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Nachweis für die ARGE

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zefanja

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#1
Hallo,

mein Mann hat einen Arbeitsvertrag vor ca. 2 Monaten abgeschlossen, in dem ein monatlicher Lohn in Höhe von nicht mehr als 400,00 € vereinbart wurde, je nach Auftrag. Der SB hat nun im Bescheid geschrieben, dass er monatlich diese 400,00 € von der Leistung ersteinmal einbehält und wir den Nachweis erbringen müssen, das Geld eingegangen ist oder nicht; sprich: mein Mann gearbeitet hat oder nicht!
Wie soll ich nun diesen Nachweis erbringen; ich könnte zum einen unsere Kontoauszüge kopieren und diese als Nachweis am Monatsende dem SB vorlegen oder muss die Firma etwas dahingehend schreiben, dass in diesem Monat keine Arbeit an meinen Mann vermittelt wurde? Im Monat November sieht es wahrscheinlich so aus, dass mein Mann keinen Arbeitsauftrag erhält.
Wie sollen wir am besten vorgehen bezüglich des Nachweises für die ARGE???
Viele Grüße: Zefi
 
E

ExitUser

Gast
#2
Wenn dein Mann einen Arbeitsvertrag hat, sollte er auch eine monatliche Abrechung für den gezahlten Lohn bekommen.
Diese Abrechnung reicht aus, um der ARGE den richtigen Verdienst nachzuweisen.
 

zefanja

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#3
hallo hajoma,

für den Fall, dass er in dem Monat noch einen Arbeitsauftrag von der Firma bekommt, dann kriegt er eine Abrechnung; es sieht aber wahrscheinlich so aus, dass er diesen Monat keinen Arbeitsauftrag erhält, so dass die Firma ihm auch keine Abrechnung erstellt.

Sollten wir in diesem Fall an die Firma schreiben und um eine Bestätigung bitten, dass in diesem Monat keine Arbeitsvermittlung stattgefunden hat und er eben kein Geld erhalten hat?

Hier liegt der Hund begraben!

Ich muss dazu sagen, dass die Firma da fein aus dem Schneider ist, keinen Arbeitsauftrag, dann kein Geld; was für uns wiederum bedeutet, den Nachweis zu erbringen.

Und dann jeden Monat diesen Terz.

grrrr
 

Kerstin_K

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#4
Ich würde der ARGE einfach schriftlich mitteilen, das in dem Monat nichts war. Wenn sie es dann unbedingt noch von der Firma brauchen, werden sie sich schon melden.
 

zefanja

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#5
Hallo Kerstin,

ja das ist aber der längste Weg und Du musst bedenken, uns fehlen 400,00 €. Wenn ich das dem SB am 01.12.09 erstmal mitteile, dass mein Mann nicht gearbeitet hat, dann verlangt der die Bescheinigung und dann schreibe ich die Firma an, telefonisch bringt das nix, da ich dann keinen Nachweis habe, und das dauert alles.

Bis wir dann das Geld vom letzten Monat überwiesen bekommen, vergehen gut 10 Tage, wenn das langt.

In der Zwischenzeit braucht meine Tochter wieder eine Monatskarte für die Schule und die wird ab der 11. Klasse nicht mehr übernommen, die Kohle fehlt einfach.

Deswegen mach ich mir halt jetzt schon Gedanken, wie ich das bewerkstelligen kann, dass das alles zeitnah passiert.

Ok. bis demnächst. gruss. zefi
 

alvis123

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#6
Hi, zefanja..

bei mir läufts bei der Arbeit ähnlich. Auch mir hat die ARGE "vorsorglich" Geld einbehalten. Daraufhin habe ich Widerspruch eingelegt und bekomme jetzt das ganze Geld ausbezahlt. Ich muß jetzt nur die einzelnen monatlichen Einkommen nachweisen. Falls ich dann über die Freibeträge komme, wird's abgezogen.

Also: Widerspruch einlegen; denn ein Vorwegabzug ist rechtswidrig.

MfG
 

haef

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#7
Hallo,

mein Mann hat einen Arbeitsvertrag vor ca. 2 Monaten abgeschlossen, in dem ein monatlicher Lohn in Höhe von nicht mehr als 400,00 € vereinbart wurde, je nach Auftrag. Der SB hat nun im Bescheid geschrieben, dass er monatlich diese 400,00 € von der Leistung ersteinmal einbehält und wir den Nachweis erbringen müssen, das Geld eingegangen ist oder nicht; sprich: mein Mann gearbeitet hat oder nicht!

Es ist m.E. unzulässig einen fiktiven Lohn anzurechnen und erst bei Negativbeweis nachträglich zu zahlen.
Der Bedarf besteht jetzt und ist im voraus zu decken.
Eine evtl. Überzahlung kann im Folgemonat verrechnet werden. Die "Angst" des SB ist vermutlich, dass er das dann nur in kleineren monatl. Raten machen darf, da der Zuflußmonat u.U. verstrichen ist.
Eine entsprechende Vereinbarung von eurer Seite wäre da evtl. hilfreich.

Wie soll ich nun diesen Nachweis erbringen; ich könnte zum einen unsere Kontoauszüge kopieren und diese als Nachweis am Monatsende dem SB vorlegen oder muss die Firma etwas dahingehend schreiben, dass in diesem Monat keine Arbeit an meinen Mann vermittelt wurde? Im Monat November sieht es wahrscheinlich so aus, dass mein Mann keinen Arbeitsauftrag erhält.
Wie sollen wir am besten vorgehen bezüglich des Nachweises für die ARGE???
Viele Grüße: Zefi
fG
Horst
 
E

ExitUser

Gast
#8
Soweit mir bekannt ist, muss der Arbeitgeber eine "Null-Abrechnung" erstellen, wenn der Arbeitnehmer den betreffenden Monat nichts verdient hat.

Der Arbeitgeber muss ja den AN auch bei der Sozialversicherung angemeldet haben (bei 400-Euro Jobs ist das die Bundesknappschaft). Dort muss er monatlich melden, welche Sozialabgaben zu zahlen sind und dieses Geld an die Knappschaft überweisen.

Oder meldet der Arbeitgeber Deinen Mann jeweils für diese Monate wieder ab? Dann muss er Deinem Mann die Nachweise zur Sozialversicherung geben, die er bei der ARGE als Beweis vorlegen kann.

Dein Mann sollte also darauf bestehen, dass er für Monate, in den denen er in der Firma nicht eingesetzt wurde, eine Gehaltsabrechnung über Null Euro erhält oder - falls er beim Sozialversicherungsträger jeweils abgemeldet wird - die Abmeldebescheinigungen erhält. Falls der Arbeitgeber sich weigert, wäre das wohl ein Fall, den man mal anonym ans Finanzamt und an die Knappschaft melden sollte ...
(Hat Dein Mann eigentlich vom Arbeitgeber eine ANmeldung zur Sozialversicherung erhalten??????)

Grüße
Arbeitssuchend
 
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