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Negativbescheinigung

CarmenHartz

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Hallo:
Kann man beim Sozialamt eine Negativbescheinigung einfordern, dass man niemals Sozialeistungen hier beim Sozialamt bezogen hat?
Und muss man bei jedem Sozialamt der Stadt, in der man wohnt, eine solche Anfrage stellen oder es reicht, wenn ein Sozialamt antwortet und somit sind alle Sozialämter dieser Stadt mitgefragt?

Kann man eine solche Anfrage auch per E-Mail stellen oder muss man hingehen?

Ist eine solche Anfrage auch bei der Krankenkasse möglich?
 

HartzVerdient

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Die Frage ist: "Wozu ?"

Da du in der ALG2 Rubrik antwortest gebe ich folgende Antwort. Für den Bezug von ALG2 oder dessen Antrag, ist es unerheblich, ob du vorher Sozialleistungen bezogen hast oder nicht. Es reicht, wenn du beim Amt einen mündlichen Antrag auf ALG2 stellst und dir das bestätigen lässt. Die Frage, ob du vorher Sozialleistungen bezogen hast und das du das nachweisen musst geht aus welcher "rechtlichen Grundlage" hervor ? Stelle diese Anfrage bitte schriftlich ans Amt. Ich vermute, die wollen dich nur schikanieren.
 

CarmenHartz

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Die Frage ist: "Wozu ?"

Da du in der ALG2 Rubrik antwortest gebe ich folgende Antwort. Für den Bezug von ALG2 oder dessen Antrag, ist es unerheblich, ob du vorher Sozialleistungen bezogen hast oder nicht. Es reicht, wenn du beim Amt einen mündlichen Antrag auf ALG2 stellst und dir das bestätigen lässt. Die Frage, ob du vorher Sozialleistungen bezogen hast und das du das nachweisen musst geht aus welcher "rechtlichen Grundlage" hervor ? Stelle diese Anfrage bitte schriftlich ans Amt. Ich vermute, die wollen dich nur schikanieren.
Danke für Antwort.
Es geht um das Nachvollziehen meines Lebens, das ist der Grund.
Es ist nicht für das Arbeitsamt, sondern für Gutachter aus meinem Umfeld.
Ich bin bereits beim Arbeitsamt und das geht dem Arbeitsamt ja, wie du richtig schreibst, Nichts an.

Es geht nur darum, dass mein Leben nachvollzogen wird.
 

HartzVerdient

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Ah verstehe! Du bekommst von jedem Leistungsträger zum Jahreswechsel (... oder kurz danach) eine Abrechnung der gesamten Leistungsbezüge auf das Jahr gerechnet. Ist so ein Blatt Papier, wie man es auch bei der Gehaltsabrechnung 1x im Jahr bekommt. Das sollte zum "Nachvollziehen" reichen. Damit hättest du die notwendigen Belege für dich oder die Rentenkasse oder was auch immer. Ich hoffe, du hast das Zeug nicht weggeworfen.
 

CarmenHartz

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Ah verstehe! Du bekommst von jedem Leistungsträger zum Jahreswechsel (... oder kurz danach) eine Abrechnung der gesamten Leistungsbezüge auf das Jahr gerechnet. Ist so ein Blatt Papier, wie man es auch bei der Gehaltsabrechnung 1x im Jahr bekommt. Das sollte zum "Nachvollziehen" reichen. Damit hättest du die notwendigen Belege für dich oder die Rentenkasse oder was auch immer. Ich hoffe, du hast das Zeug nicht weggeworfen.
Ich glaube, das Zeug ist "weg"

Aber es geht nicht um dieses Jahr oder letztes Jahr, sondern um die vergangenen 10 bis 12 Jahre.
Meine Vorstellung oder Idee war, dass das Sozialamt schreibt, dass ich NIE hier Sozialleistungen bezogen habe.
Das müsste doch anhand von Personendaten möglich sein.
 

Fritz Fleißig

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Leistungsdaten werden nach ein paar Jahren (ich glaube, vier Jahre) gelöscht und die entsprechenden Unterlagen vernichtet, da Unanfechtbarkeit eingetreten ist.

In dem von dir gewünschten Umfang wird dir das also keiner bestätigen können.

Ich glaube auch nicht, daß du überhaupt Anspruch auf eine entsprechende Sammelbescheinigung hast. Zum Nachweis dienen die jährlichen Leistungsnachweise, die du routinemäßig bekommst. Wenn du deine Unterlagen wegwirfst, bist du selber schuld.

Was für ein "Gutachten" soll das überhaupt sein? Wozu soll das dienen, wer hat das in Auftrag gegeben, was soll das beweisen? Gib diese Tatsache doch einfach so an, wenn sie stimmt.
 

CarmenHartz

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Diese Fakten werden wir so angeben. Besser wäre sicher eine solche Bestätigung.
 

CarmenHartz

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Wie kann man denn sein Leben in dieser Hinsicht des Bezugs von Sozialleistungen denn nachvollziehen?

Welche Leistungen bezieht man, wenn man sich krank schreiben lässt, während man an der Uni eingechrieben war oder gearbeitet hat?
 

CarmenHartz

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Kann das Sozialamt auch nicht ausschließen, dass man niemals bei dort gewesen sei und niemals einen Antrag auf Leistungen gestellt hat?
 

Caso

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Kann das Sozialamt auch nicht ausschließen, dass man niemals bei dort gewesen sei und niemals einen Antrag auf Leistungen gestellt hat?
Wenn ich dein Anliegen richtig verstehe und du tatsächlich auch das Sozialamt meinst:
Leistungen vom Sozialamt sind für die letzten 10-12 Jahre dann solche nach BSHG und ab 2005 nach (Hartz 4) bzw. SGB XII.
Das Sozialamt leistet im allgemeinen bei Erwerbsunfähigkeit und bei zu geringer Altersrente und/oder zu geringer Erwerbsminderungsrente.

Wer zeitweise (nur) krankgeschrieben war und das länger, bekommt unter Umständen von der Krankenkasse Krankengeld. Das wäre eine Leistung aus Versicherung, keine Sozialleistung.
Die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall als Arbeitnehmer wäre auch eine Leistung aus Versicherung, und keine Sozialleistung.

Das angefragte Sozialamt wird dir höchstens für die Zeit so eine Bestätigung geben, wo sie Unterlagen aufheben müssen.
Aber nicht für 12 Jahre rückwärts.

Nennt der Gutachter denn die spezielle Sozialleistung?
Es gibt davon doch viele unterschiedliche und nicht alle kommen oder kämen vom Sozialamt.
Fällt dir selbst nicht mehr ein, ob du überhaupt mal beim Sozialamt vorstellig geworden bist wegen Unterstützung?
 

Sauregurke

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Kann das Sozialamt auch nicht ausschließen, dass man niemals bei dort gewesen sei und niemals einen Antrag auf Leistungen gestellt hat?
Wenn du Glück hast, dann ist im Archiv der Kommune noch etwas zu finden. Allerdings glaube ich, dass Akten dort länger als 10 Jahre aufgehoben werden.
Vieles kannst du auch beim RVT abfragen.

Das scheint mir ja ein merkwürdiges Gutachten zu sein, das solche "Beweise" über dein gesamtes Leben fordert.
 

CarmenHartz

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Wenn ich dein Anliegen richtig verstehe und du tatsächlich auch das Sozialamt meinst:
Leistungen vom Sozialamt sind für die letzten 10-12 Jahre dann solche nach BSHG und ab 2005 nach (Hartz 4) bzw. SGB XII.
Das Sozialamt leistet im allgemeinen bei Erwerbsunfähigkeit und bei zu geringer Altersrente und/oder zu geringer Erwerbsminderungsrente.

Wer zeitweise (nur) krankgeschrieben war und das länger, bekommt unter Umständen von der Krankenkasse Krankengeld. Das wäre eine Leistung aus Versicherung, keine Sozialleistung.
Die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall als Arbeitnehmer wäre auch eine Leistung aus Versicherung, und keine Sozialleistung.

Das angefragte Sozialamt wird dir höchstens für die Zeit so eine Bestätigung geben, wo sie Unterlagen aufheben müssen.
Aber nicht für 12 Jahre rückwärts.

Nennt der Gutachter denn die spezielle Sozialleistung?
Es gibt davon doch viele unterschiedliche und nicht alle kommen oder kämen vom Sozialamt.
Fällt dir selbst nicht mehr ein, ob du überhaupt mal beim Sozialamt vorstellig geworden bist wegen Unterstützung?

Danke für Antwort.

ICH WAR NOCH NIE BEIM SOZIALAMT
Und ich war auch noch nie bei der Krankenkasse wegen Bezug von Krankengeld.
Ich habe niemals von der Krankenkassen Leistungen bezogen, sondern nur eingezahlt, nämlich die Beiträge zu K - Versicherung.
Aufgrund dessen, dass mein Leben aufgrund von Übergriffen aus den Fugen geraten ist, konnte ich die Krankenversicherung mehrmals nicht zahlen, deswegen bekam ich oft Mahnbriefe von der Krankenkasse und mehrmals stand der Krankenversicherungsschutz vor dem AUS aufgrund von Nichtgezahlten Beiträgen. Die Krankenkasse wird diese Zahlungsrückstände und beinahe Kündigung der Krankenversicherung sicher bestätigen können. Das war alles in den Jahren 2001 bis Mitte 2006.
Aufgrund von Übergriffen und ihren Folgen war mein Leben so massiv aus den Fugen geraten. Ich weiß nicht, ob es Jemand versteht.
Es ist schon einwenig paradox auf dem ersten Blick, aber mehr kann man dazu nicht sagen.
Hoffentlich versteht es Jemand.
 

CarmenHartz

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Wenn du Glück hast, dann ist im Archiv der Kommune noch etwas zu finden. Allerdings glaube ich, dass Akten dort länger als 10 Jahre aufgehoben werden.
Vieles kannst du auch beim RVT abfragen.

Das scheint mir ja ein merkwürdiges Gutachten zu sein, das solche "Beweise" über dein gesamtes Leben fordert.
Es ist wichtig und das glaube ich, dass alles nachvollzogen wird.
Ich wurde aufgrund dessen, was mir angetan worden ist, aus dem normalen Leben weggerissen.
Das ist ein sehr großes Leid.
 

CarmenHartz

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Würde das Sozialamt bestätigen, dass diese Person A hier niemals einen Antrag gestellt hat, wäre das völlig ausreichend.
 

Sauregurke

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Würde das Sozialamt bestätigen, dass diese Person A hier niemals einen Antrag gestellt hat, wäre das völlig ausreichend.
Das wird dir kein Sozialamt bestätigen.
Setze dich mit dem Auftraggeber des Gutachtens in Verbindung. Wer solche Sache fordert muss auch wissen, wie der Bürgen an solche Auskünfte kommt.
Kann dir dazu nichts gesagt werden, dann erklärst du einfach:
" Ich habe noch nie in meinem Leben Sozialleistungen bekommen."
 

CarmenHartz

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Das wird dir kein Sozialamt bestätigen.
Setze dich mit dem Auftraggeber des Gutachtens in Verbindung. Wer solche Sache fordert muss auch wissen, wie der Bürgen an solche Auskünfte kommt.
Kann dir dazu nichts gesagt werden, dann erklärst du einfach:
" Ich habe noch nie in meinem Leben Sozialleistungen bekommen."
Ja, so muss ich das. Beweise wären sehr gut.
 
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Leistungsdaten werden nach ein paar Jahren (ich glaube, vier Jahre) gelöscht und die entsprechenden Unterlagen vernichtet, da Unanfechtbarkeit eingetreten ist.

Das kann nicht sein. Meine Bafög-Bescheide wurden schon über mehr als fünf Jahre rückwirkend geändert.

Zum Thema: Da reicht eine formlose Erklärung. Wenn das wirklich relevant sein sollte, wird der Gutachter Mittel und Wege kennen das zu kontrollieren. Die Behörden werden dir einen Vogel zeigen, wenn du mit so einem Anliegen kommst.
 

hartz5

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Wenn Du Opfer einer Straftat bist, wäre es dann eine Option, sich an den weissen Ring bzgl Hilfe zu wenden ?
 

CarmenHartz

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Das kann nicht sein. Meine Bafög-Bescheide wurden schon über mehr als fünf Jahre rückwirkend geändert.

Zum Thema: Da reicht eine formlose Erklärung. Wenn das wirklich relevant sein sollte, wird der Gutachter Mittel und Wege kennen das zu kontrollieren. Die Behörden werden dir einen Vogel zeigen, wenn du mit so einem Anliegen kommst.
Jetzt eine Folgefrage wegen deiner Antwort:

Kann ein Gutachter denn so Etwas nachvollziehen UND hat der Gutachter evtl. mehr Möglichkeiten als wir und ich und du??????????

Denn wenn es denn so sein sollte, dass ein Gutachter hier mehr Möglichkeiten hat, dann kann man doch den Gutachter bitten, dass er seine Möglichkeiten nutzen sollte.

Überigens: Diese Frage ist gar nicht von Gutachtern an mich gestellt, sondern ICH WOLLTE diese Frage vorab klären und die Schilderungen meines Lebens so belegen.
 

CarmenHartz

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Wenn Du Opfer einer Straftat bist, wäre es dann eine Option, sich an den weissen Ring bzgl Hilfe zu wenden ?
Ja, haben wir.
Aber das Nachvollziehen des Lebens ist, denke ich, nicht so sehr ihre Sache.
Aber dieser Punkt haben wir dort beim WR auch nie angesprochen, also wollen wir hier Nichts absprechen.
 

hartz5

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Ja, haben wir.
Aber das Nachvollziehen des Lebens ist, denke ich, nicht so sehr ihre Sache.
Aber dieser Punkt haben wir dort beim WR auch nie angesprochen, also wollen wir hier Nichts absprechen.
naja, aber dort wird man eher mit solchen Fragen umzugehen wissen, wie wir das hier können...

Es steht Dir aber frei, Dich an Sozialämter etc pp zu wenden und dort um Belege zu bitten. Wie die dann reagieren, kann Dir hier aber wohl eher niemand sagen.....
 

CarmenHartz

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naja, aber dort wird man eher mit solchen Fragen umzugehen wissen, wie wir das hier können...

Es steht Dir aber frei, Dich an Sozialämter etc pp zu wenden und dort um Belege zu bitten. Wie die dann reagieren, kann Dir hier aber wohl eher niemand sagen.....
Ja, wir werden den WR fragen. Wieso nicht.
 
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Kann ein Gutachter denn so Etwas nachvollziehen UND hat der Gutachter evtl. mehr Möglichkeiten als wir und ich und du??????????
Das kannst du am besten ihn selbst fragen. Du rückst ja nicht so richtig mit der Sprache raus, was für ein Gutachten das sein soll.

Die Frage ist, ob es überhaupt relevant ist. Ich kenne so detaillierte Lebensläufe eigentlich nur von Bewerbungen beim Geheimdienst etc.

Du hast nie Sozialhilfe bezogen und sagst das so, fertig.
 

CarmenHartz

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Das kannst du am besten ihn selbst fragen. Du rückst ja nicht so richtig mit der Sprache raus, was für ein Gutachten das sein soll.

Die Frage ist, ob es überhaupt relevant ist. Ich kenne so detaillierte Lebensläufe eigentlich nur von Bewerbungen beim Geheimdienst etc.

Du hast nie Sozialhilfe bezogen und sagst das so, fertig.
Es wird ein medizinisches Gutachten sein.
Ja, der Satz "Sozialleistungen nie bezogen" könnte reichen.
Ich wollte meine Aussagen beweisen. Das ist alles.
Ich bin aber zur Vorlage dieser Beweise und Nachweise nicht aufgefordert worden.
 

Caso

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Es wird ein medizinisches Gutachten sein.
Ja, der Satz "Sozialleistungen nie bezogen" könnte reichen.
Ich wollte meine Aussagen beweisen. Das ist alles.
Ich bin aber zur Vorlage dieser Beweise und Nachweise nicht aufgefordert worden.
Dann erkläre das doch selbst so. Vielleicht und hoffentlich hat sich damit dieser Punkt erledigt.
Die Sache mit der Krankenversicherung ist eine ganz andere.

Alles Gute und viel Glück!
 

CarmenHartz

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Ich versuche eine kleine Nachfrage:
Ist es so, wenn man Sozialleistungen von welcher Stelle auch bezogen hat, dass diese Stelle dann den Bezug der Leistungen der Krankenkasse meldet, in der man versichert ist?
In welcher Art und Weise auch immer diese Meldung an die Krankenkasse erfolgt, erfolgt eine solche Meldung an die Krankenkassen?

Ich weiß nicht, wie ich die Frage verständlich formulieren kann:
z.B. beim Jobcenter / Arbeitsamt wird die Meldung des Bezugs an die Krankenkasse in 2 Arten gemacht:
1- In dem das Arbeitsamt/Jobcenter die Meldung an Krankenkasse wegen Versicherung macht.
2- Das Jobcenter zahlt ja die Krankenversicherungsbeiträge. Auch das ist eine Meldung.

Erfolgten einer dieser Art von Meldungen aus anderen Sozialleistungsträgern? Und erfolgten einer der beiden Arten von Meldungen auch vor den Reformen des Arbeitsmarktes, also vor Hartz 4? Ich meine die Jahre 2000, 2001, 2002 und 2003 und 2004, also die Zeiten vor Hartz 4.
Hoffentlich ist das einwenig verständlich.
 

Sauregurke

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Wovon hast du denn in den Jahren vor der Einführung von Hartz gelebt?
Ich kann nur raten, dir eine Aufstellung vom Rentenversicherungsträger zukommen zu lassen. Da hast du in etwa einen Überblick.
 

CarmenHartz

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Aber die Frage, ob die Leistungsträger der Sozialleistungen den Bezug an die Krankenkasse melden, ist dort nicht beantwortet.
Kennst du eine Antwort auf diese Frage?

Die Krankenkasse wird doch wohl bestätigen können, ob ihr der Bezug von Sozialleistungen gemeldet wurde oder nicht?
 

Sauregurke

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Aber die Frage, ob die Leistungsträger der Sozialleistungen den Bezug an die Krankenkasse melden, ist dort nicht beantwortet.
Kennst du eine Antwort auf diese Frage?

Die Krankenkasse wird doch wohl bestätigen können, ob ihr der Bezug von Sozialleistungen gemeldet wurde oder nicht?
Das wissen sie, wenn der Träger der Sozialleistungen den KK- Betrag direkt abführt.
Wenn du nie Sozialleistungen, also keine Sozialhilfe, Arbeitslosenhilfe...bekommen hast, dann hat auch die KK darüber keine Unterlagen.
Mach dich nicht verrückt mit solchen Nachweisen. Wer die haben will, der soll sie sich doch auf dem Dienstweg holen.
Wenn dich das aus irgendwelchen Gründen rein privat wichtig ist, dann musst du beiner KK einen Antrag auf den Versicherungsverlauf stellen. Wie weit die allerdings noch Unterlagen haben- keine Ahnung.

§ 110b SGB IV Rückgabe, Vernichtung und Archivierung von Unterlagen
 

Sprotte

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Wie weit die allerdings noch Unterlagen haben- keine Ahnung.
Du nicht.....aber ich... :icon_mrgreen:....das ist §§ 304 SGB V,dort stehen alle relevanten §§ drin,auch der 84iger des Zehnten Buches (Verwaltungsverfahren für alle Bücher des SGB).
 

CarmenHartz

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Du nicht.....aber ich... :icon_mrgreen:....das ist §§ 304 SGB V,dort stehen alle relevanten §§ drin,auch der 84iger des Zehnten Buches (Verwaltungsverfahren für alle Bücher des SGB).
Hallo:
Danke für Antwort.
Kannst du bitte dieses Gesetz und Paragraph einwenig übersetzen, dass man es verstehen kann, besonders für die hier gestellte Frage?
 

Fritz Fleißig

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Um die ganze Sache mal kurz und bündig aus meiner Sicht zusammenzufassen, folgendes:

Wenn ein Leistungsträger an dich Sozialleistungen zahlt, meldet er dies bei deiner KK und macht genauso eine Meldung bei der Rentenversicherung. Darüber bekommst du auch eine Bescheinigung, die du gut aufheben solltest. Die Unterlagen bei der KK werden nach ein paar Jahren (vier oder manchmal zehn Jahre), wenn der Vorgang sozusagen endgültig abgeschlossen ist, gelöscht beziehungsweise vernichtet.

Daten über einen Leistungsbezug kann dir am besten die Rentenversicherung aufgrund deines Rentenkontos erteilen, eventuell auch noch die KK. Das wäre aber eine "Positivbescheinigung".

Wenn du aber unbedingt eine "Negativbescheinigung" haben willst, hilft das alles nicht weiter.

Denn wenn für einen bestimmten Zeitraum keine Meldung vorliegt, kann das heißen:
1. du hast keine Sozialleistungen bekommen und es erfolgte deshalb keine Meldung, oder
2. du hast Sozialleistungen bekommen, aber die Meldung wurde vergessen oder hat nicht wie vorgesehen geklappt (passiert auch).
 

Sprotte

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Hallo:
Danke für Antwort.
Kannst du bitte dieses Gesetz und Paragraph einwenig übersetzen, dass man es verstehen kann, besonders für die hier gestellte Frage?
Die KK speichert neben deinen Arztbesuchen auch ob du Beiträge bezahlt hast,das heisst woher die kommen Sozialhilfe (früher) ALG,Arbeitgeber,Privat.......diese Daten dürfen nicht unendlich gespeichert werden.Das heisst in den meisten Fällen ist nach 10 Jahren Schluss.Länger wäre dann statthaft :

Die Krankenkassen können für Zwecke der Krankenversicherung Leistungsdaten länger aufbewahren, wenn sichergestellt ist, daß ein Bezug zum Arzt und Versicherten nicht mehr herstellbar ist.
Eventuell wäre es möglich 10 Jahre zurück zu verfolgen woher das Geld kam.....ob die KK sich allerdings darauf einlässt nachzuforschen und dir dann zu bestätigen,das du in diesem Zeitraum nicht über einen Sozialhilfeträger versichert warst,halte ich für fraglich.......aber das kann dir nur deine KK beantworten.
 

CarmenHartz

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Um die ganze Sache mal kurz und bündig aus meiner Sicht zusammenzufassen, folgendes:

Wenn ein Leistungsträger an dich Sozialleistungen zahlt, meldet er dies bei deiner KK und macht genauso eine Meldung bei der Rentenversicherung. Darüber bekommst du auch eine Bescheinigung, die du gut aufheben solltest. Die Unterlagen bei der KK werden nach ein paar Jahren (vier oder manchmal zehn Jahre), wenn der Vorgang sozusagen endgültig abgeschlossen ist, gelöscht beziehungsweise vernichtet.

Daten über einen Leistungsbezug kann dir am besten die Rentenversicherung aufgrund deines Rentenkontos erteilen, eventuell auch noch die KK. Das wäre aber eine "Positivbescheinigung".

Wenn du aber unbedingt eine "Negativbescheinigung" haben willst, hilft das alles nicht weiter.

Denn wenn für einen bestimmten Zeitraum keine Meldung vorliegt, kann das heißen:
1. du hast keine Sozialleistungen bekommen und es erfolgte deshalb keine Meldung, oder
2. du hast Sozialleistungen bekommen, aber die Meldung wurde vergessen oder hat nicht wie vorgesehen geklappt (passiert auch).
Danke für die Aufklärung!

Dann habe ich hier Etwas neues gelernt, nämlich Positivbescheinigung.
Wichtig ist, dass der Bezug von Sozialleistungen ausgeschlossen wird, denn es gab kein Bezug von Sozialleistungen.
 

CarmenHartz

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Die KK speichert neben deinen Arztbesuchen auch ob du Beiträge bezahlt hast,das heisst woher die kommen Sozialhilfe (früher) ALG,Arbeitgeber,Privat.......diese Daten dürfen nicht unendlich gespeichert werden.Das heisst in den meisten Fällen ist nach 10 Jahren Schluss.Länger wäre dann statthaft :



Eventuell wäre es möglich 10 Jahre zurück zu verfolgen woher das Geld kam.....ob die KK sich allerdings darauf einlässt nachzuforschen und dir dann zu bestätigen,das du in diesem Zeitraum nicht über einen Sozialhilfeträger versichert warst,halte ich für fraglich.......aber das kann dir nur deine KK beantworten.
Achso OK.
 

Sauregurke

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Wichtig ist, dass der Bezug von Sozialleistungen ausgeschlossen wird, denn es gab kein Bezug von Sozialleistungen.
Ich frage jetzt mal, weil es ja auch für andere interessant sein könnte: wer will denn solche Daten haben? Ich treibe mich schon einge Jahre im Bereich Soziales herum- aber von solchen Ansinnen habe ich noch nie etwas gehört.
 

CarmenHartz

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Ich frage jetzt mal, weil es ja auch für andere interessant sein könnte: wer will denn solche Daten haben? Ich treibe mich schon einge Jahre im Bereich Soziales herum- aber von solchen Ansinnen habe ich noch nie etwas gehört.
Das will dieser Brtroffene hier. Er will sein Leben für Gutachten und Gutachter nachvollziehen.
Er will den Gutachtern dokumentieren, was los war.
Natürlich kann man auch sagen: "Ich habe keine Sozialleistungen bezogen".
Aber gut wäre, sehr gut wäre, wenn man es nachweisen kann.
 
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