Neue Diagnose während laufender EMR-Klage erhalten (1 Betrachter)

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ExitUser

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Ich habe schon lange einen GdB (60). Der Krebs ist leider nur eine weitere "Baustelle".
 

Muzel

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Aber bei Krebs gibt es alternative Therapien, die nicht bezahlt werden.
 

Muzel

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Du scheinst einen lieben Prof zu haben.
Ich habe die Auszüge von der KK gelesen (wegen der Klage vor dem LSG) und da waren atemberaubende Abrechnungen vorhanden.
 
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ExitUser

Gast
Das ist eine gute und berechtigte Ansicht :smile:
Naja, die sagten, daß es lebensgefährlich sei u. unbedingt "gemacht werden" müsse.

Andererseits dachte ich, man hätte mich nach dem Befund aus der Radiologie sicher gleich mit dem RTW in die Klink gebracht, wenn die Angelegenheit null Aufschub erfordert hätte.
 

Roter Bock

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Ich weis seit 9 Monaten von meinem Krebs. Seitdem bin ich nur mal für 3 - 4 Wochen zwischendurch zur Ruhe gekommen. Aktuell geht es um einen Brustwirbel der "unklar" ist und bestrahlt werden soll, wenn er Krebsgewebe enthält. Es könnte bei einer weiteren Ausbreitung sein, das auf mich der Rollstuhl wartet.

Wenn ich noch den Krebs hätte mit dem ich "eingestiegen" bin, müsste ich im Frühjahr der Statistik folgend sterben. Aber durch die Behandlung hat er sich sehr zurückgezogen, viel geändert.

Ich habe jedoch einfach keinen Bock dadrauf. Ausser das ich nicht mehr rauche lebe ich sehr normal.

Wie geht man damit um? Eigentlich garnicht! Es geht nicht.

Roter Bock
 

MissRuhrpott

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Naja, die sagten, daß es lebensgefährlich sei u. unbedingt "gemacht werden" müsse.
Das ist leider auch nicht anzuzweifeln.....

Andererseits dachte ich, man hätte mich nach dem Befund aus der Radiologie sicher gleich mit dem RTW in die Klink gebracht, wenn die Angelegenheit null Aufschub erfordert hätte.
Ich denke auch daß das so ist,zumindest gibt es da einen jungen Mann in meinem Umfeld bei dem es so war.....die Aspirantin des Hausarztes tat seine schon wochenlangen schweren Brustschmerzen ab.14 Tage später,beim HA selbst,wurde endlich mal ein Labor gemacht.Da waren die Blutwerte schon so eindeutig,daß ihm noch am gleichen Tag ein Termin auf der Onkologie vermittelt wurde.

Sein Hodenkrebs hatte schon bis ins Gehirn gestreut,komplettes Programm - Op's,Bestrahlungen,Chemos - und er hat's geschafft.Sein Studium hat er nach der Behandlung beendet und ist jetzt sehr erfolgreich im Beruf.

Die Diagnose ist diesen Monat 5 Jahre her.100%ige Sicherheit wird es wohl nie geben,aber bei den Kontrolluntersuchungen wurde bisher nichts gefunden.Möge es so bleiben wie es ist.


Wie geht man damit um? Eigentlich garnicht! Es geht nicht.
Das glaube ich auch....aus meinen Beobachtungen heraus wünsche ich jedem Betroffenen starke Menschen an ihrer Seite,die sie begleiten und zu ihnen stehen.
Nicht nur der Heilung ist das sehr zuträglich....
 
E

ExitUser

Gast
Wenn ich noch den Krebs hätte mit dem ich "eingestiegen" bin, müsste ich im Frühjahr der Statistik folgend sterben.
Verschiedene Artikel mit Statistiken habe ich dazu gelesen. Da muß man aber feststellen, daß das sehr oft oder überwiegend weltweite Angaben sind, die in diesen Statistiken verwertet werden.
Und die meisten Länder der Erde sind nun mal medizinisch bei weitem nicht auf dem Stand wie D.
Wenn also eine Aussage in einer Statistik vorkommt, die besagt, daß z.B. von Patienten mit Pankreaskrebs innerhalb Monaten vier von fünf versterben, dann sagt das doch nichts über die "Restlebenszeiten" hier bei uns aus, oder?
Das ist eben der Durchschnitt auf dem Globus.
Ist doch klar, daß arme Menschen in Pakistan oder Tansania, mit dem dortigen schlechten Gesundheitssystem u. vermutlich ohne nachfolgende Therapie nach einer OP, wesentlich früher sterben (müssen).
Statistiken darf man eben in allen Bereichen nur bedingt glauben.
 
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