Nach Wiedereinstieg ins Arbeitsleben trotzdem weiter ARGE-Stress...

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Hartz_5_Minus

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Hallo Leute,

ich versuche mal, mich kurz zu halten und direkt zur Sache zu kommen:
Seit ziemlich genau 1 Monat bin ich nun wieder im Berufsleben angekommen und bin auch sehr froh drüber. Allerdings gibt es trotzdem nach wie vor regelmäßige Briefe von der ARGE. Dabei handelt es sich um 2 Baustellen:

Zum einen hätte ich einen Tag nach Arbeitsvertragsunterschrift einen Termin bei meiner damaligen AVin zwecks einer EGV gehabt, den ich per Mail versucht habe abzusagen, da er nunmal überflüssig geworden war. Allerdings beharrte sie trotzdem auf den Termin, ohne dabei aber den genauen Grund preiszugeben. Nachdem ich dann meine damalige Grippe als Anlass nahm, den Termin endgültig abzusagen, forderte sie einen "gelben Schein" von mir, den ich aus zweierlei Gründen dort natürlich nie eingereicht habe. Daraufhin kam letzte Woche tatsächlich ohne Vorwarnung ein Sanktionsschreiben, was wohl gültig werden wird, sobald ich wieder Bezüge beantragen sollte. Unglaublich...

Die andere Sache ist die, dass die Leistungsstelle der ARGE nun meine Verdienstabrechnung für den Nov. sowie den Kontoauszug mit Gehaltszufluss von mir fordert, wobei mir nicht klar ist, was die das noch zu interessieren hat. Höchstens die Tatsache, dass ich im November nicht mal auf meinen Hartz-4-Satz gekommen bin, da ich nicht am 1. begonnen habe und ich auf Aufstockung hoffen würde, würde mich aus freien Stücken dazu bewegen können, denen diese Unterlagen zukommen zu lassen. Allerdings wurden die Leistungen offiziell zum 01.12. aufgehoben...

Außerdem habe ich vor 3 Wochen eine ganz seltsame "Meldung von Anrechnungszeiten an die Rentenversicherung; Beendigungsmeldung" bekommen, die sagt "Beginn: 11.01.2008 - Ende: 25.02.2008 - Meldegrund: Arbeitslosigkeit mit Bezug von ALG II". Auf schriftliche Nachfrage und Aufforderung der Aufklärung wurde bis heute nicht reagiert...
 
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erstmal komunikation mit JC nieeeeemals per mail oder tele
per tele nur hotline wenn man termin haben will oder sonnst was brauch sonnst nicht

das das JC nun den zufluss +wieviel wissen will ist klar
vll gabs in den monat eine überzahlung und da wollen die dran

gabs keine sondern zu wenig bekommst du noch was von denen dazu

aber wie gesagt wegen überzahlung darum

und nochmal an dich
für die zukunft keine wichtigen dinge per mail oder tele klähren mit dem JC
der schuss geht nach hinten los und das gewalig
 

wolliohne

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Hallo Leute,

ich versuche mal, mich kurz zu halten und direkt zur Sache zu kommen:
Seit ziemlich genau 1 Monat bin ich nun wieder im Berufsleben angekommen und bin auch sehr froh drüber. Allerdings gibt es trotzdem nach wie vor regelmäßige Briefe von der ARGE. Dabei handelt es sich um 2 Baustellen:

Zum einen hätte ich einen Tag nach Arbeitsvertragsunterschrift einen Termin bei meiner damaligen AVin zwecks einer EGV gehabt, den ich per Mail versucht habe abzusagen, da er nunmal überflüssig geworden war. Allerdings beharrte sie trotzdem auf den Termin, ohne dabei aber den genauen Grund preiszugeben. Nachdem ich dann meine damalige Grippe als Anlass nahm, den Termin endgültig abzusagen, forderte sie einen "gelben Schein" von mir, den ich aus zweierlei Gründen dort natürlich nie eingereicht habe. Daraufhin kam letzte Woche tatsächlich ohne Vorwarnung ein Sanktionsschreiben, was wohl gültig werden wird, sobald ich wieder Bezüge beantragen sollte. Unglaublich...

schriftl.auf jeden Fall Widerspruch einlegen.

Die andere Sache ist die, dass die Leistungsstelle der ARGE nun meine Verdienstabrechnung für den Nov. sowie den Kontoauszug mit Gehaltszufluss von mir fordert, wobei mir nicht klar ist, was die das noch zu interessieren hat. Höchstens die Tatsache, dass ich im November nicht mal auf meinen Hartz-4-Satz gekommen bin, da ich nicht am 1. begonnen habe und ich auf Aufstockung hoffen würde, würde mich aus freien Stücken dazu bewegen können, denen diese Unterlagen zukommen zu lassen. Allerdings wurden die Leistungen offiziell zum 01.12. aufgehoben...

hm,da geht wohl kein Weg dran vorbei um Aufstockung zu bekommen!

Außerdem habe ich vor 3 Wochen eine ganz seltsame "Meldung von Anrechnungszeiten an die Rentenversicherung; Beendigungsmeldung" bekommen, die sagt "Beginn: 11.01.2008 - Ende: 25.02.2008 - Meldegrund: Arbeitslosigkeit mit Bezug von ALG II". Auf schriftliche Nachfrage und Aufforderung der Aufklärung wurde bis heute nicht reagiert...

Für späteren Rentenantrag unbedingt aufbewahren.
 

Heidschnucke

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Als erstes das mit dem Termin, da würde ich nicht mehr drauf reagieren da können die sich fusselig schreiben, und von mir aus sollen die mit einer Sanktion drohen, was kümmert es mich ich bekomme ja nichts von den und wenn die sich das für die Zukunft zurechtlegen würde ich warten bis es so weit ist da wird sich jeder Anwalt drüber freuen ist leicht verdientes Geld, also schreiben aufheben!

Zur zweiten Sache, die wollen eine Nachberechnung machen, vielleicht bekommst Du auch was oder musst was nachzahlen rechne doch selber mal, ansonsten würde ich Dir Dringend empfehlen alles zu schwärzen was auf Dein Arbeitgeber schließen lässt wie Adresse KontoNr. Betriebsnummer usw. Es geht den nichts an Wehr dich bezahlt.
Im Gegenteil mich habe die gezielt ausspioniert es musste sogar ein JoCenter Mitarbeiter mir morgens mit dem Auto hinterherfahren damit die wussten wo ich arbeite.
Ein paar Tage später kam ein Brief in den Betrieb in dem ich richtig madig gemacht wurde, …der ist so lange arbeitslos, ist es den Anforderungen gewachsen, es ist in Frage zu stellen ob er immer Pünktlich ist, vielleicht sind alle Dokumentierte Aus-und Weiterbildungen nicht korrekt oder abgelaufen und alles so was, und man schreibt man würde ja gern bei Integration behilflich sein, man bezweifelte selbst meine Deutsche Staatsangehörigkeit, und meine deutsch Kenntnisse an, die wollten mich zu einen Deutschkurs verpflichten.

Ich musste dann beim Chef antreten und sollte dazu Stellung nehmen, ich wusste von nichts was die wollten, mein Chef meinte da nur er hat keine Zeit dazu sich mit so was abzugeben, regeln sie das, sie haben jetzt Zeit dazu und hat mir die Kündigung rübergeschoben, in der Probezeit!

Als ich dann wieder im Jobcenter stand hat man mir mit einen Süffisanten lächeln gesagt ---"Na wer hat den längeren Arm?"---

Mein Anwalt ist aus dem Anzug gesprungen, eine Klage war selbstverständlich, auch haben wir den Datenschutz informiert. Bin ja nun gespannt was dabei raus kommt, Klage ist eingereicht!

Also sei vorsichtig, und vor allen wie oben schon geschrieben keine Mail kein Telefon!
 

Hartz_5_Minus

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Als erstes das mit dem Termin, da würde ich nicht mehr drauf reagieren da können die sich fusselig schreiben, und von mir aus sollen die mit einer Sanktion drohen, was kümmert es mich ich bekomme ja nichts von den und wenn die sich das für die Zukunft zurechtlegen würde ich warten bis es so weit ist da wird sich jeder Anwalt drüber freuen ist leicht verdientes Geld, also schreiben aufheben!

Zur zweiten Sache, die wollen eine Nachberechnung machen, vielleicht bekommst Du auch was oder musst was nachzahlen rechne doch selber mal, ansonsten würde ich Dir Dringend empfehlen alles zu schwärzen was auf Dein Arbeitgeber schließen lässt wie Adresse KontoNr. Betriebsnummer usw. Es geht den nichts an Wehr dich bezahlt.
Im Gegenteil mich habe die gezielt ausspioniert es musste sogar ein JoCenter Mitarbeiter mir morgens mit dem Auto hinterherfahren damit die wussten wo ich arbeite.
Ein paar Tage später kam ein Brief in den Betrieb in dem ich richtig madig gemacht wurde, …der ist so lange arbeitslos, ist es den Anforderungen gewachsen, es ist in Frage zu stellen ob er immer Pünktlich ist, vielleicht sind alle Dokumentierte Aus-und Weiterbildungen nicht korrekt oder abgelaufen und alles so was, und man schreibt man würde ja gern bei Integration behilflich sein, man bezweifelte selbst meine Deutsche Staatsangehörigkeit, und meine deutsch Kenntnisse an, die wollten mich zu einen Deutschkurs verpflichten.

Ich musste dann beim Chef antreten und sollte dazu Stellung nehmen, ich wusste von nichts was die wollten, mein Chef meinte da nur er hat keine Zeit dazu sich mit so was abzugeben, regeln sie das, sie haben jetzt Zeit dazu und hat mir die Kündigung rübergeschoben, in der Probezeit!

Als ich dann wieder im Jobcenter stand hat man mir mit einen Süffisanten lächeln gesagt ---"Na wer hat den längeren Arm?"---

Mein Anwalt ist aus dem Anzug gesprungen, eine Klage war selbstverständlich, auch haben wir den Datenschutz informiert. Bin ja nun gespannt was dabei raus kommt, Klage ist eingereicht!

Also sei vorsichtig, und vor allen wie oben schon geschrieben keine Mail kein Telefon!

Ist es nicht schon rechtswidrig, dass sie mir eine Saktion ohne Vorwarnung und Möglichkeit zur Äußerung schicken?
Aber inwiefern freut sich da ein Anwalt drüber? Hier wäre die genaue Rechtslage interessant...

Die wissen genau, wer mein Arbeitgeber ist, da die mit dem in regen Kontakt standen/stehen (mein Arbeitgeber hat bei denen auch dieses Eingliederungszuschussgeld für mich beantragt), dementsprechend gibt's da keinen wirklichen Anlass mehr zu.
Allerdings würde ich gerne sonstige Geldbewegungen auf meinem Kontoauszug schwärzen. Geht die ja nichts an, an wen bzw. wofür ich privat Geld zahle oder von wem ich was wofür bekommen habe. Ich kann mich bloß erinnern, dass das mal nicht so gern gesehen wurde. Im Gegensatz zu diesem Fall ging es da aber auch um Geld, was ich beantragt habe... Könnte ich das hier machen? (Muss es morgen abschicken)
 

Heidschnucke

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Es ist ganz einfach sie drohen dir mit Nachteilen auf für die Zukunft wenn Du Irgendwann mal wieder Leistungen beantragen musst. Also ich würde das Nötigung gegebenenfalls im Amt nennen, das ist ein Straftatbestand und muss allein schon von Rechtswegen von der Staatsanwaltschaft verfolgt werden, und wieso freut sich der Anwalt na bei jeder Sanktion würde ich sofort einen Anwalt aufsuchen, und wenn so was im Hintergrund steht wird der sofort Klage einreichen und die Staatsanwaltschaft hinzuziehen und die Ermitteln und machen die Arbeit für dich und den Anwalt leichter kann er kein Geld verdienen! Du wirst dann vielleicht als Nebenkläger auftreten, aber Dein Anwalt wird dich da beraten.
Schwärzen von Kontoauszügen
Es besteht keine Notwendigkeit Kontoauszüge egal wie ob im Original oder gar in Kopie abzugeben oder Kopieren zu lassen sie sind lediglich zur Einsicht vorzulegen!
Zum Schwärzen,
Du kannst alles schwärzen was Ausgaben sind es müssen zu erkennen sein das „S“ für Soll bei der Buchung, es geht keinen was an wofür Du Dein Geld ausgibst.
Bei den Einnahmen mit „H“ Zeichen kannst Du auch schwärzen und zwar von wo das Geld kommt aber nicht der Zweck z.B. Du hast Lohn bekommen so wird da stehen Lohn Monat 11/12 Firma XXXXXX; so kannst Du hier den Namen der Firma Schwärzen das es Lohn ist nicht. Hast was bei eaby versteigert Kannst du da auch den Adressaten Schwärzen es sollte aber erkennbar sein das es eine Vermögensumwandlung ist; Solltest Du z.B. Bar was einzahlen weil Du z.B. ein Satz Autoreifen verkauft hast machst Du eine Notiz dran „Vermögensumwandlung, Verkauf von Reifen“.
Ich würde die Kontoauszüge Kopieren dann alles schwärzen, am besten mit schwarzen Edding, dann die Geschwärzte Kopie nochmals Kopieren und die Kopie dann zur Einsicht vorlegen.
Ja und richtig die werden knurren und zetern und wieder mit Nachteilen drohen aber Du bist im recht!
 
G

gast_

Gast
Ein paar Tage später kam ein Brief in den Betrieb in dem ich richtig madig gemacht wurde, …der ist so lange arbeitslos, ist es den Anforderungen gewachsen, es ist in Frage zu stellen ob er immer Pünktlich ist, vielleicht sind alle Dokumentierte Aus-und Weiterbildungen nicht korrekt oder abgelaufen und alles so was, und man schreibt man würde ja gern bei Integration behilflich sein, man bezweifelte selbst meine Deutsche Staatsangehörigkeit, und meine deutsch Kenntnisse an, die wollten mich zu einen Deutschkurs verpflichten.
Hast du den?
 

Heidschnucke

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Ja haben wir, ich und mein Anwalt!

Wurde aber vom Gericht im Rahmen der Beweissicherung zur Herausgabe erzwungen, (ich hatte mir im Voraus eine Kopie im AG Büro machen lassen, „Illegal“) übrigens in meinen Unterlagen beim JobCenter die vom Gericht angefordert wurde war er nicht (!) bei einer Späteren beschlagnahe meiner Unterlagen im JobCenter war er dann dabei. Die Richterin fand das nicht Lustig, die war ganz schön sauer.
Wir erwarten ein Urteil Jan/Feb. 2013
 

ela1953

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Wenn du im November erst mit der Arbeit begonnen hast, hattest du ja schon dein ALGII für den November. Nun wollen die deinen Lohn, wenn du ihn im November noch bekommen hast, gegenrechnen.
 

Hartz_5_Minus

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Wenn du im November erst mit der Arbeit begonnen hast, hattest du ja schon dein ALGII für den November. Nun wollen die deinen Lohn, wenn du ihn im November noch bekommen hast, gegenrechnen.

Ja, verständlich... Allerdings war das das Gehalt für Dezember, in dem ich natürlich keine Leistungen mehr erhalten habe und was wiederum weniger als mein ALG-II-Satz betrug.
Nun wollen die schon wieder meinen "Kontostand und Zinsnachweis für das Sparkonto" (wie Zinsnachweis? Vermischen die da Konto und Sparbuch? Beides haben sie schon vor 2 Wochen in Kopie erhalten) sowie eine alte Betriebskostenabrechnung von 2011. Ganz komisch...

Und noch eine wichtige Frage zum Widerspruch: Sollte ich den formlos, also als "hiermit lege ich fristgerecht Widerspruch ein" schreiben oder direkt mit Begründung? Mir wäre jetzt, wo ich wirklich kaum noch Freizeit habe, natürlich sehr daran gelegen, dass es möglichst schnell geht und sich nicht evtl. noch bis vors SG zieht.
 

ela1953

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Wenn der erste Lohn noch im November auf deinem Konto war, dass wollen die was zurück. Für Dezember hättest du ein Darlehn beantragen können, weil du ja erst Ende Dezember wieder Geld bekommst. Und dann werden sie wieder gegenrechnen - vielleicht bekommst du ja noch was vom Jobcenter dazu.

Ich hab online-Banking und drucke auf dem Kontoauszug nur den Eingang des Gehalts aus. Daher brauch ich nichts anderes schwärzen.



Ja, verständlich... Allerdings war das das Gehalt für Dezember, in dem ich natürlich keine Leistungen mehr erhalten habe und was wiederum weniger als mein ALG-II-Satz betrug.
Nun wollen die schon wieder meinen "Kontostand und Zinsnachweis für das Sparkonto" (wie Zinsnachweis? Vermischen die da Konto und Sparbuch? Beides haben sie schon vor 2 Wochen in Kopie erhalten) sowie eine alte Betriebskostenabrechnung von 2011. Ganz komisch...

Und noch eine wichtige Frage zum Widerspruch: Sollte ich den formlos, also als "hiermit lege ich fristgerecht Widerspruch ein" schreiben oder direkt mit Begründung? Mir wäre jetzt, wo ich wirklich kaum noch Freizeit habe, natürlich sehr daran gelegen, dass es möglichst schnell geht und sich nicht evtl. noch bis vors SG zieht.
 

Hartz_5_Minus

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Und noch eine wichtige Frage zum Widerspruch: Sollte ich den formlos, also als "hiermit lege ich fristgerecht Widerspruch ein" schreiben oder direkt mit Begründung? Mir wäre jetzt, wo ich wirklich kaum noch Freizeit habe, natürlich sehr daran gelegen, dass es möglichst schnell geht und sich nicht evtl. noch bis vors SG zieht.


Hat niemand irgendeine Meinung dazu?
 

Hartz_5_Minus

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Okay... Ist die Frage irgendwie zu blöd, als dass sich da jemand herablassen würde, etwas dazu zu sagen oder wie habe ich dieses "Schweigen" zu deuten?
 

Anna B.

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Hallo,

du kannst fristwahrend den Widerspruch formlos einreichen...ohne Begründung..

hiermit lege ich Widerspruch gegen den Bescheid vom...ein.

Begründung folgt..

und dann solltest du für die Begründung noch Fakten sammeln, die deine Meinung unterstützen und die dem JC zeigen, dass nicht alles so o.k. sein kann...

mehr wüßte ich jetzt auch nicht..

viel Erfolg
 

Hartz_5_Minus

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Na ja, im Endeffekt gibt es nur einen richtigen Fakt und der wäre eben, dass ich nie eine Ankündigung einer drohenden Saktion mit Möglichkeit zur Äußerung bekommen habe, sondern direkt eine Sanktion. Zu dem kommt der Fakt der Arbeitsaufnahme und Krankheit, den ich eingangs schon erwähnt habe...
 

Anna B.

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na dann begründe deinen Widerspruch damit und halte die Widerspruchsfrist ein..

teile ihnen mit, was die Gründe sind und schwupp damit ans JC...viel Erfolg
 

gila

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Sanktionen in eine unbestimmte Zukunft?
Sowas habe ich noch nie gehört.

"Gegen Ihren Bescheid vom lege ich Widerspruch ein.

Begründung wird nachgereicht.

Zuvor wollen Sie mir bitte UMGEHEND die konkrete und nachvollziehbare Rechtsgrundlage benennen, nach der eine "Sanktion in die Zukunft" einem Arbeitnehmer, der sich nicht in Leistung befindet, überhaupt angedroht werden kann."
 

gila

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Das andere: wenn ich es richtig verstehe, hast du ab 1.12. keine Leistungen mehr bekommen, aber im November schon gearbeitet?

Dann wollen die den ZUFLUSS (tatsächlicher Geldeingang) deiner ersten Gehaltszahlung wissen.
Ist der im November gewesen, dann würden die die Einnahmen mit den Leistungen verrechnen wollen.

Hast du das 1. Geld aber erst im Dezember bekommen, geht es niemand was an. Natürlich wollen die einen Nachweis. (Kontoauszug Novmber muss reichen, alle privaten AUSGABEN schwärzen und an wen ist erlaubt)

Wahrscheinlich wirst du deswegen "verfolgungsbetreut", weil noch Probezeit ist und der AG einen Zuschuss erhält. Die Damen und Herren wollen dann gern plauschen, ob du auch mustergültig bist und die Probezeit überstehst :biggrin:
 

Hartz_5_Minus

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...und der Stress hört nicht auf...

Ich sollte vor ca. 3 Wochen noch abschließend eine alte Betriebskostenabrechnung von 2011 nachreichen, die dort wohl noch nicht vorlag. Nun haben die wohl festgestellt, dass es eine Differenz bei den Abschlägen meiner Betriebskosten gab. Jetzt wollen sie Nachweise über "die Höhe der Abschlagszahlungen von 04/2011 bis 12/2012". Wie soll ich die bitte nachweisen? Die wurden ja zusammen mit der Miete gezahlt, d.h. ich müsste sämtliche Kontoauszüge aus der Zeit kopieren und dort einreichen, oder? Können die doch nicht ernsthaft verlangen...

Anbei mal das Schreiben dazu.


Auf meinen Widerspruch kam übrigens bis heute keine Reaktion.
 

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Doppeloma

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Hallo Hartz_5_Minus,

Ich sollte vor ca. 3 Wochen noch abschließend eine alte Betriebskostenabrechnung von 2011 nachreichen, die dort wohl noch nicht vorlag.

Warum lag ie denn noch nicht vor (vermeintlich), machst du dir keine entsprechenden Notizen dazu, was du beim Amt vorlegst und was nicht ???

Für die Erhöhung der Vorausszahlungen ab 04/2011 muss es doch auch irgendeinen (schriftlichen ) Grund von deinem Vermieter gegeben haben, ohne was Schriftliches zahlen die doch nicht mehr KdU ... :confused:

Nun haben die wohl festgestellt, dass es eine Differenz bei den Abschlägen meiner Betriebskosten gab.

Warum hast du das nicht selber gemerkt, schaust du dir deine Betroebskosten-Abrechnungen nicht an und prüfst (wenigstens rein rechnerisch) ob deine Vorausszahlungen korrekt berücksichtigt wurden ???

Jetzt wollen sie Nachweise über "die Höhe der Abschlagszahlungen von 04/2011 bis 12/2012". Wie soll ich die bitte nachweisen?

Mit den Betriebskosten-Abrechnungen (BKA) z.B. und auf deinen Bescheiden muß doch auch draufstehen wieviel KdU jeweils an dich gezahlt wurde , gab es eine geforderte Nachzahlung (das steht auf der BKA für 2011), die vom JC übernommen wurde ???

Auch dazu sollte es Unterlagen geben, ab 01.01.2012 kannst du nur auf den Bescheiden und Kontoauszügen nachsehen, eine BKA kann es ja dafür noch nicht geben, zur Höhe der aktuellen Vorauszahlungen (im Jahr 2012) solltest du Unterlagen vom Vermieter haben.

Wenn du im Dezember 2012 keine Leistungen mehr bezogen hast, darf auch der Dezember da nicht (mehr) bei sein, geht die also nix an, da hast du ja deine Miete schon komplett selber gezahlt.

Im Übrigen sollte auch der Betrag der kompletten KdU (im Bescheid) genügen, die teilen das ja da auch nicht auf.
Schließlich will der Vermieter die komplette Miete haben, inclusive der aktuellen Vorauszahlung auf Betriebskosten.
Werden die erhöht, dann erhöht das ja auch automatisch den KdU-Betrag im Bescheid.

Muss schon etwas "schmunzeln" wenn man dir die Einstellung der Leistung androht bei fehlender Mitwirkung, vielleicht solltest du mal eine Kopie vom Aufhebungs-Bescheid hinschicken, damit die wieder "auf dem Laufenden" sind ... :icon_twisted:

Ich hoffe du hast die genannten Unterlagen wenigstens als Kopien auch vorliegen, man gibt nie die Originale aus der Hand und sichert sich immer was für die "eigene Akte", so kann man auch jederzeit ALLES problemlos nachweisen.

Die wurden ja zusammen mit der Miete gezahlt, d.h. ich müsste sämtliche Kontoauszüge aus der Zeit kopieren und dort einreichen, oder? Können die doch nicht ernsthaft verlangen...

Das ist so üblich, dass alles zusammen gezahlt wird, trotzdem steht in deinen Mieter-Unterlagen irgendwo drin wieviel davon die Kaltmiete und der aktuelle Vorauszahlungs-Betrag für die Betriebskosten ist, wir bekommen auch immer die Erhöhungen vom Vermieter separat mitgeteilt, die dann ab dem XXX zu zahlen sind.

Die Konto-Auszüge sind also (eigentlich) als Nachweis nicht notwendig. :icon_kinn:
Wenn die beim JC meinen sie hätten zuviel gezahlt, müssen sie einen Forderungs-Bescheid schicken, bitte überprüfe erst mal selber gründlich ob das stimmen kann, was die da schreiben, gegen einen solchen Bescheid kannst du Widerspruch einlegen, der hat "aufschiebende Wirkung" bis alles restlos geklärt ist (notfalls am Sozialgericht).

Die Drohung wenn du deiner "Mitwirkungspflicht" nicht nachkommst, ist in diesem Falle einfach nur lächerlich...welche Leistungen wollen die denn einstellen ... :confused:

MfG Doppeloma
 

Hartz_5_Minus

Elo-User*in
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Hallo Hartz_5_Minus,


Warum lag ie denn noch nicht vor (vermeintlich), machst du dir keine entsprechenden Notizen dazu, was du beim Amt vorlegst und was nicht ???

Nein, das habe ich tatsächlich bisher nicht gemacht, da es sich mit dem Einreichen von Schriftstücken eigentlich immer im überschaubaren Rahmen gehalten hat. Aber ob ich damals eine BKA dort eingereicht habe, kann ich nun natürlich nicht mehr nachvollziehen, von daher werde ich mir diese Methode für den Fall der Fälle merken.

Für die Erhöhung der Vorausszahlungen ab 04/2011 muss es doch auch irgendeinen (schriftlichen ) Grund von deinem Vermieter gegeben haben, ohne was Schriftliches zahlen die doch nicht mehr KdU ... :confused:

Warum hast du das nicht selber gemerkt, schaust du dir deine Betroebskosten-Abrechnungen nicht an und prüfst (wenigstens rein rechnerisch) ob deine Vorausszahlungen korrekt berücksichtigt wurden ???
Die BKA von der Hausverwaltung wurde damals wohl falsch ausgerechnet, wie meine Vermieterin (ich bin offiziell Untermieter der Wohnung) später ausgerechnet hatte. Daher gab es ein paar Monate später eine korrigierte mit weniger Abschlagszahlungen, die ich allerdings verschwitzt habe bei der ARGE einzureichen...

Mit den Betriebskosten-Abrechnungen (BKA) z.B. und auf deinen Bescheiden muß doch auch draufstehen wieviel KdU jeweils an dich gezahlt wurde , gab es eine geforderte Nachzahlung (das steht auf der BKA für 2011), die vom JC übernommen wurde ???
Ja, auf der alten BKA gab es eine Nachzahlungsforderung, die sich aber später wie gesagt als weitaus niedriger herausstellte (ca. 200 Euro).

Auch dazu sollte es Unterlagen geben, ab 01.01.2012 kannst du nur auf den Bescheiden und Kontoauszügen nachsehen, eine BKA kann es ja dafür noch nicht geben, zur Höhe der aktuellen Vorauszahlungen (im Jahr 2012) solltest du Unterlagen vom Vermieter haben.
Meinst du damit eine BKA für das Jahr 2012? Die gibt es bisher noch nicht und ansonsten habe ich auch kein Schriftstück von der Hausverwaltung, wo irgendwelche Vorauszahlungen genannt werden.

Wenn du im Dezember 2012 keine Leistungen mehr bezogen hast, darf auch der Dezember da nicht (mehr) bei sein, geht die also nix an, da hast du ja deine Miete schon komplett selber gezahlt.

Im Übrigen sollte auch der Betrag der kompletten KdU (im Bescheid) genügen, die teilen das ja da auch nicht auf.
Schließlich will der Vermieter die komplette Miete haben, inclusive der aktuellen Vorauszahlung auf Betriebskosten.
Werden die erhöht, dann erhöht das ja auch automatisch den KdU-Betrag im Bescheid.
Ja, auch da gab es natürlich eine Änderung, die sie nun natürlich festgestellt haben, deshalb auch dieses Schreiben.

Muss schon etwas "schmunzeln" wenn man dir die Einstellung der Leistung androht bei fehlender Mitwirkung, vielleicht solltest du mal eine Kopie vom Aufhebungs-Bescheid hinschicken, damit die wieder "auf dem Laufenden" sind ... :icon_twisted:

Ich hoffe du hast die genannten Unterlagen wenigstens als Kopien auch vorliegen, man gibt nie die Originale aus der Hand und sichert sich immer was für die "eigene Akte", so kann man auch jederzeit ALLES problemlos nachweisen.
Ich habe dort NIE Originale hingeschickt. Immer nur Kopien.

Das ist so üblich, dass alles zusammen gezahlt wird, trotzdem steht in deinen Mieter-Unterlagen irgendwo drin wieviel davon die Kaltmiete und der aktuelle Vorauszahlungs-Betrag für die Betriebskosten ist, wir bekommen auch immer die Erhöhungen vom Vermieter separat mitgeteilt, die dann ab dem XXX zu zahlen sind.

Die Konto-Auszüge sind also (eigentlich) als Nachweis nicht notwendig. :icon_kinn:
Wenn die beim JC meinen sie hätten zuviel gezahlt, müssen sie einen Forderungs-Bescheid schicken, bitte überprüfe erst mal selber gründlich ob das stimmen kann, was die da schreiben, gegen einen solchen Bescheid kannst du Widerspruch einlegen, der hat "aufschiebende Wirkung" bis alles restlos geklärt ist (notfalls am Sozialgericht).
Na ja, ich habe ansonsten bisher natürlich noch keine anderen Nachweise für den genannten Zeitraum.
Dass das JC zuviel gezahlt hatm kann leider wie gesagt hinkommen. Aber sollte ich also erst mal einen Forderungsbescheid abwarten, bevor ich reagiere?
 

Doppeloma

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Hallo Hartz_5_Minus,

Die BKA von der Hausverwaltung wurde damals wohl falsch ausgerechnet, wie meine Vermieterin (ich bin offiziell Untermieter der Wohnung) später ausgerechnet hatte. Daher gab es ein paar Monate später eine korrigierte mit weniger Abschlagszahlungen, die ich allerdings verschwitzt habe bei der ARGE einzureichen...

OK, damit dürfte schon mal dieser Teil der Rückforderung klar sein, für das Jahr 2011, da wirst du eventuell nicht drum herum kommen können, aber die nennen ja keinen konkreten Betrag.

Ja, auf der alten BKA gab es eine Nachzahlungsforderung, die sich aber später wie gesagt als weitaus niedriger herausstellte (ca. 200 Euro).

Die wurde komplett übernommen vom JC, die falsche Nachforderung ???

Dann besteht eventuell Anspruch auf die Differenz, also die von dir genannten ca. 200 €.

Wurde nach der Korrektur der Abrechnung auch der monatliche Abschlag vom Vermieter entsprechend angepasst, oder wurde die (falsche) Erhöhung der BKA einfach weiterhin zur laufenden Miete kassiert ???

Meinst du damit eine BKA für das Jahr 2012? Die gibt es bisher noch nicht und ansonsten habe ich auch kein Schriftstück von der Hausverwaltung, wo irgendwelche Vorauszahlungen genannt werden.

Dass es die BKA von 2012 noch nicht gibt ist klar, aber wie hoch war die Vorauszahlung ab 01.01.2012 in der laufenden Miete, da wirst du wohl doch deine Konto-Auszüge wälzen müssen.

Liste dir das bitte auf und vergleiche mit den Beträgen für die KdU in deinen Bescheiden, wenn es für dich keine Änderungen gab und die Beträge übereinstimmen, wird das JC wohl damit leben müssen.

Die hätten den Fehler ja vielleicht auch mal etwas eher merken können und nicht erst jetzt, wo du aus dem Bezug raus bist... ???

Ja, auch da gab es natürlich eine Änderung, die sie nun natürlich festgestellt haben, deshalb auch dieses Schreiben.

Welche Änderung gab es denn da (für /ab Dezember 2012 ???) hast du dazu was eingereicht beim JC oder wie können die sonst wissen, was sich an deiner Miete /den Vorauszahlungen ändert ... :confused:

Na ja, ich habe ansonsten bisher natürlich noch keine anderen Nachweise für den genannten Zeitraum.

Wenn du im Dezember 2012 keine Leistungen mehr bekommen hast vom JC geht die jedenfalls deine Miethöhe ab Dezember 2012 auch NIX mehr an, denn ab da und in der Zukunft zahlst du ja deine Miete wieder selber.

Dass das JC zuviel gezahlt hatm kann leider wie gesagt hinkommen. Aber sollte ich also erst mal einen Forderungsbescheid abwarten, bevor ich reagiere?

Versuche das für dich wirklich zu sortieren, denn die MÜSSEN dir genau aufschlüsseln was da warum falsch ist aus deren Sicht,. so einfach "auf Verdacht" ne Menge Nachweise zu fordern, geht auch nicht. :icon_evil:

Habe mir das gerade nochmal angesehen, offenbar liegt denen doch die Abrechnung für 2011 schon vor, steht doch drin, dass sie dadurch die Differenz zu ihrer Leistung bemerkt haben wollen...DU sollst das jetzt bei deinem Vermieter überprüfen lassen ... und ein Abschlag wird überhaupt nicht separat "bewilligt", es werden nur die kompletten KdU bewilligt...

Und das Ganze in gut 10 Tagen, die scheinen auch zu glauben dein Vermieter wartet nur auf dich ...

Also ICH würde tatsächlich warten was da weiter passiert, ich melde mich da gerne morgen dazu wieder und nehme dieses Schreiben mal ganz genüßlich auseinander.

Schon die "Eröffnung" passt ja nicht so ganz in die Landschaft, du hast ja (aktuell) gar keine Leistungen mehr "beantragt", welches Datum hat dein Aufhebungsbescheid ...:icon_kinn:

Was sollen die dir tun, wenn du nicht mitwirkst, die Leistungen einstellen ... :cool:

Habe den Eindruck das ist mal wieder ein kläglicher Versuch, die eigenen Fehler auf die Kunden "abzuladen", denn woher haben die denn die Informationen (was auf der BKA von 2011 als Gesamtvorauszahlungen angegeben wurde), wenn du sie nicht vorgelegt hast ... dass sich an den Vorauszahlungen was geändert hat, können die doch NUR von dir wissen.

Ich würde mich da echt erst mal doof stellen, ja, wenn die ernsthaft was von dir haben wollen, müssen sie einen Forderungs-Bescheid schicken, da muss aber auch genau begründet und belegt werden warum man wieviel Geld GENAU, von dir zurückhaben will.

Dann meldest du dich hier damit und wir schaun uns das erst mal genauer an, für den Widerspruch hast du einen Monat Zeit. :icon_daumen:

Sorry wenn das jetzt ein wenig durcheinanderging, jetzt bin ich erst mal :icon_mued:, aber ich melde mich wieder, langsam wird das wirklich interessant, je länger ich darüber nachdenke.

Keine Sorge, von mir liegen schon mehrere Forderungs-Bescheide am Sozialgericht, bisher ist unserem JC dazu NIX eingefallen, diese Forderungen auch durchsetzen zu können.

Bis später !

MfG Doppeloma
 

Hartz_5_Minus

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Hallo Hartz_5_Minus,

OK, damit dürfte schon mal dieser Teil der Rückforderung klar sein, für das Jahr 2011, da wirst du eventuell nicht drum herum kommen können, aber die nennen ja keinen konkreten Betrag.


Die wurde komplett übernommen vom JC, die falsche Nachforderung ???

Ja, soweit ich mich erinnere, wurde sie das.

Dann besteht eventuell Anspruch auf die Differenz, also die von dir genannten ca. 200 €.

Wurde nach der Korrektur der Abrechnung auch der monatliche Abschlag vom Vermieter entsprechend angepasst, oder wurde die (falsche) Erhöhung der BKA einfach weiterhin zur laufenden Miete kassiert ???

Die Abschläge wurden ich glaube 2 Monate später angepasst, d.h. ab da habe ich die richtigen gezahlt.


Dass es die BKA von 2012 noch nicht gibt ist klar, aber wie hoch war die Vorauszahlung ab 01.01.2012 in der laufenden Miete, da wirst du wohl doch deine Konto-Auszüge wälzen müssen.

Liste dir das bitte auf und vergleiche mit den Beträgen für die KdU in deinen Bescheiden, wenn es für dich keine Änderungen gab und die Beträge übereinstimmen, wird das JC wohl damit leben müssen.

Die hätten den Fehler ja vielleicht auch mal etwas eher merken können und nicht erst jetzt, wo du aus dem Bezug raus bist... ???

Die Vorauszahlungen sind seit dieser Änderung Anfang/Mitte 2011 gleich geblieben.
Die KdU wurden nach der (falschen) BKA angepasst und liefen seit dem bis Ende letzten Jahres weiter.

Dass denen dieser Fehler auch erst jetzt aufgefallen ist, wundert mich allerdings auch sehr...



Welche Änderung gab es denn da (für /ab Dezember 2012 ???) hast du dazu was eingereicht beim JC oder wie können die sonst wissen, was sich an deiner Miete /den Vorauszahlungen ändert ... :confused:

Wenn du im Dezember 2012 keine Leistungen mehr bekommen hast vom JC geht die jedenfalls deine Miethöhe ab Dezember 2012 auch NIX mehr an, denn ab da und in der Zukunft zahlst du ja deine Miete wieder selber.

So ist es; ich bin sogar schon seit November 2012 raus beim JC.

Die besagte falsche BKA bekam ich Anfang 2011, es handelte sich ja aber um die BKA von 2010. Nun haben sie diese einfach mit der von 2011 verglichen und festgestellt, dass auf der für 2011 andere Abschläge stehen und diese mit den Zahlungen für meine KdU nicht übereinstimmen.



Versuche das für dich wirklich zu sortieren, denn die MÜSSEN dir genau aufschlüsseln was da warum falsch ist aus deren Sicht,. so einfach "auf Verdacht" ne Menge Nachweise zu fordern, geht auch nicht. :icon_evil:

Habe mir das gerade nochmal angesehen, offenbar liegt denen doch die Abrechnung für 2011 schon vor, steht doch drin, dass sie dadurch die Differenz zu ihrer Leistung bemerkt haben wollen...DU sollst das jetzt bei deinem Vermieter überprüfen lassen ... und ein Abschlag wird überhaupt nicht separat "bewilligt", es werden nur die kompletten KdU bewilligt...

Und das Ganze in gut 10 Tagen, die scheinen auch zu glauben dein Vermieter wartet nur auf dich ...

Genau so ist ist. Diese überarbeitete/richtige BKA habe ich aber wie gesagt 2 Monate später von der Hausverwaltung erhalten, nachdem meine Vermieterin diese falsche BKA gesehen und korrigiert hatte.



Also ICH würde tatsächlich warten was da weiter passiert, ich melde mich da gerne morgen dazu wieder und nehme dieses Schreiben mal ganz genüßlich auseinander.

Schon die "Eröffnung" passt ja nicht so ganz in die Landschaft, du hast ja (aktuell) gar keine Leistungen mehr "beantragt", welches Datum hat dein Aufhebungsbescheid ...:icon_kinn:

Was sollen die dir tun, wenn du nicht mitwirkst, die Leistungen einstellen ... :cool:

Das ist sehr sehr nett, danke!

Das Datum des Aufhebungsbescheides kann ich dir bei Interesse auch noch raussuchen...

Na ja, ich befürchte, dass spätestens bei eventueller erneuter Arbeitslosigkeit eine Konsequenz ins Haus steht. Am Telefon sagte mir die Zuständige Finanzdame, die für meinen Fall zuständig ist und diese Schreiben schickt, dass es bei fehlender Mitwirkung sehr wohl auch jetzt noch ernsthafte Konsequenzen geben könnte... Ich meine, etwas von Zwangsvollstreckungen gehört zu haben...

Habe den Eindruck das ist mal wieder ein kläglicher Versuch, die eigenen Fehler auf die Kunden "abzuladen", denn woher haben die denn die Informationen (was auf der BKA von 2011 als Gesamtvorauszahlungen angegeben wurde), wenn du sie nicht vorgelegt hast ... dass sich an den Vorauszahlungen was geändert hat, können die doch NUR von dir wissen.

Na ja, sie haben wie gesagt ja einfach die BKA von 2010 und 2011 verglichen, auf der ja sämtliche Kosten aufgeschlüsselt sind... Daher haben sie diese Information

Ich würde mich da echt erst mal doof stellen, ja, wenn die ernsthaft was von dir haben wollen, müssen sie einen Forderungs-Bescheid schicken, da muss aber auch genau begründet und belegt werden warum man wieviel Geld GENAU, von dir zurückhaben will.

Dann meldest du dich hier damit und wir schaun uns das erst mal genauer an, für den Widerspruch hast du einen Monat Zeit. :icon_daumen:

Das klingt vernünftig...

Sorry wenn das jetzt ein wenig durcheinanderging, jetzt bin ich erst mal :icon_mued:, aber ich melde mich wieder, langsam wird das wirklich interessant, je länger ich darüber nachdenke.

Keine Sorge, von mir liegen schon mehrere Forderungs-Bescheide am Sozialgericht, bisher ist unserem JC dazu NIX eingefallen, diese Forderungen auch durchsetzen zu können.

Bis später !

MfG Doppeloma

Schon ok! Vielen Dank für Deine Hilfe!

Das beruhigt mich sehr...


VG
 

Hartz_5_Minus

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Sanktionen in eine unbestimmte Zukunft?
Sowas habe ich noch nie gehört.

"Gegen Ihren Bescheid vom lege ich Widerspruch ein.

Begründung wird nachgereicht.

Zuvor wollen Sie mir bitte UMGEHEND die konkrete und nachvollziehbare Rechtsgrundlage benennen, nach der eine "Sanktion in die Zukunft" einem Arbeitnehmer, der sich nicht in Leistung befindet, überhaupt angedroht werden kann."

So, nachdem ich auf diese Sanktion mit einem (begründeten) Widerspruch reagiert habe, kam Anfang der Woche nun der Widerspruchsbescheid, dass er zurückgewiesen wurde.

Ich habe die Begründung mal beigefügt...

Verstehe ich den letzten Absatz richtig, dass diese Sanktion somit eh nicht mehr eintreten wird/würde??
 

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