Nebenkostenabrechnung liegt seit 1 Jahr unbearbeitet bei der ARGE - Was tun? (1 Betrachter)

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Cate

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Hallo zusammen!

Ich hoffe, ich bin hier an der Stelle richtig, falls nicht bitte schiebt diesen Beitrag in den richtigen Bereich. Ich habe es schon auf einer anderen Seite versucht, jedoch leider keine Antwort bekommen.
Zu meinem Fall:

Ich habe im Januar 2014! die Nebenkostenabrechnung 2013 (1.12.2012-31.12.2012) bei der ARGE zur Übernahme der Kosten eingereicht. Zu dem Zeitpunkt bekam ich Leistungen. Da kam erstmal gar nichts, aber das kannte ich ja schon aus den Jahren davor. Als ich dann Mitte des Jahres nachfragte, kam im Juli 2014 eine Aufforderung zur Mitwirkung u.a. ab wann die neue Miete gilt / schriftlicher Nachweis des Vermieters... kannte ich aus den Jahren davor auch schon. Alles besorgt und der ARGE zugeschickt. Seit dem habe ich nie wieder etwas gehört!
Obwohl ich etwa noch 100€ Aufstockung bekommen wĂŒrde, hatte ich mich zum 1. November 2014 entschlossen keinen erneuten Weiterbewillingsantrag zu stellen, da ich meine Tochter und mich mit meinen 3 Jobs vollstĂ€ndig allein versorgen kann und dem stĂ€ndigen Ärger aus dem Weg gehen wollte. Somit erhalte ich seit 1.11.2014 keine Leistungen mehr.
Nun ist die neue Nebenkostenabrechnung 2014 (1.1.2013-31.12.2013) eingetroffen, welche ich natĂŒrlich selbst bezahlen muss, jedoch befand sich auch eine Mahnung des Vermieters darin wegen der Nebenkostenabrechnung 2013.
Ich habe definitiv nicht das Geld um beide Nebenkostenabrechnungen zu bezahlen und weiss nun nicht was ich machen soll...
Brief an die ARGE? Habt ihr bitte einen Rat?
 

Cate

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Nein, es geht um die Nebenkostenabrechnung von dem Jahr zuvor 2013 (1.1.2012 - 31.12.2012), welche ich LETZTES Jahr um diese Zeit dort eingereicht habe. Sie liegt praktisch seit einem Jahr ohne vollstĂ€ndige Bearbeitung dort.... strittig ist nicht 1 Monat, sondern die gesamte Nebenkostenabrechnung, sie betrĂ€gt 235€.

Die Nebenkostenabrechnung 2014 (um welche es hier nicht geht) die muss ich selber zahlen, da ich beim Erhalt dieser (Januar 2015) keine Leistungen mehr erhalten habe.
 
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ExitUser

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Nein, es geht um die Nebenkostenabrechnung von dem Jahr zuvor 2013 (1.1.2012 - 31.12.2012, welche ich LETZTES Jahr um diese Zeit dort eingereicht habe. Sie liegt praktisch seit einem Jahr ohne vollstÀndige Bearbeitung dort....
Wie gesagt............. mit Terminsetzung schriftlich u. nachweisbar zur Bearbeitung der Angelegenheit auffordern.
 
E

ExitUser

Gast
Da sehe ich vielleicht eine Gefahr, daß die argumentieren: "Die Zeit ihrer HilfsbedĂŒrftigkeit ist vorbei, die haben sie ĂŒberstanden u. jetzt sehen sie zu, wie sie zurecht kommen. Sie haben ja wieder ausreichendes Einkommen."
 

Curt The Cat

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[...] , mit Fristsetzung oder ohne?

[...]
LatĂŒrnich mit Fristsetzung ... maximal eine Woche und dann ab zum Sozialgericht und UntĂ€tigkeitsklage einreichen!

Etwa so
Deine Adresse & BG-Nummer


Dein jobcenter

Mein Antrag auf Übernahme der Nebenkostenabrechnung vom ...

Mein o.g. Antrag wurde bis zum heutigen Tage nicht beschieden. Ich gebe Ihnen bis zum ... (max. eine Woche) Gelegenheit, mir einen rechtsmittelfÀhigen Bescheid zukommen zu lassen. Anderfalls erwÀge ich eine UntÀtigkeitsklage beim Sozialgericht.



Deine Unterschrift
Und ab aufs Fax oder gegen EmpfangsbestÀtigung beim jc abgeben ...



:icon_wink:
 

Seepferdchen 2010

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Da sehe ich vielleicht eine Gefahr, daß die argumentieren: "Die Zeit ihrer HilfsbedĂŒrftigkeit ist vorbei,
Nee @Cerberus das eine hat mit dem anderen nichts zu tun, hier hat auf jeden Fall
ein Bescheid zu kommen.

Wurde alles belegbar eingereicht?
 

Cate

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Da sehe ich vielleicht eine Gefahr, daß die argumentieren: "Die Zeit ihrer HilfsbedĂŒrftigkeit ist vorbei, die haben sie ĂŒberstanden u. jetzt sehen sie zu, wie sie zurecht kommen. Sie haben ja wieder ausreichendes Einkommen."
Falsch, denn als ich den Antrag zur Übernahme stellte (Januar 2014), bekam ich Leistungen!
Es wĂ€re was anderes wenn ich die neue Nebenkostenabrechnung zur Übernahme einreichen wĂŒrde, da ich jetzt keine Leistungen mehr erhalte, habe ich keinen Anspruch mehr.
 

Curt The Cat

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[...] daß die argumentieren: "Die Zeit ihrer HilfsbedĂŒrftigkeit ist vorbei, die haben sie ĂŒberstanden u. jetzt sehen sie zu, wie sie zurecht kommen. Sie haben ja wieder ausreichendes Einkommen."
So darf das jc sicher argumentieren, ob das vor dem SG allerdings Bestand hat, wage ich zu bezweifeln. Wenn der Anspruch bestand, als Cate im Leistungsbezug stand, dann haben die zu zahlen - aber soweit sind wir ja noch nicht. ZunĂ€xt gilt es, dem jc ein wenig auf die SprĂŒnge zu helfen ...


:icon_wink:
 

Cate

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Nee @Cerberus das eine hat mit dem anderen nichts zu tun, hier hat auf jeden Fall
ein Bescheid zu kommen.

Wurde alles belegbar eingereicht?
Jap, ich hab die Unterlagen (schriftlicher Nachweis des Vermieters...) sogar persönlich abgegeben gegen Stempel.
 

Imaginaer

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Da Jobcenter sich nicht rĂŒhrt, ist UntĂ€tigkeitsklage vor dem zustĂ€ndigen Sozialgericht einzulegen. Das geht schon nach 6 Monaten.

Hier ein Muster https://www.elo-forum.org/infos-abwehr-behoerdenwillkuer/42356-muster-untaetigkeitsklage.html

Anpassen auf Dich. Es geht ja bei Dir um einen Antrag der nicht beschieden wurde bisher.

Alles in 2fach Ausfertigung (Klageschreiben, Antrag Nebenkostenabrechnung etc.) an dein zustÀndiges Sozialgericht schicken. Diese fordern das JC dann auf darauf zu reagieren.

Und dann abwarten und :icon_pause: trinken :wink:

Sobald JC drauf reagiert, hier nochmals melden.
 

Brummel

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Hallo Cate,
ich wĂŒrde es an Deiner Stelle auch nochmal ĂŒberdenken ob du auf die Aufstockung
wirklich verzichtest obwohl sie Dir zusteht.Sind ja nicht nur die 100 Euro pro Monat sondern GEZ-Befreiung haste dann ja wohl auch keine mehr plus evtl.folgende Jahresabrechnung der Heizkosten und Nebenkosten das kann sich dann doch ganz schön hoch rechnen.Viel Ärgern können die dich bei 100 Euro Aufstockung doch eh nicht mehr oder?
Ich wĂŒrde denen das Geld nicht schenken :wink:
 

Seepferdchen 2010

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Da Jobcenter sich nicht rĂŒhrt, ist UntĂ€tigkeitsklage vor dem zustĂ€ndigen Sozialgericht einzulegen
Ich wĂŒrde erstmal schriftlich anmahnen, denn die Frage wird kommen warum
man solange nichts unternommen hat, da ist es immer besser wenn man
schriftlich das JC angeschrieben hat und einen Belg dafĂŒr hat.

Kommt dann keine Reaktion stellt sich die ganze Angelegenheit fĂŒr den TE
besser dar.
 

Cate

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Hallo Cate,
ich wĂŒrde es an Deiner Stelle auch nochmal ĂŒberdenken ob du auf die Aufstockung
wirklich verzichtest obwohl sie Dir zusteht.Sind ja nicht nur die 100 Euro pro Monat sondern GEZ-Befreiung haste dann ja wohl auch keine mehr plus evtl.folgende Jahresabrechnung der Heizkosten und Nebenkosten das kann sich dann doch ganz schön hoch rechnen.Viel Ärgern können die dich bei 100 Euro Aufstockung doch eh nicht mehr oder?
Ich wĂŒrde denen das Geld nicht schenken :wink:
Hallo Brummel,

doch, leider schon und mir kam es sogar so vor: je mehr Jobs ich gefunden habe und ich meine Leistungen verringern konnte, umso mehr hatte ich Ärger. Ich hatte in den 5 Jahren Bezug 2 PrĂŒfungen ob ich auch wirklich alleinerziehend bin (und man bedenke der Vater wohnt in Bayern, ist seit 2 Jahren verheiratet; und wir wohnen in Sachsen) stets doppelt und dreifache Nachweise ĂŒber irgendwas, ich hatte bestimmt 4 oder 5 Vorladungen wegen Anschuldigungen, welche spĂ€ter alle zurĂŒckgenommen wurden, und und und. Irgendwann hat man einfach die Nase voll. Ich brauch die monatliche UnterstĂŒtzung nicht mehr, das ist mir der Ärger einfach nicht wert! Wir kommen gut zurecht und können uns zwischendurch etwas leisten.

Seit der hohen Nebenkostenabrechnung 2013 (235€) hab ich extrem drauf geachtet wieviel wir verbrauchen und diese ist dieses Jahr viel geringer als letztes Jahr ausgefallen. :smile:
 
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