Nach schulischer Ausbildung, Zweitausbildung finanzieren (1 Betrachter)

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Livura

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Hallo, ich habe dieses Jahr eine schulische Ausbildung als Informationstechnischer Assistent abgeschlossen und damit auch mein Fachabi nachgeholt. Ich bin vor kurzem 26 geworden und jetzt am überlegen noch eine betriebliche Ausbildung als Fachinformatiker zu machen, da die Chancen mit der schulischen leider gleich 0 sind.Während der schulischen Ausbildung habe ich Schüler-Bafög erhalten und auf 450€ Basis gearbeitet um meine Wohnung zu finanzieren. Hätte ich noch Anspruch auf Ausbildungsbeihilfe oder ist der schon weg mit der schulischen Ausbildung? Die einzige Andere Möglichkeit wäre ein Studium im Bereich Informatik, wobei ich mir da aber nicht sicher bin, ob ich da den hohen Anforderungen in Mathe gewachsen bin. Deshalb würde ich die Ausbildung vorziehen.
 
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Gelöschtes Mitglied 28373

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Beides wäre noch möglich, BAB auf jeden Fall, die ist vom Bafög unabhängig, und ein auf deine Ausbildung aufbauende Studium höchstwahrscheinlich auch.
Bzgl. Bafög kannst du einen Antrag auf Vorabentscheid stellen, um so vor Studienbeginn sicherzustellen, dass du Anspruch haben wirst.
Die Höhe der BAB hängt vom Ausbildungsgehalt ab, ich vermute, dass da beim Fachinformatiker allein deswegen schon keine Ansprüche mehr bestehen könnten. Dann wäre aber eine Aufstockung durchs Jobcenter möglich.
 

Helga40

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Gelöschtes Mitglied 28373

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Das ist ne zweijährige Ausbildung, deren Anerkennung von Bundesland zu Bundesland variiert.
 

Helga40

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Das ist ne zweijährige Ausbildung, deren Anerkennung von Bundesland zu Bundesland variiert.
Das ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem BBiG und zählt als Erstausbildung. Und selbst, wenn nicht: Dann hättest du vor deinem "auf jeden Fall" erstmal nach dem Bundesland fragen müssen.
 

Livura

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Nö, jedenfalls nicht "auf jeden Fall". Und zwar deswegen:



Naja eigtl müsste das ja erfüllt sein, nicht mal die Zeitarbeitfirmen in meiner Stadt vermitteln mich damit, also das einzige was mir diese Ausbildung gebracht hat ist das Fachabi. Echt dämlich, dass man nicht mal die Chance bekommt, Studenten haben ja auch nur eine schulische Ausbildung.
 

Helga40

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Grundsätzlich ist es ja auch möglich. Allerdings eben sehr begrenzt. Nimm deine ganzen Absagen zu Arbeitsbewerbungen und mach einen Termin mit deinem Berufsberater der Agentur. Die können am ehesten abschätzen, ob BAB wohl bewilligt wird. Kurz nach Einführung der Möglichkeit der Förderung einer Zweitausbildung mussten m. W. n
die Berufsberater sogar Stellungnahmen für die BAB Stellen abgegeben. Ob das heute noch so ist, weiß ich nicht.
 

Agent

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@Helga40 Aktuell muss die Arbeitsvermittlung eine entsprechende Stellungnahme für BAB bei Zweitausbildung abgeben.

Die meisten schulischen Ausbildungen führen nicht dazu, dass man eine Arbeit findet, von daher könnten die Chancen meiner Meinung nach ganz gut stehen.
 

Helga40

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@Helga40 Aktuell muss die Arbeitsvermittlung eine entsprechende Stellungnahme für BAB bei Zweitausbildung abgeben.

Die meisten schulischen Ausbildungen führen nicht dazu, dass man eine Arbeit findet, von daher könnten die Chancen meiner Meinung nach ganz gut stehen.

Naja, meine U25 Vermittlerzeit ist ja schon über 10 Jahre her. Auch damals war es schon so, dass man mit diesen Assistentenberufen nichts gefunden hat. Allerdings wurde mir von der Berufsberatung gesagt, dass sie eine positive Stellungnahme für maximal für 3 Jugendliche im Arbeitsamtsbezirk ausstellen dürfen, da die Mittel begrenzt wurden. Ob das heute noch so ist, weiß ich nicht.

Grundsätzlich ging es mir nur darum, dass das "auf jeden Fall" nicht stimmt. Es ist möglich... ist korrekter.
 

iSlave

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(2) Förderungsfähig ist die erste Berufsausbildung. Eine zweite Berufsausbildung kann gefördert werden, wenn zu erwarten ist, dass eine berufliche Eingliederung dauerhaft auf andere Weise nicht erreicht werden kann und durch die zweite Berufsausbildung die berufliche Eingliederung erreicht wird.
Bei dieser Formulierung müsste man auch plausibel darlegen, wieso eine Integration in den Helfer/ZAF Markt nicht möglich ist (mit späterer Übernahme durch den Kundenbetrieb *hust*). Wenn du also keine gesundheitlichen Einschränkungen hast, die dich in dem Bereich unvermittelbar machen dürfte es vermutlich schwierig werden mit der Begründung. Aber das ist von meiner Seite aus reine Spekulation.

Soweit ich mich bisher informiert habe kommt bei einer zweiten Ausbildung primär Wohngeld und/oder zusätzlicher Minijob in Frage. Fürs Wohngeld muss man jedoch einen gewissen Betrag selbst erwirtschaften, sonst erhält man nichts.
 
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