Nebenkosten-Rückerstattung v. Vermieter

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Aragon

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Hallo alle,

ich habe gestern meine aktuelle Nebenkosten-Abrechnung vom
Vermieter bekommen.

Jetzt kommts:
Ich habe sage und schreibe 32,02 Euro zurückbekommen!!!!!!!:icon_klatsch: :icon_klatsch:

Ich war so froh, WOW!!!!
Endlich mal ne Rückzahlung!!!

Ich hatte seit ca 7 Jahren immer nachzahlen müssen, zwar rel. kleine Beträge aber dennoch....

Seit ca. 4 Jahren stiegen dann diese Beträge deutlich an und ich erhöhte die monatl. Nebenkosten-Abschlagszahlungen.
Wurde nach meinen Anträgen auch von der Arge "zähneknirschend" übernommen und gezahlt....

Aber zurück, ich bekomme also gestern abend diese Rückerstattung, freue mich tierisch....und...heute morgen fällt mir siedendheiß ein, dass ich das ja wohl an die Arge zurückzahlen muß....bzw. die Arge davon in Kenntniss setzen muß und die werden es mir dann ja wohl einfach (brutal und menschenverächtend wie die Gesetze momentan noch sind) von der nächsten Zahlung abziehen....

OH Mann....da wars aus und vorbei mit der Freude....:eek: :icon_sad:

Jetzt zur Frage:
Stimmt das, das ich ALLE Rückerstattungen und auch die Abrechnungen
der Nebenkosten jedes Jahr der Arge vorlegen muß, bzw. das die Arge dann berechtigt ist, diese Beträge die ich ggf. zurückbekomme einzukassieren bzw. abzuziehen bei der nächsten Zahlung????

Und gilt dieses für alle Kosten d. Unterkunft, sowohl bei den Stadtwerken (Abrechnug Strom u. Gas) als auch für die NK die ich an den Vermieter bezahle???

Bin ich dazu verpflichtet, alle diese Abrechnungen bzw. ggf. die Rückerstattungen z. B. auch der Stadtwerke bei der Arge anzugeben bzw. vorzulegen???

Und was passiert, wenn ich das nicht gemacht habe?

Ich habs nämlich einmal (?) vergessen, das fiel mir aber erst ca. ein halbes Jahr später auf.....ist vor 2 Jahren gewesen...

Aragon
 

Arania

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Ja das Guthaben steht der ARGE zu, genauso wie ein Guthaben für die Heizkosten, falls Du nicht mit Strom heizt, das Guthaben aus Stromkosten steht Dir zu, das steht aber hier alles schon tausendfach im Forum
 

Aragon

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Ach.....so?

:icon_kinn:

Und gibts da evtl. irgendwelche Verjährungsfristen?
Weil, ich hab ja oben schon geschrieben, erst vergessen die Argen über die Rückerstattung zu informieren und dann mich nicht mehr getraut aus Angst vor Repressalien...bis jetzt.
Allerdings haben die Argen bis jetzt auch noch keine Vorlage der Stadtwerke-Abrechnungen angefordert...hmmm

Aragon
 

Aragon

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@Drückebergerin

Keine Sorge, sie melden sich schon noch.


(So herzallerliebst!) Bist du im "Angst-einjagen" unterwegs hier oder wie darf ich das/dich hier verstehen?

Außerdem: Woher weißt Du das?
Kannst Du hellsehen oder so was???

Aragon
 

Mario Nette

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Und gilt dieses für alle Kosten d. Unterkunft, sowohl bei den Stadtwerken (Abrechnug Strom u. Gas) als auch für die NK die ich an den Vermieter bezahle???
Für die Kosten der Unterkunft gilt, dass Rückzahlungen durch die ARGE anzurechnen sind. Aber nicht alle Gas-/Stormrückzahlungen sind tatsächlich Kosten der Unterkunft. Benutzt du z. B. Strom nicht dafür, die Unterkunft zu beheizen, geht die ARGE dir Rückzahlung zwar etwas an, anrechenbar ist sie allerdings erfahrungsgemäß nicht, weil nämlich die moantlichen Abschläge komplett aus dem Regelsatz getragen wurden.

Mario Nette
 

Mietzkatz

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Das hab ich auch so verstanden, aber es soll auch schon mal anders gelaufen sein, dass die Arge auch dieses Guthaben aus eingespartem Stromverbrauch als Einkommen ansieht und dann einkassiert.

Aber noch eine andere Frage an Euch alle:
Ich habe auch eine Rückerstattung aus der Betriebskostenabrechnung und die will die Arge jetzt auch komplett haben, so ca. 150 Eus. Dabei wird mir aber diese Warmwasserpauschale von den zustehenden Heizkosten abgezogen und von den Heizkosten und anderen Nebenkosten trage ich auch selbst einen Anteil von ca. 40%, da diese die Angemessenheit überschreiten, so steht es im Bescheid. (Aber schon seit Jahren und keine Aufforderung zum Umzug - zum Glück!) Diese Kosten bestreite ich aus einem ebenfalls angerechnetem Nebeneinkommen (165€). Jetzt habe ich mich schriftlich zu dem Sachverhalt geäußert und dargelegt, dass ja erst einmal müßte die Warmwasserpauschale von dem Guthaben abgezogen werden, da dies ja aus dem Regelsatz zu bezahlen ist, da es sich um Haushaltsenergie handelt, steht ja so im SGB. Und dann dürfte die Arge von dem verbleibenden Rest des Guthabens eigentlich auch nur einen Amspruch von ca. 60% haben dürfen, da sie ja auch nur diesen Prozentsatz zahlt. Klingt ja für mich logisch, für die SB in der Arge wird das aber gar nicht so sein. Was denkt oder wißt Ihr denn darüber, oder gibt es da irgendwelche Gerichtsentscheide in dieser Richtung? Habe schon im Net gesucht, aber nichts weiter gefunden. Für Eure Hilfe wäre ich sehr dankbar. Na ich sehe schon, die wollen das ganze Guthaben, aber da müßten die mir doch auch vorher einen Bescheid oder eine Mitteilung über ihre Entscheidung zukommen lassen, bevor die mir die Leistung kürzen, oder? Dagegen könnte ich ja dann erst mal Widerspruch einlegen. Was habe ich denn so für Chancen, was denkt Ihr? Wird wohl darauf hinauslaufen: :icon_neutral:
 

Drueckebergerin

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Hallo, Mietzkatz......laß mich mal eben ziehen.......:icon_party:
Es gab einen Versuch mit der Stromkostenrückzahlung, zum Glück hat aber der/die Hartz IV EmpfängerIn letztendlich beim SG den Sieg davongetragen.
Hab leider keinen link dazu...
Deine Argumentation 40%/60% finde ich sehr schlüssig, Du solltest jetzt erstmal einen Widerspruch schreiben und das ggf. durchklagen.
Es kostet Dich ja nix, und die Rückzahlung hast Du ja nicht erwartet, sodaß Du es vielleicht verkraften kannst, wenn Du auf die tatsächliche Gutschrift ein wenig warten mußt.
Denk bitte dran, Du kämpfst nicht nur für Dich alleine....:icon_smile:
Ich denk mal, Deine Chancen sind nicht die schlechtesten.
 

Kerstin_K

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Ichfrage mich allerdings, warum dei Mietzkatz den die Angemessenheit übersteigenden Betrag selber zahlt, wenn es keine Kostensenkungsaufforderung gab.
 

redfly

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Beim Strom wird das Guthaben aus einer Jahresrechnung i.d.R. mit dem ersten Abschlag für das Folgejahr verrechnet. Das Geld ist daher nicht zugeflossen (Zuflussprinzip). Deshalb kann das Guthaben auch nicht angerechnet werden.
 

Mietzkatz

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Ichfrage mich allerdings, warum dei Mietzkatz den die Angemessenheit übersteigenden Betrag selber zahlt, wenn es keine Kostensenkungsaufforderung gab.
Weil ich keine schlafenden Hunde wecken wollte, wenn ich die Übernahme der gesamten Kosten fordere und ich dann doch zum Umzug aufgefordert werde und das will ich ja nicht.

Aber sagt mal, das mit dem vorherigen Abzug der Warmwasserpauschale vom Guthaben der Betriebskostenabrechnung, hat das schon mal jemand durchgedrückt oder wurde das schon mal bei jemanden gemacht? Hier bei unserer Arge wollen die nämlich immer gleich alles haben. Vielleicht hat sich ja auch noch keiner darüber beschwert.:icon_motz:

Gruß aus dem Erzgebirge :icon_wink:
 

Linchen0307

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Bei der Heizkostenabrechnung und Guthaben darauf achten, dass nicht komplett abgezogen wird, wenn Warmwasser über die Heuzung bezogen wird. Das Warmwasser wird vom Regelsatz bezahlt und die Rückerstattung steht dem Hilfeempfänger zu.
 
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Bei der Heizkostenabrechnung und Guthaben darauf achten, dass nicht komplett abgezogen wird, wenn Warmwasser über die Heuzung bezogen wird. Das Warmwasser wird vom Regelsatz bezahlt und die Rückerstattung steht dem Hilfeempfänger zu.
Habe gerade ein schwarzes Loch im Kopf. Bitte helft meinen Gedanken auf die Sprünge.

Ich habe Fernheizung. Warmwasser kommt aus der Wand. Monatlich abgezogen werden die 6,xx Euro. Muss aus der jährlichen Gutschrift nun in meinem Fall auch das WW herausgerechnet werden? Wenn ja, wie?
 

Drueckebergerin

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Beim Strom wird das Guthaben aus einer Jahresrechnung i.d.R. mit dem ersten Abschlag für das Folgejahr verrechnet. Das Geld ist daher nicht zugeflossen (Zuflussprinzip). Deshalb kann das Guthaben auch nicht angerechnet werden.
Das stimmt nur für Selbsteinzahler.

Meine Abschläge werden vom Konto abgebucht und ggf. entstandene Überzahlungen dann an mich überwiesen.
Leider werden auch Nachforderungen direkt abgebucht.........und das JC hat für die Bearbeitung 4 Monate gebraucht.
@ Gavroche
Ich habe Fernheizung. Warmwasser kommt aus der Wand. Monatlich abgezogen werden die 6,xx Euro. Muss aus der jährlichen Gutschrift nun in meinem Fall auch das WW herausgerechnet werden? Wenn ja, wie?
Das müßte doch Dein Vermieter aufschlüsseln können/ sollen. :icon_kinn:
 

Arania

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Wenn der Vermieter aber nichts damit zu tun hat, sondern der Energieversorger, dann kann der das auch nicht aufdröseln

Ja, das müsste vom Guthaben abgezogen werden
 

biddy

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Zitat von redfly Beim Strom wird das Guthaben aus einer Jahresrechnung i.d.R. mit dem ersten Abschlag für das Folgejahr verrechnet. Das Geld ist daher nicht zugeflossen (Zuflussprinzip). Deshalb kann das Guthaben auch nicht angerechnet werden.
Das stimmt nur für Selbsteinzahler.

Meine Abschläge werden vom Konto abgebucht und ggf. entstandene Überzahlungen dann an mich überwiesen.
Das gilt nicht nur für Selbsteinzahler ... ich lasse ebenfalls abbuchen und das Guthaben wird wie bei redfly mit dem nachfolgenden Abschlag verrechnet (ich könnte es mir aber, wenn gewünscht, auch auszahlen lassen). Liegt wohl am Energieversorger, ob so oder so ...
 
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Dazu habe ich auch eine Frage.

Ich habe für 2008 ein Guthaben von noch nicht einmal 5 Euro. In der Nebenkostenabrechnung ist zu sehen, dass diese Ersparnis von den Wassererwärmungskosten herrührt, nicht von den Heizkosten. Leider sind meine Wassererwärmungskosten korrekt abgerechnet, so dass ich diese ganz zahlen müsste, aber da der Widerspruch vom ersten Jahr Arge (2007) noch nicht bearbeitet ist, weiß ich nicht genau, ob sie das so machen.

Die Arge schuldet mir außerdem noch zirka 150€, da läuft seit 4 Monaten schon der Widerspruch, wie schon gesagt von 2007.

Muss ich dieses Guthaben trotzdem angeben? Eiegentlich gehört das auch mir, meiner Meinung nach.
 

Arania

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Angeben musst Du alles, aber ich kann mir nicht vorstellen das sie diese 5 Euro haben möchten, auch da gibt es Bagatellgrenzen
 
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ExitUser

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Danke, ich weiß gar nichts von Bagatellgrenzen.

Und wenn im Moment die Warmwasserpauschale abgezogen wird, müsste doch das erst einmal dem Guthaben gegenüber gestellt werden oder nicht? Das wäre doch zumindest dann logisch, wenn die Ersparnis aus genau diesen Kosten kommt.

Okay, angeben werde ich es natürlich, nicht dass ich dann eine Sanktion bekomme. Gegebenenfalls müsste ich dann eben den nächsten Widerspruch schreiben.
 
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