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Nach Zeitarbeit ALG II

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UlliBln

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#1
Hallo ersteinmal,

ich möchte mich kurz vorstellen, bin männlich, 55 Jahre alt, aus Selbständigkeit zu einer Zeitarbeits Firma, nach 5 Monaten krank geworden, sofort Kündigung zum 01.10.2007 erhalten, somit umgehend ALG II.

Ich habe 2005 die Aufgabe übernommen, mich um eine schweerbehinderte alte Freundin zu kümmern, deren Eltern sie nicht mehr betreuen können.

Da ich nach der Selbständigkeit in Inso gehen musste, zog ich zu der alten Freundin und wir machten ganz offizielle einen Untermietvertrag.

Nun nach der Kündiung des Arbeitsverhältnisses zur ARGE, die ARGE forderte einige Unterlagen, einen Antrag auf ALG II, ein Zsatzblatt 7, meinen Untermietvertrag und den Hauptmietvertrag, Kontoauszüger der letzten 3 Monate und eine Bescheinigung der Firma, über das Gehalt in September 2007.

Heute nun bekam ich den Bescheid der ARGE, da ist die Aussage etwas seltsam, obwohl ich erst ab 01.10.2007 arbeitslos bin, schreiben die, mir zustehende Leistung ab 01.10.2007 - 30.10.2007 ganze 57,-- €.
Da wurde mein Gehalt von stolzen 800,-- € aus meiner geleisteten Arbeit aus September - Freibetrag abgezogen.
Die haben ja recht, mein Gehalt wird im nachhinnein gezahlt.
Nur ist das Geld denn anrechungsfähig?
Des weiteren zahle ich für meine kleine Wohnung mit Bad und Küchennutzung inkl. Nebekosten und Heizung 253,-- € 168,-- € kalt, 40,-- € Heizkosten und 43,-- € Nebekosten ohne Heizung, die Arge zahlt aber nur 229,-- €, ohne jede weitere Begründung.
Ich weiß mir keinen Rat mehr, erklären die von der Leistungsabteilung einem warm das so berechnet wurde oder erlebe ich die gleiche Überheblichkeit wie bei der Antragstellung?

Es wäre nett, wenn mir da jemand antworten könnte und sollte ich den Beitrag falsch gestellt haben bitte ich jetzt schon um Verzeihung, ist wahrscheinlich die Not die auf mich zu rollt.

Ich danke schon im Voraus und verbleibe mit freundlichen Grüßen
UlliBln
 
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#2
Zuviel

Wenn Du der Untermieter bist, dann kannst Du nur den Untermietvertrag vorlegen. Mehr nicht.

Das dünne Geld im Oktober liegt wohl an dem Lohnzufluss im Oktober.

Bei Kürzung ohne Begründung ist Nachfragen Pflicht. Am Besten man diktiert dem SB die Nachfrage in Form eines Widerspruches.

Falls Du schon länger als ein Jahr dort wohnst, kann Dein Vermieter(Hauptmieter) Mieterhöhung fordern.


Es gibt keine falschen Fragen.
Es gibt keine dummen Fragen.
 

UlliBln

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#3
Hallo Kleindieter,

vielen Dank für Deine Meldung, ja denke ich mir auch. Wie ich die ersten 6 Wochen leben konnte, nachdem ich eine Arbeit aufnahm, darum haben sie sich nicht gekümmert, aber jetzt wird Geld zugrunde gelegt, was aus einem Monat vorher stammt.

Wichtiger ist mir allerdings, warum die mir meine KDU kürzen, dabei entspricht mein Untermietvertrag, den tatsächlichen Kosten.

Trotzdem kürzen die einfach um 24 €, ohne jede Begründung, außerdem rechnet die Arge Solingen, ein Gehalt für 01.12.2007 - 31.12.2007 von 400,-- € an, obwohl ich zum 10.10.2007 entlassen wurde.
Dies kann nur eine fiktive Zahl sein, aber sie kürzen halt die Leistung, egal ob ich wirklich noch so eine Summe als Schlusszahlung erhalte.

Ist das denn alles rechtens?

Ich Danke jetzt schon für eine evtl. Antwort und verbleibe,

mite freundlichen Grüßen
UllBln
 

redfly

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#4
Mir wurde z.b. mal erzählt, das Zuflussprinzip sei völliger Quatsch. Der September Lohn ist eine offene Forderung aus Deiner Zeit vor Hartz IV, daher gilt es nicht als anrechenbares Einkommen.
 

UlliBln

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#5
Hallo FT60,

ja hören sagen.... :cool:

Zufussprinzip hin oder her.... man muss da sicher einen Anwalt aufsuchen um etwas zu erreichen.
Nur dann wird es sicher Monate dauern und die finanzielle Lage wird dadurch nicht besser.

Da allerdings wohl niemend in der gleichen lage war oder es so erlebt hat, wird der Weg wohl das Ziel sein.

Also bleibt mir nur Widerspruch einlegen und ggf. dann zum Anwalt.

Mit traurigen Grüßen
Ulli
 

Kerstin_K

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#6
Es gäbe auch noch die Möglichkeit, Widersprich einzulegen wegen Unverständlichkeit des Bescheides.

Also so: Hier mit lege ich Wiederspruch ein. Um disen Begründen zu können, bitte ich um Beantwortung folgender Fragen:


Die Begründung werde ich nachreichen, sobald mir Ihre Stellungnahme vorliegt.

Danit hälst Du den Bescheid offen und die ARGE ist am Zug. Sollten sie alles schlüssig begründen können, kannst Du den Wiederspruch einfach zurückziehen.
 
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