Nebenjob aufgeben für 3 Monate Job?

Robroy97

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Hallo,

ich habe seit 08/2012 einen Nebenjob über 150,- Euro, von dem mir das Amt 40,- Euro abzieht, unbefristet.
Das macht mir auch voll Spass, ist nicht anstrengend (GdB 60).
Jetzt soll ich mich auf eine Stelle bewerben, die auf 3 -eventl. 6 Monate befristet ist. Wenn die mich nehmen, verliere ich den anderen, unbefristeten.
Wenn es ja noch eine Stelle mit Aussicht auf längere Zeit wäre...aber so. Kann ich mich da wehren? Können die mich zwingen?
Die andere Stelle wäre auch richtige Körperlich Arbeit, dass schaffe ich eh nicht mehr.
Hat jemand einen Tipp?

Danke
RobRoy97
 

wommi

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Sag dem evtl. neuen AG, dass Du GdB60 hast - der wird Dich wohl kaum einstellen !
 

gelibeh

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Die andere Stelle wäre auch richtige Körperlich Arbeit, dass schaffe ich eh nicht mehr.
Wenn das nachweisbar ist, dann käme der §10 SGBII zum tragen und Du musst den Job nicht machen, da der unzumutbar ist.
 
E

ExitUser

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Ich würd' versuchen, mit dem GdB zu argumentieren, daß die Stelle wg. körperlicher Arbeit für Dich nicht zumutbar ist.

Ansonsten bei der Bewerbung schon mitteilen, daß Du eine gewisse Kündigungsfrist in dem anderen Job hast. Und natürlich den GdB nicht verschweigen.
 

Robroy97

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Hallo,

da wird ein Lagermitarbeiter + Staplerfahrer gesucht (bin zuletzt vor 4 Jahren gefahren und da auch nur selten), also werden die das vielleicht nicht gelten lassen. Aber Lagerarbeit besteht selten nur aus Stapler. Meistens schwer heben (Gärtnerei).
Ausserdem habe ich momentan eh Probleme mit der Pumpe, bekomme nächste Woche Langzeit EKG.

Mich würde halt interessieren, ob ich eine "feste" Anstellung (wenn auch geringfügig) wegen 3-6 Monate aufgeben muss?
Was ist nach diesen 3-6 Monaten? Dann fehlt mir wieder das Geld und ich habe etwas verloren das mir Spass macht und mich auch fordert.

Ich habe einen "Betreuer" des DRV angeschrieben (da kann man seine Bewerbungen vorlegen, die geben Tips), ob ich den GdB 60 angeben soll,der meinte jein. MUSS man nicht, KANN man aber.
Wollte mich wegen JC absichern.
Soll ja keine Antibewerbung werden, schreibe auch, dass es eventl. Zuschuss gibt (da bin ich noch am überlegen).
Aber wenn ich den Gdb angebe und das JC meckert, dann kann ich sagen, dass ich mit dem Zusatz (Zuschuss) meine Chancen verbessern will.

Übrigens ist das jetzt schon der 3.!!! Vorschlag vom Amt in 3 Jahren!

Was meint Ihr? Gdb und Zuschuss rein oder raus?

gruß
RobRoy97
 

obi68

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Hallo,

ich habe seit 08/2012 einen Nebenjob über 150,- Euro, von dem mir das Amt 40,- Euro abzieht, unbefristet.
Ein Minijob ist ein ganz normales Arbeitsverhältnis mit allen Rechten und Pflichten wie bei einer Vollzeitstelle.

Das heißt, du hast auch eine Kündigungsfrist zu beachten, kannst also nicht von jetzt auf gleich den anderen Job antreten.

Vielleicht hilft dir das.
 

Robroy97

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Hallo,
aber vielleicht meint das JC dann, dass ich indem Minijob zu wenig Std./ Geld verdiene und deswegen den anderen annehmen muss!?

gruß
RobRoy
 

obi68

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Ja, aber könntest du den neuen Job denn bei Beachtung deiner Kündigungsfrist überhaupt rechtzeitig antreten?

Vielleicht will dich der neue AG ja gar nicht, wenn er auf dich warten muß!

Und wenn du den vorgesehenen Job körperlich nicht schaffst, dann sprich doch mal mit einem Arzt und lass dir ein entsprechendes Attest für das JC ausstellen.
 

alpha

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Das sind ungelegte Eier, erstmal bewerben und abwarten. Wenn die Dich nicht nehmen, hat sich das erledigt. Erst wenn Du zu nem Vorstellungstermin geladen wirst, mach Dir Gedanken darüber....
 

Robroy97

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ja schon, aber ich mache mir lieber vorher schon mal meine Gedanken. Will halt keinen Streß mit JC. Da habe ich keine Nerven für. Ausserdem ist es doch auch doof für den Arbeitgeber. Er hofft auf einen passenden Mitarbeiter und es müssen sich Leute bewerben, die gar nicht passen. Und andere wiederum würden den Job gerne nehmen.

Aber nochmal, würdet Ihr den GdB und den Zuschuss reinschreiben?
 

alpha

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Also in das Bewerbungsschreiben gehört das nicht unbedingt rein, ausser bei Behörden (die angebl. behinderte Bewerber bevorzugt einstellen). Allerdings musst Du das eh spätestens beim Vorst. Termin ansprechen ! Deswegen kann man es auch direkt dabeischreiben imo.
 

Robroy97

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Aber könnte das JC dies nicht als Antibewerbung auslegen.
Man findet nirgends was genaues.

Auch bin ich nicht sicher wegen dem Zuschuss, ob das vielleicht, in diesem Fall, eher für mich kontraproduktiv ist.
Jo, den nehmen wir, kassieren die Kohle, wenn Gdb zu sehr beeinträchtigt, kann er ja den ganzen Tag den Hof kehren und danach Tschüss.

Wird nicht jeden AG abschrecken.
 

wommi

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Aber könnte das JC dies nicht als Antibewerbung auslegen.
Man findet nirgends was genaues.

Auch bin ich nicht sicher wegen dem Zuschuss, ob das vielleicht, in diesem Fall, eher für mich kontraproduktiv ist.
Jo, den nehmen wir, kassieren die Kohle, wenn Gdb zu sehr beeinträchtigt, kann er ja den ganzen Tag den Hof kehren und danach Tschüss.

Wird nicht jeden AG abschrecken.
Bis jetzt akzeptierst Du nicht eine der Antworten ! Was soll geantwortet werden, damit Du es annimmst ?
Vielleicht machst Du ja mal einen Vorschlag ...
Warum fragst Du überhaupt, wenn Du die Vorschläge erfahrener User nicht hören willst ???
 

Robroy97

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Wie kommst du drauf, dass ich das nicht akzeptiere?

Vielleicht warte ich auf jemanden, der in einer ähnlichen Situation war. Wenn man nicht fragen darf, ob man etwas so oder so machen soll, für was ist das Forum da?

Soll ich mich Sanktionieren lassen, nur weil du genervt von mir bist?

Muss ja keiner Antworten...
 

Robroy97

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Ich Danke allen anderen für Tips, werde auch sicherlich einiges beherzigen.

gruß
RobRoy97
 

ela1953

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ich hatte das mal mit Minijob und ein-Euro-Job. Trug Zeitungen aus bis morgens um 6 Uhr und sollte dann ab 8 Uhr in einem Kindergarten vorlesen, mit den Kindern spielen.
Realtität war aber, dass ich die Fenster putzen musste. Nachmittags hat mich mein Arzt krank geschrieben und mir attestiert, dass ich keine schwere körperliche Arbeit machen darf.
Gleichzeitig habe ich ans Jobcenter geschrieben, dass sie mich vom Ein-Euro-Job befreien sollen.
Trot meiner Behinderung (40) würde ich nachts Zeitungen austragen. Durch den Euro Job, durch den ich krank geworden bin, wäre auch mein Minijob in Gefahr. Denn mein AG sieht es nicht gerne, wenn ich wegen Krankheit ausfallen ( so ähnlich habe ich das formuliert)
Und ich brauchte den Ein Euro Job nicht mehr anzutreten und hab nie wieder einen derartigen Vorschlag erhalten, auch nicht, als ich nicht mehr Zustellerin war.
Kannst ja irgendwie schreiben, dass du trotz deiner Behinderung einen Minijob ausübst, den du mit deinen Einschränkungen machen kannst.
Und das du eine Arbeit im Lager körperlich nicht schaffen wirst. Vielleicht noch mit einem Schreiben deines Arztes.
Wenn ich jetzt Stellenvorschläge bekomme (bisher nie schriftlich, sondern immer, wenn ich bei der SB bin), sage ich sofort, dass ich z.B. nicht als Kassierin im Stehen arbeiten kann.
 
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