Nachtspeicherheizung

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kleene hexe

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Hallöchen,

habe seit Ende letzten Jahres eine Wohnung mit Nachtspeicherheizung. Was mir aber der Vormieter verschwiegen hat,ist das sie nicht angeschlossen sind und zudem noch eine der beiden anscheinend uralt ist. Somit Asbestgefahr. Nun meine Frage: Würde das Arbeitsamt eine neue Heizungsart unterstützen? Oder zumindest das ich neue Nachtspeicherheizungen bekommen kann? Würde die Wohnung ungern aufgeben, da es eine super Lage ist und bis auf eben die Nachtspeicher meinen Bedürfnisen genügen.
 

Arania

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Das musst Du mit dem Vermieter klären, was soll die ARGE dabei tun?
 

kleene hexe

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Der Vermieter hat damit nix zutun da er nur eine Kaltmiete nimmt und die Nachtspeicher von Vormieter zu Nachmieter übergeben werden. Meine Frage war ob man in der Sache eine Ünterstützung bekommen könnte. Wie z.B. eine Einmalzahlung oder ein Darlehn?
 

Drueckebergerin

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Eine Wohnung muß beheizbar sein und wenn die vorhandene Heizung nicht funktioniert, muß der Vermieter für eine sorgen.

Wo habt Ihr bloß immer Eure Informationen her?? :icon_eek:
 

kleene hexe

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Sicher sollte sie beheizbar sein... aber da wie geschrieben nur eine Kaltmiete verlangt wird ist es Sache des Mieters sich um die Heizung zu kümmern. Bringt mich aber immer noch nicht weiter in meiner Frage ;)
 

Drueckebergerin

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Sie sollte nicht, sie muß beheizbar sein...
Ansonsten kann in kalten Jahreszeiten die Kalt-Miete (ist immer die Grundlage)um 100 % gekürzt werden.......weil sie unbewohnbar ist.

Warum sollte das Arbeitsamt irgendeinem Hausbesitzer helfen, seine Mietwohnungen zu sanieren ??? :confused:

Ist schon wieder der 1. April ??
 

Arania

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Scheinbar, auch wenn der Vermieter nur die Kaltmiete berechnet muss er für eine Heizgelegenheit sorgen, die Heizkosten zahlt man dann separat an den Versorger
 

Linchen0307

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Möglicherweise kann man in der Wohnung noch Öfen anschliessen, so mit Rohr in den Kamin und mit Kohle, Koks, Briketts oder Holz befeuern. Dann ist das nicht mehr Sache des Vermieters.
 

Arania

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Kann man, muss man aber nicht, ausserdem darf man auch das nur mit Genehmigung des Vermieters, wenn bereits eine Heizgelegenheit vorhanden ist, man darf nicht einfach die Nachtspeicheröfen rausreissen und andere einbauen

Man muss sie nicht nutzen, dann darf man frieren
 

Drueckebergerin

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Während der Heizperiode (Anfang Oktober bis Ende April) muss der Vermieter dafür sorgen, dass die Wohnung (je nach Zimmer) auf 20 bis 22 Grad beheizt werden kann. In Bad und Toilette müssen es mindestens 21 Grad sein.

HIER WEITERLESEN !!!!! auch wenn das scheinbar nicht mehr gemacht wird

*kopfschüttel*:icon_neutral:
 

redfly

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Hier kommt es in erster Linie auf den Mietvertrag an. Wird dort die Beheizung der Wohnung auf den Mieter abgewälzt, hat der Vermieter dafür nicht zu sorgen.
 

Drueckebergerin

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Hier kommt es in erster Linie auf den Mietvertrag an. Wird dort die Beheizung der Wohnung auf den Mieter abgewälzt, hat der Vermieter dafür nicht zu sorgen.

Absolut falsch.......
Was im Mietvertrag steht, hat nicht automatisch Rechtsbestand !

Befinden sich bei Anmietung einer Wohnung Ölöfen in den Räumen, so kann der Mieter davon ausgehen, dass diese Bestandteil der Wohnung sind. Fällt später ein Ofen aus, so hat grundsätzlich der Vermieter für die Reparatur zu sorgen. Dies gilt selbst dann, wenn der Mietvertrag eine Klausel enthält, nach der der Mieter die Öfen auf eigene Kosten zu stellen hat, entschied das Amtsgericht Landsberg am Lech.

Dreister Vermieter: Mieter sollten selbst für Heizung sorgen

Wünsche noch schönen Karneval...:cool:
 

redfly

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Ist die Klausel im Mietvertrag aber wirksam, wird der Mieter selber für die Beheizung sorgen müssen. Hier wäre eine Vorsprache beim Mieterverein angesagt, die können prüfen was lt. Mietvertrag zutrifft.
 

Arania

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Alles Unsinn, der Vermieter hat eine beheizbare Wohnung zu stellen, eine Wohnung die nicht beheizt werden kann, darf nicht vermietet werden

Aber darum geht es hier doch auch gar nicht
 

redfly

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eine Wohnung die nicht beheizt werden kann, darf nicht vermietet werden

Wo steht das? Glaube ich nicht! Wenn der Mieter so anmietet, sein Problem.

Ich kenne einen Bekannten der hatte vor Jahren auch eine Wohnung ohne Heizug angemietet. Er benutzte damals ein Elektro-Radiatoren-Gerät. Aber da waren die Strompreise noch nicht so teuer.
 

Drueckebergerin

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Alles Unsinn, der Vermieter hat eine beheizbare Wohnung zu stellen, eine Wohnung die nicht beheizt werden kann, darf nicht vermietet werden

Aber darum geht es hier doch auch gar nicht

Tja, die hexe versteht offenbar nicht, daß sowas gesetzlich geregelt ist und hört lieber auf irgendwelche dubiosen Ratschläge, statt Ihr Recht beim Vermieter einzufordern !

Demnächst sollen wir als Mieter vielleicht noch das Dach decken und die Fassade verputzen lassen weil irgendein findiger Vermieter das in seinen Vertrag schreibt ?? :icon_neutral:
 

redfly

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Den dubiosen Ratschlag kannst du getrost vergessen. Um deiner Meinung nach sein Recht einzufodern, sollte man es aber auch vorher kennen. Also, hier ist die Prüfung des Mietvertrages angesagt.
 

Archibald

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Hallöchen,

habe seit Ende letzten Jahres eine Wohnung mit Nachtspeicherheizung. Was mir aber der Vormieter verschwiegen hat,ist das sie nicht angeschlossen sind und zudem noch eine der beiden anscheinend uralt ist. Somit Asbestgefahr. Nun meine Frage: Würde das Arbeitsamt eine neue Heizungsart unterstützen? Oder zumindest das ich neue Nachtspeicherheizungen bekommen kann? Würde die Wohnung ungern aufgeben, da es eine super Lage ist und bis auf eben die Nachtspeicher meinen Bedürfnisen genügen.

Hallo kleene hexe,

da wirst Du wohl Pech haben. Die Arge wird Dich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit an der Vermieter verweisen, denn Du bist verpflichtet zuerst "alle anderen Möglichkeiten auszuschöpfen", bevor unter Umständen die Arge einspringt.

Zum Problem Deiner Wohnung müsste man wissen wie der Mietvertrag aussieht, aber in der Regel zählt das hier:
haufe.de/immobilien - Wissen, Forum, Kontakte für Immobilien-Profis
Recht auf warme Wohnung - Unternehmen - Management - Strategie - Handelsblatt.com
PRO WOHNEN HAMBURG - MIETRECHT A-Z - Heizung - Zentralheizung - Gasheizung - Mietvertrag - Wohnung - Mietwohnung - Hamburg - Rechtsanwalt - Mietrecht

Ähnliches Thema hier im Forum:
https://www.elo-forum.org/kosten-unterkunft/5687-gasofen-defekt-zahlt-reparatur.html

LG, Archibald
 

redfly

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Hier geht es aber nicht um einen Gasofen!

Und was ist wenn die Nachtspeicher gar nicht zur Mietsache gehören. Vielleicht hat der Vermieter auch vergessen die Geräte zu entsorgen. Wie bereits erwähnt, sollte der Mietvertrag das wasserdicht formulieren, stehen die Chancen schlecht. Ich möchte zwar nicht den Teufel an die Wand malen, aber einige User übersehen einfach diese Möglichkeit und machen immer gleich den Vermieter für alles verantwortlich.
 

Drueckebergerin

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Hier geht es aber nicht um einen Gasofen!

Und was ist wenn die Nachtspeicher gar nicht zur Mietsache gehören. Vielleicht hat der Vermieter auch vergessen die Geräte zu entsorgen. Wie bereits erwähnt, sollte der Mietvertrag das wasserdicht formulieren, stehen die Chancen schlecht. Ich möchte zwar nicht den Teufel an die Wand malen, aber einige User übersehen einfach diese Möglichkeit und machen immer gleich den Vermieter für alles verantwortlich.

Nein, redfly!
Du übersiehst die Möglichkeit, daß ich zwar im Rahmen der Vertragsfreiheit alles mögliche vereinbaren kann, aber es muß nicht unbedingt rechtsgültig sein.
Du kannst nur eine Besserstellung gegenüber dem Gesetz rechtmäßig vereinbaren, niemals eine Schlechterstellung ! !

Und es ist nun mal gesetzlich festgelegt, daß der Vermieter zuständig ist.
 

Arania

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Hier geht es aber nicht um einen Gasofen!

Und was ist wenn die Nachtspeicher gar nicht zur Mietsache gehören. Vielleicht hat der Vermieter auch vergessen die Geräte zu entsorgen. Wie bereits erwähnt, sollte der Mietvertrag das wasserdicht formulieren, stehen die Chancen schlecht. Ich möchte zwar nicht den Teufel an die Wand malen, aber einige User übersehen einfach diese Möglichkeit und machen immer gleich den Vermieter für alles verantwortlich.

Ganz egal wer für was verantwortlich ist, die ARGE ist es sicher nicht
 

Jesaja

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Deshalb gibt es ja auch in jedem Vertrag die salvatorische Klausel, die besagt, dass der Vertrag nicht komplett ausser Kraft gesetzt wird, wenn sich ein Teil des Vertrags als rechts- oder sittenwidrig erweist.
 

Archibald

Super-Moderation
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Hier geht es aber nicht um einen Gasofen!

Und was ist wenn die Nachtspeicher gar nicht zur Mietsache gehören. Vielleicht hat der Vermieter auch vergessen die Geräte zu entsorgen. Wie bereits erwähnt, sollte der Mietvertrag das wasserdicht formulieren, stehen die Chancen schlecht. Ich möchte zwar nicht den Teufel an die Wand malen, aber einige User übersehen einfach diese Möglichkeit und machen immer gleich den Vermieter für alles verantwortlich.

Hey mein Freund, nicht nur Überschriften lesen und dann mit halbgaren Antworten den Thread schreddern!
Mein Posting behandelt alle von der Fragestellerin angesprochenen Aspekte. Dabei ist der Link auf den Gasheizungsthread nur eine Facette, wobei der Thread - sofern man nicht zu bequem ist ihn zu lesen - auch ein Reihe an Informationen dieses Thema betreffend aufweist.

LG, Archibald und EOT
 

redfly

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Tja, ändert aber nichts an der Tatsache hier gründlich den Mietvertrag zu studieren. Eine gare Lösung lässt sich da leider nicht liefern.
 
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