Nach Umzug wurde mein ALGI aufgehoben, dagegen habe ich Widerspruch eingelegt, will morgen zum Sozialgericht einen Eilantrag auf vorläufigen Rechtsschutz stellen,was muß ich beachten? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Sandy76

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Hi

Man hat mir Anfang des Monats, nach einem Umzug zu meiner besten Freundin das ALG I aufgehoben mit dem entsprechenden Bescheid, dagegen habe ich Widerspruch eingelegt, der nun seit 20 Tagen bei der Agentur in Stuttgart liegt.

Mein Geld reicht noch knapp bis Samstag. Das Jobcenter weist auf das laufende Verfahren hin und das bei der Rechtsstelle der Agentur alles zur Entscheidung liegt und somit das JC kein Geld zahlt.

Morgen werde ich zum Sozialgericht gehen und dort einen Eilantrag auf vorläufigen Rechtsschutz stellen.

Wisst ihr

A) Wie lange es dauert bis dieser beschieden wird ?
B) Welche Unterlagen muss ich zu Gericht mitnehmen ?
C) Wenn er positiv beschieden wird, wann kann ich mit Geld rechnen?
D) Sollte die Antwort auf C, "länger als ein paar Tage sein", was kann ich noch tun um Geld zu bekommen?

Vielen Dank im voraus !!
 

Seepferdchen 2010

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Guten Tag Sandy76 und :welcome:

Ich war so frei und hab' den Titel Deines Fadens mal etwas griffiger gestaltet.

Ich möchte dir noch mal in Erinnerung bringen die Forenregel 11, bitte immer eine aussagekräftige Überschrift

Ein ganzer Satz oder eine vollständige Frage ist immer freundlich und soviel Zeit sollte sein - ergänzend verweise ich auch auf die Forenregel #11

Beim Erstellen neuer Themen/Threads ist darauf zu achten, eine aussagekräftige Überschrift zu wählen. Themen mit nichtssagenden, allgemeinen Überschriften, oder wie z.B. Alle Reinschauen!!! oder Hilfeee!!!oder"ALG I - kein Geld"

sowie Topics mit irreführenden Angaben werden von den Moderatoren i.d.R ohne Ankündigung entfernt!
Unser TechAdmin hat sich die Mühe gemacht und den Editor für die Überschrift erweitert. Da passt deutlich mehr als ein bis drei Worte rein ...


und auch im Texteingabefeld bei der Überschrift findest du dazu den Hinweis.

Schau bitte in diesen Link,
hier hat unser @Admin2 genau erklärt warum eine

aussagekräftige Überschrift so wichtig ist:



Ich wünsche dir weiterhin einen angenehmen Aufenthalt im Forum.
 

Nena

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Sowohl Agentur für Arbeit (ALG1) als auch Jobcenter (ALG2) zahlen nur bei örtlicher Zuständigkeit. Wenn Du weggezogen bist, sind sie nicht mehr für Dich zuständig, Du bist bei den nun für Dich zuständigen neue Anträge stellen.
 

Sandy76

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Die Stadt und die zuständige Stelle ist gleich geblieben.

Desweiteren, sorry das fehlt ein I, es ist ALG II.
 

Zeitkind

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Willkommen im Forum. :welcome:
Rezeption
Man hat mir Anfang des Monats, nach einem Umzug zu meiner besten Freundin das ALG I aufgehoben mit dem entsprechenden Bescheid ...
Hast Du die bisher zuständige Behörde über Deinen Umzug informiert und Dich bei der am neuen Wohnort zuständigen Behörde angemeldet?
Womit genau (Wortlaut) wurde die Leistungseinstellung begründet?
Für den Eilrechtsschutz braucht es eine stichhaltige Begründung und alle zum Sachverhalt relevanten Dokumente in zweifacher Kopie. :icon_wink:
 

4ever29

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A) Wie lange es dauert bis dieser beschieden wird ?
B) Welche Unterlagen muss ich zu Gericht mitnehmen ?
C) Wenn er positiv beschieden wird, wann kann ich mit Geld rechnen?
D) Sollte die Antwort auf C, "länger als ein paar Tage sein", was kann ich noch tun um Geld zu bekommen?
A) die normale Zeitspanne liegt zwischen wenigen Tage bis hin zu mehreren Monaten. Es kommt drauf an. Kommt auch drauf an, was für eine Konstellation bei dir vorliegt, wie viel das SG ermitteln muss und so weiter...
B) Alles was deine Situation belegt. Betreffende Bescheide, Informationen über fehlendes Vermögen, alles was sonst in deinem Fall relevant ist.
C) Nach Beschluss sollte es schnell umgesetzt werden, das kann aber von Jobcenter zu Jobcenter schon mal variieren.
D) Geld ist so eine Sache, aber je nach Sachlage könntest du beim Jobcenter die Notlage schildern und um Gutscheine bitten um wenigstens Lebensmittel kaufen zu können.

Ich würde dir empfehlen, dich an einen kompetenten RA zu wenden und dich beraten zu lassen (ggf. Beratungshilfeschein beim AG besorgen)
 
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