Nachweise zu ausgeschriebenen Stellen

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Passant

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Hallo,

mein Arbeitsvermittler ist vor kurzem auf die glorreiche Idee gekommen, Nachweise zu den Stellen haben zu wollen, auf die ich mich beworben habe (steht in meinem EGV-VA). Ich bin mir momentan nicht ganz im Klaren darüber, was genau der Mann von mir will. Wenn ich ihm jede Stellenanzeige ausdrucke oder kopiere und ihm das Ganze zufaxe wird das Fax ja 1 Meter lang. Abgesehen davon braucht er dann ja nur eine einzige Stellenanzeige verschwinden zu lassen und schon kann er mich sanktionieren, oder sehe ich das falsch? Hat jemand eine gute Idee, wie man hier am besten vorgeht? Ob wohl eine Liste ausreichend ist, bei der man den genauen Fundort der jeweiligen Stelle aufführt?

Würde mich über gute Tipps freuen.

(Da mir mein derzeitiger Arbeitsvermittler nicht sonderlich fair vorkommt, mag ich ihn nicht selbst fragen.)

Passant
 

Sturmnacht

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Die Frage ist, welche Art von Nachweisen er verlangt. Das muss eindeutig aus dem VA hervorgehen. Der muss inhaltlich bestimmt sein, soll heissen du musst klar erkennen können was du zu tun hast.

Stell doch mal den Text aus dem VA ein.
 

Passant

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Die entsprechende Passage aus dem Verwaltungsakt lautet:

Sie unternehmen während der Gültigkeit dieser Eingliederungsvereinbarung - monatlich mindestens 5 Bewerbungsbemühungen auf ausgeschriebene, sozialversicherungspflichtige bzw. geringfügige Beschäftigungen und reichen diese Nachweise (Bewerbungsanschreiben/Absagen/Bewerbertagebuch (Nachweise zu den ausgeschriebenen Stellen) dem Jobcenter XXX monatlich unaufgefordert bis spätestens zum ... ein.
 
E

ExitUser

Gast
Da machst du einfach eine Tabelle mit allen nötigen Angaben und für den Nachweis kopierst du den entsprechenden Abschnitt.

Das mache ich schon aus eigenem Interesse, um den Überblick zu behalten.
 

verona

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Die Nachweise (Bewerbungsanschreiben und ggf. Absage) würde ich beim Jc kopieren und die Originale, wie die Kopien abstempeln lassen.

Die damalige SB wollte von mir auch die Absagen haben und nur die.
Daraufhin erklärte ich schriftlich, dass ich keinen Einfluss darauf habe, ob ein Arbeitgeber schriftlich absagt oder nicht.
In der nächsten EGV stand drin, dass ich Absagen vorzulegen hätte.
Habe (sowieso) nicht unterschrieben. Es folgte ein VA, der aber im Sande verlief.
 

minatrix

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Moin,

die Arge nehme ich net für voll. Arbeitgeber Jobcenter Dortmund.
Hausmeister, Am 22.05.2013 beworben, weder eine Absage noch eine Zusage
für ein Vorstellungsgespräch bekommen. Nun muß ich
mich fragen, wenn selbst die ARGE als Arbeitgeber nicht in der Lage ist, mir eine Absage
zu schicken, wie könnnen die von mir / uns selbige verlangen ? Diesbezüglich werden die von mir, noch einen
gesalzenen Brief erhalten !

Grüßli
mintatrix
 
E

ExitUser

Gast
Ich würde erstmal die Hand aufhalten, bevor ich haufenweise Anschreiben etc. kopiere, zumal ich die meist nur als pdf habe.

Es gibt einen Auszug aus der Tabelle und fertig.

Das hat bisher immer gereicht.
 

Chosyma

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Moin,

Tabelle reicht hier nicht, da es im VA anders steht. Nichteinhaltung könnte/würde zur Sanktion führen:
Der VA besagt du musst Bewerbungsanschreiben (eine Kopie davon) und Absagen (auch eine Kopie und natürlich nur wenn du eine erhältst) vorlegen. Und du hast ein Bewerbertagebuch zu führen und vorzulegen. Da das Bewerbertagebuch nicht näher erklärt ist würde ich ne Liste erstellen wo beworben, wann, als was, Ansprechpartner, wie beworben und Ergebnis der Bewerbung und die in Kopie auch vorlegen.

Vorlage nachweislich gegen Stempel, sonst heißt es nicht angekommen oder zu spät angekommen.

Unverschämt ist Vorlage ohne Aufforderung, da brauchen die kein Fahrgeld zahlen. Im VA so meiner Ansicht nach nicht zulässig schon gar nicht zu einem festgelegten Termin. Wäre für mich ein Widerspruchsgrund, wenn dies noch möglich ist. Und ich würde Antrag auf Fahrgeld stellen bevor ich das erstemal hinfahre zum Vorlegen. Sollten die nicht zahlen wollen, würde ich eine Klage nicht scheuen...

LG Antje
 
E

ExitUser

Gast
Moin,

Tabelle reicht hier nicht, da es im VA anders steht. Nichteinhaltung könnte/würde zur Sanktion führen:
Der VA besagt du musst Bewerbungsanschreiben (eine Kopie davon) und Absagen (auch eine Kopie und natürlich nur wenn du eine erhältst) vorlegen. Und du hast ein Bewerbertagebuch zu führen und vorzulegen. Da das Bewerbertagebuch nicht näher erklärt ist würde ich ne Liste erstellen wo beworben, wann, als was, Ansprechpartner, wie beworben und Ergebnis der Bewerbung und die in Kopie auch vorlegen.

Vorlage nachweislich gegen Stempel, sonst heißt es nicht angekommen oder zu spät angekommen.

Unverschämt ist Vorlage ohne Aufforderung, da brauchen die kein Fahrgeld zahlen. Im VA so meiner Ansicht nach nicht zulässig schon gar nicht zu einem festgelegten Termin. Wäre für mich ein Widerspruchsgrund, wenn dies noch möglich ist. Und ich würde Antrag auf Fahrgeld stellen bevor ich das erstemal hinfahre zum Vorlegen. Sollten die nicht zahlen wollen, würde ich eine Klage nicht scheuen...

LG Antje

Das ist nicht eindeutig. Für mich sind das in der Klammer Beispiele.
Ich würde es einfach mal ansprechen.
 

Chosyma

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Das ist nicht eindeutig. Für mich sind das in der Klammer Beispiele.

Ich verstehe das als Konkretisierung, wie Nachweise zu erfolgen haben. Für mich liest sich das, als Aufzählung was einzureichen ist. Da steht kein oder zwischen das eine Auswahl ermöglicht.

Woran machst du fest, dass es Beispiele sind von denen der TE sich was aussuchen kann?

LG Antje
 

verona

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So siehts aus. Die Kostenfrage bezüglich der Kopien/Ausdrucke ist vorher zu klären.

Kopien können direkt beim Amt gemacht werden, oder gemacht werden lassen. Auzüge wohl nicht.
Aber dafür werden die nicht für aufkommen. Da man eben die Bewerbungen auch im Amt oder über das Amt in irgendwelchen Centern schreiben kann.
Letztendlich kostet ein Auszug aber nur 3-5 Cent. Daran würde ich mich jetzt nicht aufhängen.
 

obi68

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Kopien können direkt beim Amt gemacht werden, oder gemacht werden lassen. Auzüge wohl nicht.
Aber dafür werden die nicht für aufkommen. Da man eben die Bewerbungen auch im Amt oder über das Amt in irgendwelchen Centern schreiben kann.
Letztendlich kostet ein Auszug aber nur 3-5 Cent. Daran würde ich mich jetzt nicht aufhängen.

Normalerweise würde mir das egal sein, aber wenn SB schon dermaßen sinnfreie Nachweise verlangt, nur um seinen Allmachtsfantasien zu frönen, wäre mir das den Trouble wert.

Eine Liste (Bewerbertagebuch) hat definitiv auszureichen. Die Bewerbungsanschreiben haben keinerlei Aussagekraft und die Absagen sind schon aus datenschutzrechtlichen Gründen zweifelhaft. Als ob jeder Hinz und Kunz Post von Dritten lesen darf!
 

Passant

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Das ist nicht eindeutig. Für mich sind das in der Klammer Beispiele.

So empfinde ich das auch.

Ich würde es einfach mal ansprechen.

Unter normalen Umständen sicherlich. Allerdings liege ich gerade etwas im Clinch mit meinem Arbeitsvermittler. Wenn ich ihn jetzt frage, welche Nachweise er konkret haben will, sagt er vermutlich, dass ich ALLES nachweisen muß und das möchte ich natürlich vermeiden.
 

Passant

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An dieser Stelle einmal herzlichen Dank an alle für Eure Meinungen und Überlegungen.
Hat mir weitergeholfen!
 
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