Netto-Lohn kleiner Alg1 (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Alice Homes

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Hallo,

mir brennt gerade folgende Frage unter den Nägeln.

Muss ich einen Job annehmen, in dem ich Netto (bei Vollzeit) weniger verdiene als ich jetzt an Alg1 habe?

Zur Info: Ich bin schon länger arbeitslos und weiß, dass diese 20%-Regelung nicht mehr greift.

Ich bedanke mich schon mal für die Info!
 

Martin Behrsing

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AW: Netto-Lohn < Alg1

ab dem 6. Monat musst Du sogar Jobs annehmen, dessen Nettogehalt deinem ALG 1 fast gleich kommt. § 121 Abs. 3 SGB III
 

Alice Homes

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Super, vielen Dank! :icon_daumen:
Ich stoße nämlich dauernd auf Jobs bei meiner Suche, die unterirdisch bezahlen...
 

Ein Hartzianer

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Das ist leider so gängig.
Aber um mal zu wissen was du wert bist,
schau mal in den Link in meiner Signatur.
Darunter solltest du dich nicht handeln lassen. :icon_daumen:
 

Ein Hartzianer

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@Stummelbeinchen, Moment mal.
Du hast zu jeder Zeit die Freiheit, deinen Lohn auszuhandeln,
das SGB II ist also auch hier verfassungswidrig:
In den ersten drei Monaten der Arbeitslosigkeit ist eine Minderung um mehr als 20 Prozent und in den folgenden drei Monaten um mehr als 30 Prozent dieses Arbeitsentgelts nicht zumutbar. Vom siebten Monat der Arbeitslosigkeit an ist einer arbeitslosen Person eine Beschäftigung nur dann nicht zumutbar, wenn das daraus erzielbare Nettoeinkommen unter Berücksichtigung der mit der Beschäftigung zusammenhängenden Aufwendungen niedriger ist als das Arbeitslosengeld.
Erschwerend kommt hinzu, daß man von seiner Hände Arbeit
LEBEN können muß. Ganz einfache Mathematik. :icon_evil:
Wenn es nicht hinreicht, sich 100% selbst zu finanzieren,
läuft das schlicht unter Murks.

[Edith:] Natürlich erfordert die Durchsetzung
der eigenen Rechte heutzutage einiges an diplomatischem Talent.
Nur man sollte sich dies auch nicht nehmen lassen. [/Edith]
 

stummelbeinchen

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@Stummelbeinchen, Moment mal.
Du hast zu jeder Zeit die Freiheit, deinen Lohn auszuhandeln,
das SGB II ist also auch hier verfassungswidrig:
Erschwerend kommt hinzu, daß man von seiner Hände Arbeit
LEBEN können muß. Ganz einfache Mathematik. :icon_evil:
Wenn es nicht hinreicht, sich 100% selbst zu finanzieren,
läuft das schlicht unter Murks.

[Edith:] Natürlich erfordert die Durchsetzung
der eigenen Rechte heutzutage einiges an diplomatischem Talent.
Nur man sollte sich dies auch nicht nehmen lassen. [/Edith]
Schätzelein:
1. Sind wir im SGB III und nicht im SGB II
2. Was willst Du? Ich habe gesagt, dass man nicht gesperrt werden kann, wenn Lohn niedriger als ALG1 ist. Und da das aus dem letzten Einkommen berechnet wird, kann das entweder verdammt niedrig oder glorreich hoch sein.
 

Ein Hartzianer

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Du wirst mich als dein Schätzelein bestimmt nicht haben wollen. :biggrin:

Sind wir im SGB III und nicht im SGB II
Was ich zu Lohnfragen äußere, ist unabhängig solcher Schmiererei zu sehen.
Ich habe gesagt, dass man nicht gesperrt werden kann, wenn Lohn niedriger als ALG1 ist.
OK.
Und da das aus dem letzten Einkommen berechnet wird, kann das entweder verdammt niedrig oder glorreich hoch sein.
Gewiss kann es das. Ich werfe nur die Frage auf, ob es
wirklich nötig ist, am Ende für ein Almosen arbeiten zu gehn...

Also noch mal in Kürze:
Arbeit hat ihren Wert.
Dieser Wert ist nachlesbar.
Der Link zur Quelle steht weiter unten.
Dieser Wert ist als Untergrenze zu sehen, weil er den Durchschnitt angibt.
 
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