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Nachzahlung von Mehrbedarf bei Rentenbewilligung

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gabrielej

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#1
Hallo liebes Forum,

ich habe nach jahrelangem Kampf nun endlich meine EU-Rente auf Dauer bewilligt bekommen. Da ich 80 % AG-Schwerbehindert bin, stellte ich vor einem Jahr einen Antrag auf Mehrbedarf von 17%. Dieser wurde abgelehnt.

Nun hat der Rententräge mir die Rente ab 2003 anerkannt.

Meine Frage: Ab wann bekomme ich die Nachzahlung für den Mehrbedarf? Ab Antragstellung oder ab Anerkennung der Rente????

Ich würde mich sehr freuen, wenn mir hier jemand weiterhelfen könnte und bedanke mich schon im Voraus!

LG, Gabriele
 

lehenanne

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#2
Viele Antworten zu deinem Thema! Ich nehme mal an, rückwirkend, das aber nicht für die ganze Zeit, minigenst aber seit deinem Antrag.
Ist die Ablehnung des Mehrbedarfs denn zurückgenommen worden? das konnte ich eben nicht so ganz verstehen beim Lesen...
LG, ANne
 

gelibeh

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#3
Hast Du ALGII bezogen? Da bekommt man den Mehrbedarf ja nicht.

Hab gerade ein ähnliches Problem. Seit 25.11.08 Merkzeichen G, Klage gegen die DRV läuft noch. Mehrbedarf gibt es nur für Erwerbsunfähige. Hänge also in der Luft.

Würde jetzt auch sagen seit Antragstellung. Aber da bin ich mir nicht sicher. Allerdings bei der Sozialhilfe ist das so, dass man den Mehrbedarf ab Vorliegen des Schwerbehindertenausweises mit dem Merkzeichen bekommt.
 

gabrielej

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#4
Hallo! Erstmal vielen Dank für Eure Antworten!!!

Nun zu den Infos, die Ihr noch braucht. Ich habe bis 2006 Hartz IV bezogen, wurde dann vom Amtsarzt begutachtet, der mich als erwerbsunfähig einstufte. Also bekam ich seit 2006 Sozialgeld. 2008 habe ich dann den Antrag auf Mehrbedarf gestellt, welcher abgelehnt wurde, weil die Gemeinde sich auf meinen abgelehnten Rentenbescheid bezog und nicht auf die Aussage des Gutachters...

Da ich aber jetzt die Rente (rückwirkend ab 2003) zugesprochen bekommen habe, gehe ich davon aus, dass die Gemeinde mir auch den Mehrbedarf bewilligt. Da die Gemeinde ja nun auch eine Nachzahlung von der DRV bekommt, frage ich mich, ob meine Mehrbedarfnachzahlung auch so weit anerkannt wird (schließlich bin ich ja lt. Rentenanspruch seit 2003 erwerbsunfähig...)

LG, Gabrielej
 

gelibeh

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#5
Hast Du denn einen Anwalt. Ich befürchte, so ganz ohne Unterstützung wird die Gemeinde das Geld nicht rausrücken.

Weiß jetzt nicht, ob man da einen Überprüfungsantrag stellen kann.


Bei mir ist das ja etwas anders. Hab das G seit November 2008. Mein Anwalt hat mir jetzt geraten, einen Antrag auf Mehrbedarf zu stellen mit der Bitte, den solange ruhen zu lassen, bis der Rechtsstreit mit der Rentenversicherung geklärt ist.
 

gabrielej

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#6
Hallo Gelibeh,

Du hast sicherlich Recht, dass ich einen Anwalt brauche, um zu meinem Recht zu kommen ... ich wollte in diesem Forum aber schon mal vortasten, ob jemand da Erfahrung hat etc...

Dir wünsche ich jedenfalls ganz viel Glück mit der Rente. Leider musste ich fast 10 Jahre kämpfen ...

Ich drücke Dir ganz doll die Damen!!!

LG, Gabrielej
 

gelibeh

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#8
@oni71
4.nichterwerbsfähige Personen, die voll erwerbsgemindert nach dem Sechsten Buch sind, erhalten einen Mehrbedarf von 17 vom Hundert der nach § 20 maßgebenden Regelleistung, wenn sie Inhaber eines Ausweises nach § 69 Abs. 5 des Neunten Buches mit dem Merkzeichen G sind; dies gilt nicht, wenn bereits ein Anspruch auf einen Mehrbedarf wegen Behinderung nach § 21 Abs. 4 oder § 28 Abs. 1 Nr. 2 oder 3 besteht.
Die Threaderöffnerin hat das Merkzeichen aG. Denke mal, da gibt es auch den Mehrbedarf, denn aG(außergewöhnlich gehbehindert) ist noch eine Runde schlimmer als G.

@gabriele. Na ja,hab die Rente 2007 beantragt, liegt jetzt bei Sozialgericht. Vielleicht geht es jetzt durch die neu hinzugekommende Krebserkrankung etwas schneller.
 

oni71

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#9
Ups das AG habe ich überlesen....

leider entscheiden die Argen da im Moment wohl noch unterschiedlich , ide meisten SG aber für den Antragssteller.
 
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