Nachbars Lärm, Mittbewohner zieht aus, Angst-Frage...

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HattemaleinWald

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Morgen liebes Forum,

Ich bin mir nicht sicher ob ich mich hier an euch wenden darf. Aber ich habe hier ein problem und wollte mal eure Meinung höhren was ich beim *nächsten* mal ändern könnte oder wie ich nun vorgehen soll.

Die Kurz Fassung fasse ich am Ende zusammen mit ein paar Fragen.


Erstmal zur verdeutlichung.
Wir wohnen in einer Stadt / Dorf, ca 6-8k einwohner. Es gibt eine Hauptstaße, wobei man auf beiden Seiten egal ob du raus oder reinfährst immer auf einer Autobahn kommst.

Wir haben 2 Nachbarn.
Einer ist selbstständig, hat eine Kunstschloßerei (keine Ahnung was er produziert), die Einzel firma ist ca 20 Meter Entfernt, wir leben in einer "T" Einbahnstraße, wobei der obere Teil des "T" an der Hauptsraße ankreuzt (wörtlich genohmen der - des T's).

Um 6 Uhr morgens fängt er an zu arbeiten. Sonntags schneidet er Holz ab ca 9 oder 10 Uhr (nicht jeden Sonntag, aber einmal im Monat, auch an Feiertagen).
Er hat mit metallen zu tun, ca 5 meter lange rohre werden 1-2 mal die Woche von einem Lastwagen runtergerollt. Den Lärm höhrt man hundert meter weit.
Dreck bläßt er mit einen Bläser weg, morgens.

Der Zweite Nachbar ist unser Vermieter, er zog mit ca 25 Leuten (er bezeichnet sich als Südländer) in dem Wohnblock ein.
Der Wohnblock ist ein 1x3x3 Block wobei jede Zahl eine Wohnung ist, alles grenzt aneinander.
Der x1 Block ist so eine Art Bungalow, wo er wohnt, welcher dann an an ein größeres Gebäude 3x3 wohnungen angrenzt in der 6 Familien (einschließlich wir) leben.

Der vermieter verkauft Landmaschinen, welche er im hinteren Teil des Gartens / Gelände geparkt hat.

Das Problem ist, das alle seine Leute, ihn miteingeschloßen, keine Deutsche sind (nicht rassistisch, gemeint).
Sie arbeiten nach 22 Uhr bis ca 3 Uhr in der Nacht.
Sonntags, Feiertags, sogar am Karfreitag von ca 10 uhr morgens bis 1 Uhr in der Nacht.
Das Grunstück ist ca. 40 Jahre alt, so wie die arbeiten höhrt es sich an als ob die "im wahresten Sinne des Wortes, Die Wäsche mit einem Hammer bügeln", da das Haus leider Hellhöhrig ist.

Dieses Jahr haben sie angefangen im hinteren Teil des Gartens (wo die Landfahrzeuge stehen) einen Garten zu bauen, natürlich wird erstmal der ganze Putz des Hauses mit einem Hammer neu gemacht.

Zuahuse ist er kaum, sage ich ihn aber mal es ist Sonntag und er soll ruhig sein, droht er immer den Mietvertrag zu kündigen und 10 minuten später wird wieder gehämmert.


Nun zum Problem, Fragen:

Mein Mittbewohner hält es nicht länger aus, das geklopfe täglich und will nun ausziehen, da er ja auch Samstags arbeitet hat er kaum Zeit auf Erholung.

1. Was könnte ich in Zukunft tun um meinen Nachbarn / Vermieter mitzuteilen das die Sonntags nicht arbeiten dürfen, selbst wenn mir dieser droht er würde mich aus der Wohnung kündigen (hat er mündlich gesagt).

1.a. Wenn möglich, gäbe es eine möglichkeit ohne Stress und Anwalt der Familie mitzuteilen, die 90% kein deutsch kennen oder die Gesetze kennen ?

2. Da ich ja Arbeitslos bin und das Amt mir die Wohnung zu 50% bezahlt (mitbewohner arbeitet ja und zahlt die anderen 50% von sich aus) was müsste ich machen ?

2.b. Welche Papiere Unterlagen müsste ich dem Amt geben damit ich evtl. nicht aus der Wohnung ausziehen muss, die würden mir ja nicht 50% mehr geben.

Information:
Meine Ärzte sind in der Stadt, auch mein Psychotherapeut und hätte sonst keinen anderen Platz oder Wohnung.
Hinzu kommt... das mein Mitbewohner in den nächsten 3 Wochen ausziehen will, ohne Unterlagen oder Papiere, also hätte ich auch nichts schriftlich um dem Amt was mitzuteilen.
Deswegen habe ich ja auch wein wenig Angst davor.

3. Kannst du mir vielleicht weiterhelfen ?

Schriftlich ist hier noch gar nichts, es läßt mich nur nicht mehr nachts schlafen, sofern ich überhaupt schlaf finde.
Ausziehen will ich auch aus persönlichen Grund erstmal nicht.
 

Fairina

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Wieso eruiert man nicht mal erst bei der Kommune, ob das ein Industriegebiet, ein Mischgebiet oder reines Wohngebiet ist. Warum ruft man nicht die Polizei nachts wenn da gearbeitet wird. Das Gewerbeaufsichtsamt, das Gesundheitsamt, das Bauamt, Wohnungsamt, Gesundheitsamt, Zoll, Ausländerbehörde usw. Es gibt doch genügend Behörden die man einschalten kann.

Und so leicht ist das mit Kündigung der Wohnung nicht. Auch darüber kann man sich im Net, bei einem Anwalt, einem Mieterschutzbund erkundigen.

Ich verstehe manchmal nicht, warum nicht die ganz normalen und grundlegenden Schritte die jeder normalerweise macht, so oft in den Elo-Foren (damit meine ich nicht nur dieses Forum sondern alle die sich mit HartzIV usw. beschäftigen) nicht von ganz alleine gegangen werden. Manchmal hat man das Gefühl als wenn man den Hartzer an die Hand nehmen muss ganz als wäre er ein unmündiges kleines Kind.
 

Pixelschieberin

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Danke für deine Antwort hat mir echt geholfen
Was hast du dir denn erwartet?
Wasch mich aber mach mich bloß nicht naß-Antworten?

Gegeben:
Dein Vermieter wohnt dort mit seinem Clan von 25 Leuten, die es nicht schert, ob Feiertag oder die Nachtruhe einzuhalten ist?
Von der Maschinenverordnung (Laubbläser, motorbetriebene Heckenscheren, etc.) will der auch noch nichts gehört haben?

Gesucht:
Ruhe und Seelenfrieden.

Zwei Möglichkeiten:
1) Klappe halten und gelbe Schaum-Oöhrstöpsel kaufen.
2) Bei jeder sich bietenden Gelegenheit das Ordnungsamt bemühen - falls das schon Feierabend hat, die Polizei herbei holen und für Ruhe sorgen lassen.

Du darfst gespannt sein, wie lange sich der Clan das gefallen lassen wird.
Auch kann der Wind flott drehen - sprich, dem Vermieter könnte es nicht weiter zuzumuten sein, mit dem Hausfrieden-Störenfried - als solcher wird der ruhebedürftige Mieter unter X Zeugenaussagen dargestellt werden - unter einem Dach - in Sichtweite - zu leben.

Ich gehöre nicht zu der Fraktion, die vorschlägt, dann mach doch das Fenster zu oder wenn's dir nicht paßt, dann zieh doch aus.
Bei 25 Parteien auf der Gegenseite, die GARANTIERT zu mir halten werden, würde ich mir jedoch sehr genau überlegen, ob ich den Don Quichote für Arme gäbe und gegen Windmühlen anzukämpfen suchte.
 
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