Nach Übernahme den neuen Vertrag kündigen - Folgen für die ZAF? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Regensburger

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
22 September 2007
Beiträge
212
Bewertungen
15
Guten Morgen,

folgendes betrifft einen Kollegen:
Er arbeitet derzeit als Leiharbeiter, soll demnächst vom Einsatzbetrieb übernommen werden. Er hat auch nichts gegen die Übernahme einzuwenden, wird allerdings beim Übernahmebetrieb nach einem Monat wieder kündigen müssen, um einen anderen Job antreten zu können, den er bereits jetzt zugesagt hat.
Nun die Frage: Die ZAF und die übernehmende Firma handeln das ja unter sich ab. Unter anderem wird da eine Ablöse gezahlt werden, nehme ich an. Hat die ZAF einen Nachteil, wenn mein Kollege den Übernahmevertrag nach einem Monat wieder kündigt?
Zum Beispiel: Muß dann von der ZAF ein Teil der Ablöse wieder an den Übernahmebetrieb zurückgezahlt werden?

Auf die Idee sind wir gekommen, weil er bei unserer ZAF anfragte, was denn wäre, wenn er kurz nach Übernahme dort wieder aufhören würde, und der Disponent ziemlich sauer reagierte, und meinte, er würde ihm "dringend anraten" nach der Übernahme beim derzeitigen Einsatzbetrieb zu bleiben.
Deshalb vermuten wir nun, daß es bei solch einem Vertrag vielleicht so läuft, wie bei einem privatem Arbeitsvermittler, der sein Geld ja auch nur dann voll bekommt, wenn sein Kunde mindestens 6 Monate den Job behält.

Ist ein sehr spezielles Thema, aber vielleicht weiß ja jemand bescheid?
 

Gaddezwerg

Elo-User*in
Mitglied seit
24 Februar 2016
Beiträge
294
Bewertungen
294
@Regensburger

Das wird dir nur jemand genau beantworten können, der den Vertrag zwischen genau dieser ZAF und genau diesem AG kennt.
Es gibt immer unterschiedliche Aushandlungen. Es kann gar keine Ablöse geben, es kann eine sofortige geben, aber eben auch eine gestaffelte, die an die Zeit, die der AN beim AG ist geknüpft ist.

Deinem Kollegen kann es aber eigentlich egal sein, was die ZAF für Nachteile hat. Für ihn dürfte es keine vertraglichen Folgen geben.
 

Regensburg

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
2 September 2009
Beiträge
2.769
Bewertungen
1.047
Hu Hu Regensburger :)

warum macht euch Gedanken ob eine ZAF zu schaden kommt?
Um so mehr - um so besser (Meine Meinung).
wird allerdings beim Übernahmebetrieb nach einem Monat wieder kündigen müssen
Einzige Frage hier ist, ob er "Rechtzeitig" beim dem Betrieb Kündigen kann - ich kenne mich mit Kündigungsfristen nicht aus.

Falls es mit der Kündigungsfrist klappen würde dann:

A - er mag den Betrieb - dann würde ich es vor Vertragsunterschrift ansprechen. Hier aber vorsorglich auch folgendes im Auge behalten:
anderen Job antreten zu können, den er bereits jetzt zugesagt hat
Sollte es doch nicht klappen - dann ist er mindestens die ZAF los.
Also vielleicht doch nicht ansprechen und Vertrag unterschreiben.

B - er mag den Betrieb nicht. Vertrag unterschreiben und dann einfach kündigen.

LG aus der Ostfront
 

Regensburger

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
22 September 2007
Beiträge
212
Bewertungen
15
Ja, wir waren einfach nur neugierig gewesen, weil des Disponent so sauer reagierte.
Im Gegenteil, wir würden es der ZAF beide gönnen, wenn die so einen gestaffelten Vertrag abschließen sollte. ;-)
Dankeschön Euch beiden!
 
G

Gelöschtes Mitglied 41016

Gast
Die ZAF und die übernehmende Firma handeln das ja unter sich ab.
Die Übernahme können die nicht "unter sich" abhandeln, oder ist dein Kollege ein Leibeigener, den die ZAF beliebig weiterverkaufen kann?

Wenn die nächste Stelle bereits sicher ist, würde ich entweder die Übernahme sein lassen, oder in Erwägung ziehen dauerhaft beim Einsatz-/Übernahmebetrieb zu bleiben. Wäre eine Frage der Konditionen, um die man in so einem Fall auch handeln könnte.
 

Regensburger

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
22 September 2007
Beiträge
212
Bewertungen
15
Tut mir leid, aber das ist Quatsch. Natürlich handeln die die Ablöse unter sich aus. Mein Kollege sieht von dem Geld doch keinen Cent!
Und bei unserem derzeitigen Einsatzbetrieb will er auch nicht bleiben, was ich ihm auch ncht verdenken kann.
 

Zerberus X

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
2 September 2016
Beiträge
1.204
Bewertungen
470
Nun der übernehmente Arbeitgeber ist ja auch nicht doof,er wird im ARBEITSVERTRAG wohl festhalten das eine gewisse Zeit eine Kündigung ausgeschlossen ist.
 

karuso

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
15 Oktober 2015
Beiträge
944
Bewertungen
1.081
Hallo Regensburger,

dein Kollege hat mit der Ablöse gar nichts zu tun geht ihn auch nichts an ist ausschließlich eine Sache zwischen Entleiher und ZAF.Die kann auch nicht abgewälzt werden auf den Sklaven.Wenn dein Kollege jetzt dort anfängt beim Entleiher hat er in der Regel wieder eine neue Probezeit was beide Parteien berechtigt mit einer kürzeren Kündigungsfrist zu kündigen.Wenn er jetzt nach einen Monat wieder kündigt wird der Entleiher etwas sauer sein da er die Ablöse gezahlt hat und nichts von den neuen Kollegen hat aber das ist das unternehmerische Risiko.
Frage: Wenn er jetzt bei dem ganz anderen Betrieb eine neue Arbeit schon sicher hat warum schlägt er dann das Angebot vom Entleiher nicht aus und fängt nicht gleich beim neuen Unternehmen an und nicht beim Entleiher.Dein Kollege muß ja nicht die Arbeit beim Entleiher annehmen wenn er nicht will.:wink::wink::wink:
 

Regensburger

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
22 September 2007
Beiträge
212
Bewertungen
15
Frage: Wenn er jetzt bei dem ganz anderen Betrieb eine neue Arbeit schon sicher hat warum schlägt er dann das Angebot vom Entleiher nicht aus und fängt nicht gleich beim neuen Unternehmen an und nicht beim Entleiher.Dein Kollege muß ja nicht die Arbeit beim Entleiher annehmen wenn er nicht will.:wink::wink::wink:
Bei dem Job, den er am Ende bekommt, kann er leideer nicht vorher anfangen.
 

franky0815

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
22 Oktober 2007
Beiträge
3.925
Bewertungen
3.225
Nun der übernehmente Arbeitgeber ist ja auch nicht doof,er wird im ARBEITSVERTRAG wohl festhalten das eine gewisse Zeit eine Kündigung ausgeschlossen ist.
das geht wenn überhaupt nur dann wenn dieser ausschluss für beide seiten bindend ist, ich meine aber das kündigungsfristen gesetzlichen regelungen unterliegen die man nich so einfach aushebeln kann.
 

Kerstin_K

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 Juni 2006
Beiträge
21.742
Bewertungen
23.070
das geht wenn überhaupt nur dann wenn dieser ausschluss für beide seiten bindend ist, ich meine aber das kündigungsfristen gesetzlichen regelungen unterliegen die man nich so einfach aushebeln kann.
Längere Kündigungsfristen gehen wohl, aber dann nur für beide Seiten.

Aber hier geht es ja nicht um KündigungsFRISTEN, hier soll ja gleuch die ganze Kündigung ausgeschlossen werden, also so eine Art Mindetvertragslaufzeit. Keine Ahnung, ob das geht, ich kenne sowas in der Art nur bei befristeten Verträgen.

Was ich mich die ganze Zeit frage: Wäre es nicht besser, noch den einen Monat länger bei der ZAF zu bleiben? Sicher ZAF ist Mist, aber das it doc wirklich ein überschaubarer Zeitraum.
 

Zerberus X

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
2 September 2016
Beiträge
1.204
Bewertungen
470
Längere Kündigungsfristen gehen wohl, aber dann nur für beide Seiten.

Aber hier geht es ja nicht um KündigungsFRISTEN, hier soll ja gleuch die ganze Kündigung ausgeschlossen werden, also so eine Art Mindetvertragslaufzeit.
Genau,denn ich als Arbeitgeber zahle doch nicht ein paar Tausend Euro ohne mich abzusichern.:doh:
 
G

Gelöschtes Mitglied 41016

Gast
Tut mir leid, aber das ist Quatsch. Natürlich handeln die die Ablöse unter sich aus.
Die Ablöse, ja. Aber nicht die Übernahme.
Dei Kollege hat einen gültigen Arbeitsvertrag mit der ZAF, der bleibt gültig solange er nicht gekündigt oder einvernehmlich beendet wird.
Die ZAF kann nicht - über den Kopf des Mitarbeiters hinweg - mit dem Entleiher aushandeln, dass der Arbeitsvertrag auf den Entleiher übergeht. An diesem Punkt hat dein Kollege ein gewichtiges Wort mitzureden.
Und wenn er da sowieso nicht bleiben will:
Was ich mich die ganze Zeit frage: Wäre es nicht besser, noch den einen Monat länger bei der ZAF zu bleiben? Sicher ZAF ist Mist, aber das it doc wirklich ein überschaubarer Zeitraum.
 
Oben Unten