Nach Kündigung wegen Betriebsschliessung fordert die Agentur für Arbeit mich nun auf einen Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben zu stellen. Wollen die mich in die Rente abschieben ?

Seniline

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Hallo,
habe fast 45 Jahre gearbeitet, wurde dann durch Betriebsschliessung zum 1.4.2020 arbeitslos, habe Schwerbehinderten Ausweis, Agentur für Arbeit rief sofort an, wie ich mir meine Zukunft vorstellen würde
Bin 60 Jahre alt
Es wurde nun gleich ein Gutachten erstellt, dies ergab, das ich weiter arbeiten könne, eingeschränkt jedoch
nun soll ich mich bei der Rentenversicherung melden...Teilhabe am Arbeitsl......
Ist dieser Vorgang, der Normale?
Stossen die mich nun ab vom ALG 1?
Bin gerade echt überfordert
Fehler möchte ich auch keine machen
 

HermineL

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Hallo @Seniline und Willkommen im Forum

Bitte überlege dir noch eine aussagekräftige Überschrift, am besten verbunden mit einer Frage. Du kannst deinen Beitrag insgesamt eine Stunde lang nach Erstellung bearbeiten.

Ein ganzer Satz mit eine vollständigen Frage und ohne Abkürzungen ist immer freundlich und soviel Zeit sollte sein - ergänzend verweise ich auch auf die Forenregel 11.
"AlG1" ist jedenfalls keine aussagekräftige Überschrift.

Im Editor der Überschrift findest du zudem auch den Hinweis:
Themen-Überschrift, bitte den Themeninhalt (nicht zu) kurz beschreiben
Schau bitte in diesen Link, hier hat unser @Admin2 genau erklärt warum eine aussagekräftige Überschrift so wichtig ist:

Ich wünsche dir noch einen angenehmen Aufenthalt im Forum.
 

Kerstin_K

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Teilhabe am Arbeitsleben kann alles mögliche sein: Arbeitsplatzausstattung, Kraftfahrzeughilfe, Umschulung (glaub ich in Deinem Alter nicht mehr dran) oder auch einfach nur ein Lohnkostenzuchuss für den Arbeitgeber, das macht die RV gerne bei Menschen in deinem Alter.

Musst Dir aber keine Sorgen machen, dein ALG I kann man dir nicht streitig machen.
 

Buerosklave

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Umschulung (glaub ich in Deinem Alter nicht mehr dran)

Wenn ich eins im Umgang mit der AfA bzw dem JC gelernt habe, dass man niemals nie sagen sollte. Meine Mutter konnte nach 25 Jahren in der Altenpflege diesen Beruf nicht mehr ausüben, nachdem sie 2 künstliche Kniegelenke bekam. Die Liste der Einschränkungen im ärztlichen Gutachten ist über eine halbe Seite lang. Im Grunde darf sie fast gar nix mehr,was man heute für irgendeinen Job braucht: nicht mehr heben, nicht mehr lange stehen, nicht mehr lange sitzen, keine langen Strecken laufen, keine Bildschirmarbeit, keine Arbeit mit Chemikalien usw. Und was wollte ihr das JC allen Ernstes im Alter von 64 Jahren verordnen ? Eine Umschulung zur...Altenpflegerin. Sie hat dann erstmal beim JC angefragt, ob das vielleicht ein Irrtum ist, aber die meinten das tatsächlich ernst. Sie ist dann vorzeitig in Rente gegangen.
 
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