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FredFeuerstein76

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#1
Hallo !

Ich bin leider wieder, nach zu kurzer zwischenzeitlicher Arbeitsdauer, erwerbslos.

Natürlich hat mir meine SB sofort eine Eingliederungsvereinbarung untergeschoben, 3 Bewerbungen pro Monat und der Nachweis.

Jetzt kommt mein Anliegen:

Ich persönlich habe keine Probleme damit, mich mind. 3 mal pro Monat auf freie Stellen zu bewerben, eher mehr um die Arbeitslosigkeit zu beenden.

Ich habe jedoch ein Problem damit, daß jemand Kopien meiner Anschreiben als Nachweis verlangen könnte, denn diese sind lt. meiner Auffassung, immernoch Teil meiner Privatsphäre. Bewerbungen werden in Unternehmen ja auch als PERSÖNLICH PERSONALANGELEGENHEIT eingestuft wo nicht jeder Einsicht drauf hat.

Weiss jemand ob und auf welchen Grundsatz man sich berufen könnte, sollte die/der SB Abschriften der Anschreiben verlangen ?

Eine Aufstellung, wann ich mich wie bei wem beworben habe, gebe ich ja preis nur habe ich immer ein Problem damit, wenn jemand meine Schreiben lesen kann, egal ob Bewerbung oder sonstwas.

Dr. Schäuble arbeitet zwar fleissig dran sämtliche Rechte hinsichtlich Datenschutz usw. zu entfernen aber ich hoffe daß noch etwas möglich ist.
 

Paolo_Pinkel

Super-Moderator/in
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#2
Hallo !

Ich bin leider wieder, nach zu kurzer zwischenzeitlicher Arbeitsdauer, erwerbslos.

Natürlich hat mir meine SB sofort eine Eingliederungsvereinbarung untergeschoben, 3 Bewerbungen pro Monat und der Nachweis.

Jetzt kommt mein Anliegen:

Ich persönlich habe keine Probleme damit, mich mind. 3 mal pro Monat auf freie Stellen zu bewerben, eher mehr um die Arbeitslosigkeit zu beenden.

Ich habe jedoch ein Problem damit, daß jemand Kopien meiner Anschreiben als Nachweis verlangen könnte, denn diese sind lt. meiner Auffassung, immernoch Teil meiner Privatsphäre. Bewerbungen werden in Unternehmen ja auch als PERSÖNLICH PERSONALANGELEGENHEIT eingestuft wo nicht jeder Einsicht drauf hat.

Dann wirst du auch Probleme haben wenn du Bewerbungskosten geltend machen möchtest. Denn als Nachweis wird dort auch entweder die Absage oder das Anschreiben - sofern keine Absage ergangen ist - als Nachweis verlangt.

Was genau ist denn in der EGV vereinbart? Nachweis kann ja alles sein. Kann auch eine Excell-Tabelle sein wo du Anschrift und datum vermerkt hast.
:cool:

Weiss jemand ob und auf welchen Grundsatz man sich berufen könnte, sollte die/der SB Abschriften der Anschreiben verlangen ?

Eine Aufstellung, wann ich mich wie bei wem beworben habe, gebe ich ja preis nur habe ich immer ein Problem damit, wenn jemand meine Schreiben lesen kann, egal ob Bewerbung oder sonstwas.

Dr. Schäuble arbeitet zwar fleissig dran sämtliche Rechte hinsichtlich Datenschutz usw. zu entfernen aber ich hoffe daß noch etwas möglich ist.
Gruss

Paolo
 

physicus

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#3
hi,

bei mir haben bis dato immer die listen gereicht bei welcher firma ich mich beworben habe.
da reichte dann auch immer eine tele.-nummer wo die nachfragen können.
kosten wurden erstattet, anschreiben brauchte ich dann nicht beibringen.

gruß physicus
 
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#4
Kein Problem bei normalen Behörden. Die unterliegen schließlich einer besonderen Schweigepflicht.
Bei ARGE, einer rechtlich höchst seltsamen Konstruktion, sehe ich da schon Probleme. Aber wenn ARGE die Daten mißbraucht, gibt es noch das StGB.
 
E

ExitUser

Gast
#5
Hast Du die EGV schon unterschrieben? Wenn nein, kannst Du diesen Punkt ja mal hinsichtlich des Datenschutzes zur Sprache bringen, wenn ja, sind entsprechende nachträgliche Überlegungen sowieso weitgehend sinnlos. Falls allerdings in der EGV die genaue Art der Nachweise nicht geregelt ist und das ganze nur der persönliche Wunsch des SB ist, brauchst Du Dich nur an den Text der EGV zu halten.

Du könntest - theoretisch - in der Tat Probleme mit dem Datenschutz bekommen, allerdings in umgekehrter Richtung. Ein Brief unterliegt dem Urheberrecht und ist für den vorgesehenen Empfänger bestimmt, nicht für Dritte. Du darfst an Dich gerichtete Briefe also nicht ohne Einverständnis des Absenders einfach an fremde Dritte geben. Das würde freilich die Absageschreiben oder Empfangsbestätigungen von Stellenanbietern betreffen, nicht Deine eigenen Schreiben.

Im übrigen dürfte eine Kopie des eigenen Bewerbungsschreibens als Nachweis weitgehend sinnlos sein, denn was soll dadurch bewiesen werden? Die Tatsache der Absendung bestimmt nicht, und der Inhalt auch nicht, denn so eine Kopie könnte man auch nachträglich erstellen.
 

Rounddancer

Forumnutzer/in

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#6
Ich habe jedoch ein Problem damit, daß jemand Kopien meiner Anschreiben als Nachweis verlangen könnte, denn diese sind lt. meiner Auffassung, immernoch Teil meiner Privatsphäre. Bewerbungen werden in Unternehmen ja auch als PERSÖNLICH PERSONALANGELEGENHEIT eingestuft wo nicht jeder Einsicht drauf hat.
Also hier in Stuttgart verlangen sowohl AA, als auch Jobcenter als Nachweis eine Liste der Firmen, mit Name/Tel. der Ansprechpartner, bei denen man sich bewarb, und auf welche Stelle,- und wann das war.

Erst wenn man Bewerbungskostenerstattung beantragt, und davor natürlich den Bewerbungskostenerstattungsantrag gestellt hat,- dann wollen die Belege sehen,- und zwar nicht die Anschreiben,- sondern die Reaktionen darauf, also Absage, Zwischenbescheid, Einladung zum Vorstellungsgespräch, Zusage (was gibts noch?). Und die soll man im Paket zu mindestens 10 Stück vorlegen. Nur in Fällen, in denen man auf eine Bewerbung keine REaktion bekam, KANN man eine Kopie des Anschreibens vorlegen.
Aber angeguckt werden die, wenn überhaupt, bloß wenn man sie einschickt. Geht man hin mit dem Antrag und dem Papierstapel, dann nehmen die vorne am Tresen (ok, mein JC hat keinen Tresen) nur alle Blätter auf einen Haufen, zählen sie an den Blattkanten durch wie die Dame in der REinigung die angelieferten Hemden, stempeln sie ab,- und vermerken die Zahl der Blätter auf dem Antrag.
 
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