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Nachzahlung wird nicht gezahlt :-(

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MM1408

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#1
Hallo!

Ich versuche es mal ganz kurz zu halten und hoffe, dass es verständlich ist.

Also:

Ende August stellte meine Fallmanagerin fest, dass ich vermutlich (wie sie meinte) zu viel Geld bekommen habe. Da mir zusätzlich zur kompletten Warmmiete noch die anteiligen Heizkosten gezahlt wurden. Nun sollte ich eine neue Mietbescheinigung des Vermieters einreichen. Diese habe ich vom Vermieter leider noch nicht zurück bekommen.
Am gleichen Tag, als sie das feststellte, war ich eigentlich bei ihr, um eine Änderungsmitteilung zu machen, da mein Lebensgefährte ab dem 06.09.2006 kein Alg1 mehr bekommt. Was bedeutete, dass ab dem 06.09. auch kein AlG1 mehr angerechnet werden durfte. Was zuerst nicht so geschah. Ich bekam für 09/06 und für 10/06 nur das bisherige ALG2, wo das ALG1 meines LEbensgefährten immernoch angerechnet wurde, obwohl er ja nur bis einschliesslich 05.09.2006 ALG1 bekam.
Anfang Oktober rief ich dann meine Fallmanagerin an um diese Angelegenheit zu klären. Sie meinte, dass sie die fälligen Nachzahlungen dann am kommenden Mittwoch überweist. Das geschah nicht. Ich wartete dann bis 01.11.06, da ich dachte, dass sie die Nachzahlungen dann vielleicht mit den kommenden Leistungen zusammen überweist. Das geschah nicht. Ich bekam zwar für den Monat 11/06 endlich die komplette Summe, also ohne Anrechnung des ehemaligen ALG1 meines Lebensgefährten, aber die fälligen Nachzahlungen waren nicht mit dabei. Mittlerweile war allerdings der aktuelle Berechnungsbescheid bei mir angekommen, wo ja logischerweise vermerkt war, dass ich für 09/06 und 10/06 xx€ bekomme. Mit dem Vermerk, dass die Nachzahlungen schnellsmöglich überwiesen werden. Da das ja nicht an dem war, rief ich meine Fallmanagerin an und sagte, dass ich meine Nachzahlungen für September und Oktober vermisse. Darauf ihre Antwort: "Und ich vermisse ihre Mietbescheinigung!"
Sie meinte, so lange ich diese nicht einreiche, bekomme ich die Nachzahlungen auch nicht, da ich ja evt. Rückzahlungen leisten muss (wegen der oben genannten zu viel gezahlten Heizkosten)

Ist das überhaupt rechtens?
Ich meine ich habe dazu nichts schriftliches erhalten. Im Gegenteil. Ich habe die Bewilligungsbescheide bekommen, wo ausdrücklich vermerkt ist, dass Nachzahlungen schnellstmöglich überwiesen werden.

Muss ich die die zu viel gezahlten Leistungen überhaupt zurück zahlen?
Meine Angaben waren von Anfang an warheitsgemäss. Lediglich in der Mietbescheinung waren die Heizkosten nicht vom Vermieter angegeben, da wir noch keine Nebenkostenabrechnung erhielten. Die ca. Heizkostenpauschale, von 70€ wurde dann schriftlich vom Vermieter nachgereicht. Also eigentlich alles perfekt. Und dass Heizkosten in der Warmmiete enthalten sind, ist ja wohl klar, oder. Für mich jedenfalls. Also ist es doch der Fehler meiner Fallmanagerin. Richtig?

Bin über jede Hilfe dankbar und hoffe, dass das ganze halbwegs verständlich rüber kommt.

LG Melanie
 

Arania

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#2
Es hätte Dir aber doch auffallen müssen das Du zusätzlich zu Deiner Warmmiete noch Geld für Heizkosten erhalten hast, es wäre dann Deine Pflicht gewesen es Deinem/r SB zu melden, so wie ich das sehe wirst Du das Geld zurückzahlen müssen
 

MM1408

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#3
Nein, ich habe das völlig übersehen. Mir ist das nicht aufgefallen. Klingt blöd, ist aber so.

Hauptsächlich geht es mir ja auch darum, dass meine Fallmanagerin die Nachzahlungen einfach nicht auszahlt.

LG Melanie
 

Arania

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#4
Tja trotzdem, Dummheit-Sorry- schützt aber leider auch vor Strafe nicht, wenn es offensichtlich war das es Dir hätte auffallen müssen hättest Du es melden müssen, da gibt es einige Gerichtsurteile in dieser Richtung.

Aber Du kannst natürlich versuchen dagegen Widerspruch einzulegen
 

MM1408

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#5
Gut, dann bin ich eben dumm.:uebel:

Und was ist mit den Nachzahlungen? Dürfen die einfach zurück gehalten werde? Musste mir schon 300€ von meinen Eltern leihen und weiss nicht, wie ich die zurück zahlen soll.
Ich finde das sehr frech! Sie hatte mir zugesagt, dass sie es überweist und ich habe nichts schriftliches, dass es nur unter bestimmten Bedingungen endlich nachgezahlt wird.
Wie ist hier die Rechtslage???
 

Arania

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#6
Wenn angeforderte Bescheide nicht rechtzeitig eingereicht werden, dann ist es in der Tat so das die SB so verfahren darf, ich würde mich mal an den Vermieter wenden, damit er etwas " in die Puschen" kommt.

Ansonsten mündliche Versprechungen zählen leider nicht
 

MM1408

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#7
Die zuviel gezahlten Heizkosten haben doch aber mit den Nachzahlungen garnichts zu tun.
Ich habe schriftlich den Bewilligungsbescheid, dass ich für 09/06 und 10/06 xxx€ bekomme und das ist nicht der Fall gewesen. Kann doch nicht sein, oder? Das sind über 800€, die mir in den beiden Monaten zu wenig gezahlt wurden.
 

Arania

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#8
Wenn Du einen schriftlichen Bewilligungsbescheid hast dann muß das eigentlich ausgezahlt werden, es sei denn der wäre widerrufen worden, aber ich bin jetzt mit meinem Latein am Ende, ich denke es werden noch andere Ratschläge kommen :)
 
E

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#10
MM1408 sagte :
Gut, dann bin ich eben dumm.:uebel:

Und was ist mit den Nachzahlungen? Dürfen die einfach zurück gehalten werde? Musste mir schon 300€ von meinen Eltern leihen und weiss nicht, wie ich die zurück zahlen soll.
Ich finde das sehr frech! Sie hatte mir zugesagt, dass sie es überweist und ich habe nichts schriftliches, dass es nur unter bestimmten Bedingungen endlich nachgezahlt wird.
Wie ist hier die Rechtslage???
Wenn du die mietbescheinigu7ng beim vermieter abgegeben hast und der nicht in die Gänge kommt, bist du nicht verantwortlich...deshalb würd ich hingehen und erst weggehen, wenn ich mein Geld hab. Aber das kann nicht jeder...

Wie wärs mal mit Besuch des Vorgesetzten? Am besten mit Zeugen...


Gruß aus Ludwigsburg
 

MM1408

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#11
Hallo nach Ludwigsburg!

Das hatte ich auch vor. Hatte nur die Hoffnung, dass es da vielleicht irgendwelche rechtlichen Grundlagen gibt, die ich ihr vor die Nase halten kann. :D

Meinst du auch, dass ich nachzahlen muss, obwohl die Angaben von mir immer korrekt waren?

LG aus dem wunderschönen Harz
 
E

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#12
MM1408 sagte :
Hallo nach Ludwigsburg!

Das hatte ich auch vor. Hatte nur die Hoffnung, dass es da vielleicht irgendwelche rechtlichen Grundlagen gibt, die ich ihr vor die Nase halten kann. :D

Meinst du auch, dass ich nachzahlen muss, obwohl die Angaben von mir immer korrekt waren?
Das Problem: Meine Meinung ist hier nicht relevant... die Frage ist, ob du es hättest merken müssen. Dann wär die Rückforderung berechtigt.
Aber dann bleibt die Frage, wie es zurückzuzahlen ist...

Ich weiß noch, daß ich anfangs den Bescheid überhaupt nicht verstanden hab... aber ich bin jemand, der fragt, bis er versteht. Und ich frag auch heute oft noch, denn es gibt immer wieder Änderungen, die ich nicht verstehen kann, weil die Bescheide nicht so aussehen, wie sie sollten... auch mein SB hat immer wieder mal Probleme mit der Software...

Andere tun das nicht...und ich kann es nachvollziehen, warum sich viele überfordert fühlen...

Ich würde auf jeden Fall Widerspruch einlegen, wenn ich ein reines Gewissen hätte. Und versuchen, daß eine Ratenzahlung vereinbart wird.

Gruß aus Ludwigsburg
 
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