hinsichtlich der Anzahl der Bewerbungen ist Folgendes festzustellen:

- „mindestens drei im Monat“ (OVG Lüneburg FEVS 52, 185), drei bis zehn pro Monat (BVerwGE 98, 203)

-„Die Festsetzung einer bestimmten Mindestanzahl ist problematisch (…) Jedenfalls muss die Anzahl konkret auf die individuelle Vermittlungschance abgestimmt sein“ (VG Hannover v. 19.01.1999, info also 1999, S. 90 ff.).

- „Generalisierte Empfehlungen sind (…) ungeeignet“(DA 15.12)

- Unzumutbar ist eine starre Mindestzahl von 10 Bewerbungen
und damit den Hilfeempfänger zu verpflichten, aussichtslose Blindbewerbungen abzuschicken. Es sollte vielmehr ein Durchschnittswert vorgegeben werden (SG Berlin, Urt. v. 12.05.2006, - S 37 AS 11713/05 -). Es besteht im Rahmen einer „Kann“- Entscheidung ein Anspruch auf Zuschuss für Bewerbungskosten gem. § 16 Abs. 1 Satz 2 SGB II i. V. m. § 46 Abs. 1 SGB II in Höhe von bis zu 260 EUR jährlich. Aus 260 EUR jährlich an Mobilitätshilfen ergeben sich statistisch 4,3 Bewerbungen im Monat.

https://www.elo-forum.org/eingliede...ng-egv-man-darueber-wissen-sollte-update.html

:icon_pause:
 
S

silka

Gast
Dankeschön, @Seepferdchen. Dann hat @Megalos ja Glück (oder Pech?), das das wohl alles nicht auf sein EGV-Angebot zutrifft.
Es wird ganz speziell und gar nicht generell verlangt, wie er/sie sich bewerben soll.
Jedenfalls im Tagespendelbereich.
Jedenfalls sv-pflichtig.
Jedenfalls auch befristete Stellenangebote
Jedenfalls auch ZAF-Stellen.
Es gibt dann auf monatlich zum 15. bei Nachweis für schriftliche, notwendige B. die 3,- und für e-mail oder online-B. den 1,-
Im Jahr begrenzt auf 260,-
Damit scheint hier der konkrete Einzelfall von @Megalos schon berücksichtigt worden zu sein. Es scheiden bundesweite Bewerbungen und auch welche auf Minijobs aus. Das hat sicher Gründe im persönlichen/familiären Bereich.
Mindestens 8---vielleicht ist der Vermittler der Ansicht, bei diesem Profil gibts für @Megalos im Tagespendelbereich von W doch so etliches? Da ist ja viel mit ÖPNV zu erreichen.
Damit wäre das mit dem VG-Urteil von 1999 bedient. 1999 und das VG wird hier als Gegenargument gezogen? Niedlich! Da hat ja noch nie einer auch nur von Hartz4 geträumt!!
Und das mit der Verhinderung von starren Zahlen oder Blindbewerbungen ist auch berücksichtigt: Nur *notwendige Bewerbungen* werden kostenmäßig anerkannt.
Aber zusammengefasst:
Ich weiß nicht, was speziell für @Megalos nicht akzeptabel ist (das weiß nur er/sie selbst).
Ein folgender EGV-VA muß jedenfalls identisch mit dieser EGV hier sein.

Ich würde versuchen, die Zahl auf 4-5 B. zu begrenzen und die schriftlichen (Mappen) mit 5,- erstattet zu bekommen.
Und ich würde darauf verweisen, daß es mir unmöglich ist, den angemailten AG zu einem *Reaktionsschreiben* zu zwingen. Dieser Satz müsste raus.
Diesen Gegen-Vorschlag würde ich dem Vermittler unterbreiten.
Tippt der sich an den Kopf, kommt sowieso der VA.
Dann bleibts bei 8...und 3,- und Reaktion...

Dann muss man sich erst dranhalten, ganz genau. VA´s sind bindend! Dann kann man aber Widerspruch einlegen. Dann kann und sollte man gleichzeitig auch aufschiebende Wirkung über den ER----beim SG beantragen. Das ER-Verfahren braucht für Erfolg wieder: Anordnungsgrund und Anordnungsanspruch.
Wäre beides hier gegeben und wie eilbedürftig ist das ganze Ding, der VA?

Man kann es nun mal so oder so sehen. Ziel ist doch eine erträgliche und *schaffbare* EGV. Oder ganz ohne???---

Erklärt mir mal jemand diesen Satz?:
Die Festsetzung einer bestimmten Mindestanzahl ist problematisch (…) Jedenfalls muss die Anzahl konkret auf die individuelle Vermittlungschance abgestimmt sein“ ...
Wird nicht in jeder EGV, in jedem VA eine Mindestanzahl festgelegt??
Würde eine Zahl für einen HE, bei dem die Chancen für Vermittlung schlecht stehen, dann niedriger oder höher sein?

@Megalos:
Was würdest du in der EGV selbst denn gern geändert haben?
 
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