neue EGV erhalten + SBchen macht was es will!

Schorschwerk

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Hallo Leute,

folgendes ist zur Zeit bei mir akut:

Ich muss 2X im Monat zum SBchen.
Beim letzten Mal wollte ich wissen welchen Sinn das macht und bat um eine schriftliche Erklärung welche Ziele damit verfolgt werden sollen und auf welcher Rechtsgrundlage das basiert.

SBchen:" Nein, das werde ich nicht tun, Sie können das mit dem Bereichleiter besprechen!".

Ich: " Wie kann ich Ihn erreichen, gibts dazu eine Mailadresse etc.."

SBchen:" Der Bereichsleiter wird sich schon bei Ihnen melden, das mach ich schon."

Ferner gab SBchen zu, daß die regelmäßigen Termine ein Druckmittel sein sollen.

An diesem Tag bekam ich gleich auch noch einen weiteren Termin drauf in diesem Monat, für nächste Woche. SBchen hat die Power.

Ich merkte richtig wie böse SBchen wurde als ich das Thema "2-Termine-im-Monat" ansprach und meinte ich solle ihr eine Alternative nennen.

In zwei Monaten wird eh nochmal etwas grundlegend verändert......ich fragte was es genau währe, SBchen meinte, das weis es nicht.

Ich glaube die wollen noch mehr Druck machen.

SBchen will mich aus meinem Beruf raus haben und mich in artfremde Berufe involvieren....ich sollte mir andere Dinge suchen. Kann mir gut verstellen, daß in zwei Monaten genau das zum Zwang wird.
SBchen wollte mich zu einem Psycho-Dienst schicken, damit rausgefunden wird, was ich noch so alles kann, außer mein Beruf....also wo man mich reinstecken könnte.

Als ich noch sprach, tippte SBchen bereits sehr fleißig und etwas angepisst meine neue EGV.
Ich sagte nach Aushändigung, daß ich diese zur Durchsicht mitnehme, für eine Woche, SBchen meinte, ansonsten kommt das Teil per Verwaltungsakt:biggrin: und ist auch ohne meine Unterschrift gültig.

Neu ist u.A. daß ich jetzt nicht nur meine Anschreiben ans SBchen schicken muß, die ich im Vormonat tätigte, sondern auch alle Antworten die ich per Mail von den potentiellen Arbeitgebern bekommen habe. Soll das jetzt Druck sein oder was? Oder traut SBchen mir nun rein garnicht, oder denkt SBchen mich so schelten zu können weil ich es kritisiert habe?

Währe lieb wenn ihr Euch die drei Seiten EGV für mich antun könntet um mir den Kopf zu waschen.

Liebe Grüße

Schorschwerk
 

gelibeh

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Ich würde auf den Verwaltungsakt warten. Hier werden 6 Bewerbungen monatlich verlangt, aber nicht konkret irgendwelche Bewerbungskosten zugesagt. Das ist eine sehr einseitige EGV.

Zur den Terminen: Bekommst Du das Fahrgeld erstattet? Und hast Du niemanden, der als Beistand mitgehen kann? Dann würde ich die Frage nach dem Sinn der häufigen Einladungen doch noch einmal stellen. Der Beistand muss nur mitprotokollieren.

Eventuell gibt es auch ein Urteil, über so häufige Einladungen, das müsste aber jemand Anderes sagen.

Edit: Hast Du noch eine gültige EGV?
Edit2: Hier geht das zwar um ALG1, das ist aber auch für ALGII anwendbar https://www.elo-forum.org/alg/150605-welchen-abstaenden-bekommt-meldetermine.html#post1922363.
Falls Du in keiner Optionskommune bist, kann man sich auch beim Kundenreaktionsmanagement in Nürnberg beschweren.
 

Schorschwerk

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Danke Gelibeh!

Ich habe mal nachgesehen und die letzte EGV die ich jetzt fand ist abgelaufen.

Ich bewerbe mich immer per E-Mail, habe also keine Kosten.

Zum JC fahre ich immer mit dem Rad so habe ich auch keine Kosten.

Leider habe ich Niemanden den ich als Beistand mitnehmen könnte.

Mich stören die regelmäßigen Termine, das hat sowas von ins Fadenkreuz nehmen, echt peinlich. Und immer diese blödsinnigen Daten mit Anschriften und jetzt auch noch Kommunikation mitschicken.
Diese Sachen geben mir auf den Senkel, Kosten habe ich zum Glück keine zusätzlichen.
 

gelibeh

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Dann fahr doch nicht mehr mit dem Rad. Dann ist das eben kaputt gegangen. Und versuch irgendjemanden aufzutreiben, der mitgeht. Sonst wist Du das nicht ändern können.
 

Schorschwerk

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@Gelibeh

Ich habe mir gerade die Edits durchgelesen.

Aber sag mal, was ist denn eine Optionskommune?
 

Schorschwerk

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Haha, ja das Jc ist nicht so weit weg, ich könnte es auch zu Fuß erreichen, also da gibt es keine Kosten die man beantragen kann:icon_hihi:

Das ist die Frage, wo kriege ich einen Bestand her, wird schwierig.
 

Schorschwerk

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Kann mir Keiner mehr etwas dazu sagen was ich tun kann?
Kann es wirklich sein, daß das SBchen das alles verlangen kann, besonders dieses sinnlose mitschicken der Absagen etc., das sieht sehr nach Mutwille aus.
 

Dagegen72

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@Schorschwerk:

ich bin schon die ganze Zeit im Netz am suchen.

Gelegentlich habe ich gehört, dass die Absagen unter Datenschutz laufen - aber ich bin mir nicht sicher - ich finde keine einzige Rechtsgrundlage dazu im Netz.

Eher im Gegenteil:

ein Anwalt hier laut der website meint: ja, das kann der SB verlangen, aber Kosten brauchen keine entstehen, Abgabe beim nächsten Termin könne genügen

Versand von Bewerbungsnachweisen an das Jobcenter - frag-einen-anwalt.de

Hier stehen Infos über Bewerbungsnachweise, aber auch nicht was du gern erfahren möchtest.

Bewerbungsnachweise Jobcenter, wie viele kann das Jobcenter verlangen

Bewerbungsnachweise können aber erst verlangt werden, wenn eine Eingliederungsvereinbarung unterschrieben wurde.
Wie viele Bewerbungen vorgelegt werden sollen, muss sich an die persönlichen Situation des Hilfesuchenden orientieren.
in eigenen Worten: auferlegte Bewerbungsbemühungen müssen Sinn machen, müssen der Situation und den Arbeitsmarktchancen entsprechen, mitunter können geforderte Initiativbewerbungen als Nötigung gelten, wenn sie keinen Sinn machen.

hier Fragen und Antworten, über die VVs die ein Arbeitgeber erhält die man als Elo abzufrühstücken hat - Fragen von die Linke an das Jobcenter Köln

https://www.die-linke-koeln.de/uploads/media/Datenschutz_bei_Bewerbungen.pdf

Bei Initiativbewerbungen würde sich das Jobcenter nicht mit den Arbeitgebern in Verbindung setzen.

Ne, ansonsten - habe echt verschiedentlich gegooglet - konnte aber leider nichts finden

Es gibt Bewerberdatenschutz und Arbeitnehmerdatenschutz - aber was betrifft, die Bewerbungsnachweise einem SBcen vorzulegen und ob es da auch einen Datenschutz gibt - leider nichts gefunden, hätte ich auch gerne gewusst


Ob du das beim EGV-Gegenvorschlag herausnehmen lassen könnte? Fragen kannst ja mal. Du könntest erwähnen, dass du es als einen Eingriff in deine Privatssphäre ansiehst. So als Überlegung.
 

Schorschwerk

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@Dagegen72

Danke, daß du das extra für mich gegoogelt hast, das hätte ich ja selbst machen können:dank:
Ich dachte, das würde hier jemand so wissen.

Ja, das sieht nicht so gut aus, ich werde den Gegenvorschlag machen beim nächsten Termin, der ein Tag später als die Woche ist in der ich die EGV unterschrieben einwerfen muss....ich wette SBchen schickt direkt einen Gewaltakt los:biggrin:

Ich werde es dennoch kundtun und dem SBchen sagen, daß es ein Eingriff in meine Privatspähre ist. Ich kann doch nicht einfach E-Mails, die an mich gerichtet wurden weitergeben, nicht, daß ich dann noch Ärger bekomme.

Ich dachte mir, am besten Mails per Screenshot festhalten und dann als PDF im Anhang mitschicken, aber das alles ist mir zu blöd, ich komme mir voll verarscht vor.

Mal sehen was draus wird.

Danke nochmal und

viele Grüsse

Schorschwerk
 

Dagegen72

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genau, Briefgeheimnis und so

(oder die Würde des Menschen, wenn du da was wie ein Kind vorweisen sollst )

nimm es aber nicht persönlich, wenn der dann verneint und seinen Stiefel durchzieht. Evtl. noch absichtlich dann.

Wirst du eine EGV unterschreiben? EGV nicht unterschreiben ist nicht sanktionierbar - ein Verwaltungsakt ist besser, wenn du den erhälst, da besser einklagbar im Fall des Falles bei einer EGV erteilst du allem ja die Zustimmung dann - und öffnet eventuellen Sanktionen Tür und Tor.

insgesamt noch: gerne geschehen :wink:
 

Heidschnucke

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Ich würde mal beim Datenschutzbeauftragten nachfragen, denn ich bin der Auffassung das auch eine Mail unter das Briefgeheimnis fällt. Und warum solltest du Mails von dritten weitergeben?
OK wenn es ein VV ist bekommen sie die absage.

Ich würde mal Fragen ob die Quelle bei der NSA ausgetrocknet ist. Ironie aus
 

Texter50

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Ich werde es dennoch kundtun und dem SBchen sagen, daß es ein Eingriff in meine Privatspähre ist. Ich kann doch nicht einfach E-Mails, die an mich gerichtet wurden weitergeben, nicht, daß ich dann noch Ärger bekomme.
Warum bespricht man derart wichtige datenschutzrelevante Themen mit nem Giftzwerch? :icon_evil:
Jedes Jobcenter hat nen eigenen Datenschutzbeauftragten. Den schreibt man im Zweifel zuerst an und fordert eine Stellungnahme. Kennst Du den Namen / die Anschrift nicht, erreichst Du den Datenschutzbauftragten gewöhnlich über die Geschäftsleitung.

Optionskommunen = entscheiden in vielen Dingen eigenständich, hängen nicht mit der BA zusammen und meinen, sie dürften machen, wat se lustich sind.

Hier ne Liste, guck ob ihr dazu gehört :biggrin: :
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Optionskommunen

Bissu nicht inne Optionskommune gelandet, kannste Dich an die Bundesdatenschützerin wenden, so Du der ANsicht bist, Deine Post geht niemanden etwas an. Die antworten da ganz fix.

Für Optionskommunen ist der jeweilige Landesdatenschutzbeauftragte zuständich, da hab ich wenich Erfahrung mit.

Ich dachte mir, am besten Mails per Screenshot festhalten und dann als PDF im Anhang mitschicken, aber das alles ist mir zu blöd, ich komme mir voll verarscht vor.
Wenn man was abgibt, dann sollte man nach dem Gesichtspunkt der Wirtschaftlichkeit zwei Schreiben auf eine Seite bringen.
Das macht dann beim Lesen so rchtich Spass. :biggrin:

Bei PDFs denkt man daran, die als nicht druckbar auszuführen, was den Spaß noch erweitert. :icon_mrgreen:

Zum Thema Beistand:

https://www.elo-forum.org/allgemeine-fragen/140616-beistand-finden.html
 

0zymandias

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[...]
Eventuell gibt es auch ein Urteil, über so häufige Einladungen, das müsste aber jemand Anderes sagen.
[...]
Vorschlag: Paolo_Pinkel in Meldetermine richtig wahrnehmen:
Was ist ein Meldezweck?

Zitat: Ob und wann eine Meldeaufforderung ergeht, liegt im pflichtgemäßen Ermessen des JC d.h., dass sie nur zur Erreichung eines konkreten Meldezwecks dienen darf. Ist der Meldezweck durch mildere Mittel (Brief oder Telefon) durchführbar, ist eine persönliche Meldung unangemessen und nicht verhältnismäßig. Grenze sind aufgrund von objektiver Anknüpfungspunkte erkennbar „schikanöse“ Meldeaufforderungen. (Vgl. Birk in LPK-SGB II, 3. Aufl., § 59 Rn. 4; 5. Aufl., Rn 2 u. § 32, Rn 6 a.a.O ). Der Meldezweck muss in der schriftlichen Meldeaufforderung konkret bezeichnet werden (LSG BE-BB 16.1.2008 – L 28 B 2119/07 AS ER) oder wenigstens stichwortartig angegeben werden (LSG BE-BB vom 121.7.2011 – L 14 AS 999/11 B ER).
 

Schorschwerk

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@dagegen72

Hmmm bis jetzt habe ich jede EGV unterschrieben, weil sie mir nicht schlimm genug war mir den Streß mit Verwaltungsakt - Widerspruch etc. zu machen.

In diesem Fall werde ich das aber höchstwahrscheinlich anders machen.
Und wenn der Widerspruch abgelehnt wird habe ich Pech und muss zulassen, daß ich wie ein Kind an die Hand genommen werde.:wink:

Grüsse

Schorschwerk
 

Schorschwerk

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@Heidschnucke

Ich dachte mir auch, vielleicht sollte ich mir die Mailadresse vom Bereichleiter besorgen, aber der Datenschutzbeauftragte währe auch sehr interessant.

Wer weis ob die nicht automatisch alles "mitlesen lassen":icon_hihi:
SBchen meinte ich bin in einem Intensivprogramm oder sowas und man will mich an die Hand nehmen und auch einen Rhythmus in den Tag bringen oder sowas.

Echt nicht zu fassen, das ist wirklich beleidigend, erst recht für mich.
SBchen fragte was ich den ganzen Tag mache, mit meiner Antwort, daß sie das nichts angeht.

Vielleicht weis SBchen ja was ich mache:biggrin::biggrin::biggrin:
N
S
Arbeitsamt
(Spaß):icon_mrgreen:
 

Schorschwerk

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@Texter50


Sehr schön, vielen Dank, jetzt weis ich, daß ich in keiner Optionskommune drin bin.
Die Anschrift vom Datenschutzbeauftragten werde ich doch wohl bei der Anmeldung bekommen können.

Ich werde mich wohl erstmal mit dem Bereichsleiter kurzschließen, vielleicht auch gleichzeitig die Datenschutzbeauftragte befragen ob das so ok ist.

Meine Anschreiben bekommt SBchen immer in einem vielseitigen PDF zum runterscrollen. Zu mehr bin ich auch nicht bereit.

Grüsse

Schorschwerk
 

Schorschwerk

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@ozzymandias

Da steht es doch schwarz auf weiß, ein Meldetermin muß einen Sinn machen....in eigenen Worten und 2x im Monat ist Schikane, wenn ich das richtig deute.

Danke!

Genau das wollte ich wissen.

In meiner Einladung steht, daß man mit mir über meine derzeitige Situation sprechen will...immer das selbe.

Was interessant war, zuerst ruft mich SBchen direkt nach einem Termin an und fragt mich ob ich öfters kommen will, ich fand das nicht so gut und es war ok.

Dann späger kündigte SBchen an "wir werden uns jetzt öfter sehen"

Paßt nicht, erst fragen, dann zwingen.....lächerlich.

Ich werde es in meinem Schreiben erwähnen, daß die Vorgehensweise schikanös ist.

Grüsse
 

kosakenzipfel

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Hmmm bis jetzt habe ich jede EGV unterschrieben, weil sie mir nicht schlimm genug war mir den Streß mit Verwaltungsakt - Widerspruch etc. zu machen.
Allein dadurch, dass du diesmal die EGV nicht unterschreibst, sondern zur Prüfung mit nach Hause nimmst, könntest du deinem SB schon mal ein kleines Signal geben, dass ab jetzt andere Zeiten anbrechen. Zeig ihm/ihr, dass ab jetzt jemand zum Termin kommt, der seine Rechte kennt und wahrnimmt.

Aus deiner Schreibe mag ich erkennen, dass du gern und ausgiebig diskutierst. Nimm dich dort im Büro zurück, lass dich nicht auf zuviel Gequatsche ein.

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