Nebenkostenabrechnung nicht erhalten, Jobcenter droht

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Minifisch

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Hallo, ich habe erst in diesem Jahr und erst nach Aufforderung an die Hausverwaltung meine Nebenkostenabrechnung für 2011 erhalten. Die Hausverwaltung hat eine Kopie geschickt und behauptet mir wurde die Abrechnung bereits im Sommer 2012 zugestellt. Ich habe aber keine erhalten und würde das auch unter Eid aussagen! Es steht aber nun trotzdem Aussage gegen Aussage und das Jobcenter glaubt nicht mir sondern der Hausverwaltung. Ich habe nämlich ein nicht unbeachtliches Guthaben und das Jobcenter meint ich hätte das nicht gemeldet und vorenthalten. Das Ding ist ich habe das Guthaben noch nicht einmal erstattet bekommen. Wie soll ich denn etwas unterschlagen was ich gar nicht habe? Es kann doch nicht sein das ich jetzt wirklich einen Anwalt nehmen muss. Was kommt denn am Ende dabei heraus? Wir Alg 2 Empfänger haben doch eh keinen guten Stand. Weshalb sollte man mir glauben das ich die Abrechnung im Sommer nicht erhalten habe? Bin schon wieder total fertig.
 
H

hanni

Gast
1. Der Absender ist in der Beweispflicht.


2. Du kannst dem JC sicher anhand Kontoauszügen nachweisen, daß du bis dato kein Guthaben erhalten hast.
 

gizmo

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Hallo Minifisch,
mit diesem Problem stehst du nicht ganz allein dar.
Laut meines Wissens, muß jeder HZ4rer ihm zu geführte Kohle dem JC melden, es sei denn diese Kohle ist Zweckbestimmt.

Alle anderen dir zufliessende Kohle ist ersteinmal Einkommen.

Einkommen ist den JC zu melden. Heißt also wenn da keine Überweisung gekommen ist für 2012 Guthaben Nebenkostenabrechnung, hat es auch kein Zufluss von Einkommen gegeben.

Jetzt mal zu deinem Vermieter, ich schätze das dieser das nur behauptet, da dieser Verpflichtet ist eine Nebenkostenabrechnung von 2011 spätesten 2012 auszuhändigen(zuzuschicken). Macht dieser das ohne guten Grund nicht, bleibt dieser auf der Nebenkostenabrechnung hängen. Das kann Bitter werden für den Vermieter wenn er da Nachforderungen zur NK Abrechnung hat.

Bei dir hingegen ist ein Guthaben erwirtschaftet worden, das steht dir zu, was du bei Zufluss dem JC melden musst.
Ist bis jetzt dieser ZUfluss des NK Guthabens geschehen?
Bitte mal NK Abrechnung hier Posten.

Solltest du bis Dato keine Kenntnis von deinem Guthaben gehabt haben, wie schon gepostet(Kotozufluss/Post mit Kontozufluss) würde ich mir da keine Sorgen machen.

Wichtig dabei ist nur das wenn das NK Guthaben zugeflossen ist auf deinem Konto, Zeitnah diese dem JC zu melden.

Was wichtiger für dich hier ist, solltet du KDU Anteile deiner Bude über dein Regelsatz/Aufstocker) bestreiten steht dir das Guthaben zu(Eigenanteil in Monat mal 12 Monate).
Hast du eine Eigenanteil?

Jetzt noch mal zum JC. Wir hier alle kennen wie die JC drauf sind. Sie verstehen es hier mit Druck zu arbeiten, als hätte der HZ4rer etwas Falsch gemacht um diesen Gefühgig zu machen, dann läst sich der HZ4rer ja auch besser Führen.

Bitte jetzt:
1. Vermieter Schriftlich bitten wann NK Abrechnung zugestellt worden ist, mit Datumsangabe des Zuflusses.

2. Kontoauszüge für diesen Zeitraum zurechtlegen.

3. Wenn Eigenanteil zur KDU geleistet wurde die Höhe für den Zeitraum der NK Abrechnung errechnen.

4. Sollte das NK Guthaben zugeflossen sein bitte JC melden.

5. Auf Druck des JC nicht reagieren, NK Abrechnung ist zu spät eingereicht worden.

6. Wenn lückenlos Daten zusammengetragen sind Stellung beziehen gegenüber dem JC.

7. Sollte JC Sanktion androhen oder vollziehen hier bitte angeben, wird sich schon finden.

Bin mir ganz sicher, hätte es eine NK Nachzahlung gegeben würde das JC nicht zahlen wollen da jetzt 2013 ist, zu spät eingereicht bzw. NK Abrechnung kommt zu spät. Das sollte einem zu Denken geben, sind da halt liebenswerde Mitmenschen:icon_kinn:

https://www.elo-forum.org/attachmen...be_-_meine_grundrechte_beim_gang_zum_amt-.pdf

https://www.elo-forum.org/attachmen...irkt-bk-hk-guthaben-eigenanteil-regelsatz.pdf

Bekommst du den dir wirklich zustehenden KDU Satz, weißt du das?
 

Seepferdchen 2010

Super-Moderation
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Hallo Minifisch,

hier mal zur Post/Brief!

BGH: Der Absender trägt die Beweislast für den Zugang eines einfachen Briefs

BGH, Urteil vom 21.01.2009, Az. VIII ZR 107/08

BGH: Der Absender trägt die Beweislast für den Zugang eines einfachen Briefs

BGH, Urteil vom 21.01.2009, Az. VIII ZR 107/08

In einer Pressemitteilung vom 21.01.2009 hat der BGH darauf hingewiesen, dass der Zugang eines einfachen Briefs von dem Absender zu beweisen sei. Ein Anscheinsbeweis dahingehend, dass “bei der Post nichts verloren gehe”, ist demnach nicht gegeben .


Also das ist nun mal der erste Fakt, wie auch "Hanni" schon geschrieben hat und wenn du keinen Zugang auf deinem Konto hast, kannst du ruhig bleiben.

Es steht aber nun trotzdem Aussage gegen Aussage und das Jobcenter glaubt nicht mir sondern der Hausverwaltung.

Frage wie kommt das JC zu der Hausverwaltung?

Wurde das telefonisch oder per Post ohne deine Zustimmung bei der Verwaltung abgefragt?

Wie bist du an diese Information gekommen?

Und hast du diesen Vorgang schriftlich?

:icon_pause:
 
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