Nahtlosigkeit abgelehnt trotz EMR Antrag nun § 138

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Topsecret23

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Hallo ich bin ganz neu hier,und habe einen ganzen Sack mit Problemen im Schlepptau.
Krank seit 12/2017 ausgesteuert 6/2019
Reha 8-9/2018 dort Antrag auf LTA gestellt; Widerspruch gegen Rehabericht läuft (die Ärzte konnten mir nicht helfen, ich war dort falsch dementsprechend positiv fiel der Bericht aus) weiterhin Au entlassen
LTA Antrag wurde auf Grund des Rehaberichtes abgelehnt, Widerspruch durch VDK 2/2019
Betriebsärztliches Gutachten besagt , meine Tätigkeit als Erzieherin geht nicht mehr, Beratungstätigkeit wird empfohlen...
2/2019 plötzlich neue,schlimme Diagnosen ( Liquorunterdrucksyndrom mit Hirnschäden durch Bluthochdruck)diese Erkrankung ist ganz selten ,ein Klinikaufenthalt ist geplant wenn Blutdruck sich gebessert hat, dies ist derzeit leider nicht der Fall)Die Ärzte raten erst mal abzuwarten und Ende August ein weiteres Vergleichs MRT vom Kopf.
Empfehlung der Ärzte Rente zu beantragen, da ich eine LTA Umschulung derzeit gar nicht packen würde ( Kopfschmerzen,ziehende Hirnhäute, keine Konzentration, Schwindel)also LTA Widerspruch zurück gezogen über VDK
4/2019 rückwirkend zu 3/2019 EM Rentenantrag mit Hilfe des Versicherungsamtes gestellt....läuft also
Nach einigem Theater mit der KK ( über wen bin ichversichert?), konnte ich mit dem vorläufigen Bescheid vom AA (ALG1nach §136) erst mal kurz aufatmen. Jedoch nicht lange,denn gestern wurde ich Eingeladen ,zur Beruflichen Situation vom AA. Dort eröffnete mir die Beraterin das es ihr unerklärlich ist,jedoch hat mich der med. Dienst für vollschichtig einsetzbar über 6 Stunden mit Einschränkung nicht mehr meine letzte Tätigkeit machen zu können, eingestuft.
Somit kommt keine Nahtlosigkeit zu stande und mein Antrag läuft jetzt im §138. Dagegen könne ich leider auch nichts mehr tun.Ich versteh das alles nicht, bin ja weiter krank und Rentenantrag läuft...
Die Beraterin hat jedoch eine erneute Begutachtung veranlasst, ich soll wieder alle Unterlagen hinschicken.
Und ich soll ein Schreiben vom AG bringen das für mich kein adäquater Arbeitplatz zur Verfügung steht.Ich hab gestern auch bereits mit dem AG gesprochen, sie werden mich nochmals zum Betriebsärztin schicken und danach prüfen ob es einen Arbeitsplatz für mich gibt.Falls ja muss ich arbeiten gehen, falls nein ist dann wieder AA verantwortlich und ich muss mich dann bewerben, weil ja Nahtlosigkeit nicht zutreffen würde.
Ich bin völlig am Ende, Was läuft hier nur schief?Ich verstehe es einfach nicht.
Kann mir jemand raten? Ich bin leider völligst überfordert und hab langsam keine Kraft mehr.
Ach ja, ich bin natürlich weiterhin krank geschrieben.Danke schön
 

BerndB

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Du kannst nicht mehr im Beruf arbeiten; hast weiter erhebliche, auch neue gesundheitliche Probleme, Rentenantrag läuft. Falls es dich beruhigt: Ein neuer Arbeitgeber wird dich im Moment kaum/nicht einstellen. Trotzdem kann es sein, dass du Eigenbemühungen unternehmen musst. Konzentriere dich auf deine Genesung. Solltest du Eigenbemühungen/Bewerbungen auferlegt bekommen, nimm sie als lästiges Übel. Deine SB wird diese, sofern Sie dich überhaupt zu Bewerbungen verpflichtet, in Grenzen halten.
 

Topsecret23

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Vielen Dank BerndB für dein Interesse und deine Antwort... Allerdings hat die Beraterin gemeint, wenn mein AG mir nicht bestätigt das er keinen leidensgerechten Arbeitsplatz für mich hat, ist das AA raus und nicht mehr für mich zuständig. Weil ich habe ja einen Arbeitgeber.
Sollte mein AG nun aber in Absprache mit Betriebsärztin doch irgendeinen Platz für mich finden, habe ich das nächste Problem: Ich kann ja nicht arbeiten, ich bin ja krank.
Weiterhin ist ja auch völlig unklar, wie die DRV über meinen Rentenantrag entscheiden wird und wann... 😔
 

Topsecret23

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Hallo Kerstin, ich habe sogar ein Formular dazu bekommen, welches der AG ausfüllen soll.
 

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Kerstin_K

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Na, das war klar, dass denen dazu nichts anderes einfälllt wie die Mitwirkungspflicht.

Aber schai dir mal das Formular an. da steht kein Paragraph drauf, nach dem dein Arbeitgeber verpflichtet wäre, das auszufüllen. Und wenn er dazu keine Lust hat, dann kannst Du auch nichts machen.

Und die AfA hat auch kein Rechtsmittel, um um Deinen Arbeitgeber dazu zu zwingen, deshalb versuchen sie das auf dich abzuwälzen.

Du darfst eins nicht vergessen: Damit dein Arbeitgeber überhaupt beurteilen kann, ob er eine leidensgerechte Arbeit für dich hat, musst Du ihm sagen, was mit dir los ist. Genau dazu bist Du aber nicht verpflichtet, auch keinem Betriebsarzt gegenüber. Es ist ja kein Zufall, dass auf der Ausfertigung der AUB für den Arbeitgeber die Diagnosen nicht sichtbar sind.
 

Topsecret23

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Oh je... weißt du, ich hab mich ja schon auf Schwierigkeiten wegen der EMR eingestellt. Aber nun kommt es hier von allen Seiten. Parallel läuft noch das Behandlungsfehler Managment der KK und GdB habe ich eben dem Teilabhilfebescheid widersprochen, es fehlt die wichtigste Einschränkung.
Das mir aber nun noch das AA Steine in den Weg legt, damit habe ich überhaupt nicht gerechnet. Ich weiß echt nicht mehr wo hinten und wo vorne ist.
Meinst du, ich sollte vlt dem vorläufigen Bescheid des AA ( ALG 1 nach § 136)vorsorglich widersprechen? Ich hatte ja eigentlich die Nahtlosigkeit angestrebt, aber die Scheine ich ja auf Grund des Gutachtens nicht zu bekommen.
Vielleicht sollte ich mir wirklich schnellstens einen Termin beim Anwalt holen....ich glaube das ganze übersteigt meine Kräfte...😟
 

Kerstin_K

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Wie wahrscheinlich sist es denn, dass dein Rbeitgeber dir etwas leidensgerechtes anbieten kann?

Wenn Du davon ausgehst, dass da sowieso eine Absage kommt, dann schick den Wisch da hin und fertig.
 

saurbier

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Hallo Topsecret23,

mach es wie Kerstin_K bereits geschrieben hat.

Lass doch den Arbeitgeber mal sehen, was er mit dir überhaupt anfangen kann.

Und ich soll ein Schreiben vom AG bringen das für mich kein adäquater Arbeitplatz zur Verfügung steht.

Da scheint dann doch diese Satz sehr interessant zu sein, oder.

Offenbar will die AfA SB gar keine Arbeitsaufnahme bei dem AG, also was solls. Wenn der die jetzt nochmals zum Gutachter schickt, wird sich wohl kaum was ändern und damit ist die Arbeitsaufnahme hinfällig.

Ich kenne doe Arbeitsweise diverser Gutachter wie MDK oder äD und inzwischen sogar die der angeblichen Gutachter der DRV. Deren Begutachtung erstreckt sich meist auf eine 10min. körperliche Untersuchung, mit denen sie wenn überhaupt (je nach Qualifikation) zumeist gar nichts feststellen, außer dem Wunsch des Auftraggebers zu entsprechen.

Ich war vor kurzem z.B. bei der DRV wegen meiner neuerlichen Rentenverlängerung. Da hat deren ärztlicher Gutachter mich 10min. körperlich (größe gemessen, Gewicht erfasst, Blutdruck gemessen, abwechselnd auf einem Bein, geschaut ob ich noch meine Zehenspitzen erreichen kann - ha ha, wieviel Kraft ich beim Händedruck hab und meinen Bauch abgehört) untersucht und sagt zum Schluss in 4 bis 6 Wochen bekäme ich das Gutachten. Hallo, ortpädische Probleme der LWS-Schulter-Hüfte etc. und dann wird nicht einmal ein einziges Röntgenbild gemacht, Hüfte und Schulter kaputt und kein MRT zu Prüfung was Sache ist, Ja was will der denn Beurteilen bzw. noch besser überhaupt feststellen. Noch besser vor einigen Tagen haben die bei meinem Schmerztherapeuten angerufen und wollten aktuelle Befunde - wie bitte, ich war da seit 9 Jahren nicht mehr, wozu auch ich komme mit den Medikamenten die seitdem mein Hausarzt verordnet ja klar. Es geht nicht darum uns zu helfen, NEIN es geht ausschließlich darum deren finanzielle Ausgaben einzudämmen und da sind wir lästig, mehr nicht.


Grüße saurbier
 

Doppeloma

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Hallo Topsecret23,

Das mir aber nun noch das AA Steine in den Weg legt, damit habe ich überhaupt nicht gerechnet. Ich weiß echt nicht mehr wo hinten und wo vorne ist.

das ist leider inzwischen völlig "normal", dass die AfA so reagiert wenn man noch in einem Arbeitsverhältnis ist.
Dir wurde aber schon erklärt, dass die AfA gar kein Recht für diese Anfragen an deinen AG hat, der kann sowieso nicht bestimmen wann du gesundheitlich wieder arbeiten könntest.
Das hätten wohl NUR deine behandelnden Ärzte zu entscheiden und nicht der AG (auch nicht der Betriebsarzt) ob du überhaupt gesundheitlich Arbeitsfähig bist oder nicht, schon das erklärt die Forderung der AfA (zu den AG-Auskünften) zur Absurdität.

Verlange doch bitte schriftlich die Rechtsgrundlagen (Gesetze / §§) dafür von der AfA, wende dich (schriftlich / nachweislich) an die Vorgesetzten / Geschäftsführung) der AfA wegen dieser Unverschämtheit.
Wenn die AfA dazu berechtigt wäre könnte sie das auch direkt selber mit deinem AG klären und müsste dich nicht "vorschicken", es ist einfach NICHT zulässig und damit hätte ich meinen AG auch gar nicht belästigt.

Der unterliegt NICHT den Mitwirkungspflichten der AfA dabei ... die passen dafür überhaupt nicht ... und du hast auch kein Recht deinen AG zu Aussagen zu zwingen, die er gar nicht machen muss.
Frage doch mal schriftlich bei der AfA an mit welchen Mitteln DU den AG dazu zwingen sollst ???

Meinst du, ich sollte vlt dem vorläufigen Bescheid des AA ( ALG 1 nach § 136)vorsorglich widersprechen?

Das kannst du gerne machen, wie wird denn die Vorläufigkeit des Bescheides überhaupt konkret begründet ?
Der Zahlungsgrund unter § 136 ist korrekt, das hat NICHTS damit zu tun, dass der Bescheid vorläufig (oder gar falsch) ist, du kannst aber verlangen, dass du einen endgültigen Bescheid bekommst.

Ich hatte ja eigentlich die Nahtlosigkeit angestrebt, aber die Scheine ich ja auf Grund des Gutachtens nicht zu bekommen.

Das "scheint" dir aber tatsächlich nur so, denn nach der Aussteuerung aus dem Krankengeld (und erst recht mit einem festen Arbeitsplatz) gibt es gar keine andere rechtliche Möglichkeit für ALGI, als die Anwendung der Sonderregelung nach § 145 SGB III.

Den Begriff der "Nahtlosigkeit" gibt es nicht mal im Gesetz, das soll eigentlich nur bedeuten, dass es keine Zahlungslücken zwischen Krankengeld und ALGI geben darf, um den Lebensunterhalt "nahtlos" weiter zu sichern, bei sehr langer Krankheit.
ALGI ist danach nun mal die nächste (meist mögliche und dann vorrangige) Lohnersatzleistung, die dir aus deinen gezahlten Beiträgen dann zusteht.

Du bist kein "Bettler", du bekommst eine Versicherungsleistung ausgezahlt für die du viele eigene Beiträge geleistet hast, aus deinem Einkommen als du noch arbeiten konntest.
Lass dir nicht so viel Unsinn erzählen von den SB der AfA, du bekommst dein Geld genau deswegen und NUR deswegen, denn wirklich "arbeitslos" bist du ja gar nicht, da bekommt man ansonsten kein ALGI.

Deswegen hätte die AfA es ja so gerne, dass dein AG dich "einfach irgendwie weiter beschäftigen" würde, damit die AfA nicht mehr zahlen muss.
Das hat der aber auch NICHT zu entscheiden solange deine Ärzte dich weiterhin NICHT für Arbeitsfähig halten ...
Ist die AfA über den Antrag auf EM-Rente nachweislich informiert worden ???

Vielleicht sollte ich mir wirklich schnellstens einen Termin beim Anwalt holen....ich glaube das ganze übersteigt meine Kräfte...😟

Du brauchst keinen Anwalt solange dein Bescheid nicht aufgehoben und die Zahlungen eingestellt werden von der AfA, bis dahin ist ALLES was die dir so erzählen zu dieser AG-Anfrage "nur heiße Luft" ...
Wenn sie meinen darauf ein Recht zu haben, dann sollen sie den AG bitte SELBER befragen ... das werden sie aber nicht machen weil es gesetzlich gar nicht erlaubt ist und der AG dazu ohnehin keine Entscheidungen treffen kann (und sicher auch nicht WILL).

Du kannst sogar behaupten, dass dein AG das nicht ausfüllen wird und die AfA darf nicht mal dort nachfragen, ob das stimmt ... die setzen dich damit unter Druck in der Hoffnung du gibst dann schon irgendwann auf, das hast du aber nicht nötig und verlange umgehend schriftlich den endgültigen Bescheid zu deinem ALGI-Leistungs-Anspruch.

Die angeblichen Gründe für diese "Vorläufigkeit" sind meist auch nicht korrekt ... von alleine ändern die das aber meist nicht mehr.

MfG Doppeloma
 
G

Gelöschtes Mitglied 66500

Gast
denn nach der Aussteuerung aus dem Krankengeld (und erst recht mit einem festen Arbeitsplatz) gibt es gar keine andere rechtliche Möglichkeit für ALGI, als die Anwendung der Sonderregelung nach § 145 SGB III.
Das ist doch aber so nicht korrekt, oder?

Der §145 SGB III kommt doch nur zum Zuge wenn die durch den äD der AfA festgestellte Leistungsfähigkeit unter 15h/wöchentlich für mehr als 6 Monate vorliegt. Nur weil ein fester Arbeitsplatz vorliegt - für den man AU ist - und aus dem KG ausgesteuert ist, greift der §145 SGB III nicht automatisch.

Im dümmsten Fall muss man der Vermittlung der AfA - trotz festen Arbeitsplatz - im Rahmen der festgestellten Leistungsfähigkeit zur Verfügung stehen.
 

Doppeloma

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Hallo Kerstin_K,

Wie wahrscheinlich sist es denn, dass dein Rbeitgeber dir etwas leidensgerechtes anbieten kann?

Diese Fragen sollten wohl (über ein BEM z.B.) längst geklärt sein wenn Jemand nach 78 Wochen ausgesteuert wird, es ist uninteressant für die AfA was dazu vielleicht noch gehen würde oder nicht, solange die Ärzte den Betroffenen weiter AU schreiben KANN (und muss) er nicht zur Arbeit gehen.
Schon gar nicht um die AfA von der Leistungspflicht nach der Aussteuerung "zu befreien" ... :icon_evil:

Wenn Du davon ausgehst, dass da sowieso eine Absage kommt, dann schick den Wisch da hin und fertig.

Warum also sollte er das tun (müssen) wenn es dafür gar keine Rechtsgrundlagen gibt, dass der AG solche Anfragen überhaupt beantworten muss und es auch gar nicht KANN, weil ihm schon meist die gesundheitlichen Probleme gar nicht bekannt sind ... wie also soll er darüber entscheiden können (für die AfA), was der Betroffene noch arbeiten könnte und ab wann ???

Es gab auch schon User hier, die den SB gefragt haben, ob man damit die Kündigung durch den AG provozieren möchte wenn man dem mit solchen Anfragen der AfA "auf den Geist" gehen soll ... es ist eindeutig nicht zulässig, sonst könnte die AfA das ja auch selber erledigen wie z.B. wenn die Arbeitsbescheinigung vom AG nicht ausgefüllt wird.

Dafür gibt es allerdings auch eine klare gesetzliche Regelung, die JEDER AG kennt (zu kennen hat) und schon auf dem Formular dafür noch mal nachlesen kann.
Für die eigenmächtige Klärung der gesundheitlichen Eignung eines langzeitkranken Mitarbeiters gibt es eine solche gesetzliche Regelung (die AG betreffend) allerdings NICHT.

Solche AG-Anfragen-Forderungen (an die Antragsteller nach der Aussteuerung) sind auch noch relativ neu bei der AfA, ich hatte damals auch noch einen Arbeitsplatz (mein Männe auch, sogar einen als Pförtner, das "geht doch immer") aber bei uns ist damals noch Niemand auf solche Ideen gekommen ...

Ich denke mal es gibt keinen Grund diese unrechten Vorgehensweisen im SGB III auch noch durch "klein beigeben" zu unterstützen, wie es schon bei den "WUB" (im SGB II) inzwischen als normal angesehen wird ... obwohl es dafür auch KEINE Rechtsgrundlagen gibt und kein Arzt dazu verpflichtet wäre.

MfG Doppeloma
 

Doppeloma

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Hallo vuzero,

Das ist doch aber so nicht korrekt, oder?

Ich bin mehr für "ODER", denn nach einer Aussteuerung aus dem Krankengeld ist es in der Regel (medizinisch gesehen) mehr als unwahrscheinlich in weniger als 6 Monaten wieder völlig gesund zu sein und damit die Anwendung der Sonderregelung nach § 145 SGB III ablehnen zu können.

Der §145 SGB III kommt doch nur zum Zuge wenn die durch den äD der AfA festgestellte Leistungsfähigkeit unter 15h/wöchentlich für mehr als 6 Monate vorliegt. Nur weil ein fester Arbeitsplatz vorliegt - für den man AU ist - und aus dem KG ausgesteuert ist, greift der §145 SGB III nicht automatisch.


Schon mal gelesen und auch verstanden ???
Ich befasse mich (u. A. auch hier) seit rund 10 Jahren mit dieser Thematik, ich denke nicht, dass du mir dazu noch was beibringen kannst ... :icon_kinn:

Im dümmsten Fall muss man der Vermittlung der AfA - trotz festen Arbeitsplatz - im Rahmen der festgestellten Leistungsfähigkeit zur Verfügung stehen.

Das MUSS man generell, sogar wenn ein "Restleistungsvermögen" vom ÄD vorerst unter 15 Wochenstunden festgestellt wurde für (voraussichtlich) länger als 6 Monate ...
Keine (wenigstens fiktive) Verfügbarkeit = KEIN ALGI auch nicht nach der Aussteuerung (übrigens egal ob mit oder ohne Arbeitsplatz) ...

Zu deinem Trost darf ich dir versichern, dass eine echte Vermittlung eines Ausgesteuerten zumindest hier noch nicht bekannt geworden ist ... denn da ist ja dann auch noch § 140 SGB III (zumutbare Vermittlung) zu beachten ...

Ich rate dir dringend dich noch intensiv einzulesen besonders hier in diesem Forenbereich ...

MfG Doppeloma
 
G

Gelöschtes Mitglied 66500

Gast
Schon mal gelesen und auch verstanden ???
Definitv! Deswegen ja auch mein Einwand, da ich etliche dieser Fälle ehrenamtlich betreue.

Das MUSS man generell, sogar wenn ein "Restleistungsvermögen" vom ÄD vorerst unter 15 Wochenstunden festgestellt wurde für (voraussichtlich) länger als 6 Monate
Auch das stimmt leider nicht. Da postwendend bei der Feststellung der Anwendung des §145 SGB III durch die AfA dem Betroffenen mitgeteilt wird, dass er der Vermittlung nicht zur Verfügung steht.

ich denke nicht, dass du mir dazu noch was beibringen kannst ... :icon_kinn:
:unsure: Ich verstehe nicht diese leicht abweisende Haltung von dir, werde mich aber lieber fern halten!
 

HermineL

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Auch das stimmt leider nicht. Da postwendend bei der Feststellung der Anwendung des §145 SGB III durch die AfA dem Betroffenen mitgeteilt wird, dass er der Vermittlung nicht zur Verfügung steht.
….und wie das stimmt.
Wer nicht zumindest fiktiv der Vermittlung zur Verfügung steht der hat auch keinen Anspruch mehr auf ALG 1 nach § 145 SGB III

Ich verstehe nicht diese leicht abweisende Haltung von dir, werde mich aber lieber fern halten!
Das ist keine ablehnende Haltung sondern das Schwarmwissen hier beruht auf jahrelanger Erfahrung sowohl in eigener Sache, hier
im Forum und bei vielen wie bei mir in der Beratung.
Den Ausführungen von Doppeloma ist nichts mehr hinzuzufügen denn alles was sie schrieb ist vollkommen richtig
ob dir das nun genehm ist oder nicht.

Bei allem Verständnis aber glaubst du allen Ernstes das du Leuten wie Doppeloma die sich seit Jahren mit genau dieser
Materie auseinander setzt noch beibringen kannst wie es richtig läuft ?
Glaube mir es gibt hier genug die sehr viel Erfahrung damit haben, meine Person eingeschlossen, und jeder einzelne von
denen wäre schon eingeschritten wenn irgendetwas was Doppeloma schrieb nicht den Tatsachen entsprechen würde.

Wenn du Leute so berätst wie du es hier erkennen lässt dann ist das die klassische Falschberatung wie sie auch immer
wieder beim VDK und SovD stattfindet und in letzter Konsequenz für die Hilfesuchenden negativ ausgeht.

Die Voraussetzungen für den Bezug von SGB III Leistungen nach § 145 sind nach wie vor:
  • § 145 fingiert die Arbeitslosigkeit, wenn der Arbeitslose für mehr als 6 Monate in seiner Leistungsfähigkeit so gemindert ist, dass er keine Tätigkeit / Beschäftigung von mindestens 15 Stunden wöchentlich ausüben kann,
  • Das Direktionsrecht des Arbeitgebers aus dem bestehenden Arbeitsverhältnis wird nicht mehr ausgeübt,
  • Der Arbeitslose muss sich mit seinem Restleistungsvermögen ( bis 15 Stunden; nicht darüber) der Vermittlung durch die Bundesagentur zur Verfügung stellen= Arbeitsbereitschaft,
  • Der Versicherte muss sich persönlich Arbeitslos melden, in Ausnahmefällen auch durch einen Vertreter,
  • Die gesundheitlichen Einschränkungen sind durch entsprechende Nachweise zu belegen oder der BA eine Schweigepflichtsentbindung gegenüber den Ärzten vorzulegen,
  • Der Amtsarzt der BA holt Gutachten ein, ärztliche Stellungnahmen und entscheidet, ob die behauptete Leistungsminderung vorliegt
  • Der Versicherte oder sein Vertreter muss einen Antrag auf Leistungen der Arbeitsförderung stellen,
  • Erfolgt die Antragstellung durch einen Vertreter, ist die Bundesagentur verpflichtet eine Identitätskontrolle durchzuführen, entweder Hausbesuch oder Vorlage eines Personalausweises des Antragstellers ist notwendig,
  • Es muss eine mehr als 6 Monatige Leistungsminderung vorliegen: es wird auf den ersten Tag der Arbeitslosigkeit abgestellt,
  • Bestätigt der Amtsarzt die Minderung der Leistungsfähigkeit ( keine Beschäftigung oberhalb der 15 Stunden) , so ist die Nahtlosigkeit durchzuführen, eine vor der Antragstellung liegende Zeit dauerhafter Arbeitsunfähigkeit bis zur Aussteuerung (Ende Krankengeld) ist ein Indiz für die bestehende Leistungsminderung,
  • Antrag auf Reha bei der Rentenversicherung nach Aufforderung durch die Bundesagentur durch den Versicherten( zwingend) binnen 1 Monat.
 
G

Gelöschtes Mitglied 66500

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Wer nicht zumindest fiktiv der Vermittlung zur Verfügung steht der hat auch keinen Anspruch mehr auf ALG 1 nach § 145 SGB III
Ich empfehle einfach mal den §145 SGB III zu verstehen, ebenso die Bescheide die im Zuge des genannten § den Betroffenen zugehen, mehr habe ich hier nicht mehr dazu zu sagen. Ein ALG1-Bescheid nach §145 SGB III wäre im übrigen mehr als neu.

Wenn du Leute so berätst wie du es hier erkennen lässt dann ist das die klassische Falschberatung
Da du meinen fachlichen Background nicht kennst, würde ich dich bitten solche haltlosen Vermutungen nicht anzustellen. Danke!
 

HermineL

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Ein ALG1-Bescheid nach §145 SGB III wäre im übrigen mehr als neu.
Der Bescheid erfolgt immer nach § 136 SGB III.

Da du meinen fachlichen Background nicht kennst, würde ich dich bitten solche haltlosen Vermutungen nicht anzustellen. Danke!
Bei deinen Ausführungen will ich den auch gar nicht kennen ganz davon abgesehen bist du derjenige der hier anderen Ihre
Kenntnisse abgesprochen hat und, in Bezug auf Doppeloma, jemanden der über wirklich fundierte Kenntnisse in dieser Materie
verfügt. Dies ohne das du auch nur annähernd Ihren oder den fachlichen Hintergrund der anderen hier kennst. Welche
Schlussfolgerungen ein jeder daraus zieht hast nicht du zu entscheiden sondern das macht jeder für sich selber.
 

Kerstin_K

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Warum also sollte er das tun (müssen) wenn es dafür gar keine Rechtsgrundlagen gibt, dass der AG solche Anfragen überhaupt beantworten muss und es auch gar nicht KANN, weil ihm schon meist die gesundheitlichen Probleme gar nicht bekannt sind ... wie also soll er darüber entscheiden können (für die AfA), was der Betroffene noch arbeiten könnte und ab wann ???
Du hast ja recht, nur der TE erscheint mir eh schon überfordert, da war das eher als Vorschlag gedacht, den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen.
 

Bertolino

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Ciao....werde mich von dir fernhalten
Halte dich dann auch künftig dran, wenn du nicht sachlich bleibst. Kaum einer hier mit seiner eigenen Krankheitsgeschichte hat Zeit für so etwas. Willkommen ist jeder, der den Menschen hier im Forum helfen kann.

Gruß
Bertolino
 

saurbier

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Hallo HermineL,

Bestätigt der Amtsarzt die Minderung der Leistungsfähigkeit ( keine Beschäftigung oberhalb der 15 Stunden) , so ist die Nahtlosigkeit durchzuführen, eine vor der Antragstellung liegende Zeit dauerhafter Arbeitsunfähigkeit bis zur Aussteuerung (Ende Krankengeld) ist ein Indiz für die bestehende Leistungsminderung,


zu dem hättest du nach meinen eigenen Erfahrungen aus dem Jahr 2000 vielleicht noch einfügen sollen "auch nach richterlicher Auffassung", denn so haben dazu schon diverse Richter entschieden.

--------------------

@Doppeloma

Nun ja
Deswegen hätte die AfA es ja so gerne, dass dein AG dich "einfach irgendwie weiter beschäftigen" würde, damit die AfA nicht mehr zahlen muss.

Genau diesen Unsinn hab ich auch 2012 erlebt, als mich die AfA aufgefordert hat (allerdings nach Ablehnung des § 145 SGB III, eben weil in meinem Reha-Abschlussbericht ja Teil-EMR stand). Ich hatte ein sehr gutes Verhältnis (die kannten meine Krankengeschichte) mit meinem damaligen Chef/Chefin und die hat der AfA SB dann auch die passende Absage schriftlich gegeben. "Eine Kündigung kommt für sie schon aufgrund der Qualifikation nicht in Betracht, solange gesundheitliche und versicherungsrechtliche Gründe (BG) einer Arbeitsaufnahme noch im Wege stehen." Da war die SB sehr sauer! Und da ich in der Zwischenzeit ja bereits meinen neuen EMR Antrag gestellt hatte, durfte man das ALG-I weiter zahlen, bis dann Ende 2012 die volle EM-Arbeitsmarktrente bewilligt wurde.

Und ja, ich hätte darauf gar nicht eingehen brauchen/müssen, da hast du natürlich recht, wollte es aber damit die SB sieht das ich mir solch einen Unsinn nicht bieten lasse.

Übrigens, aktuell läuft bei mir ja jetzt der Ärger mit der DRV wegen der Einstellung (Fristablauf 30.06.2019) der Arbeitsmarktrente (die DRV behauptet jetzt bei Weiterbewilligungsantrag das meine medizinischen Unterlagen es nicht hergeben), weshalb ich mich bei der AfA ab 01.07.2019 bezüglich ALG-I wieder gemeldet habe und dazu vorsorglich wegen der mir 2001 ja per Gerichtsurteil zugesprochenen BU-Rente (rangniedrigere Rente) einen Antrag auf einstweilige Anordnung zwecks Fortführung des Zahlungsanspruches beim SG stellte. Dazu hat mich das Gericht nach Antragseingang angefragt, ob ich denn beim JC bzw. Sozialamt einen Antrag gestellt hätte. Man sieht, auch das Gericht geht von einem nathlosen Leistungsbezug zur Sicherung des Lebensunterhaltes aus.


Grüße saurbier
 
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Topsecret23

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Bei mir ist es zwischenzeitlich rund gegangen und ich benötige euren Rat.
Ich sollte ja ein Schreiben vom AG dem AA vorlegen das es keinen leidensgerechten Arbeitsplatz für mich gibt. Nun schaut die Sache aber so aus, das es doch einen gibt. Ich bin ja Erzieherin und das wäre jetzt eine Stelle für 30 Std als Beratung im Familieninfobüro bei der Stadt. So weit so gut, ich muss nächste Woche zum Vorstellungsgespräch. Nun hab ich folgende Fragen:

1. Ich möchte erst mal testen ob ich die Arbeit gesundheitliche schaffe im Rahmen einer Wiedereingliederung. Wer übernimmt die? Ich bin ja ausgesteuert....

2. Habe ich ja schwerwiegende Einschränkungen ( durch Liquorleck Gehirnsagging verbunden mit Sehstörungen Kopfschmerzen und den Sympthomen einer Hirnhautentzündung) sowie einen seit Jahren viel zu hohen und nicht einstellbaren Blutdruck und es kommen höchstwahrscheinlich noch einige Eingriffe auf mich zu. Ich möchte gern guten Willen zeigen, befürchte aber bereits jetzt das ich nicht ausreichend arbeitsfähig bin. Die Erkrankung ist sehr selten und eine Heilungschancen eher vage, allerdings fehlt mir die Unterstützung durch die Ärzte da es nur in der 8 Std entfernten Uni Freiburg dafür Spezialisten gibt. Von den Fach-Ärzten in meiner Stadt sagt jeder was anderes.... in der Regel laufen die Meinungen auf „abwarten“ hinaus. Das tue ich aber bereits seit Monaten.

3. Habe ich ja einen EMR Antrag laufen und hoffe auf einen positiven Bescheid um einfach in Ruhe gesund werden zu können. Wie stehen die Chancen das ich die Rente genehmigt bekomme trotz Arbeitsaufnahme?
 

Topsecret23

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Guten Morgen,ich benötige nochmals euren Rat.
Ich sollte ein Schreiben vom AG dem AA vorlegen das es keinen leidensgerechten Arbeitsplatz für mich gibt. Es wurde gedroht mit Einstellung des ALG1 wenn AG eine Stelle für mich hat. Nun schaut die Sache aber so aus, das fast unmögliche ist möglich geworden, es Gibt einen schönen Arbeitsplatz.Ich bin als Erzieherin nicht mehr einsetzbar, die neue Stelle sind 30 Std als Beratung bei meinem alten AG. So weit so gut, Vorstellungsgespräch ist erfolgt und ich bekomme die Stelle.Nun hab ich folgende Fragen:

1. Ich möchte eigentlich testen ob ich die neue Arbeit gesundheitliche schaffe im Rahmen einer Wiedereingliederung. Wer übernimmt die? Ich bin ja ausgesteuert....
Mein AG will das ich ganz schnell zur Verfügung stehe, möglichst nach nur 2 Wochen Wiedereingliederung....das ist mir aber viel zu kurz. Zumal es mir nicht wirklich gut geht.

2. Habe ich ja schwerwiegende Einschränkungen ( durch Liquorleck Gehirnsagging verbunden mit Sehstörungen Kopfschmerzen und den Sympthomen einer Hirnhautentzündung) sowie einen seit Jahren viel zu hohen und nicht einstellbaren Blutdruck und es kommen höchstwahrscheinlich noch einige Eingriffe auf mich zu. Ich möchte gern guten Willen zeigen, befürchte aber bereits jetzt das ich nicht ausreichend arbeitsfähig bin. Die Erkrankung ist sehr selten und Heilungschancen eher vage, allerdings fehlt mir die Unterstützung durch die Ärzte.Von den Fach-Ärzten in meiner Stadt sagt jeder was anderes.... in der Regel laufen die Meinungen auf „abwarten“ hinaus. Das tue ich aber bereits seit Monaten.Hierzu habe ich in 5 Tagen noch ein Spezielles MRT, wenn dabei heraus kommt das sich alles verschlechtert hat, wäre ein Eingriff (OP) dringend erforderlich.
Jedoch geht ja mein AG und das AA ( ärztliche. Gutachten vom AA und Betriebsarzt stützt sich auf Rehabericht als die schlimme Diagnose noch nicht erkannt war)davon aus, das ich fit und gesund bin und vollschichtig arbeitsfähig.

3. Habe ich seit 4/2019 einen EMR Antrag laufen und hoffe auf einen positiven Bescheid um einfach in Ruhe gesund werden zu können. Wie stehen die Chancen das ich die Rente genehmigt bekomme trotz Arbeitsaufnahme?

4.Bei mir ist von Anfang an alles immer schief gelaufen und nicht einmal den normalen Weg.
( falsche Reha = falscher Bericht ,weil Krankheit nicht erkannt wurde, GdB seit 1,5 Jahren in Bearbeitung momentan Teilabhilfebescheid; AA Nahtlosigkeit abgelehnt; RV LTA abgelehnt wegen Rehabericht u EMR Antrag zieht sich; VDK unmotiviert)

Ich werde die Arbeit versuchen, so eine Chance krieg ich sicherlich nie wieder.... aber weiß eigentlich gar nicht wie ich das hinkriegen soll. Das ganze beginnt mit völlig falschen Vorraussetzungen, weil man überall schwindeln muss....nun muss ich so tun als bin ich fit und bin es gar nicht, das macht mir enormen Druck. Ich möchte auch meine neuen Kollegen ungern gleich enttäuschen indem ich vielleicht wieder ausfalle,
Vielleicht hat jemand eine ähnliche Odyssee erlebt und kann mir raten?
 

Nena

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Gratuliere!
Das ganze beginnt mit völlig falschen Vorraussetzungen, weil man überall schwindeln muss....nun muss ich so tun als bin ich fit und bin es gar nicht,
Warum? Eher im Gegenteil? Ich würde ganz deutlich sagen und zeigen, dass es mir eben NICHT gut geht. Alle, auch Du, werden froh sein über alles, was Du kannst und schaffst.
Viel Erfolg!
... und hör' rechtzeitig auf. Nichts ist wichtiger als Deine Gesundheit.
 

M_Aslan

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Guten Morgen,ich benötige nochmals euren Rat.
Ich sollte ein Schreiben vom AG dem AA vorlegen das es keinen leidensgerechten Arbeitsplatz für mich gibt. Es wurde gedroht mit Einstellung des ALG1 wenn AG eine Stelle für mich hat. Nun schaut die Sache aber so aus, das fast unmögliche ist möglich geworden, es Gibt einen schönen Arbeitsplatz.Ich bin als Erzieherin nicht mehr einsetzbar, die neue Stelle sind 30 Std als Beratung bei meinem alten AG. So weit so gut, Vorstellungsgespräch ist erfolgt und ich bekomme die Stelle.Nun hab ich folgende Fragen:

1. Ich möchte eigentlich testen ob ich die neue Arbeit gesundheitliche schaffe im Rahmen einer Wiedereingliederung. Wer übernimmt die? Ich bin ja ausgesteuert....
Mein AG will das ich ganz schnell zur Verfügung stehe, möglichst nach nur 2 Wochen Wiedereingliederung....das ist mir aber viel zu kurz. Zumal es mir nicht wirklich gut geht.

2. Habe ich ja schwerwiegende Einschränkungen ( durch Liquorleck Gehirnsagging verbunden mit Sehstörungen Kopfschmerzen und den Sympthomen einer Hirnhautentzündung) sowie einen seit Jahren viel zu hohen und nicht einstellbaren Blutdruck und es kommen höchstwahrscheinlich noch einige Eingriffe auf mich zu. Ich möchte gern guten Willen zeigen, befürchte aber bereits jetzt das ich nicht ausreichend arbeitsfähig bin. Die Erkrankung ist sehr selten und Heilungschancen eher vage, allerdings fehlt mir die Unterstützung durch die Ärzte.Von den Fach-Ärzten in meiner Stadt sagt jeder was anderes.... in der Regel laufen die Meinungen auf „abwarten“ hinaus. Das tue ich aber bereits seit Monaten.Hierzu habe ich in 5 Tagen noch ein Spezielles MRT, wenn dabei heraus kommt das sich alles verschlechtert hat, wäre ein Eingriff (OP) dringend erforderlich.
Jedoch geht ja mein AG und das AA ( ärztliche. Gutachten vom AA und Betriebsarzt stützt sich auf Rehabericht als die schlimme Diagnose noch nicht erkannt war)davon aus, das ich fit und gesund bin und vollschichtig arbeitsfähig.

3. Habe ich seit 4/2019 einen EMR Antrag laufen und hoffe auf einen positiven Bescheid um einfach in Ruhe gesund werden zu können. Wie stehen die Chancen das ich die Rente genehmigt bekomme trotz Arbeitsaufnahme?

4.Bei mir ist von Anfang an alles immer schief gelaufen und nicht einmal den normalen Weg.
( falsche Reha = falscher Bericht ,weil Krankheit nicht erkannt wurde, GdB seit 1,5 Jahren in Bearbeitung momentan Teilabhilfebescheid; AA Nahtlosigkeit abgelehnt; RV LTA abgelehnt wegen Rehabericht u EMR Antrag zieht sich; VDK unmotiviert)

Ich werde die Arbeit versuchen, so eine Chance krieg ich sicherlich nie wieder.... aber weiß eigentlich gar nicht wie ich das hinkriegen soll. Das ganze beginnt mit völlig falschen Vorraussetzungen, weil man überall schwindeln muss....nun muss ich so tun als bin ich fit und bin es gar nicht, das macht mir enormen Druck. Ich möchte auch meine neuen Kollegen ungern gleich enttäuschen indem ich vielleicht wieder ausfalle,
Vielleicht hat jemand eine ähnliche Odyssee erlebt und kann mir raten?

es mir nicht wirklich gut geht.

2. Habe ich ja schwerwiegende Einschränkungen ( durch Liquorleck Gehirnsagging verbunden mit Sehstörungen Kopfschmerzen und den Sympthomen einer Hirnhautentzündung) sowie einen seit Jahren viel zu hohen und nicht einstellbaren Blutdruck und...

Ich werde die Arbeit versuchen, so eine Chance krieg ich sicherlich nie wieder.... aber weiß eigentlich gar nicht wie ich das hinkriegen soll. Das ganze beginnt mit völlig falschen Vorraussetzungen...
Vielleicht hat jemand eine ähnliche Odyssee erlebt und kann mir raten?

Guten Morgen.

Dem ist kaum noch etwas hinzuzufügen.
Gesundheit ist nicht alles, aber OHNE Gesundheit ist alles nichts!

Solche Chancen auf Arbeitsaufnahmen gibt es immer wieder.
Aus persönlicher Erfahrung kann ich nur raten dass Du Dich vollkommen auf eine korrekte Diagnose, eine angemessene Behandlung und weitest gehende Genesung fokussierst.
Alles andere wird sonst eine unnotige Qual voller emotionaler und sozialer Enttäuschungen.

Werde Gesund.
Alles Gute 👍
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Guten Morgen,ich benötige nochmals euren Rat.
Ich sollte ein Schreiben vom AG dem AA vorlegen das es keinen leidensgerechten Arbeitsplatz für mich gibt. Es wurde gedroht mit Einstellung des ALG1 wenn AG eine Stelle für mich hat. Nun schaut die Sache aber so aus, das fast unmögliche ist möglich geworden, es Gibt einen schönen Arbeitsplatz.Ich bin als Erzieherin nicht mehr einsetzbar, die neue Stelle sind 30 Std als Beratung bei meinem alten AG. So weit so gut, Vorstellungsgespräch ist erfolgt und ich bekomme die Stelle.Nun hab ich folgende Fragen:

1. Ich möchte eigentlich testen ob ich die neue Arbeit gesundheitliche schaffe im Rahmen einer Wiedereingliederung. Wer übernimmt die? Ich bin ja ausgesteuert....
Mein AG will das ich ganz schnell zur Verfügung stehe, möglichst nach nur 2 Wochen Wiedereingliederung....das ist mir aber viel zu kurz. Zumal es mir nicht wirklich gut geht.

2. Habe ich ja schwerwiegende Einschränkungen ( durch Liquorleck Gehirnsagging verbunden mit Sehstörungen Kopfschmerzen und den Sympthomen einer Hirnhautentzündung) sowie einen seit Jahren viel zu hohen und nicht einstellbaren Blutdruck und es kommen höchstwahrscheinlich noch einige Eingriffe auf mich zu. Ich möchte gern guten Willen zeigen, befürchte aber bereits jetzt das ich nicht ausreichend arbeitsfähig bin. Die Erkrankung ist sehr selten und Heilungschancen eher vage, allerdings fehlt mir die Unterstützung durch die Ärzte.Von den Fach-Ärzten in meiner Stadt sagt jeder was anderes.... in der Regel laufen die Meinungen auf „abwarten“ hinaus. Das tue ich aber bereits seit Monaten.Hierzu habe ich in 5 Tagen noch ein Spezielles MRT, wenn dabei heraus kommt das sich alles verschlechtert hat, wäre ein Eingriff (OP) dringend erforderlich.
Jedoch geht ja mein AG und das AA ( ärztliche. Gutachten vom AA und Betriebsarzt stützt sich auf Rehabericht als die schlimme Diagnose noch nicht erkannt war)davon aus, das ich fit und gesund bin und vollschichtig arbeitsfähig.

3. Habe ich seit 4/2019 einen EMR Antrag laufen und hoffe auf einen positiven Bescheid um einfach in Ruhe gesund werden zu können. Wie stehen die Chancen das ich die Rente genehmigt bekomme trotz Arbeitsaufnahme?

4.Bei mir ist von Anfang an alles immer schief gelaufen und nicht einmal den normalen Weg.
( falsche Reha = falscher Bericht ,weil Krankheit nicht erkannt wurde, GdB seit 1,5 Jahren in Bearbeitung momentan Teilabhilfebescheid; AA Nahtlosigkeit abgelehnt; RV LTA abgelehnt wegen Rehabericht u EMR Antrag zieht sich; VDK unmotiviert)

Ich werde die Arbeit versuchen, so eine Chance krieg ich sicherlich nie wieder.... aber weiß eigentlich gar nicht wie ich das hinkriegen soll. Das ganze beginnt mit völlig falschen Vorraussetzungen, weil man überall schwindeln muss....nun muss ich so tun als bin ich fit und bin es gar nicht, das macht mir enormen Druck. Ich möchte auch meine neuen Kollegen ungern gleich enttäuschen indem ich vielleicht wieder ausfalle,
Vielleicht hat jemand eine ähnliche Odyssee erlebt und kann mir raten?

es mir nicht wirklich gut geht.

2. Habe ich ja schwerwiegende Einschränkungen ( durch Liquorleck Gehirnsagging verbunden mit Sehstörungen Kopfschmerzen und den Sympthomen einer Hirnhautentzündung) sowie einen seit Jahren viel zu hohen und nicht einstellbaren Blutdruck und...

Ich werde die Arbeit versuchen, so eine Chance krieg ich sicherlich nie wieder.... aber weiß eigentlich gar nicht wie ich das hinkriegen soll. Das ganze beginnt mit völlig falschen Vorraussetzungen...
Vielleicht hat jemand eine ähnliche Odyssee erlebt und kann mir raten?

Guten Morgen.

Dem ist kaum noch etwas hinzuzufügen.
Gesundheit ist nicht alles, aber OHNE Gesundheit ist alles nichts!

Solche Chancen auf Arbeitsaufnahmen gibt es immer wieder.
Aus persönlicher Erfahrung kann ich nur raten dass Du Dich vollkommen auf eine korrekte Diagnose, eine angemessene Behandlung und weitest gehende Genesung fokussierst.
Alles andere wird sonst eine unnotige Qual voller emotionaler und sozialer Enttäuschungen.

Werde Gesund.
Alles Gute 👍
 
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