Nachzahlungforderung von ALG II Mahnung erhalten, Verjährung? (1 Betrachter)

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zansa

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Hallo liebe Leute,

ich habe ein großes Problem an der Backe und weiß irgendwie nicht weiter. Außer, dass ich morgen wohl beim Anwalt sitze und Widerspruch einlegen werde.

Und zwar habe ich eine Mahnung erhalten, wo drin steht:

Sehr geehrter Herr so und so,

die am 25.09.2015 fällige Forderung des Jobcenters ist bisher nicht vollständig eingegangen.
Die Zahlung in Höhe von 3.126,45 €

erwarte ich spätestens bis zum 29.02.2016

auf das angegebene Konto... Bla bla



Nun folgendes... ich habe nie so einen Brief erhalten, geschweige denn eine Nachzahlungsaufforderung bekommen. Das suspekte daran ist auch, dass dort kein Sachbearbeiter vorliegt, der sich darum kümmert.
Fällt denen ja richtig früh auf (nach 2 Jahren). Aber ich kam meiner Nachweispflicht doch nach :(

Ich habe zum 1.9.2013 eine Ausbildung begonnen und habe bis 31.12.13 H4 laut Bescheid bekommen.
Ich bin aber meiner Nachweispflicht damals nachgekommen und habe der SB meinen Ausbildungsvertrag vorgelegt und meine erste Abrechnung. Und diese auch gebeten mich damit dann von der Zahlung des H4+KdU zu befreien, da ich mich nun selbst um mich kümmern kann und dem Staate nicht mehr auf der Tasche liegen will, sei es durch Bab oder sonstigem Kram. Das hat die auch zur Notiz genommen und vermerkt.

Zudem musste ich meine Kaution damals selbst übernehmen, die ich abgestottert habe und habe auch nie von denen ein Schreiben erhalten, dass es nun getilgt worden ist. Dachte das schicken die an den Vermieter, tja Pustekuchen, als ich da nämlich angerufen habe, meinten die, die bräuchten das Schreiben vom Jobcenter, dass es getilgt worden ist.
Da liegen auch 1200€ beim Vermieter rum, die ich nicht abholen kann, um sie denen in den Rachen zu werfen.
Es ist ja nicht nur die Kaution, sondern auch 1 Monatsmiete, die ich zu viel bezahlt habe.

Vielleicht kann mir da einer was raten.
Habe nämlich eben schon sowas gelesen wie ''wenn die nach 1 Jahr nicht feststellen, dass die zu viel bezahlt haben, ist das verjährt, weil es die Schuld vom Sachbearbeiter ist, wenn der nicht in die Puschen kommt''. Ich trau dem Braten zwar nicht so ganz, aber naja...


Liebe Grüße
 

zansa

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Okay, mir kann wohl wirklich keiner helfen :(
Die Anwälte, die ich soweit kontaktiert habe, haben ''keine Zeit''.

Hier im Umkreis sind leider nur 2 die darauf spezialisiert sind.
Und andere sind ohne Auto schwer machbar mitten in der Pampa.

Daher habe ich jetzt noch 2 Wochen Zeit einen Widerspruch einzureichen.

Ich hab keine Ahnung, was ich nun machen soll... :( weil ich auch nie einen Widerspruch geschrieben habe... :icon_frown:
 
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