Nach Reha zurück an Wohnort..ARGE will schriftliche Erklärung und meeehr

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honeybunny

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Hallo

habe mal wieder ein Prob bezüglich meines Bruders...
der Papierkram reißt nicht ab...
jetzt möchte die ARGE von ihm eine Erklärung, das er nach Beendigung seiner Reha zurück an seinen Wohnort kehrt :icon_neutral:
nee klar....der bleibt da..... :icon_eek:

da er suchtkrank ist ( Alk) ist er im Moment bei mir , un wir warten auf die Reha...kann ncoh etwas dauern....in der Zwischenzeit ist er krankgeschrieben.

Das haben wir nach langem hin und her auch geklärt, das das Geld weiterläuft....

aber nun wollen sie mal wieder x Papierstücke...

eine Vollmacht, das ich seinenKram machen darf...
eine Prognose der Ärtzin, wie lange das denn dauert....
und o.g. Teil..

was die Ärtzin schreiben soll, ist mir auch schleierhaft....ich mein..wie soll sie denn wissen, WANN ein Platz frei wird in der Reha...dann ist ja die Frage...wie lange muß er da bleiben, das ist ja individuell......

Die Ärzte lieben solche Sachen....sie war schon letztens seeehr angetan, als sie ein Attest schreiben sollte, das belegt, das er im Moment unter Aufsicht sein sollte, und net alleine in seiner Wohnung gelassen werden darf...
da war sie schon reichlich angep****


ach ja...und wer zahlt den ganzen Mist eigentlich??
So ein Attest... das letzte hat 20 Schleifen gekostet...
und keine Ahnung, wie günstig es diesmal wird...argh.....

ach ja und obwohl der ARGE meine Anschrift vorliegt, haben sie den ganzen Krempel natürlich per TNT zu ihm nach Hause geschickt...und trotz Nachsendeantrag( der ja logo nur für die Post glit) hab ich erst heute von dem Murks erfahren, weil ich mal jemanden wegen der Werbung an den Briefkasten geschickt habe....

hab schon Widerspruch per Email eingelegt...würde aber gerne, alles was möglich ist, heute ncoh faxen....


was macht man bloß in so einem Fall??

sorry , 10000 Fragen, aber die machen mich noch ganz irre :icon_mad:

lg
Mel
 
E

ExitUser

Gast
Hi,

- Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung umgehend zusammen mit angefordertem Attest (daß Dein Bruder unter Aufsicht stehen muss, bis er in der Reha aufgenommen wird) umgehend an die ARGE (am besten vorab per Fax wegen Sendebescheinigung) schicken. (Im Attest muss die Krankheit Deines Bruders NICHT aufgeführt sein. Die Diagnose geht der ARGE nämlich gar nichts an). Desweiteren würde ich die Ärztin bitten, im Attest zu vermerken, daß derzeit eine Prognose, ob Dein Bruder an den Wohnort nach der Reha zurückgehen kann, nicht abgegeben kann. Ebenso sollte die Ärztin ins Attest schreiben, daß Dein Bruder für eine Reha angemeldet ist und in nächster Zeit auch aufgenommen wird (aber eben noch kein genauer Termin bekannt ist).
(Evtl. Schreiben der ARGE mit zum Arzt nehmen, daß der Arzt weiß, was alles genau in dem Attest stehen soll.)

- Attestkosten sind von Deinem Bruder zu bezahlen und werden nicht von der ARGE erstattet soviel ich weiß.

- Zusätzlich mit Brief darauf hinweisen, daß die ARGE informiert wird, sobald der Reha-Aufenthalt beendet ist.

- Bei Aufnahme in die Reha um Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung bitten und umgehend an die ARGE schicken.

- Gegebenenfalls eine Vollmacht des Bruders ausstellen lassen, daß Du in seinem Namen alle Dinge mit der ARGE erledigen darfst, daß die komplette Post der ARGE an Deine Adresse gehen soll und diese an die ARGE schicken.

Tipp: Alles was an die ARGE auf den Postweg geschickt werden soll vorab immer per Telefax (wegen Sendebestätigung als Beweis) senden.

Falls die Ärztin sich darüber aufregt oder pampig wird: Arzt wechseln!

Widerspruch per Email ist ungültig. Ein Widerspruch hat immer nur Gültigkeit mit Unterschrift. (Am besten vorab per Fax senden wegen Sendebestätigung)


Evtl. bekommst Du auch noch von anderen Usern Antwort, falls jemand anderer Meinung sein sollte.

LG
 

honeybunny

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Huhu Muci

die AUs sind natürlich schon bei der ARGE, ebenso ein Attest...leider MIT Diagnose...da war die Ärtzin etwas dämlich( die hat es direkt gefaxt,b evor wir es gesehen haben
Vollmacht haben sie angefordert und auch schon bekommen per Fax

Mich ärgert halt dieser unnötige Papierwust...alles immer doppelt und dreifach und sich dann nicht dran halten und einfach an die normale Addy versenden...da könnt ich :icon_kotz:
Das ist doch glatte Absicht, damit man die Fristen nich teinhaltenkann.
Ich wohn 800 km weit weg und wir haben da niemanden, der ständig in den Briefkasten guckt....
alles Welt versendet mit der Post..aber nein,die ARGE muss ja Boten beschäftigen :icon_dampf:
Und ich habs den Blitzbirnen schon ähhh bestimmt 5 mal mitgeteilt, bitte an DIESE ANschrift....
muss SB sich ja nicht dran halten..da könnt man doch zuviel kriegen.....
 
E

ExitUser

Gast
Hi,

tja so ist das. Das hat alles System.

Daher
immer alles schriftlich am besten per Fax vorab wegen Sendebestätigung = Beweis

Falls dann immer noch was schief läuft an den Vorgesetzten oder Geschäftsleitung der ARGE senden. Oder eben gleich alles an den Vorgesetzten per Fax vorab senden, mit der Bitte um Weiterleitung an die/den zuständigen SB, mit dem Hinweis, daß öfter mal etwas verloren geht oder nicht beachtet wird. Und dann das Ganze eben an den SB senden (natürlich mit Hinweis auf dem ganzen Wust), daß man es vorab an die Geschäftsleitung per Fax geschickt hat.

Und wenn es dann nicht klappt: Dienstaufsichtsbeschwerde machen. :icon_wink:
 

gereckstein

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Attestkosten sind von Deinem Bruder zu bezahlen und werden nicht von der ARGE erstattet soviel ich weiß
SGB X § 64 Kostenfreiheit
(1) Für das Verfahren bei den Behörden nach diesem Gesetzbuch werden keine Gebühren und Auslagen erhoben.

(2) Geschäfte und Verhandlungen, die aus Anlass der Beantragung, Erbringung oder der Erstattung einer Sozialleistung nötig werden, sind kostenfrei. Dies gilt auch für die in der Kostenordnung bestimmten Gerichtskosten. Von Beurkundungs- und Beglaubigungskosten sind befreit Urkunden, die
1. in der Sozialversicherung bei den Versicherungsträgern und Versicherungsbehörden erforderlich werden, um die Rechtsverhältnisse zwischen den Versicherungsträgern einerseits und den Arbeitgebern, Versicherten oder ihren Hinterbliebenen andererseits abzuwickeln,
2. Im Sozialhilferecht, im Recht der Grundsicherung für Arbeitsuchende, im Recht der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, im Kinder- und Jugendhilferecht sowie im Recht der Kriegsopferfürsorge aus Anlass der Beantragung, Erbringung oder Erstattung einer nach dem Zwölften Buch, dem Zweiten und dem Achten Buch oder dem Bundesversorgungsgesetz vorgesehenen Leistung benötigt werden,
3. im Schwerbehindertenrecht von der zuständigen Stelle im Zusammenhang mit der Verwendung der Ausgleichsabgabe für erforderlich gehalten werden,
4. im Recht der sozialen Entschädigung bei Gesundheitsschäden für erforderlich gehalten werden,
5. im Kindergeldrecht für erforderlich gehalten werden.

(3) Absatz 2 Satz 1 gilt auch für gerichtliche Verfahren, auf die das Gesetz über die Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit anzuwenden ist. Im Verfahren nach der Zivilprozessordnung sowie im Verfahren vor Gerichten der Sozial- und Finanzgerichtsbarkeit sind die Träger der Sozialhilfe, der Grundsicherung für Arbeitsuchende, der Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, der Jugendhilfe und der Kriegsopferfürsorge von den Gerichtskosten befreit; § 197a des Sozialgerichtsgesetzes bleibt unberührt.

Das bedeutet, dass Attestkosten von der ARGE zu tragen sind.

Eine Vollmacht dürfte in der Regel bewirken, dass die Post dann an dich gesandt wird. Sollte aber auch in der Vollmacht noch mal zur Sicherheit stehen.
 
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