Neu ab April Neue Regeln bei Ein-Euro-Jobs (1 Betrachter)

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wolliohne

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und Kürzung der Solarförderung

Im April gibt es etliche wichtige Gesetzesänderungen und Neuregelungen: So wird die Solarförderung drastisch zusammengestrichen, die Vorschriften für Ein-Euro-Jobs werden neu geregelt und die Mitbestimmung für EU-Bürger auf die Gestaltung der Europäische Union erhöht.

Instrumentenreform – Neue Regelungen bei Ein-Euro-Jobs

https://www.mdr.de/nachrichten/bild152360.htmlAm 1. April werden die Regelungen der sogenannten Instrumentenreform wirksam. Dahinter verbirgt sich das Gesetz zur "Verbesserung der Eingliederungschancen am Arbeitsmarkt". Die Bundesregierung will damit erreichen, dass Arbeitssuchende schneller wieder einen Job bekommen. Die Zahl der arbeitsmarktpolitischen Instrumente wird dazu um ein Viertel gesenkt, dafür soll ihre Qualität steigen. Die Leistungen der aktiven Arbeitsmarktförderung sind künftig zudem grundsätzlich Ermessensleistungen.

Mit der Reform werden unter anderem die gesetzlichen Vorschriften für Ein-Euro-Jobs neu gefasst. Anbieter von Ein-Euro-Jobs müssen gewährleisten, dass die Arbeitsgelegenheit nicht nur von öffentlichem Interesse und zusätzlich ist, sondern auch "wettbewerbsneutral". Erwerbslose dürfen also nichts machen, was normale Arbeitskräfte erledigen könnten. Das bedeutet konkret, dass künftig weniger Ein-Euro-Jobs bewilligt werden dürften.

Die Regelung wurde bereits in den vergangenen Monaten angewandt, zum 1. April wurde auch die Software in den Arbeitsagenturen angepasst.

Gewerkschaften und Wohlfahrtsverbände kritisieren die Reform aufs heftigste. Nach ihrer Ansicht ist sie nichts anderes als ein neues Sparpaket der Bundesregierung, das vor allem zu Lasten Langzeitarbeitsloser gehe. Viele soziale und kulturelle Einrichtungen, die auf Ein-Euro-Jobber angewiesen sind, bangen bereits um ihre Existenz.

Ganz abgeschafft werden mit der Instrumentenreform zum 1. April die sogenannten Arbeitsgelegenheiten in der Entgeltvariante – eine Art ABM. Auch das wird von Wohlfahrtsverbänden kritisiert, weil sie auf die Arbeit dieser Kräfte ebenfalls angewiesen seien.


Neu ab April | MDR.DE
 

swavolt

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Wer hat den diese sozialen Arbeiten gemacht, bevor es die 1 € Jobber und Hartz IV gab? Und was haben diese Arbeiter verdient? Und wo sind diese Arbeiter hin?
Oder gab es vor Hartz IV keine sozialen und kulturellen Einrichtungen? Und wer hat das womit finanziert? Und wo ist der mit seinem Geld hin?
 
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Wer hat den diese sozialen Arbeiten gemacht, bevor es die 1 € Jobber und Hartz IV gab? Und was haben diese Arbeiter verdient? Und wo sind diese Arbeiter hin?
Oder gab es vor Hartz IV keine sozialen und kulturellen Einrichtungen? Und wer hat das womit finanziert? Und wo ist der mit seinem Geld hin?
Bei vielen hat vorher keiner die Arbeit gemacht, weil diese Arbeitslosenindutriegeschwüre erst mit Schröders Agenda anfingen zu wuchern.

Hier in Borken seh ich das DRK-Geschwür. Vorher quälte man sich in einem heruntergekommenen Bau im Zentrum mit seinem Sozialkaufhaus. Mittlerweile ist man in ein Industriegebiet umgesiedelt und hat dort gleich einen ganzen Industriekomplex angemietet. Werkstätten zur Möbelaufarbeitung, zur Zweiradaufarbeitung und sogar eine für Elektrogeräte. Dazu ein Riesiges "Sozialkaufhaus" - Shoppen auf zwei Etagen!. Ein Kaffee ist genauso angechlossen wie diverse Garagen, Büros, Schulungsräume.
 

2010

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Die Zahl der arbeitsmarktpolitischen Instrumente wird dazu um ein Viertel gesenkt, dafür soll ihre Qualität steigen. Die Leistungen der aktiven Arbeitsmarktförderung sind künftig zudem grundsätzlich Ermessensleistungen.

Fallen da auch die zumindest für uns sinnlosen Maßnahmen darunter ? (Bewerbungstraining u. der ganze Schrott ?)






Mit der Reform werden unter anderem die gesetzlichen Vorschriften für Ein-Euro-Jobs neu gefasst. Anbieter von Ein-Euro-Jobs müssen gewährleisten, dass die Arbeitsgelegenheit nicht nur von öffentlichem Interesse und zusätzlich ist, sondern auch "wettbewerbsneutral". Erwerbslose dürfen also nichts machen, was normale Arbeitskräfte erledigen könnten. Das bedeutet konkret, dass künftig weniger Ein-Euro-Jobs bewilligt werden dürften.

Welcher 1 € Job entspricht denn überhaupt den Vorschriften ?







Neu ab April | MDR.DE

++
 

ubinux

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Ich glaube kaum, dass sich die z.B. Wohlfahrtsverbände die 1-Euro-Jobber wegnehmen lassen. Die und die Politik weiß schon wies weitergeht, nur wir nicht, und ich schätze mal das wird nicht besser als vorher.
 
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Wer hat den diese sozialen Arbeiten gemacht, bevor es die 1 € Jobber und Hartz IV gab? Und was haben diese Arbeiter verdient? Und wo sind diese Arbeiter hin?
Oder gab es vor Hartz IV keine sozialen und kulturellen Einrichtungen? Und wer hat das womit finanziert? Und wo ist der mit seinem Geld hin?
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Hutplazer

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Wer drückt den hier, für wenn die Tränendrüsen ?
Wohlfahrtsverbände für die Arbeitslose ?
und welche Gewerkschaften ?
das vor allem zu Lasten Langzeitarbeitsloser gehe ?
Meine Meinung ist Ein-Euro-Jobs ginge eindeutig zu lasten der Langzeitarbeitslosen...
 
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