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Nachzahlung Betriebskostenabrechnung

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Nicht offen für weitere Antworten.

Gelberose

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#1
Hallo zusammen!

Habe ein Problem, ich habe heute Post vom Vermieter bekommen mit der Betriebskostenabrechnung wo ich mal ebend 352,17 € nachzahlen muß.
Meine Frage übernimmt die ARGE diese Kosten oder muß ich mir dafür ein Darlehen nehmen?
Ich kann es sonst nicht zahlen.
Danke für eure Antworten.

LG Gelberose
 

Paolo_Pinkel

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#2
Meine Frage übernimmt die ARGE diese Kosten oder muß ich mir dafür ein Darlehen nehmen?
Dazu am besten einen schriftl. Antrag auf Kostenübernahme (nachweislich) bei der ARGE stellen und sich auf den § 22 SGB-II berufen.
 

redfly

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#3
Ein Darlehen hat nichts damit zu tun. Die Miete, dazu gehören auch Nachzahlungen, sind laufende Leistungen und müssen von der ARGE in voller Höhe übernommen werden.
 
E

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Gast
#4
Genau!

Ich bekomme für den betreffenden Monat immer einen Änderungsbescheid. Da sind dann halt höhere Wohnkosten drin.
 

Arania

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#5
Bei der Summe würde ich erstmal gerne wissen wie die zustande kommt
 

Hopefull

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#6
Genau!

Ich bekomme für den betreffenden Monat immer einen Änderungsbescheid. Da sind dann halt höhere Wohnkosten drin.
Und was ist, wenn durch die Anpassung durch höhere Wohnkosten( Mieterhöhung) danach die Kosten nicht mehr als angemessen gelten.`

Hat das bei dir dann immer noch gepasst?

Wenn du vorher schon am Limit warst und den Höchstsatz, der für die KdU übernommen wird, schon erreicht hast, wird es nämlich schwierig. Dann steht ein Umzug an.

Darüber mach ich mir nämlich gerade Sorgen. Bei mir würde jede NK- Erhöhung dazu führen.
Darum sehe ich es auch so, dass es sich m.E. doch widerspricht, wenn die Arge dann die Nachzahlung übernehmen muß.

lg
Hopefull
 

Hopefull

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#7
Bei der Summe würde ich erstmal gerne wissen wie die zustande kommt
Das geht schneller als man denkt. Ich hatte 577,09 nachzuzahlen.

Warum?
weil die NK zu gering angesetzt waren. Sie hätten doppelt so hoch sein müssen.
 

Arania

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#8
Hm nun gut, ich denke aber da kann innerhalb eines Jahres nicht so eine Summe zusammenkommen
Zur Zahlung selber: solange die ARGE die KDU zahlt und anerkannt hat, hat sie auch die Nachzahlung zu übernehmen, es heisst ja auch nicht das sich dadurch die Miete erhöht

Bei uns ist das immer unterschiedlich, mal kommt etwas heraus, mal muss nachgezahlt werden
 
E

ExitUser

Gast
#9
Und was ist, wenn durch die Anpassung durch höhere Wohnkosten( Mieterhöhung) danach die Kosten nicht mehr als angemessen gelten.`

Hat das bei dir dann immer noch gepasst?

Wenn du vorher schon am Limit warst und den Höchstsatz, der für die KdU übernommen wird, schon erreicht hast, wird es nämlich schwierig. Dann steht ein Umzug an.

Darüber mach ich mir nämlich gerade Sorgen. Bei mir würde jede NK- Erhöhung dazu führen.
Darum sehe ich es auch so, dass es sich m.E. doch widerspricht, wenn die Arge dann die Nachzahlung übernehmen muß.

lg
Hopefull
Deine Sorge ist tatsächlich begründet. Eine Aufforderung zur Senkung der KdU könnte in deinem Fall bei einer ordentlichen Nachzahlung tatsächlich kommen. Allerdings muss die Arge für längstens sechs Monate auch deine "nicht angemessenen" Kosten tragen. Die Frist beginnt mit der schriftlichen Aufforderung.
Im Umkehrschluss müsste das heißen, die Nachzahlung gab es vor der Aufforderung. Sie müsste damit vom Amt übernommen werden.

Die Probleme habe ich nicht. Meine Miete ist human.

---------------------------------------
Arania,
+- 352 Euro im Jahr hatte ich auch schon.
 

Hopefull

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#10
Hm nun gut, ich denke aber da kann innerhalb eines Jahres nicht so eine Summe zusammenkommen
Zur Zahlung selber: solange die ARGE die KDU zahlt und anerkannt hat, hat sie auch die Nachzahlung zu übernehmen, es heisst ja auch nicht das sich dadurch die Miete erhöht

Bei uns ist das immer unterschiedlich, mal kommt etwas heraus, mal muss nachgezahlt werden

@ Arania
Schon klar, aber die meisten Vermieter, haben schon bei 200,00 Nachzahlung automatisch umgelegt (200 :12= 16,66, aufgerundet auf 20,00) und mit beiliegendem Schreiben dann direkt mitgeteilt, dass sich daher die NK ab nächsten Monat um diese 20,00 € erhöhen.

Dann könnte ich zwar diese 2o,00 Erhöhung aus eigener Tasche vom Regelsatz zahlen,
a b e r es ist doch unlogisch, wenn sie bei der m o n a t l i c he n Zahlung der Arge nicht übernommen werden, am Jahresende hingegen, wenn die NK-Abrechnung dann ins Haus schneit, "bereitwillig" übernommen werden.
Verstehst du was ich sagen will.?
 

Arania

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#11
dass sich daher die NK ab nächsten Monat um diese 20,00 € erhöhen.
Okay in dem Fall hast Du recht, bei uns ist noch keine Erhöhung der Nebenkosten gekommen, auch wenn nachgezahlt werden musste
 

Gelberose

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#12
Hallo!

Danke erstmal für die ganzen Antworten. Also die hohe Nachzahlung kommt zu stande da diese einfach zu niedrig angesetzt war.
Im gleichen Brief hat mein Vermieter mir dann mitgeteilt das sich die Nebenkosten von 75 € auf 107 € erhöhen und die Miete wird auch erhöht von 291,50 € auf 320,65 €. Alles ab dem 01.04..
Nun denke ich mal das ich von der ARGE zum Umzug aufgefordert werde, da uns mit 2 Personen ja nur eine Kaltmiete von 291,60 € zusteht.(Dortmund)
 

Hopefull

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#13
Hallo!

Danke erstmal für die ganzen Antworten. Also die hohe Nachzahlung kommt zu stande da diese einfach zu niedrig angesetzt war.
Im gleichen Brief hat mein Vermieter mir dann mitgeteilt das sich die Nebenkosten von 75 € auf 107 € erhöhen und die Miete wird auch erhöht von 291,50 € auf 320,65 €. Alles ab dem 01.04..
Nun denke ich mal das ich von der ARGE zum Umzug aufgefordert werde, da uns mit 2 Personen ja nur eine Kaltmiete von 291,60 € zusteht.(Dortmund)
Siehst du, ganau das war meine Erklärung und Befürchtung. Bei dir wurden 32,00 € NK erhöht, bei mir waren es direkt 50,00 €, aber nachvollziehbar in meinem Fall, wie wohl auch bei dir.
Warum allerdings gleichzeitig die Kaltmiete raufgeschraubt wird, würde ich mal mit dem Vermieter abklären. Gab es da eine Anpassung durch Heraufsetzung im im Mietspiegel?

Naja, du mußt wohl nicht gleich zum Umzug verdonnert werden, wenn du die Differenz wie gesagt aus eigener Tasche dann auch aus dem Regelsatz beschreiten kannst, aber es fehlt dir dann halt im Geldbeutel.

Genau das war ja meine Grundsatzfrage. Les noch mal den untersten Teil im 10. Posting.

lg
Hopefull
 

Gelberose

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#14
Hallo!

Die Kaltmiete sollte schon als ich vor über 2 Jahren dort eingezogen bin bei etwa 320 € liegen aber mein Vermieter war so nett zu mir und hat mir die Wohung zu der Kaltmiete gelassen die ich haben durfte.
Und nun hat er die Miete den anderen Wohnungen so gut wie angepasst, die liegen im Duchschnitt so bei etwa 380,-€ kalt.
Also ist meine immernoch die günstigste.
Ich habe gelesen das sich ab dem 01.01.2010 die qm erhöht haben die man haben darf. Wie sieht es dann mit der Kaltmiete aus, wurde die dann auch erhöht?
Wo kann ich denn da etwas drüber finden?
 

Daisy666

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#15
AFAIK nein. Da es ja kostet. Ist doch völlig egal, ob der Mietspiegel da seit Jahren steigt und die Grenze für Hartz4'ler seither gleich bleibt.

Unter den Brücken ist sicher genug Platz für uns alle und im harten Winter: Zusammenkuscheln. Klappt bei den Pinguinen doch auch und wir haben nicht mal gefräßige Robben, Weißbären und Eskimos.
 
E

ExitUser

Gast
#16
Die Nebenkosten müssen doch auf jeden Fall übernommen werden, wenn die Whg. von der Größe her angemessen ist und keine Verschwendung nachgewiesen wurde. Erhöht sich die Miete deswegen, müsste die Arge ihre Kriterien anpassen.

Widerspruch und Klage. Auf keinen Fall einfach hinnehmen.
 

physicus

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#17
lol sommer, lass mal deinen blödistischen spam weg hier...

die nebenkostenabrechnung gehört zu den KdU und sind in voller höhe zu erstatten, es sei denn deine wohnung ist nicht angemessen, dann zahlst du nur den betrag aus der eigenen tasche, welcher die angemessenheit übersteigt.

mfg physicus
 
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