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Nachweispflicht von Bewerbungen aber wie?

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Nicht offen für weitere Antworten.

Haubold

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#1
Habe Vermittlungsvorschlag von ARGE für eine befr. Stelle bekommen, auf der ich mich tel. bewerben sollte. Was ich auch mehrfach tat, jedoch war nur der Anrufbeantworter am anderen Ende. Habe nach 2 Wochen ohne Erfolg mich schr. beworben.
Bekam Anhörung von ARGE mit Kopie Rücklaufschreiben des AG wo angekreuzt war hat sich nicht gemeldet bzw. beworben.
In der Anhörung schrieb ich es auch so und fügte Kopie meiner Bewerbung bei.
Bekam Bescheid mit 30% Kürzung( 104 €).
Durch DGB Widerspruch eingelegt.

Mein Widerspruch wurde abgelehnt mit folgender Begründung:
- hätte meine Bewerbung auf den AB sprechen können
- Kopie meiner Bewerbung hätte ich nur erstellt um Widerspruch einlegen zu können

War bei meiner AV und fragte wie ich den Nachweise über meine Bewerbungen bringen kann und es schriftlich von ihr will.
Trotz meiner Aufforderung gabs nichts schriftliches.
Ihre Antwort:
- bei tel.Bewerbungen würde ihr der Einzelnachweis von Tel. Rechnung ausreichen, (habe keinen Einzelnachweis steht nur Anzahl der Gespräche)
bekam nur Achselzucken als Antwort
- bei schr. Bewerbungen würde ihr das Anschreiben in Kopie ausreichen ( ist ja eine Frechheit mal HÜ mal HOT)
- per Einschreiben, würde den Kostenrahmen sprengen

Gibt es Gesetze, Amtsanweisungen oder was auch immer wo steht was als Nachweis zählt?
Muss ja Klage begründen und will vor Gericht nicht untergehen!

Es ist zum ko.... :icon_kotz2:
 

Unwichtig

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#2
Vielleicht einen Zeugen beim Telefonieren hinzuziehen.

Wenn Du ISDN hast, dann kannste auch eine Konferenzschaltung machen, dann muss niemand bei Dir vorbeikommen.

Bevor ich da anrufe gucke ich im Internet nach, auf der Arbeitsamt Seite, ob die Stelle noch drinsteht. Auf dem Schrieb steht eine Nummer, die kann man da eingeben. Wenn das Angebot da nicht drinsteht, dann rufe ich da auch nicht an. In 2,5 Jahren habe ich nur ein Stellenangebot erhalten und das war bereits seid 6 Wochen hinfällig, Fall erledigt, Anrufen überflüssig.
 
E

ExitUser

Gast
#3
Habe Vermittlungsvorschlag von ARGE für eine befr. Stelle bekommen, auf der ich mich tel. bewerben sollte. Was ich auch mehrfach tat, jedoch war nur der Anrufbeantworter am anderen Ende. Habe nach 2 Wochen ohne Erfolg mich schr. beworben.
Bekam Anhörung von ARGE mit Kopie Rücklaufschreiben des AG wo angekreuzt war hat sich nicht gemeldet bzw. beworben.
In der Anhörung schrieb ich es auch so und fügte Kopie meiner Bewerbung bei.
Bekam Bescheid mit 30% Kürzung( 104 €).
Durch DGB Widerspruch eingelegt.

Mein Widerspruch wurde abgelehnt mit folgender Begründung:
- hätte meine Bewerbung auf den AB sprechen können
- Kopie meiner Bewerbung hätte ich nur erstellt um Widerspruch einlegen zu können

War bei meiner AV und fragte wie ich den Nachweise über meine Bewerbungen bringen kann und es schriftlich von ihr will.
Trotz meiner Aufforderung gabs nichts schriftliches.
Ihre Antwort:
- bei tel.Bewerbungen würde ihr der Einzelnachweis von Tel. Rechnung ausreichen, (habe keinen Einzelnachweis steht nur Anzahl der Gespräche)
bekam nur Achselzucken als Antwort
- bei schr. Bewerbungen würde ihr das Anschreiben in Kopie ausreichen ( ist ja eine Frechheit mal HÜ mal HOT)
- per Einschreiben, würde den Kostenrahmen sprengen

Gibt es Gesetze, Amtsanweisungen oder was auch immer wo steht was als Nachweis zählt?
Muss ja Klage begründen und will vor Gericht nicht untergehen!

Es ist zum ko.... :icon_kotz2:
Wenn ih eine Frage schriftlich stelle und eine schriftliche Antwort einfordere und die nicht erhalte lasse ich mir keine Sanktion reindrücken, da würd ich klagen!
 

Haubold

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#4
Was haltet ihr DA von?

Den Vermittlungsvorschlag erhilt ich zwar 4 Wochen vor Abschluss meiner EGV aber die Anhörung 2 Tage danach.
Im SGB II § 15 Abs.2 steht....und in welcher Form er die Bemühungen nachzuweisen hat.
In meiner EGV (läuft Noch 1 Woche) steht nicht WIE!

So dass meine Kopie doch als Nachweis zählt oder?
Hat doch die ARGE versäumt in meiner EGV hineinzuschreiben in welcher Form sie die Nachweise wünscht!

Bitte um eure Meinungen.

Gruß Haubold
 

Haubold

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#5
Wenn ih eine Frage schriftlich stelle und eine schriftliche Antwort einfordere und die nicht erhalte lasse ich mir keine Sanktion reindrücken, da würd ich klagen!
Habe mündl. gefragt nicht schriftlich.
Schriftlich werde ich noch machen,
 

Heiko1961

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#7
- bei tel.Bewerbungen würde ihr der Einzelnachweis von Tel. Rechnung ausreichen, (habe keinen Einzelnachweis steht nur Anzahl der Gespräche)
bekam nur Achselzucken als Antwort
- bei schr. Bewerbungen würde ihr das Anschreiben in Kopie ausreichen ( ist ja eine Frechheit mal HÜ mal HOT)
Bei telefonische Bewerbungen reicht normaler Weise, wenn die Firma, Telefonnummer, Name vom Ansprechpartner und Datum in deiner Liste aufgeführt sind. Bei schriftlichen Bewerbungen handhaben es die Argen unterschiedlich. Einmal wollen sie die Anschreiben und Ablehnungsschreiben. Dann wieder nur die tabellarische Liste ohne Anschreiben. Einige akzeptieren auch telefonische Absagen. Das ist schon ein Kreuz mit den Argen.
 

RobertKS

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#8
Hallo zusammen,

Bei mir genügt auch eine Liste mit den Anschriften der Firmen und wann man sich beworben hat.Die Anschreiben und Antworten muss ich nur auf Verlangen vorlegen.(Hat aber noch nie jemand verlangt).

Gruß Robert ;)
 

Haubold

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#9
Was haltet ihr DA von?

Den Vermittlungsvorschlag erhilt ich zwar 4 Wochen vor Abschluss meiner EGV aber die Anhörung 2 Tage danach.
Im SGB II § 15 Abs.2 steht....und in welcher Form er die Bemühungen nachzuweisen hat.
In meiner EGV (läuft Noch 1 Woche) steht nicht WIE!


So dass meine Kopie doch als Nachweis zählt oder?
Hat doch die ARGE versäumt in meiner EGV hineinzuschreiben in welcher Form sie die Nachweise wünscht!

Bitte um eure Meinungen.

Gruß Haubold
Danke für eure Antworten, aber was haltet Ihr von ROT?
 

Unwichtig

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#10
Danke für eure Antworten, aber was haltet Ihr von ROT?
Die schreiben auch nicht in die Eingliederungsvereinbarung rein, das Du auf die Bewerbung eine Briefmarke kleben sollst.

Ich denke mal man muss das dann schon mit einem Zeugen in den Briefkasten werfen oder eben als Einschreiben.

Die 30% wirste wohl leider schlucken müssen wie es aussieht.
 

Haubold

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#11
Die schreiben auch nicht in die Eingliederungsvereinbarung rein, das Du auf die Bewerbung eine Briefmarke kleben sollst.

Ich denke mal man muss das dann schon mit einem Zeugen in den Briefkasten werfen oder eben als Einschreiben.

Die 30% wirste wohl leider schlucken müssen wie es aussieht.
Mir geht es nicht darum was nicht in meiner EGV steht, sondern was hätte stehen sollen (§ 15 Abs.2 SGB II).
Kann ich Erfolg bei Klage haben oder nicht?

Eure Meinungen und Erfahrungen sind mir Wichtig!!!
 
E

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#13
Mir geht es nicht darum was nicht in meiner EGV steht, sondern was hätte stehen sollen (§ 15 Abs.2 SGB II).
Kann ich Erfolg bei Klage haben oder nicht?

Eure Meinungen und Erfahrungen sind mir Wichtig!!!
Was man bei einer Klage erreichtweiß man vorher nie...

wenn nicht klar war wie du nachzuweisen hast würd ichs versuchen.

Aber du hättest dir zu deiner EGV auch Gedanken machen können - man muß nicht einfach so unterschreiben, was die wollen.

Eine EGV ist immer verhandelbar...
 

Haubold

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#14
Was man bei einer Klage erreichtweiß man vorher nie...

wenn nicht klar war wie du nachzuweisen hast würd ichs versuchen.

Ist mir bewust! (Auf hoher See und vor Gericht ist man in Gottes Hand!)
Brauche Nur Eure Erfahrungen.

Aber du hättest dir zu deiner EGV auch Gedanken machen können - man muß nicht einfach so unterschreiben, was die wollen.

War ein dummes Schaf bevor ich auf das Forum traf. Bin jetzt schlauer, dank Euch!

Eine EGV ist immer verhandelbar...
Haubold
 

Heiko1961

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#15
Sorry Haubold,
aber das Forum ist voll mit dem Thema EGV etc. Auch auf der Portalleiste-oben- kannst du fündig werden. Einfach mal ran an den Speck und durchklicken. :wink:
 

Haubold

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#16
Sorry Haubold,
aber das Forum ist voll mit dem Thema EGV etc. Auch auf der Portalleiste-oben- kannst du fündig werden. Einfach mal ran an den Speck und durchklicken. :wink:
Sorry Heiko1961!

Meine Frage bezieht sich nicht (direkt) auf die EGV! Sondern auf die Nachweispflicht von Bewerbungen.
Wobei ich nur die EGV als Schriftstück habe.
Ich will versuchen der ARGE nachzuweisen (§15 Abs. 2 SGB II) das SIE mir nicht mitgeteilt hat, was SIE will!
Mein Versuch geht in die Richtung die EGV mal Gegen die ARGE einzusetzen!

Gruß Haubold
 

heuschrecke

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#17
Das Problem warum Du keine Antworten kriegst dürfte schlicht sein, dass wir es nicht wissen. Meiner ansicht nach hättest Du vor Gericht gute Chancen, das "Beweismittel" deiner Wahl durchzubrigen. Gleichzeitig hast Du meiner Ansicht nach (bin blutiger Laie!) allerdings schlechtere Chancen wenn der Richter fragt, warum Du nicht noch dieses oder jenes gemacht hast, als Du dort keinen telefonisch erreicht hast.

Evtl. ist es Dir die 10Eur für ein Beratungsgespräch bei einem Anwalt wert.
Auf Gewerkschaften als Rechtsberater gebe ich persönlich nämlich nicht so viel. Einen Gang vor Gericht würde ich mir daher vorher genau überlegen. Kannste ja mit dem Anwalt mal absprechen (Der sollte auf Hartz4 etc. spezialisiert sein.).
 
E

ExitUser

Gast
#18
Sorry Heiko1961!

Meine Frage bezieht sich nicht (direkt) auf die EGV! Sondern auf die Nachweispflicht von Bewerbungen.
Wobei ich nur die EGV als Schriftstück habe.
Ich will versuchen der ARGE nachzuweisen (§15 Abs. 2 SGB II) das SIE mir nicht mitgeteilt hat, was SIE will!
Mein Versuch geht in die Richtung die EGV mal Gegen die ARGE einzusetzen!

Gruß Haubold
in der EGV steht nur nicht das, was man dir mündlich gesagt hat...schätze, darauf berufen die sich...
 
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