• Herzlich Willkommen!
    Schön, dass Sie zu uns gefunden haben.

    Wir sind das Erwerbslosen Forum Deutschland und befassen uns vor allem mit den Problemen bei Erwerbslosigkeit, Armut und gesellschaftlicher Benachteiligung.
    Das wichtigste Ziel ist, dass jeder zu seinem Recht kommt und diese nicht von den Behörden vorenthalten werden. Dazu gehört auch, dass Sie Ihre gewonnenen Informationen an andere weiter tragen. Bei den vielen völlig willkürlichen Handlungen von Behörden - und besonders bei Hartz IV - müssen Betroffene wissen, wie sie sich erfolgreich wehren können.
    Was man als Erwerbsloser zur Abwehr von Behördenwillkür alles wissen muss.
    Genauso wichtig ist es, dass Sie mit dazu beitragen, dass dieses unsägliche Gesetz Hartz IV überwunden werden muss. Deshalb brauchen wir auch aktive Unterstützer, die durch zivilen Ungehorsam, bei Demonstrationen etc. sich für diese Ziele einsetzen. Hierzu geben wir regelmäßig Informationen heraus.
    Mit diesen Zielen haben wir hier viele Menschen versammeln können, welche offen über sich diskutieren und ihre eigenen Erfahrungen hilfsbereit anderen mitteilen. Am besten ist es, wenn Sie sich kurz fürs Forum registrieren und Ihre Probleme, Meinungen und Ideen schreiben Das geht ganz schnell, ist kostenlos und bringt Ihnen nur Vorteile. So werden Sie sicherlich auf Gleichgesinnte stoßen, welche gerne versuchen, Ihnen weiter zu helfen, damit Sie den richtigen Weg finden. Ebenso habe Sie damit Zugriff auf unsere Vorlagen zu Widersprüchen, Klagebeispiele etc... Hier können Sie sich registrieren.

    Hoffentlich finden Sie, was Sie suchen.

Nachweis von ^Eigenbemühungen

Status
Nicht offen für weitere Antworten.

mercator

VIP Nutzer/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
29 Mrz 2006
Beiträge
1.231
Gefällt mir
56
#1
Hi alle,

vor kurzem hat man mich in diese DAA Job Plus-Maßnahme abgeschoben. Dort habe ich, neben einigen anderen Unterlagen, auch eine Tabelle bekommen, in die ich Eigenbemühungen eintragen soll. Ist das ein übler Trick zur Leistungskürzung durch die Hintertür? Habe mal sowas gelesen. Ich bekommen z.Z. noch ALGI.
 
E

ExitUser

Gast
#2
Auch bei ALG I-Bezug muss man schon seit Jahren Eigenbemühungen nachweisen. Ob in einer Tabelle, oder per Vorlage der Bewerbungsschreiben/Absagen. Wo ist da das Prob?
 

mercator

VIP Nutzer/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
29 Mrz 2006
Beiträge
1.231
Gefällt mir
56
#3
Auch bei ALG I-Bezug muss man schon seit Jahren Eigenbemühungen nachweisen. Ob in einer Tabelle, oder per Vorlage der Bewerbungsschreiben/Absagen. Wo ist da das Prob?
Das Problem läge in nicht oder kaum erfüllbaren Auflagen mit dem Ziel, einem Leistungsbezieher die Leistung zu kürzen. Kann aber auch sein, daß ich inzwischen etwas empfindlich geworden bin, nach alldem, was ich hier und anderswo so lese.
 

Arania

Elo-User/in

Mitglied seit
5 Sep 2005
Beiträge
17.180
Gefällt mir
178
#4
wie dreinund50 schon sagte: ein ganz normaler Vorgang
 
E

ExitUser

Gast
#5
@mercator

Willkommen in der Dummdeutschen Realität, Jahr 2006.
Hoffentlich haben wir bald wenigstens 20. Mio. arbeitslose, dann klappts auch mit der Revolution ganz von alleine.

Samoth
 

pixelfool

Elo-User/in

Mitglied seit
7 Apr 2006
Beiträge
368
Gefällt mir
1
#6
Samoth sagte :
@mercator

Willkommen in der Dummdeutschen Realität, Jahr 2006.
Hoffentlich haben wir bald wenigstens 20. Mio. arbeitslose, dann klappts auch mit der Revolution ganz von alleine.

Samoth
Meinst Du?
Ich glaube eher, bei 20 Mio. Arbeitslosen klappt es mit dem "neuen Führer" von ganz alleine :kotz:
 

Acacia

Elo-User/in

Mitglied seit
6 Apr 2006
Beiträge
72
Gefällt mir
0
#7
wie soll man ne eigenbemühung nachweisen,wenn man ja nicht mal absagen von den firmen bekommt,also wieder so ein schuss ins leere!
 
E

ExitUser

Gast
#8
Acacia sagte :
wie soll man ne eigenbemühung nachweisen,wenn man ja nicht mal absagen von den firmen bekommt,also wieder so ein schuss ins leere!
Kopie des Anschreibens, Gesprächsnotizen (Ansprechpartner, Datum, Uhrzeit) bei telefonischen Bewerbungen ....
 
E

ExitUser

Gast
#9
Nachweis Eigenbemühungen

Manchmal reicht auch eine Liste mit

Name, Anschrift der Fa., Ansprechpartner
Datum der Bewerbung
Quelle (Zeitung, Internet, Initiativbew.)

Dann noch ein Feld für Stand der Bewerbung
(Vortsellungsgespr., Absage, weitere Infos)
 
E

ExitUser

Gast
#10
Und wenn es keine Jobs gibt auf die man sich bewerben kann, müssen sich die Damen u. Herren der ARGE damit auch zufrieden geben das ich keine Nachweise erbringen kann. Hatte damit auch noch nie Schwierigkeiten.

Hier wird immer so getan als gebe es Mio. von Arbeitsstellen auf die man sich bewerben kann.

Samoth
 

Acacia

Elo-User/in

Mitglied seit
6 Apr 2006
Beiträge
72
Gefällt mir
0
#11
Mein berater hat gesagt,wenn man arbeiten will dann bekommt man auch arbeit.Da hab ich gesagt,ja,sicher..KAufen sie mir einen Titel als DIPLOM-FACH-INGINEUR,oder DIPLOM-FACHWIRT??Da hat er dann sein maul gehalten,nachdem ich angefangen habe,das jede menge solcher jobs gibt,nur habe ich nicht die ausbildung dafür,und ein solchen titel mir zu kaufen,dazu fehle mir das geld! :)
Verarschen lass ich mich da nicht,und blöd anreden nicht!Er hat von mirt auch sowas verlangt,ch habe ihm gesagt,das ich da keinen nachweiss habe,er solle doch die firmen anrufen,und fragen.Telefonische sachen mach ich nicht,weil ich eher das persönliche gespräch suche!
 
E

ExitUser

Gast
#12
@Acacia

Super. Du läßt Dir auch nichts gefallen. Du hast mich verstanden.
Ich kann mich nur auf Arbeitsstellen bewerben die meiner Qualifikation entsprechen.

Leider lassen sich die meisten Arbeitslosen alles gefallen.
Von Früh bis Abends lamentieren hat noch kein Prolem gelößt, man muß auch mal das Maul aufmachen wenns drauf ankommt.
Im Internet kann sich jeder auskotzen, das ist keine Kunst.
Ich kann meine Klappe auch nicht halten, wenn ich weis das ich im Recht bin. Und bisher bin ich gut gefahren damit.

Samoth :
 
E

ExitUser

Gast
#13
Hier wird immer so getan als gebe es Mio. von Arbeitsstellen auf die man sich bewerben kann.

Samoth
Was verstehst du unter "Hier"? Natürlich ist uns Betroffenen bekannt, dass auf einem freien Arbeitsplatz 10 bis 20 Arbeitslose kommen.

Das mach aber mal den Behörden, den Politikern, und vor allem der arbeitenden Bevölkerung klar. Die Stammtischgespräche "wer Arbeit sucht, findet sie auch", das muss ich mir sogar im Familien- und Bekanntenkreis anhören. Und ich kann garnicht soviel essen, wie ich dann :kotz: möchte
 

mercator

VIP Nutzer/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
29 Mrz 2006
Beiträge
1.231
Gefällt mir
56
#14
Natürlich ist uns Betroffenen bekannt, dass auf einem freien Arbeitsplatz 10 bis 20 Arbeitslose kommen.
Naja, rein rechnerisch mag das so sein, aber selbst dann bezweifel ich diese Relation. In der Realität landen schonmal hundert und mehr Bewerbungen beim Personalverantwortlichen.

Ich finde auch, die Arbeitslosenämter stellen manchmal Anforderungen an die Joblosen, die selbst wegen fehlender Stellen nicht annähernd erfüllen können. Aber gut, die bescheissen ja wo sie nur können, entweder, was die Erwerbslosenstatistik angeht, oder die Zahl der freien Stellen. Konsequenterweise müsste man als Arbeitsloser ebenso verfahren. Gesprächsnotizen? Klar, kein Problem, können die kriegen. Soviel sie wollen.

Das sich in einigen Köpfen immer noch der dämliche Satz "wer arbeiten will, findet auch Arbeit" hält, kann ich mir kaum vorstellen. In meinem Bekanntenkreis ist niemand, der so denkt, auf dem Arbeitslosenamt herrscht inzwischen auch Resignation und Schulterzucken. Obwohl, ich bin sicher, es ist was wahres dran: sagt doch einfach, ihr würdet umsonst arbeiten. Und PENG, schon haste 'nen Job.
 
E

ExitUser

Gast
#15
Es wird alles nicht so heiß gegessen wie es gekocht wird.
Ich schließe mich meinem Vorredner an.

Die auf dem Amt wissen doch auch was abgeht in diesem Land. Die sind doch auch nur froh wenn sie ihre Ruhe haben. Die meisten jedenfalls.

PS. Ich mache ab Morgen erst mal eine ABM als Sozialbetreuer in einer Obdachloseneinrichtung. Das liegt mir auch.
Sind zwar auch nur 900€ Brutto, aber besser als Zuhause versauern, oder so ein demütigender 1 Dollar Job allemal.

Wenn man 40 ist muß man eben froh sein, wenigstens mal ein halbes Jahr "unter der Haube" zu sein.
 

rannseier

Elo-User/in

Mitglied seit
3 Jan 2006
Beiträge
129
Gefällt mir
1
#16
Hat gerade jemand die aktuelle Statistik der BA parat? Es geht um Kürzung aufgrund nicht ausreichender Bewerbungen.

Was ist die angemesse Anzahl von Bewerbungen?
 
E

ExitUser

Gast
#17
Was angemessen ist legst du mit deinem Sachbearbeiter in der Eingliederungsvereinbarung fest, falls Du ALG 2 beziehst.

Wie sich das bei ALG1 konkret verhält kann ich Dir nicht sagen.
Fakt ist aber, eine Mitwirkungspflicht hat man schon seit vielen Jahren, nur war das bisher vielen nicht bewußt.
 
E

ExitUser

Gast
#19
schau in die EV, steht dort nichts wurde auch keine Zahl vereinbart und lese und staune!

VG-Bremen Az:S2 V 2149/05 v. 15.11.05 zu §31 SGB II

Die - sanktionsbewehrte - Verpflichtung, Eigenbemühungen nachzuweisen, trifft den erwerbsfähigen Hilfsbedürftigen nach § 31 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1b nur im Rahmen der in einer Eingliederungsvereinbarung festgelegten Pflichten.
 

rannseier

Elo-User/in

Mitglied seit
3 Jan 2006
Beiträge
129
Gefällt mir
1
#20
ich nu wieder sagte :
schau in die EV, steht dort nichts wurde auch keine Zahl vereinbart und lese und staune!

VG-Bremen Az:S2 V 2149/05 v. 15.11.05 zu §31 SGB II

Die - sanktionsbewehrte - Verpflichtung, Eigenbemühungen nachzuweisen, trifft den erwerbsfähigen Hilfsbedürftigen nach § 31 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1b nur im Rahmen der in einer Eingliederungsvereinbarung festgelegten Pflichten.
Na is doch fein. :)

Zum Glück ist meine letzte EV im September vergangenen Jahres ausgelaufen.
 
E

ExitUser

Gast
#21
einfach bei der nächsten Vereinbarung darauf bestehen, das da keine bestimmte Anzahl an Bewerbungen festgelegt wird.
Man hat Einfluß auf das was da drinn steht. Viel wissen das nur nicht, u. trauen sich auch nicht zu widersprechen.

Bei mir steht nur drin. Eigeninitiative unter Zuhilfenahme von Internet u. Gelbe Seiten. Damit kann ich Leben. In anderer Form hätte ich das auch nicht unterschrieben.
 
E

ExitUser

Gast
#22
Auch ohne EV ist man nach SGB verpflichtet, sich um einen Arbeitsplatz zu bemühen. Liegt ja wohl auch im eigenen Interesse, zumindest ich möchte nicht weiterhin der Willkür der Arge ausgesetzt sein. Und ich möchte mit selbstverdientem Geld ein menschenwürdiges Leben führen.
 

rannseier

Elo-User/in

Mitglied seit
3 Jan 2006
Beiträge
129
Gefällt mir
1
#23
dreiund50 sagte :
Auch ohne EV ist man nach SGB verpflichtet, sich um einen Arbeitsplatz zu bemühen.
Jetzt gehts aber um die "angemessene" Anzahl von Bewerbungen. Kennt da jemand eine Grenze? Die aktuellen Sperren und Kürzungen liegen wohl genau darin begründet..
 
E

ExitUser

Gast
#24
dreiund50 sagte :
Auch ohne EV ist man nach SGB verpflichtet, sich um einen Arbeitsplatz zu bemühen. Liegt ja wohl auch im eigenen Interesse, zumindest ich möchte nicht weiterhin der Willkür der Arge ausgesetzt sein. Und ich möchte mit selbstverdientem Geld ein menschenwürdiges Leben führen.
 
E

ExitUser

Gast
#25
Mist. Ich wollte sagen das das ja auch OK. so ist. aber mann sollte sich auch nicht zu Handlungen verpflichten, welche man nicht einhalten kann.
 
E

ExitUser

Gast
#26
"Angemessen" ist ein juristisch nicht verwertbarer Begriff.
Das ist so wie es sich schon anhört eine Frage der Auslegung.
Frag Deinen Sachbearbeiter, u. Du bist schlauer.
 
E

ExitUser

Gast
#27
dreiund50 sagte :
Auch ohne EV ist man nach SGB verpflichtet, sich um einen Arbeitsplatz zu bemühen. Liegt ja wohl auch im eigenen Interesse, zumindest ich möchte nicht weiterhin der Willkür der Arge ausgesetzt sein. Und ich möchte mit selbstverdientem Geld ein menschenwürdiges Leben führen.
Was hat die Anzahl von Bewerbungen mit der Verpflichtung sich um Arbeit zu bemühen zu tun? NICHTS!
Ich kann Wochenlang Zeitungen wälzen und im Internet suchen und nichts finden und keine Bewerbung abschicken. Dennoch habe ich mich bemüht einen Arbeitsplatz zu finden. Hier werden Äpfel mit Birnen verglichen!
 
E

ExitUser

Gast
#28
ich nu wieder sagte :
dreiund50 sagte :
Auch ohne EV ist man nach SGB verpflichtet, sich um einen Arbeitsplatz zu bemühen. Liegt ja wohl auch im eigenen Interesse, zumindest ich möchte nicht weiterhin der Willkür der Arge ausgesetzt sein. Und ich möchte mit selbstverdientem Geld ein menschenwürdiges Leben führen.
Was hat die Anzahl von Bewerbungen mit der Verpflichtung sich um Arbeit zu bemühen zu tun? NICHTS!
Ich kann Wochenlang Zeitungen wälzen und im Internet suchen und nichts finden und keine Bewerbung abschicken. Dennoch habe ich mich bemüht einen Arbeitsplatz zu finden. Hier werden Äpfel mit Birnen verglichen!
Und? Würde eine EV daran was ändern?
 
E

ExitUser

Gast
#29
Natürlich!!!! Wenn in der EV steht das ich 10 Bewerbungen in einem bestimmten Zeitraum vorlegen muss, dann muss ich da auch! Gibt es keine EV dann gibt es auch keine möglichen Blindbewerbungen, muss ja sehr schwer zu verstehen sein....
 
E

ExitUser

Gast
#30
Für Alg II Empfänger: Die Festsetzung der Anzahl der nachzuweisenden Bewerbungen liegt im Ermessen des Sachbearbeiters oder Fallmanagers und wird in der Eingliederungsvereinbarung geregelt.

Beispiele:

Eine Bekannte von mir muß ihrem Fallmanager pro Monat 10 Bewerbungen nachweisen.

In meiner Eingliederungsvereinbarung ist eine bestimmte Anzahl von Bewerbungen nicht festgelegt.
 
E

ExitUser

Gast
#31
Bin ich zu blöde zum zitieren, u. etwas zu ergänzen ?
Ist aber auch ne Sch... hier.

Ich wollte sagen. Das es an jedem selbst liegt wenn er so eine willkürliche Vereinbarung akzeptiert.
 
E

ExitUser

Gast
#32
Der Inhalt der Eingliederungsvereinbarung ist i.d.R. nicht verhandelbar. Es sei denn man trifft auf einen "sozial verträglichen" Sachbearbeiter/Fallmanager. Aber das ist wohl eher eine Seltenheit.
 
E

ExitUser

Gast
#33
Man muß es nur versuchen. Geht nicht, gibts nicht !!!!
Fakt ist aber auch. Wie es in den Wald hinein schallt, so kommt es auch Retoure.

Wenn ich holterdipolter daherkomme, habe ich natürlich schlechte Karten.
 
E

ExitUser

Gast
#34
Ob die EingV ein Vertrag ist oder nicht wird im Augenblick in juristischen Kreisen, habe ich mir sagen lassen, heftig diskutiert.

Ich bin der Meinung, ein Vertrag ist etwas, was zwischen mindestens zwei Menschen in gegenseitigem Einvernehmen geschlossen wird. Im Falle der EingV findet allerdings ein Diktat statt und wer nicht unterschreibt, wird sanktioniert. Wo ist das noch ein Vertrag?

Natürlich würde ich vor Abschluß einer solchen Vereinbarung auf den Inhalt Einfluß nehmen. Schließlich geht dem Abschluß der Vereinbarung ein intensives Gespräch voraus. Dieses Gespräch, das mit einem sog. Profiling endet, würde ich für meine Einflußnahme auf den Inhalt der EingV nutzen. Mir muß der FM oder PAP schon erklären, worin er den Vorteil der Maßnahmen sieht, die er mir vorschlägt. Bin ich nicht überzeugt davon und auch nicht einverstanden, dann unterschreibe ich auch nicht. Ist alles i.O. und meinen Wünschen entsprechend, habe ich kein Problem so etwas zu unterschreiben. Schließlich kann es nur vorteilhaft sein, wenn man intensive Hilfe bei der Suche nach einem Arbeitsplatz erhält.

Fand kein Profiling statt, würde ich auch keine EingV unterschreiben und sollte dann sanktioniert werden, dagegen mit allen mir zur Verfügung stehenden Rechtsmitteln vorgehen.

Fand das Profiling statt und ich weigere mich trotzdem, diese EingV zu unterschreiben, weil sie so extreme Mängel hat, dass ich sie nicht akzeptieren kann und ich mit einer Sanktion rechnen muß, bekomme ich die Vereinbarung dann als Verwaltungsakt trotzdem übergebügelt. Aber habe ich dann nicht viel bessere Möglichkeiten dagegen rechtlich vorzugehen? Denn wenn ich die EingV unterschreibe, kann ich dann überhaupt noch in Widerspruch gehen? Ich habe dem "Vertrag" ja zugestimmt.

Jedenfalls müssen in der EingV die erforderlichen Bewerbungen stehen und auch die Kostenübernahme dafür. Keine Kostenübernahme - keine Bewerbungen. In der Grundsicherung ist dafür kein Geld vorhanden.

Und Sinnlosbewerbungen sind, so ein Gerichtsurteil, nicht erforderlich.
 
E

ExitUser

Gast
#35
Die Bewerbungskosten werden in jeden falle erstattet. Natürlich nur auf Antrag. Ein Rechtsanspruch besteht darauf.
Diese Klausel ist nach meinem Kenntnisstand, Bestandteil JEDER EGV.
 
E

ExitUser

Gast
#36
Samoth, lies dich mal durch`s Forum und du wirst staunen, in wieviel EingV das nicht steht. Und wenn es drin steht, muß ich keinen Antrag mehr stellen, das ist dann darin geregelt. Warum doppeltgemoppelt? Arbeitsbeschaffungsmaßnahme fürs Arbeitslosenamt?
 
E

ExitUser

Gast
#37
Definition:

Der Vertrag ist ein Rechtsgeschäft. Es besteht aus inhaltlich übereinstimmenden, mit Bezug aufeinander abgegebenen Willenserklärungen (Angebot und Annahme) von mindestens zwei Personen.

In meiner Eingliederungsvereinbarung heißt es u.a.:

Ich muß regelmäßig Bewerbungen schreiben und dabei auch die Möglichkeiten des Internets nutzen.

Eine bestimmte Anzahl von Bewerbungen wird also nicht von mir gefordert.

Im Übrigen ist diese EGV bis zum 01.09.2005 gültig. Eine neue Eingliederungsvereinbarung wurde mit mir bislang nicht abgeschlossen. Laut SGB II handelt es sich ja um eine sog. Soll-Bestimmung und somit ist eine weitere EGV auch nicht zwingend erforderlich.
 
E

ExitUser

Gast
#38
Samoth sagte :
Die Bewerbungskosten werden in jeden falle erstattet. Natürlich nur auf Antrag. Ein Rechtsanspruch besteht darauf.
Diese Klausel ist nach meinem Kenntnisstand, Bestandteil JEDER EGV.
In meiner Eingliederungsvereinbarung steht kein Wort davon.

Die Bewerbungskosten werden auf Antrag erstattet. Aber auch nur bis zu einem Betrag in Höhe von 150,-- Euro im Jahr. Diese Regelung gilt für die ArGe Breisgau-Hochschwarzwald.
 
E

ExitUser

Gast
#39
Mein Gott noch mal....Sorry.

Aber nicht auf allen Formularen steht in diesen Dummdeutschen System Schwarz auf weiß geschrieben.

DAS SIND IHRE RECHTE!!!

Ist es so schwer auch mal die eigenen Hirnwindungen zu bemühen.
 
E

ExitUser

Gast
#40
Samoth sagte :
Mein Gott noch mal....Sorry.

Aber nicht auf allen Formularen steht in diesen Dummdeutschen System Schwarz auf weiß geschrieben.

DAS SIND IHRE RECHTE!!!

Ist es so schwer auch mal die eigenen Hirnwindungen zu bemühen.
Die Bewerbungskosten bekomme ich ja auf Antrag erstattet. Deswegen ist ein Zusatz in der EGV auch nicht notwendig.
 
E

ExitUser

Gast
#41
@ Catweazle, solltest du noch einmal eine EingV unterschreiben, dann achte doch bitte darauf, dass dort von vornherein die Kostenübernahme deiner Bewerbungen so geregelt ist, dass du hinterher nicht wieder Anträge schreiben mußt.

Was wolltest du mit der Definition zum Ausdruck bringen? Ist die EingV nun ein Vertrag oder ist diese Vereinbarung kein Vertrag, weil von einer Seite inhaltlich bestimmt und die andere Seite wird, ist sie damit nicht einverstanden, unter Androhung von Strafe gezwungen zu unterschreiben.
 
E

ExitUser

Gast
#42
Barney sagte :
@ Catweazle, solltest du noch einmal eine EingV unterschreiben, dann achte doch bitte darauf, dass dort von vornherein die Kostenübernahme deiner Bewerbungen so geregelt ist, dass du hinterher nicht wieder Anträge schreiben mußt.

Was wolltest du mit der Definition zum Ausdruck bringen? Ist die EingV nun ein Vertrag oder ist diese Vereinbarung kein Vertrag, weil von einer Seite inhaltlich bestimmt und die andere Seite wird, ist sie damit nicht einverstanden, unter Androhung von Strafe gezwungen zu unterschreiben.
Guten Abend Barney,

mir macht's nichts aus irgendeinen zusätzlichen Antrag zu stellen. Hauptsache ich bekomme meine Bewerbungskosten erstattet. Übrigens gehe ich davon aus, daß ich keine weitere EGV mehr unterschreiben muß. Denn die ArGe hat mich doch schon längst austherapiert. :mrgreen:

Für mich ist die EGV kein Vertrag im eigentlichen Sinne. Aber das ist nur meine bescheidene persönliche Meinung.
 
E

ExitUser

Gast
#43
Ich meinte ja auch nicht, dass du freiweillig die Anträge schreibst. Da habe ich mich wohl nicht so ganz klar ausgedrückt. Sorry.

Ich meine, wenn eine EingV abgeschlossen wird, gehört die Kostenübernahme der Bewerbungen da auch endgültig rein und kann nicht von Anträgen abhängig gemacht werden.
 
E

ExitUser

Gast
#44
Eigenbemühungen

@Samoth

Aber nicht auf allen Formularen steht in diesen Dummdeutschen System Schwarz auf weiß geschrieben.
DAS SIND IHRE RECHTE!!!
Ist es so schwer auch mal die eigenen Hirnwindungen zu bemühen.
Was soll das?
Wir sind hier, um in Ruhe die Probleme zu diskutieren die sich auftun.

Hast du auch mal daran gedacht, das man bei der Unterschrift zur EGV unter Druck gesetzt wird und keine Chance hat an alles zu denken?
Ist auch dir es noch nie passiert, das du trotz bestehender "RECHTE" wie du es nennst trotzdem auf etwas eingegangen bist, das du nicht wolltest?

Denke einmal an diese Dinge und lasse solche Sprüche!!

So long
Nachtm
 
E

ExitUser

Gast
#45
Jaja. ist schon OK. Man muß ja nicht immer gleich alles so furchtbar persönlich nehmen.
 
Status
Nicht offen für weitere Antworten.
Oben Unten