Neben- oder Hauptjob, dass ist hier die Frage

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wachbubi

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Neben- oder Hauptjob, dass ist hier die Frage

Hallo Leute,
es geht hier um folgendes: Meine Frau hat lange Zeit im Hotel als Zimmermädchen gearbeitet in Vollzeit.Verdienst ca. 550,00 Euro Netto bei so einem Ausbeuterverein. Nun hat sie Lohnsteuerklasse FÜNF, welches sich garnicht mehr wirklich lohnt. Nun hat sie in dem Hotel auf Geringfügigkeit weiter gemacht, bleibt netto mehr über. Durch die tolle Organisation wurde eine Kündigung und ein neuer Vertrag gemacht. Nun hat man sie nach gerade mal zwei Monaten gekündigt, während der Probezeit. Hatte sie leider im Vertrag nicht drauf geachtet. Die Jahre vorher zählen ja nicht mehr.

Nun die eigentliche Frage:

ALG Eins Antrag läuft, wird aber nicht viel bei rüberkommen.
Jetzt hat meine Frau die Möglichkeit einen neuen Job anzufangen.

1)Die Stelle wäre eigentlich auf genau 15 Stunden Arbeitszeit ausgelegt und Verdienst ca.500,00 Euro Brutto. Das ginge ja sogar noch bei Lohnsteuerklasse Fünf.

2)Es wäre aber auch möglich die Stelle auf 14,5 Stunden zu senken und auf 400,00 Euro Basis zumachen.

Was ist jetzt wohl besser? 1 oder 2? Gibt es bei Lösung 2 evtl. noch Geld vom Amt?
 

klaus

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Also wenn ich das richtig sehe wäre es wie folgt:

Alg1 bei vorher 500 netto ca. 320 Euro (?) und bis 14.9 Stunden Zuverdienst - 160 Euro Freibetrag

500 Euro Brutto LStkl. fünf sind ca. 335 Euro netto - incl. aber volle Sozialversicherung ! ! !

................. also nach Eva-Zwerg auch wegen der SV eigentlich ......
 

Seestern

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Hmmm, soweit ich weiß, kann man auch als Ehepaar die Steuerklasse ändern. Ihr könntet beide Lohnsteuerklasse 4 nehmen. Das müßtet ihr mal durchrechnen.

Verheiratete Paare können zwischen verschiedenen Steuerklassen wählen. Verdienen beide, kann einer alle Steuervorteile aus dem Ehegattensplitting nutzen. Der andere hat dagegen keinerlei Splittingvorteil. Das ist bei der Kombination der Steuerklassen III und V der Fall. Meist wählen Frauen aufgrund des geringeren Einkommens die ungünstige Steuerklasse V und überlassen dem besser verdienenden Ehemann die Steuerklasse III. Da mit wachsendem Einkommen der Steuersatz steigt, zahlen sich die hohen Freibeträge für den Besserverdienenden sofort durch relativ geringe Steuern aus. Der schlechter Verdienende hat dafür hohe Steuerabzüge und ein geringes Nettogehalt. Wählen dagegen beide Steuerklasse IV, zahlt der Mann zunächst höhere Steuern, die werden über die Einkommensteuererklärung aber wieder zurückgezahlt.

https://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/?em_cnt=10 43804

Ich denke aber, dass sich das bei so geringem Gehalt fast nicht lohnt und sie lieber auf 400 € Basis arbeiten könnte. Die volle Sozialversicherung ist natürlich ein klares argument gegen die 400 €... da bleibt nur, abzuwägen, was am günstigsten ist für euch.
 
A

Arco

Gast
... ich tendiere also auch mehr zu der Meinung von Klaus und der Variante der eigenen Sozialversicherung.

Sollte eine Steuerklassenänderung in Frage kommen ist ja auch diese Variante rechnerisch dann noch positiver.

So wäre, auch wenn nicht gerade berauschend weiter Beiträge in die SV gezahlt.....
 
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