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Nebeneinkommen ALG2 falsch angeben - was kann passieren?

Mona62

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Hallo,

ich beziehe seit einiger Zeit Alg2 und habe auch ein Nebeneinkommen angegeben, das lange Zeit bei gleicher Höhe lag.

Mein fragwürdiger Arbeitgeber hat nun vor einigen Monaten ohne mein Wissen die Höhe des angegebenen Verdienstes erhöht und mir auch deshalb einige Monate die Gehaltsabrechnung absichtlich vorenthalten.
Erst nach mehrmaligem Nachfragen habe ich vor kurzem die Abrechnungszettel der letzten Monate bekommen.
Deshalb habe ich erst jetzt erfahren, dass ich dem JC für einige Monate ein falsches Einkommen angegeben habe....
War natürlich ein Fehler meinerseits nicht hartnäckig sofort nach den Gehaltsabrechnungen zu fragen, aber ich vertraute leider dem Chef.
Jetzt bin ich natürlich in der unangenehmen Situation, dass ich jetzt nachträglich nur schwer angeben kann, dass ich monatelang mehr verdient habe als angegeben....

Frage an euch:

Was kann passieren?
Wie soll ich mich verhalten?
Kann der JC das rauskriegen, dass ich für einige Monate mehr verdient habe?

Danke im voraus für Antworten
 

Helga40

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Mein fragwürdiger Arbeitgeber hat nun vor einigen Monaten ohne mein Wissen die Höhe des angegebenen Verdienstes erhöht und mir auch deshalb einige Monate die Gehaltsabrechnung absichtlich vorenthalten.
Hast du denn keinen Lohn bekommen? Normalerweise sieht man ja nicht nur am Gehaltszettel, wenn es mehr Lohn gab, oder?
 

Mona62

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@Helga

Geld habe ich bekommen, aber es war aber immer ein bisschen mehr wie auf dem Gehaltszettel angegeben war.
Der Chef hat immer ein bisschen weniger angeben, weil ich eh wenig verdiene und noch Trinkgeld dazukommt.

Aber jetzt hat er ohne mein Wissen mehr auf den Zettel geschrieben....und der JC ist nur über den ursprünglichen Betrag informiert....
 

Mona62

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Das Geld wird aber nicht auf das Konto überwiesen, sondern bar ausgezahlt, das kann der JC also so nicht überprüfen, wann und wieviel ich bekommen habe.
 

HaEsBe

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Hallo Mona,

vorab: das korrekte Verhalten ist wenig überraschend, die erhöhte Lohnzahlung inklusive Trinkgeld ggü. dem Jobcenter anzuzeigen. In diesem Fall würde das Jobcenter wahrscheinlich eine Überzahlung feststellen und sie von dir per Erstattungsentscheid zurückfordern.

Das Jobcenter hat zwei Möglichkeiten, die tatsächliche Lohnhöhe zu ermitteln: (1) Anforderung der Lohnnachweise, Kontoauszüge und ggf. Quittungen (bei Barauszahlungen) bei dir und deinem Arbeitgeber sowie (2) der automatische Datenabgleich (DaLEB). Bei letzterem werden Daten mit anderen Behörden, insbesondere dem Finanzamt abgeglichen. Sollten sich hier Ungereimtheiten mit den von dir gemachten Angaben ergeben, wird das Jobcenter aktiv werden.

Es besteht eine realistische Chance, dass Lohnteile, die der Arbeitgeber den Ämtern i.d.R. nicht weitergibt (insbesondere Trinkgeld), nicht zum Jobcenter vordringen. Von allem, was sich auf deinen Lohnnachweisen widerspiegelt, kann das Jobcenter erfahren. Verschweigst du diese Angaben, riskierst du eine Ordnungswidrigkeit. Wenn die Überzahlung erst durch den automatisierten Datenabgleich bekannt wird, ist die Einleitung eines Ordnungswidrigkeitsverfahrens vorgeschrieben.
 
E

ExitUser

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Was soll die Falschinfo mit dem automatisierten Datenabgleich? Dabei wird lediglich festgestellt, wie viele Konten und bei welcher Bank wer hat. Das geschieht lediglich anhand von steuerpfl. Zinseinkünften. Was an Geld auf dem Konto selbst drauf ist, weiß auch das Finanzamt nicht.
 

Purzelina

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Mein fragwürdiger Arbeitgeber hat nun vor einigen Monaten ohne mein Wissen die Höhe des angegebenen Verdienstes erhöht und mir auch deshalb einige Monate die Gehaltsabrechnung absichtlich vorenthalten.
Welcher Sinn steckt dahinter? Wenn ein Chef den Lohn erhöht, dann wird er dies doch in der Regel mit Freude kundtun. :icon_kinn:
 

hans wurst

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Leg die Lohnabrechnungen umgehend dem JC vor und schreib dazu, das du diese erst am ... erhalten hast.
Und dann schau dir mal die Lohnabrechnungen an, manchmal steht das Erstellungsdatum und/oder das Druckdatum drauf.
 

HaEsBe

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Was soll die Falschinfo mit dem automatisierten Datenabgleich? Dabei wird lediglich festgestellt, wie viele Konten und bei welcher Bank wer hat. Das geschieht lediglich anhand von steuerpfl. Zinseinkünften. Was an Geld auf dem Konto selbst drauf ist, weiß auch das Finanzamt nicht.
Das gilt für den Fall von Zinseinkünften. Daten werden jedoch definitiv auch für Erwerbstätigkeiten abgeglichen. Und natürlich weiß das Finanzamt, welche Daten vom Arbeitgeber für die Einkommenssteuer übermittelt wurden. Zum Vergleich: §52 (1) Nr 2,3 SGB II :icon_question:
 
E

ExitUser

Gast
...da der AG rein gar nix mit dem JC zu tun hat und die Auskünfte beim LE einzuholen sind wird das FA sich hüten Daten Dritter offenzulegen.
 

Hartzeola

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Mein fragwürdiger Arbeitgeber hat nun vor einigen Monaten ohne mein Wissen die Höhe des angegebenen Verdienstes erhöht und mir auch deshalb einige Monate die Gehaltsabrechnung absichtlich vorenthalten.
Geld habe ich bekommen, aber es war aber immer ein bisschen mehr wie auf dem Gehaltszettel angegeben war.
Der Chef hat immer ein bisschen weniger angeben, weil ich eh wenig verdiene und noch Trinkgeld dazukommt.
Heißt also, nicht ohne Dein Wissen...
(oder hast Du keine Ahnung, was Du verdient hast?)

Auf dem Gehaltzettel weniger, plus etwas dazu.


Aber jetzt hat er ohne mein Wissen mehr auf den Zettel geschrieben....
Ach, was für ein Pech...:icon_cry:

und der JC ist nur über den ursprünglichen Betrag informiert....
 

HaEsBe

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Im Datenabgleich wird zwar der Arbeitgeber benannt, zur Höhe des Lohnes erfolgt keine Meldung.
Das stimmt wohl, sofern man durch die Lohnerhöhung nicht von einem geringfügigem in ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis rutscht. Sorry, hier habe ich mich vertan! :-|

Falls das also die Frage der Threadstellerin war: es besteht eine realistische Chance, dass Jobcenter nichts von der Lohnerhöhung mitbekommt. Eine Gefahr könnte noch sein, dass das Jobcenter irgendwann spitz bekommt, dass sich etwas geändert hat (z.B. falls mal Lohnnachweise der folgenden Monate angefordert werden) und dann zu ermitteln beginnt, wann der Lohn erhöht wurde - zumindest bei ohnehin schwankendem Einkommen eher unwahrscheinlich.

Ansonsten besteht aber keine unbedingte Pflicht Daten beim Leistungsempfänger zu erheben. Arbeitsgeber sind nach §57 SGB II auskunftspflichtig und andere Behörden können beschränkt im Zuge der Amtshilfe zugezogen werden. Beides passiert aber im Normalfall erst, wenn das Jobcenter das Gefühl hat, dass du deinen Mitwirkungspflichten nicht ausreichend nachgekommen bist.
 

Mona62

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Erstmal vielen Dank für eure Antworten.

@Purzelina
Mein AG hat für sich Nachteile befürchtet, nämlich dass ich dann weninger arbeite, wenn er mehr auf den Lohnzettel schreibt, weil ich ja dann alles wieder vom JC abgezogen bekomme, wenn der Freibetrag von 100 Euro überstiegen wird.
"Fragwürdig" nenne ich sein Verhalten deshalb, weil er es mir gegenüber verschwiegen hat, dass er jetzt mehr draufschreibt und mir die Lohnzettel vorenthalten hat.
Er weiß ja, dass ich Geld vom JC bekomme.
Hätte er mich informiert hätte ich es noch o.k. gefunden.




Es stellt sich jetzt wirklich die Frage, welches Verhalten das geschicktere ist......:icon_frown::icon_frown::icon_frown:




Wenn ich dem JC jetzt Monate später die Gehaltserhöhung melde,
sieht das echt nicht so toll aus.
Ich könnte höchstens behaupten, ich hätte auch nicht mehr Geld vom AG in den letzten Monaten bekommen und die Nachzahlung wäre auch jetzt erst gekommen.
Da es nicht überwiesen wird, kann der JC ja nichts überprüfen.
Aber so richtig seriös und glaubwürdig klingt das nicht, zumal ja schlagartig eine Erhöhung aufgetreten ist, nachdem vorher lange Zeit der gleiche Betrag angegeben war....



@Frettchen
@HaEsBe
@Purzelina
Vielen Dank für eure Antworten.
Ich kenne mich mit diesen Ämtern nicht aus, welche Möglichkeiten die haben, was rauszukriegen.
Hab nur einmal ein Schreiben gekriegt, wo es auch um Datenabgleich wegen Zinsen eines Sparkontos ging.
Meint ihr wirklich, der JC kriegt das vielleicht gar nicht mit, dass ich mal ein paar Monate mehr verdient habe?
Dann würde ich dazu tendieren, die Gehaltserhöhung ab jetzt
zu melden und die letzten Monate unter den Tisch fallen zu lassen.
Damit würde ich vielleicht am wenigsten auffallen...???:icon_frown:
 

Helga40

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Wenn ich dem JC jetzt Monate später die Gehaltserhöhung melde,
sieht das echt nicht so toll aus.
Ich könnte höchstens behaupten, ich hätte auch nicht mehr Geld vom AG in den letzten Monaten bekommen und die Nachzahlung wäre auch jetzt erst gekommen.
Da es nicht überwiesen wird, kann der JC ja nichts überprüfen.
Aber so richtig seriös und glaubwürdig klingt das nicht, zumal ja schlagartig eine Erhöhung aufgetreten ist, nachdem vorher lange Zeit der gleiche Betrag angegeben war....
Mach das ruhig und reite dich weiter in die ... Wäre ich dein SB, würde ich gem. § 60 Abs. 3 SGB II deinen Arbeitgeber anschreiben und genaueste Auskunft über dein Einkommen und die erfolgten Barauszahlungen einholen. Er wird sich ja sicherlich nur bar gegen Quittung ausgezahlt haben für den Fall einer Arbeitsrechtsklage.

Ihr habt über Monate Lohn und Arbeitsleistung schwarz an den Behörden vorbei gezockt, dein AG hat jetzt kalte Füsse bekommen und du darfst es ausbaden. Das ist halt der Nachteil, wenn man illegal agiert.
 

Mona62

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@Helga40

Danke auch für deinen guten Beitrag...


Was würdest du mir raten?


LG
Mona
 

HaEsBe

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Hallo Mona,

ich finde die Entscheidung musst du selbst treffen.

Der Weg des geringsten Widerstandes wäre es sicher, die Lohnerhöhung korrekt zu melden und die Erstattungsaufforderung des Jobcenters in Kauf zu nehmen. Stehen denn auf den Lohnabrechnungen eigentlich auch die Jahressummen drauf? Über diese ist ja schon relativ problemlos zu ermitteln, ob etwas fehlt. Und werden die Lohnabrechnungen von deinen Sachbearbeitern regelmäßig angefordert? Du musst dir halt im Klaren sein, dass dein Jobcenter in der Theorie schon alle Möglichkeiten hat, die Lohnhöhe zu ermitteln.

In der Praxis mag das anders aussehen. Arbeitgeber werden zum Beispiel eher in Ausnahmefällen angeschrieben, Lohnabrechnungen nicht zwingend lückenlos angefordert. Aber das hängt halt einfach auch ein bisschen davon ab, wie deine Sachbearbeiter ticken.
 

Helga40

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Ich kann dir nur zur Selbstanzeige raten, was sonst? Es gibt genug ehrliche ALG 2 Empfänger, die jeden Cent Einkommen ordentlich mitteilen. Die leiden unter dem Generalverdacht, der aufgrund solcher Verhaltensweisen, wie du und dein Chef sie an den Tag legen, herrscht.
 

Mona62

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Da viele mein Verhalten hier kritisieren, möchte ich gern noch in die andere Waagschale werfen, dass ich das ja nicht gemacht habe um mich zu bereichern, sondern weil mir das Geld sonst hinten und vorne nicht reicht.

Wenn man nur 100 Euro dazuverdienen darf, ist das schlicht und ergreifend zu wenig!
Da sollte auch der JC/Gesetzgeber mal darüber nachdenken.
Selbst was dazuverdienen/Minijob finden wird ja nahezu unmöglich gemacht, denn einen Minijob, wo man nur für 100 Euro arbeiten kann, findet man nur sehr schwer.
Ganz abgesehen vom finanziellen Aspekt trägt diese Politik nicht dazu bei den Arbeitswillen zu fördern.

Oder könnt ihr als Alleinstehende/r von 800 Euro im Monat leben?
Und immerhin habe ich für das Geld des Arbeitgebers für einen lächerlichen Minimal-Lohn auch viel gearbeitet.


LG
Mona
 

Coquette

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Hallo Mona62,

ich habe jetzt nur Deinen letzen Beitrag gesehen und gelesen!

Dieses Forum dient Leuten zu helfen, welchen Unrecht passiert ist. Dein Beitrag (wie gesagt - habe nur den letzen gesehen/gelesen) spricht Bände! :icon_motz:

Sei froh, dass es überhaupt Geld gibt! Und meckere nicht!

Ich kann es immer nicht verstehen, wie ein jemand im Bewusstsein seiner Kräfte ist (zu scheinen mag), so ewas postet und sich noch beschwert "Alle sind gegen mich"...

...nimm das Gesetz wie es ist, oder (siehe Oben) melde sich ab. Punkt aus und vorbei - scheinst es ja nicht nötig zu haben!

Melde Dich ab beim Jobcenter, lass die Hilfe nach SGB sein!

Aber bitte nicht beschweren, wenn man die Hilfe in Anspruch nimmt undmeint, man steht über dem Gesetz und gefühlten 5.000.000 Menschen welche eben diese....

Ach, ich lass es bleiben!

LG
 

Sportlerin

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Mona62 schrieb:
Wenn man nur 100 Euro dazuverdienen darf, ist das schlicht und ergreifend zu wenig!
Du darfst soviel verdienen, wie Du möchtest! Alles, was über den Freibetrag von 100 € liegt, wird mit 80% angerechnet. Wenn Du z.B. 200 € verdient hast, dürftest Du 120 € behalten. Dein Arbeitgeber hat dadurch keine Nachteile!

Ich würde sofort eine Änderungsmitteilung ans JC schicken, in Anlage mit den wesentlich später ausgestellten/erhaltenen (?) Lohnabrechnungen. Die Überzahlung wird Dir dann auf jeden Fall rückwirkend angerechnet und ggf. wird es zu einer Anhörung kommen, in der Du glaubwürdig erklären musst, dass Du nicht gemerkt hast, dass Du mehr verdient hast.

Ich weiß nicht, um wie viele Monate es sich handelt, aber ganz schlecht wäre es, wenn Du den erhöhten Lohn beim Weiterbewilligungsantrag bereits verschwiegen hast.

Im Übrigen ist an Deinem Verhalten weder Dein Arbeitgeber, noch das JC, noch der Gesetzgeber schuld, so wie Du es hier versuchst, darzustellen.
 

Mona62

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Ok.,Ok., Ok.
Habe es verstanden.
 
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