Neu: Sanktionsanhörung erhalten :( und nun? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Rossnick

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
27 Dezember 2011
Beiträge
62
Bewertungen
16
Hallo Leute,

Hatte heute tolle Post im Briefkasten....


Ihnen ist am 27. Juni 2012 ein Beschäftigungsverhältnis als XXX bei der Firma XXX angeboten worden.


Dieses Angebot..........ist zumutbar
…....
Der Arbeitgeber hat hierzu folgendes mitgeteilt: Bewerber hat sich nicht Vorgestellt bzw. nicht beworben,
Es ist der tatsächliche Hergang der Ereignisse zu ermitteln. (mögl. 30% Sanktion)






Na toll ich habe ich auf diese Stelle sofort nach Erhalt beworben, da Sie eigentlich gut passte.
Bewerbung ist ganz normal per Post für 1,45 mit Mappe erfolgt.


Was soll ich nun in den Anhörungsbogen schreiben?


Ich habe jetzt erst einmal an diese Firma ne mail geschrieben wie der Bearbeitungsstand meiner Bewerbung ist (ohne Hinweis von dieser Anhörung)...meine Anhörung wird bis zum 21.09.2012
erwartet, soll ich bis dahin warten oder besser schnell reagieren?


Hilfe vom Anwalt erst holen wenn der Sanktionsbescheid vorliegt oder jetzt schon.


Ich habe übrigens zwei Zeugen die beim einwerfen dabei waren.
 

Lilastern

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
21 Mai 2011
Beiträge
7.871
Bewertungen
2.315
In den Anhörungsbogen würde ich hineinschreiben: Ich habe mich schriftlich beworben am ........... und Kopie des Bewerbungsanschreibens beilegen.

Und diesen Anhörungsbogen dann persönlich gegen Empfangsbestätigung beim JC abgeben.

Wenn du einen Sanktionsbescheid schriftlich erhältst dann würde ich einen Beratungsschein beim Amtsgericht holen und sofort zum Anwalt gehen.
 

Seepferdchen 2010

Super-Moderation
Mitglied seit
19 November 2010
Beiträge
23.621
Bewertungen
13.902
Ich habe da noch was für dich, lies mal bitte das ganze Urteil!

Zitat

Da dem Antragsteller - soweit ersichtlich und diesbezügliches ist von der Antragsgegnerin nicht vorgebracht worden - nicht die Übernahme der Kosten für die Absendung eines Bewerbungsschreibens etwa per Einschreiben zu gesagt worden ist und dem Antragstellerdamit praktisch bis auf eine solche kostenintensive Möglichkeit des Nachweises nur der Zeugenbeweis als Möglichkeit verbleibt, die Absendung von Bewerbungen nachzuweisen, kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich nach entsprechender Beweiserhebung im Hauptsacheverfahren die Rechtswidrigkeit des Bescheides vom 27.02.2008 ergibt, wobei in einem solchen Hauptsacheverfahren schließlich auch die Frage zu klären sein wird, wird, ob dass
dem Antragsteller unterbreitete Stellenangebot tatsächlich zumutbar war.

https://www.elo-forum.org/beruf/23902-zeugen-einwurf-briefs-postkasten-reichen-keine-sanktionen.html

Gruß Seepferdchen:icon_pause:
 
E

ExitUser

Gast
Sofort+unbedingt anworten wie oben geschildert.(Achtung Antwortfrist beachten!)..

Anwalt ist erst einmal nicht notwendig. Sanktionsanhörungen werden gerne auch einfach so herausgeschickt ohne den Sachverhalt abzuklären. Das dient der Einschüchterung...
 
E

ExitUser

Gast
Und den Anhörungsbogen bitte persönlich, nachweislich an der Info Theke JC einreichen.
Auf einer Kopie den Empfang bestätigen lassen...sonst kommen die nachher noch du hättest nicht auf die Anhörung reagiert.
 
E

ExitUser

Gast
@Rossnick

Da, wo Du Dein Problem eingestellt hast, kann Dir niemand antworten. Versuch es mal in einer anderen Rubrik.

Zur Frage selbst: Wenn der Arbeitgeber behauptet, keine Bewerbung erhalten zu haben, wäre es für mich ein leichtes zu behaupten, mir wäre gar kein VV zugegangen. Das es anders ist, müsste das Amt mir dann mal nachweisen.
 

Rossnick

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
27 Dezember 2011
Beiträge
62
Bewertungen
16
@K. Lauer:

Ich habe diesen VV beim Meldetermin mitbekommen, ansonsten hätte ich auch deine Version probiert.
 

Lilastern

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
21 Mai 2011
Beiträge
7.871
Bewertungen
2.315
@K. Lauer:

Ich habe diesen VV beim Meldetermin mitbekommen, ansonsten hätte ich auch deine Version probiert.
Die Sache mit VV nicht erhalten kannst du einmal machen. Du wirst sehen, die nächsten werden dir alle mit Postzustellungsurkunde zugestellt.
 

Rossnick

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
27 Dezember 2011
Beiträge
62
Bewertungen
16
Schaut mal ich habe eine Antwort von der Firma erhalten:

wir danken Ihnen für Ihre Bewerbung, wir befinden uns jedoch immer noch im Auswahlverfahren.
Viele Grüße


Vorteil für mich oder?
 
E

ExitUser

Gast
Schaut mal ich habe eine Antwort von der Firma erhalten:

wir danken Ihnen für Ihre Bewerbung, wir befinden uns jedoch immer noch im Auswahlverfahren.
Viele Grüße


Vorteil für mich oder?
Na klar, jetzt schreibst Du dem Amt ganz einfach: Ich habe mich am bei schriftlich beworben. Fertig. Willst Du's lieber ganz sicher, legst Du noch eine Kopie von dem Schriebs des AG bei.
 

LoXX

Elo-User*in
Mitglied seit
22 August 2012
Beiträge
120
Bewertungen
19
Schaut mal ich habe eine Antwort von der Firma erhalten:

wir danken Ihnen für Ihre Bewerbung, wir befinden uns jedoch immer noch im Auswahlverfahren.
Viele Grüße


Vorteil für mich oder?
Den kannste dann mal direkt kopieren und beim JC einreichen (gegen Bestätigung) , dann hat sich die Sache erledigt, so meine Meinung. Du hast nen Nachweis, dass du dich ordnungsgemäß beworben hast, fertig.
 
E

ExitUser

Gast
Schaut mal ich habe eine Antwort von der Firma erhalten:

wir danken Ihnen für Ihre Bewerbung, wir befinden uns jedoch immer noch im Auswahlverfahren.
Viele Grüße


Vorteil für mich oder?
Na super.

Du schreibst in die Anhörung:


Ich habe mich am ... (Datum) schriftlich bei der Firma ... beworben.

Bestätigung der Firma vom ... (Datum), dass meine Bewerbungsunterlagen eingegangen sind, in Kopie anbei.



Das gibst du persönlich an der Theke deines Jobcenters gegen Empfangsbestätigung ab.

Lass dich wegen der Empfangsbestätigung NICHT abwimmeln.
 
H

hass4

Gast
Ich würde das antwortschreiben vom arbeitgeber erst rausrücken wenn die es wirklich drauf ankommen lassen!

arbeiten lassen, arbeiten lassen und nicht so einfach machen den herrschaften.
die haben niemals erkundigungen eingeholt, sonst hätten die das selbe ergebnis erhalten wie du.

für diese verlogenheit würde ich die ins offene messer laufen lassen. erst beim sozialgericht das antwortschreiben vom arbeitgeber vorlegen!!!
 
E

ExitUser

Gast
Bitte nicht auf Hass 4 hören !

Es besteht die sonst das Risiko erst einmal sich eine Kürzung einzuhandelt. Ein Sozialgerichtsprozess kann sich lange hinziehen...(Jahre:icon_pause:)...´

Die Sache hat sich ja mit dem Schreiben des AG sowieso erledigt...damit hast Du erstmal Ruhe.

Grüsse:icon_daumen:
 
Oben Unten