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nach wie vor Missstände bei EEJs

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vagabund

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#1
Soziale Liste: Anfrage zu Ein-Euro-Jobs
Die Soziale Liste schreibt: "In den vergangenen Tagen führten Vertreter der Sozialen Liste Bochum eine Vielzahl von Gesprächen mit so genannten Ein-Euro-Jobbern und Trägern von Maßnahmen in diesem Bereich. Dabei kamen zahlreiche Missstände zum Vorschein, die die Ratsgruppe der Sozialen Liste veranlasste, für die nächste Ratssitzung eine Anfrage an die Verwaltung zu stellen. In Gesprächen mit Ein-Euro-Jobbern wurde immer wieder die fehlende berufliche Perspektive kritisiert. Viele machten ihre Situation deutlich, die es wegen der hohen Arbeitslosigkeit ausweglos erscheinen lässt, einen tariflich abgesicherten Arbeitsplatz zu bekommen. Beklagt wurde auch die oft wochenlang verspätete Auszahlung der Mehraufwandsentschädigung durch die ARGE. Das führe, wie berichtet wurde, dazu, dass manche aus Geldmangel zu Fuß zur Arbeitsgelegenheit kämen, weil das Geld für eine Fahrkarte fehle. In Gesprächen mit Bildungsträgern wurde über eine sehr unterschiedliche Arbeit mit den Ein-Euro-Jobbern berichtet. Während manche Träger der Verpflichung zur Betreuung und zur Qualifizierung (z.B. durch Computerkurse) nachkommen, geschieht dies bei einigen nicht oder nur unzureichend. Hier liegt möglicherweise ein deutliches Potenzial von Firmen, um Gelder (250 Euro/pro Monat und Teilnehmer) missbräuchlich 'abzuzocken.'"
und Link zur Anfrage an die Ratssitzung

Quelle: http://www.bo-alternativ.de/ am 21.10.2005
 

achim2

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#2
Viele machten ihre Situation deutlich, die es wegen der hohen Arbeitslosigkeit ausweglos erscheinen lässt, einen tariflich abgesicherten Arbeitsplatz zu bekommen.

Quelle: http://www.bo-alternativ.de/ am 21.10.2005

Ich denke, hier ist eben wieder mal das Grundproblem aller derzeit von Arbeitslosigkeit betroffenen Menschen angesprochen.

Entweder man hat Arbeit, dann aber soviel, dass zum Teil Überstunden zu leisten sind oder der Arbeitsdruck bzw. die Anforderungen extrem hoch sind oder man hat gar keine.

Einen gesunden Mittelweg scheint es nicht zu geben.

Gruß Achim
 
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