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Nebenkostenabrechnung abgelehnt

sixten81

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Hallo

Ich beziehe Rente wegen voller Erwerbsminderung und zusätzlich Grundsicherung.

Im letzten Jahr bin ich in die neue Wohnung gezogen und die Miete in Höhe von 275,-€ wird voll übernommen. Die Kaution in Höhe von 480,- € wurde mir als Darlehen gewährt und es werden dafür monatlich 40,-€ einbehalten.

Letzten Monat bekam ich meine Nebenkostenabrechnung und muss nun
465,-€ nachzahlen.

Daraufhin habe ich beim Sozialamt einen Antrag auf Übernahme gestellt und heute Post bekommen. Sie gewähren mir aber nur 133,-€ ( keine Ahnung wie die aus die Summe kommen, ist auch nicht aufgelistet)
und ich sollte für den Restbetrag meinen Vermieter um Ratenzahlung bitten.
Falls die nicht möglich sei, könnte ich wohl auch ein weiteres Darlehen bekommen. Aber von was zurückzahlen?

Kann mir vllt. jemand sagen, ob die Nebenkosten in voller Höhe übernommen werden müssten? Ich hab schon so viel gegoogelt und gelesen, werde aber nicht schlauer.

Vielen Dank im voraus.
 
E

ExitUser

Gast
Hallo,

wie setzt sich denn deine Miete zusammen?
Sind die Kosten angemessen?
Sind die Heizkosten inkludiert?
Womit heizt du und wie wird dein Warmwasser erzeugt?
 

sixten81

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Hallo,

also die Miete für meine Wohnung ist voll angemessen und setzt sich wie folgt zusammen:

160,- Kaltmiete
70,- Heizkosten
25,- Wasserkosten
20,- Müll

275,-€ Warmmiete; Wasser wird also nicht extra über Strom erzeugt, ist bei der Miete dabei.

In meiner alten Wohnung hatte ich 330,-€ Warmmiete und diese würde auch immer übernommen. Nur hatte mir mein Vermieter wegen Eigenbedarf gekündigt und ich bin jetzt ca. 1 Jahr in der neuen Wohnung. Das Amt hat diese Wohnung auch gleich genehmigt, bestimmt weil sie 55,.€ günstiger ist.
 

sixten81

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Die Wohnung wird mit einer Zentralheizung (Öl ) geheizt.
 

Seepferdchen

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heute Post bekommen. Sie gewähren mir aber nur 133,-€ ( keine Ahnung wie die aus die Summe kommen, ist auch nicht aufgelistet)
@sixten kannst du bitte mal so nett sein, mit welcher Begründung das Amt nur die
133€ übernehmen will.

und ich sollte für den Restbetrag meinen Vermieter um Ratenzahlung bitten.
auch hier mal ggf. die rechtliche Grundlage von diesem mekwürdigen Anliegen
schreiben, falls in dem Schreiben aufgeführt?

Falls die nicht möglich sei, könnte ich wohl auch ein weiteres Darlehen bekommen.
Nein das kommt ja nun garnicht in Betracht.

Also sei mal so nett und schreibe genau auf was in dem Schreiben steht.

Und natürlich wird ein Widerspruch geschrieben.
 
E

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Gast
Für wie viele Monate wurde abgerechnet?
Wohnst du 12 Monate in der Wohnung oder kürzer?
Wie viele Monate wurden dir in Rechnung gestellt?
 
E

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Gast
Vielleicht wäre es sinnvoll, auch mal die Abrechnung selber einsehen zu können.
 
E

ExitUser

Gast
Wie hoch war denn dein gesamter Verbrauch, dass du in 11 Monaten diese Nachzahlung hast?
Wird nach Personen oder m² abgerechnet? Ist das alles, was umgelegt wird? Also Müll und Wasser?

Du müsstest ja über € 1220 in 11 Monaten an HK zahlen?!
 

Seepferdchen

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Im Anhang ist noch dein Name zu lesen, bitte abändern.

Hier in dem Schreiben geht es um Heizkosten, sind die kalten Betriebskosten in der Nebenkostenabrechnung extra?

Bitte schreibe einen Widerspruch, aus dem Schreiben ist nicht ersichtlich wie man
auf diesen Betrag kommt von 133€ und auch keine rechtliche Grundlage.

Falls du Hilfe benötigst für den Widerspruch, kein Problem dann schauen
viele Augen mal drüber.

Vieleicht ist es dir möglich noch diese Nebenkostenabrechnung ohne persönliche Daten
hier in das Forum zu stellen, bitte mach langsam.
 
E

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Gast
In dem Schreiben ist von Schulden die Rede. Mglw. bezieht sich das auf vorangegangene Abrechnungszeiträume.
 

Seepferdchen

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In dem Schreiben ist von Schulden die Rede.
Das bezieht sich auf die Heizkosten gegenüber dem Vermieter, so ist das gemeint.

Stutzig macht mich dieser § 2 SGB XII

§ 2
Nachrang der Sozialhilfe

(1) Sozialhilfe erhält nicht, wer sich vor allem durch Einsatz seiner Arbeitskraft, seines Einkommens und seines Vermögens selbst helfen kann oder wer die erforderliche Leistung von anderen, insbesondere von Angehörigen oder von Trägern anderer Sozialleistungen, erhält.

(2) Verpflichtungen anderer, insbesondere Unterhaltspflichtiger oder der Träger anderer Sozialleistungen, bleiben unberührt. Auf Rechtsvorschriften beruhende Leistungen anderer dürfen nicht deshalb versagt werden, weil nach dem Recht der Sozialhilfe entsprechende Leistungen vorgesehen sind.
 
E

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Bedeutet dieser Paragraph, dass noch jemand vermutet wird, der Leistungen gewährt oder gewähren müsste?
 

gelibeh

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oder Vermögen vorhanden ist. Man muss aber sein Schonvermögen, wenn denn vorhanden, nicht dafür einsetzen.
 

sixten81

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So hier ist nochmal das Schreiben ohne Namen

Mehr steht da auch nicht drin.




Nebenkostenabrechnung.jpg
 
E

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Wo ist denn die Nebenkostenabrechnung, die du dort eingereicht hast?
 

sixten81

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Die muss ich erstmal scannen, was leider erst morgen Vormittag geht
 

gelibeh

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Wieso wird hier etwas als einmalige Beihilfe gezahlt? Das gehört zu den Kosten der Unterkunft(§35 SGBXII)

Es könnte sein, dass die die Heizkosten rechtswidrig deckeln und das deshalb nicht übernehmen wollen. Ist Deine Kommune hier dabei? http://www.harald-thome.de/oertliche-richtlinien.html
 

gelibeh

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Gegen den Bescheid kann man doch Widerspruch erheben und das würde ich auch machen. Ich sehe bis jetzt keinen grund warum Du dort etwas aus eigener Tasche zahlen sollst. Und auch wenn in deren Augen die Heizkosten zu hoch sein sollten, haben die das zu prüfen woran das liegt. Mal so kommentarlos nur einen Bruchteil zu zahlen, geht gar nicht.

Ist jetzt die Frage, wie man das angeht. Der Vermieter wird ja nicht ewig warten. Eventuell nimmt man erst einmal das Darlehen und geht dann rechtlich dagegen an. Das dann vielleicht mit Beratungshilfeschein und Anwalt.
 
E

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Gast
Was mir sofort ins Auge sticht, ist die Abrechnung nach 50/50. Heutzutage wird nach 70/30 abgerechnet- 70% Verbrauchskosten, 30% Grundkosten.
Hier würde ich bereits auf eine Änderung bestehen, es sei denn, in deinem Mietvertag steht dazu etwas anderes.
Nutzerwechsel muss der Vermieter tragen, die dürfen nicht auf den Mieter umgelegt werden- fallen nochmal knapp € 20 weg.
Dann würde ich Einsicht in die Rechnungen des Schornsteinfegers beim Vermieter verlangen.
Mich wundern diese 3 Positionen. Lohn darf umgelegt werden, Einbauten oder Austausch notwendiger Dinge nicht.
http://www.baurechtsexperte.de/die-neue-heizkostenverordnung-heizkv-2009-db30722.html
 

nowayhose

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Hi @sixten81

w. bist du eingezogen?

1) Abrechnungszeitraum 01.06.2013 bis 31.05.2014?
2)
Hallo,

also die Miete für meine Wohnung ist voll angemessen und setzt sich wie folgt zusammen:


70,- Heizkosten
25,- Wasserkosten
also 95€ mal (11 oder 12 monate) ergibt 1045€ bzw. 1140€
3) Ihre Kosten 1226,88€ - Ihre Vorauszahlung 770€(wieso 1226,88€ - 1045€ bzw. 1140€ ergibt 181,88 € bzw. 86,88€ Nachzahlung)
4) Haben die (Sozialamt) d. Wasserkosten vergessen:eek:?





Gruß



nowayhose

p.s. 11 mal 70,- Heizkosten = 770€
 
E

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@nowayhorse

Wenn du dir die Abrechnung der Brunata anschaust im Anhang, wirst du sehen, dass dort die Vorauszahlung in Höhe von € 770 abgezogen wird.
 

nowayhose

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@nowayhorse

Wenn du dir die Abrechnung der Brunata anschaust im Anhang, wirst du sehen, dass dort die Vorauszahlung in Höhe von € 770 abgezogen wird.

siehe Nr.2
2)
Zitat:
Zitat von sixten81 Beitrag anzeigen
Hallo,

also die Miete für meine Wohnung ist voll angemessen und setzt sich wie folgt zusammen:


70,- Heizkosten
25,- Wasserkosten
also 95€ mal (11 oder 12 monate) ergibt 1045€ bzw. 1140€
sixten81 hat nur 770€ Bezahlt (wo sind d. Wasserkosten?)





Gruß




nowayhose
 
E

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Die Brunata ist für Warmwasser und Heizung zuständig.
Diese Kosten sind abgegolten.
Die € 20 sind für Kaltwasser und Abwasser.
 

Hakan

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Hej,

wieviele qm hat Deine Wohnung?

Wieviele qm an bewohnter Fläche hat das Haus?

Hast Du keine Nebenabrechnung der Betriebskosten bekommen?

Hat das Haus eine Treppenhaus oder/und Kellerbeleuchtung?

Wie sollen die Heiz- und Warmwasserkosten laut Mietvertrag abgerechnet werden? Wie lautet der vertraglich vereinbarte Schlüssel?


Die Posten, die von Deinem Vermieter an Brunata weitergegeben werden sind sehr unschlüssig! Ich würde die Abrechnung beanstanden!


Wenn das Amt die oben vorgelegten Abrechnungen (Brunata) gesehen hat, dann ist es schon ein Wunder, wenn es überhaupt etwas zahlt.


MfG
 

gelibeh

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Hat das Haus eine Treppenhaus oder/und Kellerbeleuchtung?
WAs hat das mit einer Heizkostenabrechnung zu tun? Hier geht das um die reinen Heiz- und Warmwasserkosten. NK-Abrechnung wird es wohl auch irgendwann geben, dafür hat der Vermieter aber bis Jahresende Zeit.
 

Hakan

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WAs hat das mit einer Heizkostenabrechnung zu tun? Hier geht das um die reinen Heiz- und Warmwasserkosten. NK-Abrechnung wird es wohl auch irgendwann geben, dafür hat der Vermieter aber bis Jahresende Zeit.
Hej,

weil es sein könnte, dass der allgemeine Strom doppelt abgerechnet wird.

Insbesondere wenn nur ein allgemeiner Stromzähler vorhanden ist (für Heizung, Treppenhaus usw.).


Ich habe schon des öfteren festgestellt, dass die Vermieter gerne doppelt abkassieren. Einmal bei den Heizkosten (meistens werden Pauschalbeträge eingesetzt) und zusätzlich die gesammten Stromkosten noch einmal bei den Betriebskosten einkassieren wollen. Daher wäre es schon wichtig ob die Heizanlage einen eignen Stromzähler hat. Deshalb meine Frage.


MfG
 
E

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Hej,

wieviele qm hat Deine Wohnung?

Wieviele qm an bewohnter Fläche hat das Haus?

Hast Du keine Nebenabrechnung der Betriebskosten bekommen?

Hat das Haus eine Treppenhaus oder/und Kellerbeleuchtung?

Wie sollen die Heiz- und Warmwasserkosten laut Mietvertrag abgerechnet werden? Wie lautet der vertraglich vereinbarte Schlüssel?


Die Posten, die von Deinem Vermieter an Brunata weitergegeben werden sind sehr unschlüssig! Ich würde die Abrechnung beanstanden!


Wenn das Amt die oben vorgelegten Abrechnungen (Brunata) gesehen hat, dann ist es schon ein Wunder, wenn es überhaupt etwas zahlt.


MfG
Die Posten- bis auf Schornsteinfeger- sind überhaupt nicht unschlüssig.
Das Haus wird über einen Öltank beheizt. Dieser Tank verfügt über eine Pumpe und diese wird mit Strom betrieben.
Und daher gibt es auch in der Heizkostenabrechnung Stromkosten.
Sollte die Heizanlage recht alt sein, sind die Kosten auch entsprechend hoch. Zu alte Anlagen müssen ausgetauscht werden- erkundige dich bitte beim Eigentümer/Vermieter. Im Internet findet man entsprechende gesetzliche Vorgaben.

Auf ein Jahr gerechnet können durchaus Kosten in Höhe von über € 2000 für ein Mehrfamilienhaus anfallen.
Zur Not kann man Einblick in die Rechnungen beim Vermieter verlangen.
 

gelibeh

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Die Stromkosten sind ca. 350€ für ein Jahr.
 

Hakan

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Die Posten- bis auf Schornsteinfeger- sind überhaupt nicht unschlüssig.
Das Haus wird über einen Öltank beheizt. Dieser Tank verfügt über eine Pumpe und diese wird mit Strom betrieben.
Und daher gibt es auch in der Heizkostenabrechnung Stromkosten.
Sollte die Heizanlage recht alt sein, sind die Kosten auch entsprechend hoch. Zu alte Anlagen müssen ausgetauscht werden- erkundige dich bitte beim Eigentümer/Vermieter. Im Internet findet man entsprechende gesetzliche Vorgaben.

Auf ein Jahr gerechnet können durchaus Kosten in Höhe von über € 2000 für ein Mehrfamilienhaus anfallen.
Zur Not kann man Einblick in die Rechnungen beim Vermieter verlangen.
Hej,

wenn Du meinst.

Für micht bleibt die Abrechnung unschlüssig bzw. fehlerhaft!

Aber wie Du sagst: "Zur Not kann man Einblick in die Rechnungen beim Vermieter verlangen."

Oder man könnte die Abrechnungen auch vom Mieterverein prüfen lassen. Wäre evtl. das Beste.


MfG
 

USERIN

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Vielleicht ist diese Entscheidung ja auch noch von Nutzen:


Verlangen Jobcenter von einem Hartz IV-Bezieher wegen zu hoher Heizkosten einen Wohnungswechsel, muss der Umzug wirtschaftlich sein und sich tatsächlich auch rechnen. Entscheidend ist nach der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts (BSG), ob Kaltmiete und Heizkosten in der Summe unangemessen hoch sind.

Geklagt hatte eine alleinstehende Frau, die für ihre 48 Quadratmeter große Wohnung eine sehr geringe Kaltmiete von nur 203,64 € inklusive Betriebskosten zahlte. Da die Wohnung jedoch sehr schlecht isoliert war, undichte Fenster hatte und über eine alte Gasetagenheizung verfügte, waren die Heizkosten mit 127,00 € monatlich unangemessen hoch. Der Klägerin standen auch keine Gründe zur Seite, die in ihrem Fall dafür sprachen, dass der Heizbedarf in ihrem Einzelfall doch angemessen war (z.B. Bettlägerigkeit eines Angehörigen oder kleine Kinder im Haushalt).

Eine Pflicht zur Senkung der Unterkunftskosten durch einen Wohnungswechsel kann aber auch bei unangemessenen Heizkosten nur gefordert werden, wenn die tatsächlichen Gesamtaufwendungen für Miete, Betriebskosten und Heizkosten zusammen die Gesamtkosten für eine angemessene Vergleichswohnung übersteigen. Hieran hatte das BSG aufgrund der geringen Bruttokaltmiete der Klägerin Zweifel und verwies das Verfahren deswegen zur weiteren Aufklärung an das Landessozialgericht zurück.

(BSG, Urteil vom 12.6.2013, B 14 AS 60/12 R)

Sozialberatung Kiel | Urlaub vom 30. August bis 14. September 2014
 
E

ExitUser

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Hej,

wenn Du meinst.

Für micht bleibt die Abrechnung unschlüssig bzw. fehlerhaft!

Aber wie Du sagst: "Zur Not kann man Einblick in die Rechnungen beim Vermieter verlangen."

Oder man könnte die Abrechnungen auch vom Mieterverein prüfen lassen. Wäre evtl. das Beste.


MfG

Lol, Mietverein. Der Laden setzt immer denselben Sermon auf, um in die eigene Tasche zu wirtschaften.
Welche Positionen sind dir denn bitte unverständlich?

Mietrecht-Heizkosten
 

Hakan

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Lol, Mietverein. Der Laden setzt immer denselben Sermon auf, um in die eigene Tasche zu wirtschaften.
Welche Positionen sind dir denn bitte unverständlich?
Hej,


die Entscheidung ob man sich am Mieterverein wenden möchte muss jeder für sich entscheiden. Es gibt ja noch andere Beratungsstellen beispielsweise Fachanwälte.


Es geht nicht um " unverständliche Posten", sondern nach meiner Meinung nach, welche ich wohl noch vertreten darf, ist die Abrechnung wohl fehlerhaft.


Um aber gezielter darauf einzugehen, müsste ich die gesamte Abrechnung (Heiz- und Betriebskostenabrechnung, Mietvertrag sowie Rechnungen des Vermieters) einsehen.


Daher würde ich dem User den Rat geben, die Abrechnung von einem Fachmann oder einer Fachfrau überprüfen zu lassen.


MfG
 
E

ExitUser

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Hallo,

ja, die Abrechnung IST fehlerhaft. Darauf hatte ich aber bereits relativ am Anfang des Threads hingewiesen.
Ein Widerspruch ist absolut gerechtfertigt (z.B. Nutzerwechselkosten dürfen nicht umgelegt werden; Abrechnung sollte nach 70/30 erfolgen; Schornsteinfegerkosten dürfen nur die Lohnkosten umgelegt werden).

Gruß
 
Oben Unten