Neue Anlaufstelle für Jugendliche und Jungerwachsene: Sanfter Druck fürs Arbeitsleben

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Kaleika

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Neue Anlaufstelle für Jugendliche und Jungerwachsene

Sanfter Druck fürs Arbeitsleben

BREMEN taz | Die neue Jugendberufsagentur (JBA) ist seit gestern offiziell. Für eine entsprechende Verwaltungsvereinbarung kam am Dienstag fast die komplette Polit-Prominenz Bremens ins Rathaus: VertreterInnen des Bildungs-, Sozial- und Wirtschaftsressorts unterschrieben, ebenso des Bremerhavener Magistrats, des Arbeitsamtes und des Jobcenters sowie der Handels-, Handwerks- und Arbeitnehmerkammer.
(...)
https://www.taz.de/Neue-Anlaufstelle-fuer-Jugendliche-und-Jungerwachsene/!158166/
 

Texter50

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AW: Neue Anlaufstelle für Jugendliche und Jungerwachsene: Sanfter Druck fürs Arbeitsl

Für den Datenaustausch wird die Einwilligug des Jugendlichen benötigt...
Zuerst wird man genau das dem Jugendlichen gar nicht erst erzählen. :biggrin:
Das Einverständnis lässt sich aber auch schnell umgehen, wenn wie vorgesehen, flugs ein Gesetz geändert wird. Hoffentlich macht das nicht die Runde, denn dann können wir den Soziadatenschutz ebenso flugs vergessen...

„Die Senatorin für Bildung und Wissenschaft strebt eine Ermächtigung an, Daten von Schülerinnen und Schülern und ehemaligen Schülerinnen und Schülern bis zur Vollendung ihres 25. Lebensjahres zu Zwecken der Förderung der beruflichen Ausbildung zu verarbeiten.“
Da hat man dann gleich ne wunderschöne neue Datenbnk, die man auch für gaaanz andere Zwecke nutzen kann - wie praktisch...

„Junge Männer und Frauen (...), die auf schriftliche und telefonische Beratungsangebote nicht reagieren, werden durch Personen, die von Vertragspartnern der JBA beauftragt wurden, persönlich aufgesucht,...
Und da isse schon in jungen Jahren: die perfekte Zwangsbetreuung. Wir können den Bremern nur dazu gratulieren. solche tollen Dinge umzusetzen, wirklich.
Bei Bremen denk ich eigenlich schnell an die Bremer Statdmusikanten. Vielleicht sollte man da doch eher an die Schildbürger denken... :icon_mrgreen:
 
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ExitUser

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AW: Neue Anlaufstelle für Jugendliche und Jungerwachsene: Sanfter Druck fürs Arbeitsl

In der Tat sollen so viele Jugendliche wie möglich bei der JBA registriert werden, um sie nach ihrer Schulpflicht nicht aus den Augen zu verlieren. „Dafür benötigen wir das Einverständnis des Jugendlichen“, sagt Christina Selzer, Sprecherin der Bildungsbehörde.

Da bleibt doch nur zu hoffen, daß sie das niemals bekommen!
 

XxMikexX

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AW: Neue Anlaufstelle für Jugendliche und Jungerwachsene: Sanfter Druck fürs Arbeitsl

"Sanfter Druck" kommt mir bekannt vor im Zusammenhang mit Sanktionen, die ja keine Strafe sind, sondern auch nur ein "sanfter Druck".

Hab leider den Link nicht mehr, vielleicht hat einer den noch.
 

bla47

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AW: Neue Anlaufstelle für Jugendliche und Jungerwachsene: Sanfter Druck fürs Arbeitsl

Der sanfte Druck dürfte in der Praxis von den Eltern kommen.
Kindergeld Ü18 bis 21 ? Geht ja heute schon nur mit Arbeitslos- oder ausbildungssuchend-Meldung. Die sind dann mit allem einverstanden.
Mir scheint, das die Meldung "ausbildungssuchend" ab 17. Lebensjahr für die RV ist bald genauso hart verdient wie "arbeitslos ohne Leistungsbezug". Auch hier muss sich bekanntlich fleißig bemüht werden.
 

Kaleika

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AW: Neue Anlaufstelle für Jugendliche und Jungerwachsene: Sanfter Druck fürs Arbeitsl

Alles wird immer neoliberaler - Jugend-Jobcenter sind keine Lösung!

Mit Einführung der auf Bundesebene von der Großen Koalition initiierten Jugendberufsagenturen will der Senat noch kurz vor der Wahl richtig punkten. DIE LINKE begegnet dieser Initiative mit großer Skepsis. Die Jugendarbeits- losigkeit in Bremen ist hoch, aber eine Ausbildungsgarantie ohne konkrete Garantien für Jugendliche bringt genauso wenig wie die Einrichtung von Jugendberufsagenturen (JBA), die keine Ausbildungsplätze schaffen, aber Vermittlungs- druck auf Jugendliche ausüben. Im Land Bremen fehlen derzeit über 2.000 Ausbildungsplätze, wie man in einem Dossier der Linksfraktion in der Bürgerschaft nachlesen kann.
(...)
DIE LINKE in Bremen: Alles wird immer neoliberaler - Jugend-Jobcenter sind keine Lösung!
 
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