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Roter Pirat

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#1
Hallo,
versteh ich das Richtig.
Die Bundesreguierung will also die Hinzuverdienstmöglichkeiten für Hartz eins unbd vier Empfängern allso weiter einschränken,damit sich diese zur mehr bemühen wieder eine normale Berufliche tätigkeit anzufangen.
Wenn das so kommen sollte, was ja auch von unserert Bundeskanzlerin so angeregt wurde dann fielen ja alle Nebentätigkeitsmöglichkeiten bei Security Sicherheitsdiensten oder Zeitungsausträger, Pizzajobs, usw oder einfach nur für die vielen freundschaftdienstleistenden die in normale Haushalte gehen um mal zum Beispiel an Stromleitungen zu Arbeiten. (Schwarzarbeit) weg,weil es sich einfach für den Arbeitslosen nicht mehr lohnt diese Jobs zu machen. Ich glaube aber nicht, dass es soviele schaffen trotz eingeschränkter Hinzuverdienstmöglichkeiten einen normalen Job zu finden.
Ich glaube auch nicht das diese Firmen die diese Nebenjobs anbieten einen legalen Arbeitsplatz schaffen werden. Im Securitybereich werden die Leute mit ab 5 € entlohnt. Ich glaube, so ginge das auch gar nicht. Man schaue sich die Masse der Aushilfssecuritys an den Wochenenden in Bundesligastadien oder bei Konzertveranstaltungen usw doch mal an, wenn alle die dort tätig sind mit einem Gesetzlichen Mindestlohn bezahlt würden könnten viele dieser Firmen und leih Sub Unternehmen glaub ich Dicht machen, oder ? Andererseits währe ich persönlich absulut nicht gegen einen Gesetzlichen Mindestlohn. Es ist zum Beispiel auch sehr unterschiedlich um mal bei Security zu bleiben was man von den Leuten da verlangt was Sie an unterschiedlichen Einsatzorten und unterschiedlichen Firmen alles tuen müssen und was von den Leuten verlangt wird was Sie zu tuen haben. Das Erstreckt sich von normaler Absicherung bis hin zur Personenkontrollen in einem Fall sogar mit ausziehen der Schuhe in einen Bundesligastadion im Gästebereich. Das Klima ertreckt sich im Umgang mit den Leuten von oK. bis für mein empfinden als verbissen und sehr streng ausführend. Hinter all dem steht keine Gewerkschaft. Ist halt nur ein Nebenjob da ist sowas nicht erwünscht. An dieser stelle möchte ich mal was zum hinzuverdienst Schreiben. Ein Hartz eins Empfänger darf ja nicht länger als 15 Std die Wocheund dabei ja nicht über 165 € im Monat hinzuverdienen. Nehme ich mal die 165 € als Summe und teile dies durch 60 Std so komme ich auf einen Stundenlohn von 2,75 €. Tatsächlich wird man dann ja mit 5 € Stundenlohn bei Securityunternehmen ja überbezahlt. bei Harz vier verhält es sich ja noch ein wenig anders.
Es bleibe ja 100 € anrechnungsfrei von den anderen Beträgen bis sagen wir mal vierhundert € verbleiben dann noch in der Geldbörse 20 % . macht nach Adam Riese 120 € . Wenn ich das dann auf 60 Std im Monat hochrechne sind es ca 3,66 € Stundenlohn. Damit verdient ein Security Mann mit 5 € immer noch zu viel.
Wie gesagt ich persönlich meine diese 5 € sind für diese Arbeiten tatsächlich noch viel zu wenig. Ich glaube auch das es sich bei anderen tätigkeiten in Nebenjobs nicht anders verhält. Auch dort wird für einen Hungerlohn den Leuten viel abverlangt. Und dass kann ich eigentlich nur ablehnen.. Die Leute sind aber froh, dass Sie sich bei ihren kargen Arbeitslosengeld überhaubt was hinzuverdienen können. Ich möchte diesen Leuten auch keinesfalls absprechen das Sie sich neben ihrer Nebentätigkeit nicht um einen Regulären Arbeitsplatz bemühen.
Gruß
Roter Pirat
 

Roter Pirat

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#2
Kein Kommentar Mmmmmm ?

Wer traut sich :?:
Wer sagt was dazu :daumen:
Wer hat ähnliche Erfahrungen :kinn:
Was kann man dagegen machen :pfeiff:
:? Gruß Roter Pirat 8)
PS Ich warte auf Antworten und Meinungen hierzu ;)
 

silkem

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#3
Erstmal meine Meinung dazu:
Anstatt sich darüber zu freuen, dass die Leute durch ihre Mini-Jobs ihren Bedarf verringern, wollen die Politiker aus reiner Stimmungsmache auch noch diese Möglichkeiten einschränken. Und dabei schneiden sie sich ins eigene Fleisch, wer wird noch solche Jobs, wie Zeitungaustragen etc machen, wenn es sich nicht finanziell lohnt? Ergo hängen werden die zu zahlenden Leistungen wieder steigen, von den Folgen für Firmen, die auf Minijobber angewiesen sind, ganz zu schweigen.

Auf der anderen Seite hat die Einführung der Minijobs (bis 400 Eur) dazu geführt, dass viele reguläre Teil- oder Vollzeitstellen umgewandelt wurden. Und da muss dringend etwas passieren, wie z.B. die schrittweise Erhöhung der Sozialabgaben ab dem 1. Euro, wie es jetzt schon bei den Midi-jobs (400 bis 800 Eur) ist.

Man schaue sich die Masse der Aushilfssecuritys an den Wochenenden in Bundesligastadien oder bei Konzertveranstaltungen usw doch mal an, wenn alle die dort tätig sind mit einem Gesetzlichen Mindestlohn bezahlt würden könnten viele dieser Firmen und leih Sub Unternehmen glaub ich Dicht machen, oder ?
Nein das glaube ich nicht, die werden dann trotzdem bezahlt werden können, weil dann alle mehr verdienen werden und dann auch die teureren Tickets bezahlt werden können.
Außerdem sind viele Securities bei solchen Veranstaltungen, insb. Konzerten fest angestellt. Andere machen dies ehrenamtlich.

Ich halte die Einführung einens Mindestlohns für unbedingt notwendig, um weiterem Lohndumping vorzubeugen und Arbeit auch in gering entlohnten Bereichen wieder attraktiv zu machen. Arbeit soll sich ja "lohnen". Also dann bitte auch einen Mindestlohn einführen!

Roter Pirat sagte :
Es bleibe ja 100 € anrechnungsfrei von den anderen Beträgen bis sagen wir mal vierhundert € verbleiben dann noch in der Geldbörse 20 % . macht nach Adam Riese 120 €
Falsch 20% von 300 Euro macht 60 Euro, also bleiben von einem 400-Euro-Job insgesamt 160 Euro anrechnungsfrei.

Wenn man sich die HartzIV-Regelungen mal anschaut, haben wir ja schon ein Kombilohnmodell im übertragenen Sinne. :kinn:

LG

Silke
 

Roter Pirat

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#4
Ehrenamtlich Mmmmm

Hallo Silke.
Sie sagen Ehrenamtlich.
Wie weit führt der begriff Ehrenamtlich. ?
Ich bin einer der Ehrenamtlichen.
Ich möchte sagen eine Ehre ist mir diese Tätigkeit nicht.
Únd eine Amtliche Person bin ich auch nicht.
Diese Arbeit mache ich aus einer finanziellen Notwendigkeit heraus.
Dazu sollte sie mir eigentlich Spass und ein wenig Abwechslung bringen.
Ich wollte diesen Job nicht verbissen sehen.
Aber auch hier bin ich nicht zufrieden.
Aber leider ist die Tätigkeit kein Spass
Gruß
Roter Pirat
 

Maus

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#5
Hinzuverdienen aber weniger als 160,- €

Hallo ich bin neu hier, und habe da eine wichtige, dringende Frage. Aus gesundheitlichen Gründen kann ich nur 20 Stunden in der Woche arbeiten. Artest liegt dem Job-Center vor. Habe jetzt aber einen Job angenommen der z.Zt. nur 27 Stunden im Monat umfasst. Und verdiene nur 137,97 € im Monat. Ich habe am 01.09.2006 angefangen, meine Lohnabrechnung habe ich aber erst am 18.10.2006 bekommen. Meinen Lohn habe ich aber schon am 05.10.2006 auf mein Konto überwiesen, was ich aber nicht wußte weil es hieß ich bekomme das Geld erst gegen den 15. des Monats. Als ich dann endlich meine Lohnabrechnung hatte, habe ich dem Jo-Center mitgeteilt das ich einen Job angenommen habe bei dem 137,97 € im Monat verdiene. Jetzt schreibt das Job-Center sie wollen mir 60,76 € abziehen (pro monat 30,38 €) weil ich angeblich diese Summe zuviel bekommen habe. Vom dem Betrag muß ich aber auch Fahrgeld und Berufsbekleidung kaufen. Ist das überhaupt rechtens. Denn der Freibetrag liegt doch eigentlich bei 160,- €?? Das Job-Center meinte jetzt mein Freibetrag liegt nur bei 107,59 €. Als ich vor 2005 einen Job hatte wo ich 240,- € verdient habe wurde mir wenigstens nach Berechnung noch ein Teil der Fahrkosten und der Berufsbekleidung erstattet. Und jetzt nicht mehr, das verstehe ich nicht. Ich wohne in Essen. Vieleicht kann mir jemand helfen oder meinen Text an jemanden weiterleiten der mir Auskunft geben kann, und was ich gegebenen falls dagegen unternehmen kann. Erst werde ich mal schreiben wie er darauf kommt das mein Freibetrag nur 107,59 € beträgt. Ich bedanke mich im vorraus für eine schnelle Antwort wenn es geht.
 
E

ExitUser

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#6
Re: Hinzuverdienen aber weniger als 160,- €

Maus sagte :
Hallo ich bin neu hier, und habe da eine wichtige, dringende Frage. Aus gesundheitlichen Gründen kann ich nur 20 Stunden in der Woche arbeiten. Artest liegt dem Job-Center vor. Habe jetzt aber einen Job angenommen der z.Zt. nur 27 Stunden im Monat umfasst. Und verdiene nur 137,97 € im Monat. Ich habe am 01.09.2006 angefangen, meine Lohnabrechnung habe ich aber erst am 18.10.2006 bekommen. Meinen Lohn habe ich aber schon am 05.10.2006 auf mein Konto überwiesen, was ich aber nicht wußte weil es hieß ich bekomme das Geld erst gegen den 15. des Monats. Als ich dann endlich meine Lohnabrechnung hatte, habe ich dem Jo-Center mitgeteilt das ich einen Job angenommen habe bei dem 137,97 € im Monat verdiene. Jetzt schreibt das Job-Center sie wollen mir 60,76 € abziehen (pro monat 30,38 €) weil ich angeblich diese Summe zuviel bekommen habe. Vom dem Betrag muß ich aber auch Fahrgeld und Berufsbekleidung kaufen. Ist das überhaupt rechtens. Denn der Freibetrag liegt doch eigentlich bei 160,- €?? Das Job-Center meinte jetzt mein Freibetrag liegt nur bei 107,59 €. Als ich vor 2005 einen Job hatte wo ich 240,- € verdient habe wurde mir wenigstens nach Berechnung noch ein Teil der Fahrkosten und der Berufsbekleidung erstattet. Und jetzt nicht mehr, das verstehe ich nicht. Ich wohne in Essen. Vieleicht kann mir jemand helfen oder meinen Text an jemanden weiterleiten der mir Auskunft geben kann, und was ich gegebenen falls dagegen unternehmen kann. Erst werde ich mal schreiben wie er darauf kommt das mein Freibetrag nur 107,59 € beträgt. Ich bedanke mich im vorraus für eine schnelle Antwort wenn es geht.

Schau dir mal das hier an...
http://www.arbeitsmarktreform.de/AMR/Navigation/Geldleistungen/zuverdienst,did=157948.html

Gruß,
Anselm
 

gelibeh

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#7
Maus, 160€ sind das, wenn Du 400€ bekommst. Bei Dir sind das 100€ Freibetrag und dann 20% von den 37,50, also 7,50. Das mit den 107,50€ stimmt schon so.

Fahrgeld und andere Sachen, kannst Du erst absetzen wenn Du ab 401€ verdienst. Leider.
 

Maus

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#8
Ich danke euch für eure Antwort. Ist schon echt schlimm was sie mit uns machen. Ich kann aus gesundheitlichen schon nur höchtens 20 Std. arbeiten und dann wird man so geschröpft. Die Herren Politiker und Konzernverwalter schieben das Geld von A nach B und werden auch noch bei vor Gericht frei gesprochen :motz:
 
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