Neoliberale Umerziehung zur Zwangsverwertung

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Ziviler Ungehorsam

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Neoliberalismus in der Schule

Das neoliberale Dogma mit seiner u.a. auf Gery Becker (1976) zurückgehenden »Humankapitaltheorie« dominiert auch die Schule: Gut ist, was betriebswirtschaftlich vernünftig erscheint. Das neue Bildungsideal ist der »flexible Mensch«, der funktioniert, wo immer man ihn hinstellt. Um seine Verfügbarkeit für den Arbeitsmarkt zu garantieren, ist »lebenslanges Lernen« notwendig. Erlernt werden vor allem »Kompetenzen« – ein Schlüsselbegriff, der für das neoliberale Projekt zentral ist.

https://bildung-wissen.eu/wp-content/uploads/2013/09/hellgermann_neoliberalismus_in_der_schule.pdf
 
R

Ramblin Man

Gast
Dazu ein überraschender Artikel in der Welt, die sonst ein reines Propagandablatt für Neoliberale ist.

Ständige Überlastung : Wann Arbeitnehmer auch mal aufmucken sollten - Nachrichten Gesundheit - DIE WELT

Die Zahlen, die das Beratungsunternehmen Gallup seit vielen Jahren zum Engagement der Beschäftigen in Deutschland erhebt, sind niederschmetternd. Nach der jüngsten Erhebung haben 24 Prozent der Arbeitnehmer innerlich gekündigt, 61 Prozent machen nur Dienst nach Vorschrift. Lediglich 15 Prozent stehen noch voll hinter ihrem Job. Befragt wurden 2198 Arbeitnehmer ab 18 Jahren.

Karrierecoach Klaus Merg aus Waldstetten bei Ulm wundert das nicht. "Immer weniger Menschen müssen immer mehr Arbeit bewältigen. Häufig kommt dann psychischer Druck vom Vorgesetzten dazu, der noch mehr Leistung fordert."


"Vieles, was die Arbeiter in Jahrhunderten errungen haben – wie geregelte Arbeitszeiten -, lassen wir uns wieder wegnehmen. Das ist ein Rückfall in frühkapitalistische Verhältnisse."


Jeden Abend länger im Büro zu bleiben, ist eine Kapitulation davor, dass man das geforderte Pensum während des Tages einfach nicht schafft", erklärt Merg. Vor allem leide darunter früher oder später das Privatleben mit der Familie, Hobbys und Freunden – und letztlich die ganze Lebensfreude.

Das kann man überall merken, diese "Lebensfreude" der Arbeitnehmer. Wie begossene Pudel stehen sie rum, abends, allein irgendwo.
 
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