Neue EGV erhalten, bitte um Prüfung. Danke!

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Orlando123

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Hallo zusammen,

kurz zu mir... bis 30.01 Ausbildung, 31.01 arbeitslos, dann anschließend Arbeitsverhältnis bis einschließlich 07.06.2013. Ich erhalte ALG I von etwas über 300 Euro und habe einen zusätzlichen Antrag auf ALG II gestellt. Bisher liegt keine Bewilligung vor...

Am 17.06.2013 erhielt ich eine EGV, die ich allerdings nicht unterschreiben musste, gültig bis 12/13. Siehe auch hier:

https://www.elo-forum.org/eingliede...egv-erhalten-bitte-um-uberpruefung-danke.html

Nun war ich, samt Beistand, auf Einladung zur Arbeitsvermittlung beim Jobcenter... mir wurde in diversen Tiraden vorgetragen welche Pflichten ich habe, meinem Beistand wurde der Mund verboten und schließlich legte man mir eine weitere EGV vor. Mein Einwand, dass ich bereits eine gültige EGV der ARGE habe, wurde mit diversen Drohungen abgewiesen.
Das Gesetz würde besagen das ich die neue EGV unterschreiben muss und wenn ich das nicht tue, erhalte ich keinerlei Leistungen. Ich habe trotzdem nicht unterschrieben. Daraufhin wollte sie mir ein "neues Schreiben" geben, aber das konnte nicht erstellt werden, weil ich bisher noch keine Bewilligung erhalten habe. Mündlich hat sie mir mitgeteilt, dass ich die EGV bis zum 02.08.2013 unterschrieben einzureichen habe, ansonsten würden mir auch keine Leistungen bewilligt werden. Trifft die unterschrieben EGV später ein, erhielte ich die Leistungen erst ab dem Tag des Posteingangs wegen fehlender Mitwirkung...

Aber und da würde ich gern eure Meinung dazu hören, ich möchte diese EGV keinesfalls unterschreiben... da sind Punkte drin die ich für völlig unangemessen halte... Beispiel: auf Ausbildungsplätze bewerben, auf Minijobs bewerben, Nachweis Bewerbung VV nur schriftlich ebenfalls innerhalb 3 Tagen erbringen, Intergration in eine sozialversicherungspflichtige Arbeit...
 

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E

ExitUser

Gast
würd deinen SB mal mitteilen das der Arbeitsvertrag ihm nix angeht
schongarnicht das dieser als Kopie eingereicht werden soll
auch tele nummer sind freiwillige angaben
die man sofort löschen lassen sollte beim JC
wenn die was wollen dann schriftlich

und VA abwarten mal sehen ob SBchen sich traut das ding als VA zu erlassen ^^
 
N

Nuckel

Gast
Unter Vorbehalt des Leistungsanspruches nach SGB II. :icon_motz:
So unter Leistungen.

Alleine das wäre schon ein Grund und Nachweis gegen den SB eine Beschwerde loszulassen.
Das Exemplar ist doch bestimmt von SB schon unterschrieben mit Datum ?

Rechtswidrig, vor Feststellung des Leistungsanspruches eine EGV anzubieten.
Für die Androhungen, das von Deiner Unterschrift eine Leistungsbewilligung abhängig gemacht wird, hast Du ja einen Zeugen (Beistand).
Der Abschluss einer EGV ist nicht leistungsrelevant !

Von wem ist die bereits gültige EGV ???
ARGE gibt es nicht mehr. Ist sie von der Arbeitsvermittlung der BA, wo Du bereits ALG I beziehst ?

Die eingestellte ist vom Jobcenter und wurde von Dir nicht unterschrieben.

Selbst wenn ein gültige von der BA existiert, dürfte man Dir keine zweite anbieten, da ein Verein.

Dann wäre das Angebot des Jobcenters in doppelter Hinsicht rechtswidrig.
Weil bereits eine existiert unter ALG I und weil rechtswidrig vor Feststellung des Leistungsanspruches auf ALG II.
 

Hartzeola

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Unter Vorbehalt des Leistungsanspruches nach SGB II. :icon_motz:
So unter Leistungen.

Alleine das wäre schon ein Grund und Nachweis gegen den SB eine Beschwerde loszulassen.
Das Exemplar ist doch bestimmt von SB schon unterschrieben mit Datum ?

Rechtswidrig, vor Feststellung des Leistungsanspruches eine EGV anzubieten

Wohin würdest Du eine Beschwerde loslassen?

Sofern der Abschluss einer EinV bereits vor Feststellung der Hilfebedürftigkeit geboten ist, kann diese unter dem Vorbehalt der Feststellung der Hilfebedürftigkeit abgeschlossen werden. Die erwerbs-fähige leistungsberechtigte Person wird verpflichtet, ab Feststellung der Hilfebedürftigkeit/Zugang des Bewilligungsbescheides die in der Eingliederungsvereinbarung geregelten Pflichten zu erfüllen.
https://www.arbeitsagentur.de/zentr...text-15-SGB-II-Eingliederungsvereinbarung.pdf

Mündlich hat sie mir mitgeteilt, dass ich die EGV bis zum 02.08.2013 unterschrieben einzureichen habe, ansonsten würden mir auch keine Leistungen bewilligt werden. Trifft die unterschrieben EGV später ein, erhielte ich die Leistungen erst ab dem Tag des Posteingangs wegen fehlender Mitwirkung...

Ich würde den SB bitten, diese Aussage auf einem Blatt DIN A4 zu verewigen.

Kostenübernahme nach §45 SGB III ist falsch, richtig ist §44 SGB III.
 

gila

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Richtig: unter Vorbehalt KANN man eine EGV abschließen.

Nur MUSS man eben nicht - und wenn der Beistand das bezeugen kann, dass hier vorsätzlich falsch und nötigend verfahren wurde,
wäre das gut.
Auch "den Mund verbieten" kann SB nicht!
Was Beistand (bei Genehmigung durch den Betroffenen) zu sagen hat, gilt wie selbst Gesagtes!
 

Agent007

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In der EGV - unter Vorbehalt des Leistungsanspruches des SGB II

Es gibt doch den Bewerbungskostenantrag gem. § 16 SGB II i. V. m. § 44 SGB II
Ich kann daraus (aus den Gesetzestexten) nicht diesen Vorbehalt ausfindig machen.

Mitwirkungspflichten im VA (oder EGV) sind doppelte Bestrafungen

Im verpflichtenden Teil des VA sind Mitwirkungspflichten drin (60 SGB I).
Das sind Veränderungen, die die Sozialleistung betreffen.
Hier im VA >>> Miteilung bei Nebenverdienst.

Zu dieser Mitwirkungspflicht ist man auch ohne EGV verpflichtet.
Ein Pflichtverstoß wird hier normalerweise außerhalb des VAs bestraft (§66 SGB I)

Steht diese Pflicht im VA, dann kann man doppelt bestraft werden.
Von Grund aus nach Leistungsentsagung (§ 66 SGB I) und nicht erlaubt extra mit 30 % Sanktion (§ 31 SGB II)
 

Hamburgeryn1

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meinem Beistand wurde der Mund verboten
Ja?
Auf welcher Rechtsgrundlage?
(4) Ein Beteiligter kann zu Verhandlungen und Besprechungen mit einem Beistand erscheinen.
Das von dem Beistand Vorgetragene gilt als von dem Beteiligten vorgebracht, soweit dieser nicht unverzüglich widerspricht.
§ 13 SGB X - Sozialgesetzbuch Zehntes Buch - Sozialverwaltungsverfahren und Sozialdatenschutz
In so einem Fall den Termin sofort abbrechen und ohne jeden weiteren Kommentar die Teamleitung aufsuchen, und diese gemäß ihrer Beratungs -und Auskunftspflicht §§ 13-15 SGB I auffordern unverzüglich die Rechtsgrundlage für das unverschämte Sprechverbot zu nennen.

Ergänzend an die Standortleitung des JC und das Kundereaktionsmanagement in Nürnberg schreiben.
und schließlich legte man mir eine weitere EGV vor. Mein Einwand, .... dass ich bereits eine gültige EGV der ARGE habe, wurde mit diversen Drohungen abgewiesen.
Es gibt keine "Argen" mehr, sonder nur noch Jobcenter. :icon_smile:

Abgesehen davon, sieht das Gesetz eine EGV weder ersetzend, noch ergänzend vor.
Das Gesetz würde besagen das ich die neue EGV unterschreiben muss und wenn ich das nicht tue, erhalte ich keinerlei Leistungen.
Mich würde mal interessieren, womit die SB ihre wirren Behauptungen untermauert....:icon_neutral:

Keinesfalls darf die Erfüllung des Anspruchs auf Leistungen der Grundsicherung zum Lebensunterhalt von der Unterzeichnung der EGV abhängig gemacht werden. Das gilt auch für erwerbsfähige Hilfebedürftige unter 25 Jahren (BSG vom 22.9.2009 – B 4 AS 13/09 R).
Fachliche Hinweise der BA zum § 31 SGB II Rz. 31.4: „Bei Weigerung des Leistungsberechtigten, eine Eingliederungsvereinbarung abzuschließen, liegt kein Sanktionstatbestand mehr vor. Bei Nichtzustandekommen einer Eingliederungsvereinbarung sind die zu bestimmenden Rechte und Pflichten in einem Verwaltungsakt nach § 15 Absatz 1 Satz 6 verbindlich zu regeln.“

https://www.elo-forum.org/eingliederungsvereinbarung/76689-eingliederungsvereinbarung-egv-man-darueber-wissen-sollte-update.html#post887512
Ich habe trotzdem nicht unterschrieben.
:icon_daumen: Sehr gut!
Daraufhin wollte sie mir ein "neues Schreiben" geben, aber das konnte nicht erstellt werden, weil ich bisher noch keine Bewilligung erhalten habe.
Die EGV soll ausschließlich mit einem erwerbsfähigen Leistungsbezieher abgeschlossen werden.

Bedeutet: Kein Bezug von Alg II = kein Abschluss einer EGV
Mündlich hat sie mir mitgeteilt, dass ich die EGV bis zum 02.08.2013 unterschrieben einzureichen habe, ansonsten würden mir auch keine Leistungen bewilligt werden. Trifft die unterschrieben EGV später ein, erhielte ich die Leistungen erst ab dem Tag des Posteingangs wegen fehlender Mitwirkung...
Ist schon klar, weshalb die SB dir diesen Unrat nur mündlich mitteilte: Er entbehrt jeder gesetzlichen Grundlage.

Die Gewährung von AlgII hängt nämlich nicht von der Unterzeichnung einer EGV ab, sondern ausschließlich von deiner Bedürftigkeit. § 9 SGB II

Ebenso wenig gehört der Abschluss einer EGV zu deinen allgemeinen Mitwirkungspflichten §§ 60 und 66 SGB I.

Lass dir da bloß nichts erzählen.
An deiner Stelle würde ich umgehend dafür sorgen, dass der SB mal der Kopf richtig zusammengesetzt wird.

Erkundige dich mal bei ihren Vorgesetzten, ob deine neunmalkluge SB auch die gesetzlichen Grundlagen für ihre verbale Diarrhoe nennen kann.....:cool:
Aber und da würde ich gern eure Meinung dazu hören, ich möchte diese EGV keinesfalls unterschreiben... da sind Punkte drin die ich für völlig unangemessen halte... Beispiel: auf Ausbildungsplätze bewerben, auf Minijobs bewerben, Nachweis Bewerbung VV nur schriftlich ebenfalls innerhalb 3 Tagen erbringen, Intergration in eine sozialversicherungspflichtige Arbeit...
ich (habe) bereits eine gültige EGV
Und? Brauchst du noch eine....? :icon_wink:
 
S

silka

Gast
da sind Punkte drin die ich für völlig unangemessen halte... Beispiel: auf Ausbildungsplätze bewerben, auf Minijobs bewerben, Nachweis Bewerbung VV nur schriftlich ebenfalls innerhalb 3 Tagen erbringen, Intergration in eine sozialversicherungspflichtige Arbeit...
1. Du mußt nicht unterschreiben. Warte ab, bis der VA zur EGV kommt. Auch da mußt du nicht unterschreiben. Aber dich dran halten oder dagegen angehen.
2. Leistungsbewilligung darf nicht von der Unterschrift einer EGV abhängig gemacht werden, steht auch nicht geschrieben. Aber es darf versucht werden, vorher eine EGV abzuschließen.
3. Die erste EGV ist nichts, da sie nicht von dir unterschrieben ist. Da hast du wohl was falsch verstanden.
4. Grundsätzlich: Was hast du dagegen und was ist völlig unangemessen?? daß du dich auch um Minijobs und sv-pflichtige Jobs bewerben sollst? Das solltest du doch aus ganz eigenem Interesse und ohne jede EGV schon tun, oder ? Es wird übrigens nicht verlangt, dich auf Minijobs und Sv-pflichtige und auf Ausbildungsstellen zu bewerben. Bitte lies nochmal nach.

Und sonst? Alles nur Gelaber---Schreiben soll man dir den Unfug, falls er wirklich so *gesprochen* wurde.
 

gelibeh

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Wenn der Beistand diese Ergüsse gehört hat, dann hat man aber einen Zeugen dafür. Denn das ist Nötigung meiner Meinung nach.
Mein Einwand, dass ich bereits eine gültige EGV der ARGE habe, wurde mit diversen Drohungen abgewiesen.
Von wem hast Du eine EGV? Vom Arbeitsamt? Denn ARGE gibt es nicht mehr. ARGE war die vorherige Bezeichnung für das Jobcenter.
 
S

silka

Gast
Wenn der Beistand diese Ergüsse gehört hat, dann hat man aber einen Zeugen dafür. Denn das ist Nötigung meiner Meinung nach.
Von wem hast Du eine EGV? Vom Arbeitsamt? Denn ARGE gibt es nicht mehr. ARGE war die vorherige Bezeichnung für das Jobcenter.
Ja, kann sein. Was soll der Hinweis auf evtl. Nötigung? Was sollen sie tun?
Die EGV ist vom JC, schrieb der TE oben. Vom Jobcenter.
 

Orlando123

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Hallo zusammen :)

Erstmal möchte ich mich bei euch für die zahlreichen Antworten bedanken...

Jetzt versuch ich nocheinmal zu erklären...

Die erste EGV bekam ich von der Bundesagentur für Arbeit. Dort beziehe ich auch ALG I. Der SB hat seinerzeit auf die Unterzeichnung der EGV verzichtet.

Da mein ALG I sehr niedrig ist, habe ich jetzt beim Jobcenter zusätzliches ALG II beantragt. Und dort hatte ich auch diese Diskussionen mit der SB.

@ silka

Folgende Punkte empfinde ich als unangemessen:

"Sie unternehmen vom 19.07.13 - 18.01.14 .... mindestens 5 Bewerbungsbemühungen pro Monat um sozialversicherungspflichtige, geringfügige Beschäftigungsverhältnisse oder Ausbildungsstellen."

Was soll ich mit einer neuen Ausbildungsstelle? Ich habe meine Ausbildung mit "Gut" abgeschlossen und habe vier Monate in meinem Beruf gearbeitet. Eine weitere Ausbildung würde meine Hilfebedürftigkeit ( die ja nur aufgrund des geringen ALG I Anspruch entstanden ist ) nicht beenden.

"Integration in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung"

Ich möchte in meinem gerade erfolgreich abgeschlossenen Ausbildungsberuf arbeiten und nicht in einem berufsfremden Beruf. Sonst hätte ich mir die Ausbildung gleich sparen können ... Arbeit findet man auch so...

"Sie teilen rechtzeitig Änderungen in den persönlichen Verhältnissen mit ...
Arbeitsaufnahme und lassen ggf. einen Arbeitsvertrag in Kopie dem Jobcenter"

Was geht die mein Arbeitsvertrag an? Auf welcher gesetzlichen Grundlage erfolgt diese Verfügung?

"Sie bewerben sich zeitnah, spätestens 3 Tage nach Erhalt des VV. Bitte senden Sie mit Ihrer schriftlichen Bewerbung zeitgleich das Antwortschreiben ( Seite 3 des VV ) zurück an den Absender. "

Es steht zwar nicht explizit in der EGV, aber die SB hat mitgeteilt, dass die Mitteilung per Fax, Email oder über Postfach der Jobbörse als nicht erbracht gilt. Allein die Portokosten dafür würden den Rahmen sprengen.


Seit meiner Kündigung habe ich mehr als 40 Bewerbungen ( Vollzeit und Teilzeit ) geschrieben, außer an Zeitarbeitsfirmen. Ich wurde auch bereits viermal zum Vorstellungsgespräch geladen... bisher zwei Ablehnungen , zwei Antworten stehen noch aus.
 

Orlando123

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Was haltet ihr von folgendem Vorschlag zur Änderung der EGV?

Eingliederungsvereinbarung vom 18.07.2013

Sehr geehrte SB,

mit der von Ihnen erstellten Eingliederungsvereinbarung erkläre ich mich nicht einverstanden. Um zu einer gemeinsamen Lösung zu kommen, schlage ich folgende Änderung vor:

-Ziele:

Integration in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung

ersetzen durch:

Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung am 1. Arbeitsmarkt als Mediengestalterin bzw. Gestaltungstechnische Assistentin im zumutbaren Tagespendelbereich.

1. Ihr Träger für Grundsicherung Jobcenter unterstützt Sie mit folgenden Leistungen zur Eingliederung:

Ergänzung:

Wir veröffentlichen Ihr Bewerberprofil anonym und kostenfrei in der Jobbörse auf der Internetseite Startseite - www.arbeitsagentur.de.

Unterbreitung von mindestens monatlich 3 geeigneten Vermittlungsvorschlägen durch das Jobcenter, die im zeit- und ortsnahen Bereich liegen und den beruflichen Qualifikationen von Orlando123 liegen.

Er unterstützt Ihre Bewerbungsaktivitäten durch Übernahme von Kosten für schriftliche Bewerbungen, Online Bewerbungen, Bewerbungen per Email auf vorherige Antragstellung und schriftlichen Nachweis nach Maßgabe des § 16 Abs. 1 SGB II i.V.m. §§ 45 ff. SGB III.

Nachgewiesene Bewerbungskosten können pauschal mit einem Betrag von 5 € pro Bewerbung, mit maximal 260 € pro Jahr ab Antragstellung übernommen werden. Reisekosten, können bei individueller Antragstellung vor dem Gespräch erfolgen. Nutzung eines PKW: (20 Cent pro Entfernungskilometer).

Sollte der entsprechende Träger seiner in der Eingliederungsvereinbarung festgelegten
Pflicht nicht nachkommen, ist ihm innerhalb einer Frist von 4 Wochen das Recht der
Nacherfüllung einzuräumen. Dies gilt nicht für wiederkehrende Geldleistungen (Regelleistung, Sozialgeld, KdU); diese sind jeweils sofort auszuzahlen und bei Verspätung zu verzinsen. Einmalige Geldleistungen (z.B. Bewerbungs- und Vorstellungskosten, Mobilitätsbeihilfen etc.) sind unverzüglich zu bescheiden und auszukehren. Sollte eine Nachbesserung tatsächlich nicht möglich sein, ist die Eingliederungsvereinbarung nichtig.

2. Bemühungen von Orlando123 zur Eingliederung in Arbeit

Sie teilen rechtzeitig Änderungen in den persönlichen Verhältnissen mit (z.B. Anschriftenänderung, Änderung der Telefon-Nummer, Aufnahme Nebenverdienst, Arbeitsaufnahme in Teil- oder Vollzeit) und lassen gegebenenfalls einen Arbeitsvertrag in Kopie der Arbeitsvermittlung des Jobcenters zukommen

ersetzen durch:

Sie teilen rechtzeitig Änderungen in den persönlichen Verhältnissen mit (z.B. Anschriftenänderung, Aufnahme Nebenverdienst, Arbeitsaufnahme in Teil- oder Vollzeit).

Sie bewerben sich zeitnah, d.h. spätestens am dritten Tage nach Erhalt des Stellenangebotes,
auf Vermittlungsvorschläge, die Sie vom Jobcenter bzw. Agentur für Arbeit erhalten haben. Bitte
senden Sie mit Ihrer schriftlichen Bewerbung zeitgleich das Antwortschreiben (Seite 3 des
Vermittlungsvorschlags) zurück an den Absender: "Ich habe mich beworben am ..." und legen im
Rahmen des nächsten Termins zur persönlichen Meldung das Anschreiben vor. Somit haben Sie
Ihre Bewerbung auf einen Vermittlungsvorschlag nachgewiesen.

ersetzen durch:

Sie bewerben sich zeitnah, d.h. spätestens am dritten Tage nach Erhalt des Stellenangebotes,
auf Vermittlungsvorschläge, die Sie vom Jobcenter bzw. Agentur für Arbeit erhalten haben.
Sie geben beim Service-Center, alternativ über die Eingangszone, per E-Mail, Postfach der Jobbörse oder aber per Fax eine Rückmeldung über den Sachstand Ihrer Eigenbemühungen.

Sie unternehmen vom 19.07.2013 bis 18.01.2014 – jeweils vom 19. bis zum 18. eines jeden Folgemonats - mindestens 5 Bewerbungsbemühungen pro Monat um sozialversicherungspflichtige oder geringfügige Beschäftigungsverhältnisse oder Ausbildungsstellen. Beizubringen sind folgende Nachweise: Übersicht: Nachweis von Eigenbemühungen (gesondert beigefügt). Mit der Übersicht sind entsprechend der gewählten Bewerbungsform als Anlage einzureichen: schriftlich: Antwortschreiben des Arbeitgebers, wenn das nicht vorliegt, dann das eigene Bewerbungsanschreiben telefonisch: Name des Ansprechpartners eintragen persönlich: Stempel geben lassen online: Ausdruck der Online-Bewerbung / Webseite E-Mail: Ausdruck der Email-Bewerbung Bei der Stellensuche sind auch befristete Stellenangebote und Stellenangebote von Zeitarbeitsfirmen zu berücksichtigen.

ersetzen durch:

Sie unternehmen vom 19.07.2013 bis 18.01.2014 – jeweils vom 19. bis zum 18. eines jeden Folgemonats - mindestens 5 Bewerbungsbemühungen pro Monat um sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse. Beizubringen sind folgende Nachweise: Übersicht: Nachweis von Eigenbemühungen (gesondert beigefügt). Mit der Übersicht sind entsprechend der gewählten Bewerbungsform als Anlage einzureichen: schriftlich: Antwortschreiben des Arbeitgebers, wenn das nicht vorliegt, dann das eigene Bewerbungsanschreiben telefonisch: Name des Ansprechpartners eintragen persönlich: Stempel geben lassen online: Ausdruck der Online-Bewerbung / Webseite E-Mail: Ausdruck der Email-Bewerbung Bei der Stellensuche sind auch befristete Stellenangebote zu berücksichtigen.
 
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Gast
Er unterstützt Ihre Bewerbungsaktivitäten durch Übernahme von Kosten für schriftliche Bewerbungen, Online Bewerbungen, Bewerbungen per Email auf vorherige Antragstellung und schriftlichen Nachweis nach Maßgabe des § 16 Abs. 1 SGB II i.V.m. §§ 45 ff. SGB III.
§44 SGB III

du hast doch eine gültige EGV..??? wie lange gilt die noch??
 

gelibeh

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Da der SB auf die Unterschrift verzichtet hat, hast Du keine gültige EGV. Denn eine EGV muss immer unterschrieben werden, damit sie gültig wird.
Sie teilen rechtzeitig Änderungen in den persönlichen Verhältnissen mit (z.B. Anschriftenänderung, Aufnahme Nebenverdienst, Arbeitsaufnahme in Teil- oder Vollzeit).
Gehört nicht in eine EGV, da schon gesetzlich geregelt.

In einer EGV sollen nur die Dinge aufgenommen werden, die Ermessensleistungen konkret machen. Alles, was per Gesetz schon geregelt ist, gehört nicht hinein. Das haben die SBs aber bis heute nicht kapiert.
 

Orlando123

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Hmmm... ich könnte also rein theoretisch die erste EGV unterschreiben und die vom Jobcenter wäre nichtig? :icon_cool:


Ok... also folgende Änderung

statt §45 kommt §44

Und Passus zur Änderung usw. entfällt...

Ansonsten könnte ich diesen Brief so versenden?
 

sixthsense

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@Orlando123

Erstattung von Bewerbungskosten bzw. Erstattung von Fahrtkosten zu Vorstellungsgesprächen sind gem. 16 Abs. 1 SGB II i. V. m. 44 SGB III und nicht § 45 SGB III.

Die Galgenfrist von drei Tagen zur Bewerbung nach Erhalt des Stellenangebotes würde ich nicht akzeptieren, da es sich hierbei lediglich um ein Sanktionsschwert handelt und nicht um eine zielführende oder zweckmäßige Eingliederungsbemühung.

Der Rest von wegen "Änderungen in persönlichen Verhältnissen mitteilen, AU einreichen" und bla, ist alles schon im Gesetz geregelt.

Hinsichtlich der Vorgabe WO Du nach Stellen zu suchen hast, würde ich mal darauf hinweisen dass Du das gerne noch selbst entscheiden möchtest, welches Medium Du dafür nutzen willst und welches nicht.

Die Gewährung von Leistungen nach dem SGB II kann nicht vom Abschluss einer Eingliederungsvereinbarung abhängig gemacht werden, da die Leistungen ohne Verzug zu gewähren sind, sobald die Voraussetzungen des § 7 SGB II erfüllt sind.
 

Orlando123

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Hallöchen,

nachdem ich nun meinen Vorschlag für eine neue EGV abgeschickt habe, bekomme ich heute einen neuen Termin über die Jobbörse mitgeteilt.

Kürzel EV-Vermittlung... Termin ist Freitag 9.00 Uhr

Eine schriftliche Stellungnahme zu meinem Vorschlag gab es trotz Aufforderung nicht ...
 
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